Beiträge von Andreas30

    Vorneweg: "Zeitlupenstudie" ist ein großes Wort. Ich habe einfach mal mit dem Smartphone gefilmt und die Zeitlupen -Funktion genutzt.

    Offenbart hat sich mir dadurch, dass ich zwar still stehe, nur der Arm sich bewegt, ich einen schönen Follow Through mache, aber beim zurückziehen - ich sage gerne "Laden" - des Darts gehe ich immer unterschiedlich weit zurück. Sehr oft zucke ich quasi nur, was meine Darts verhungern lässt.


    Wenn ich mich sehr darauf konzentriere und komplett zurückziehe, sodass der Flight neben der Wange ist, erziele ich meine besten Ergebnisse. Der Dart fliegt super... es fühlt sich einfach korrekt an. Wenn der Fokus aber sehr darauf liegt, drücke ich meine Darts manchmal, also der Ellbogen geht runter und die Darts gehen wieder auf Tiefflug. Konzentriere ich mich darauf, ziehe ich wieder nicht richtig zurück...


    Nur 1,70m zu sein ist da sicherlich nicht förderlich, aber wenn es Kinder schaffen konstant hoch auf das Board zu werfen, muss das auch für mich möglich sein.


    Irgendwelche Tipps das reinzukriegen? Nur auf eine Sache konzentrieren und andere Fehler hinnehmen, bis man eine Sache automatisiert hat?

    Du wirfst auf natürliche Weise ohnehin so. Warum dann hinterfragen?

    Weil mich die Erklärung, warum man das macht sehr überzeugt: Man wirft gerade zum Board. Die Neben-Dem-Kopf-Werfer werfen immer in einem kleinen Winkel. Meine Streuung ist noch zu wild, um das beurteilen zu können, aber es kann dazu führen, dass man auf einem höheren Level als Rechtshänder mehr in die 5 wirft.

    Das macht logisch Sinn.

    Allerdings merke ich nichts davon. Meine Darts sind auchkerzengerade.

    ... Ach jetzt bin ich doch am zerdenken...

    Ich werde aber wohl bei meiner jetzigen Technik bleiben. Hab auch heute so trainiert.

    Du solltest bei YouTube Videos wirklich aufpassen von
    Also wenn du Inhalte aus Videos angibst wäre die Quelle bzw. URL auf das Video ganz nett, dann könnten wir wenigstens kurz checken ob der Ersteller Ahnung hat oder nicht...

    Grüße Echse

    Das war dieser Dynamite Dave. Mein PC ist gerade Schrott deswegen ist das mit Links schwer und das Video müsste ich suchen, weil es kein spezielles dazu war.

    Er sagt man solle neben dem Kopf zielen und den Pfeil nicht in der Sichtlinie halten. Warum habe ich ja beschrieben.

    Das habe ich aber sowieso immer gemacht. Aber dann habe ich in mehreren Darts Videos gesehen, man solle in der Sichtlinie werfen.

    Auch Euer geschätzter Dartblog sagt das in einem Video.

    Wenn ich das mache, werfe ich aber wie ein blutiger Anfänger. Und bekomme auch Schulterschmerzen.

    Dynamite Dave hat aber sicherlich Ahnung, denn der wirft fast auf Profilevel. Das macht noch keinen guten Trainer, aber ahnungslos ist der nicht.

    Und kann man das mal konkretisieren warum MyDartpfeil so schlecht ist?Die erzählen was Wurftechnik angeht eigentlich nichts anderes als das, was man immer hört.

    Ich weiß, dass man nicht zielt. Ich habe bewusst von fokussieren geschrieben. Und deswegen ja auch "durch" und nicht "mit".

    Diejenigen die sagen, man solle in der Sichtlinie abwerfen haben ja einen Punkt: Man wirft gerade zum Board ab. Rein logisch müsste man weniger 5en und 1er haben wenn man auf 20 zielt.

    Ich habe momentan ja immer eine Kurve drin. Meine komplette Wurfbewegung findet rechts vom Kopf statt. Ich ziehe auch nichts vor das Gesicht.

    Ich bin eigentlich gar nicht so der Typ der alles zerdenkt. Nur eine so große Umstellung will ich nicht machen, wenn es wirklich nicht korrekt ist.

    In einem YouTube-Video wurde unter Berufung auf einen Optiker gesagt, dass das die Perspektive und somit Entfernungsbestimmung in unserem Gehirn verwirrt.

    Es gibt viele, Profis die sich den Dart fast ins Auge halten und manche werfen neben dem Kopf. Also kann ich da raus keine Schlüsse ziehen und wollte nur mal nachfragen.

    Es wird immer betont, man solle durch die Sichtline fokussieren. Schaut man dabei quasi "durch" den Dart? Es ist etwas schwer zu erklären, aber wenn man sich etwas vor das Gesicht hält wird es ja quasi durchsichtig weil beide Augen drumherum sehen.
    Ich werfe bisher am Gesicht vorbei und bei mir streut es gewaltig. Deswegen wollte ich das umstellen um gerader zum Board zu werfen.


