Beiträge von Fxs1990

    Stand 28.07 komme ich auf folgende sicher qualifizierten Spieler.

    Über Automatic Qualifier:
    Luke Littler, Luke Humphries, Gian van Veen, James Wade, Nathan Aspinall, Michael van Gerwen, Gerwyn Price
    6 Plätze offen

    Über Associate Qualifier:
    Beau Greaves.
    9 Plätze offen

    --> 17 Plätze sind über European und PC offen

    Über European Tour:
    Wessel Nijman, Josh Rock, Ross Smith, Luke Woodhouse, Krzysztof Ratajski
    5 Finals werden noch gespielt.

    Über PC Tour: (7 schon sicher)
    Chris Dobey 2S, Ryan Searle, Rob Cross, Andrew Gilding, Cameron Menzies, Kevin Doets, Gabriel Clemens, [Jeffrey de Graaf, Sebastian Bialecki, Henry Coates]
    8 Finals werden noch gespielt.

    Bei Clemens glaube ich mittlerweile weder noch an den großen Aufstieg (das entsprechende Momentum hat er nach der vielversprechenden WM aus meiner Sicht klar verpasst) noch an einen dramatischen Absturz. Meine Prognose: Er wird sich in den nächsten Jahren ungefähr auf dem jetzigen Niveau halten und dann wird man schauen müssen, wie groß seine Motivation langfristig sein wird, sich auf der Tour zu halten. Ist jetzt ja auch nicht mehr der Allerjüngste (wenngleich sicherlich nicht zu alt fürs Profidasein).

    Sehe ich genau gleich wie du. Clemens hat generell ein sehr konstantes Niveau das gut genug ist immer die Tourcard zu halten. Aber in meinen Augen auch nicht gut genug für Top 32

    Generell würde ein zusätzlicher Cut nach dem Jahresranking in meinen Augen schon Sinn machen.

    Einer der im ersten Tourjahr nur z.b. 10k erspielt hat wird sicherlich im 2ten Jahr nicht genug erzielen um die Tourcard zu halten.

    Ausserdem kann man schon erkennen, dass TC Holder die im ersten Jahr sehr schlecht waren im 2ten nur sporadisch ihre TC in Anspruch nehmen (mehrere PC auslassen). Da ihnen eh das Geld ausgeht...

    Gleichzeitig hofft man aber gerade auch immer auf diese Ausfälle um Nachrückehr von der CT zu haben. Wenn diese wegfallen wird die CT auch uninteressanter...

    Bei sowohl 1) und 2) sehe ich nicht die großen Probleme. Vor allem 3 ist das was die meisten sauer aufstößt.

    Absage vor der Auslosung ist ja noch irgendwie in Ordnung aber was hat sich jetzt bei Clayton und Humphries grundlegend in dem einen Tag verändert das sie nicht vor der Auslosung absagen hätten können? Die Absagen nach der Auslosung verändern hat schon sehr viel der Struktur.

    Die beschrieben 2-Klassen Gesellschaft sehe ich in Bezug auf die Topstars nicht, weil man sich eine Topplatzierung auch mithilfe der Leistungen in den Majors erarbeiten muss.

    Die 2 Klassengesellschaft entsteht für mich eher bei leuten die noch knapp top 16 OOM aufgrund von Ergebnissen des vorangegangenen Jahres sind und somit jede Teilnahme geschenkt bekommen.

    Ja die Preisgeldsprünge machen fast alle keinen Sinn! Es wird nicht gewürfelt, aber die PDC will eben um jeden Preis am Ende bei einem runden Gesamtpreisgeld herauskommen, d.h. weder bei 19.800 Pfund, noch bei 21.500 Pfund, es müssen eben genau 20.000 Pfund sein und wenn man da so verkrampft hinkommen will, landet man fast zwangsläufig bei diesen Preisgeldsprüngen.:(

    Ich z.B. würde gerne folgendes sehen:

    100 - 200 - 350 - 600 - 900 - 1350 - 2000 - 3000

    + 100 / + 150 / + 250 / + 300 / + 450/ + 650 / + 1000

    oder so ähnlich, also Preisgeld ab T 128 und auf jeden fall ansteigende Preisgeldsprünge!

    Beide meine Vorschläge enden ebenfalls bei 20000

    Wenn ich mir so die Preisgeldverteilung anschaue denkt man immer da hat jemand gewürfelt...

    100 - 250 - 350 - 750 - 1000 - 2000 - 3000

    + 150 / + 100 / + 400 / + 250 / + 1000 / + 1000

    Das könnte man auch so machen, wenn man den Turniersieger besonders belohnen will:

    100 - 250 - 450 - 700 - 1000 - 1600 - 2800

    + 150 / + 200 / + 250 / + 300 / + 600 / + 1200

    Oder von mir bevorzugt.

    100 - 250 - 450 - 750 - 1150 - 1650 - 2250

    + 150 / + 200 / + 300 / + 400 / + 500 / + 600

    Ich muss sagen, ich kann so langsam das neue System dahinter verstehen. Auch bei den Darts-Turnieren kommt es stärker darauf an, seine Leistung auf dem Punkt abzuliefern, als so lala über die Zeit mit zu mischen. Es ist mehr zu erreichen, einmal ein einziges Turnier zu gewinnen, als in jedem Turnier dabei zu sein, dann aber immer nach ein oder zwei gewonnenen Spielen geschlagen zu werden. Und die Q-School bietet dafür schon einen gewissen Vorgeschmack.

    Ist halt auch die Frage, was man persönlich als beeindruckender ansieht.

    Ich als Beispiel finde es beeindruckender, wenn jemand z.b bei allen PC turnieren einen AVG von 90 spielt als jemand der bei 2 turnieren 95 spielt und diese gewinnt und bei den anderen 32 turnieren einen Avg 85.

    Gerade im Darts finde ich konstanz beeindruckender (und als deutlich schwieriger erreichbar) als einzelne Topleistungen...