Für mich ist das ganze eine recht befremdliche Diskussion. Ich nehme als Hobbysportler an Laufveranstaltungen ab Marathonlänge teil und habe schon über 150 Marathon und Ultras absolviert in den verschiedenen Städten und auch in vielen europäischen Ländern von ganz kleinen Wald-und Wiesenläufen mit 11 Startern und toller Organisation eines 100 KM-Laufes bis zum Berlin-; Hamburg-; Frankfurt-; Wien-; Paris-Marathon, wo es natürlich eine ganz andere Veranstaltung ist.
Und auch bei diesen Läufen gibt es im Zweifelsfalle, wenn es die Umstände erfordern kurzfristige Änderungen in den verschiedensten Bereichen, am häufigsten von der Streckenführung oder auch Startverzögerungen, die zwar unangenehm sind, aber man muss sie eben mit Geduld hinnehmen.
Erstens: Am Ende liegt die Entscheidungsgewalt immer beim Veranstalter/ Organistation, was wie stattfindet/ stattfinden kann und auch wie gewertet wird, auch ob man um 9:03 Uhr sich noch für den Lauf anmelden kann oder nicht, wenn er um 10 Uhr gestartet wird und es hieß Anmeldeschluss ist eine Stunde vor Laufbeginn.
Gleiches gilt, wer noch gewertet wird, wenn es offiziell heißt, dass Zielschluss um 15 Uhr ist. Da kann es sein, dass man aufgrund von Startverzögerungen dann nicht rechtzeitig das Ziel erreicht und man tatsächlich nicht gewertet wird, oder man wird sogar noch eine halbe Stunde nach 15 Uhr gewertet auch ohne Startverzögerungen.
Auch wenn hier das viele anders sehen, diese NextGenVeranstaltungen sind gegenüber fast allen Laufveranstaltungen in Deutschland organisatorischer "Kindergarten", da sehr sehr viele Laufveranstaltungen über 1.000 Teilnehmer haben und viele Laufveranstaltungen mit den unterschiedlichen Disziplinen auch schon häufig auf über 10.000 Läufer kommen und alles sich räumlich nicht nur auf eine Halle beschränkt. Und selbst bei diesen Größen ist es am Ende einfach nur entscheidend, was die Organisatoren vor Ort entscheiden, mal geht dann eben noch eine Anmeldung, weil es technisch noch möglich ist und auch das Personal es einfach macht und anderswo gegebenenfalls nicht.
Ich kenne keinen Läufer, der es irgendeinem anderen Läufer nicht gönnen würde sich noch anzumelden!
Es werden teilweise auch Startplätze verbilligt weitergegeben, wenn ein Läufer wegen einer Verletzung nicht starten kann und man kann dann gegen meistens 5 bis 10 Euro diesen Startplatz auf seinen Namen und Disziplin ummelden. Wenn man dann von diesen glücklich Umstand anderen Läufern vor/ während oder nach dem Lauf erzählt, freuen sich diese für einen mit, dass man noch einen Startplatz bekommen hat und auch, wenn er sogar günstiger war, als ihr eigener!
Wie gesagt, was hier/ bzw. wohl bei einigen Teilnehmer abgeht, ist für mich befremdlich. Beim Sport sollte man sich grundsätzlich über jeden Teilnehmer freuen und zusammen mit allen an der Ausübung des Sports Spaß haben. Ich laufe zumindest fast immer den ganzen Lauftag mit einem breiten Grinsen durch die Gegend, außer auf den letzten Kilometern, da kann das mal etwas verschwinden. Den meisten anderen Läufern geht es genauso.
Wenn hier also irgendwelche Teilnehmer Probleme damit haben sollten, dass das erste Turnier voll gewertet wird, wenn denn der Veranstalter so entscheiden sollte, dann kann die NextGen Tour und der Dartsport auf diese gerne verzichten, da sie in meinen Augen den Grundsatz des Sporttreibens nicht verinnerlicht haben:
Spaß haben beim Sport mit Freunden, ja auch Wettkampf, aber nicht gegeneinander, sondern miteinander, auch in einer Einzeldisziplin, vergleichbar mit meinem Laufen.