    Dann gibt es aber wiederum Leute, die sagen man solle das nicht tun. Man solle einfach mit beiden Augen auf das Ziel schauen. Aber dafür muss ich den Dart ja beiseite räumen.

    Aber wie will man dann die Sichtline nutzen?

    Was hackst Du darauf rum? Meinst Du, bei der PDC ist das anders backstage?

    Whataboutism. Aber das ist nicht der Thread dafür, genießen wir das Spiel. Die Smileys sollten auch klar machen, dass ich natürlich weiß, dass es so ist und mich damit abgefunden habe. Toll finde ich es trotzdem nicht... aber bevor es wieder entgleist, dazu habe es in letzter Zeit einen anderen Thread und auch einen ganz alten.

    Nun da ich gemerkt habe das mein Tread nich komplett übermittelt wurde, versuche ich es erneut

    Doch. Wir haben Dich verstanden. Nur Du ignorierst, dass jeder Dart natürlich rotiert. Schau Dir noch einmal das Video an, das ich hier auf der letzten Seite gepostet habe (ignorier die Debatte über Spinnuing Shafts).

    Du verschwendest deine Gedanken an eine Sache, die sowieso immer bei jedem passiert. Dadurch entsteht eine weitere Fehlerquelle in deinem Kopf, die vollkommen unnötig ist.

    https://m.youtube.com/channel/UCkbmkP-3Ikt2e2plXR3-80A

    Naja ich weiß ja nicht was für dich tief ist, aber ich glaube mehr mit der gesamten Materie 'DARTS' als der Dartblog beschäftigt sich keiner. Gute Videos, für Anfänger oder fortgeschrittene immer was neues dabei. Sehr zu empfehlen da ich was effektiv trainieren und dazu lernen aus eigener Erfahrung sprechen kann.
    :thumbup:

    Kanne ich nicht. Sieht auf den ersten Blick aber sehr interessant aus und ich schau mal rein. Muss ja kein Wettbewerb sein. Ergänzt sich vielleicht ganz gut; Dynamite Dave hat wahnsinnig viel Erfahrung und kommt so aus der "Weiser Haudegen" Richtung. Der Dartblog scheint mir auf den ersten Blick sehr wissenschaftlich und methodisch zu sein.

    Also als Beginner kann ein Wurftrainer nur gut tun. Ich spiele zwar schon länger, aber nur hobbymäßig daheim und so richtig zufrieden war ich nie. Den Average erwähne ich mal lieber nicht...

    Ich stelle meinen Wurf gerade komplett um, weil ich zwar immer die Basics gekannt habe (nur den Unterarm bewegen, da hingucken wo man hinwerfen will, Follow Through) aber es nie ganz klappt. Ich analysiere gerade mithilfe von Youtube Videos, Videos, die ich von mir selber mache und sehr viel Trockenübungen meine ganzen kleinen Fehler... und es sind einige...

    Allerdings wird sich wohl kaum ein Newbie einen Trainer leisten. Da werden es wohl solche Workshops sein müssen.

    Man kann sich da auch Trainingsstunden über Skype vorstellen. Und bei meiner Technikanalyse bin ich auf einen sehr coolen Kanal auf Youtube gestoßen: Dynamite Dave Llewellyn.

    Seine Videos sind nicht wahnsinnig professionell und die Schnitte darin manchmal etwas eigenartig. Er eckt vielleicht an, weil er DIE (seine) eine Wurftechnik vermitteln will, obwohl jeder eine andere hat. Er macht daraus aber keinen Hehl und sagt, dass seine auf Mechanik und Fehlerminimierung ausgelegte Wurftechnik für Anfänger ist und sie sich von da aus weiterentwickeln können.
    Und er ist perfekt für jemanden wie mich: Jemanden, der Fehler gelernt hat. Er sagt in einem Video, dass der beste Weg Fehler auszuräumen ist, zurück zu den Basics zu gehen.

    Mir hilft das gerade enorm. Ich habe viel zu wenig ausgeholt, beim Ausholen habe ich die Hand komisch zurückgezogen, ich stand unsicher. Das selber an sich zu erkennen - so wie ich - mithilfe dieser Videos dauert aber sicherlich wesentlich länger als einen Trainer oder einen Workshop zu benutzen, wo man dir einfach auf die Schulter klopft und sagt: "Du hebst mit deinem Bein etwas ab wenn Du wirfst".

    Es gibt wahnsinnig viele Videos auf Youtube, die die ganz groben Standards vermitteln. So auf der Ebene: "Wenn man mit Rechts wirft, muss das rechte Bein vor", aber wenige, die so in die Tiefe gehen.

    Man kann auch Videos per E-Mail dahin senden und er coacht einen dann.

    Vielleicht sind solche Online-Coachings ja die Zukunft.