War unterwegs, daher nur die Ergebnisse heute... Das (einmalige?) schreiben vor dem Spiel hat er so bisschen als "Markenzeichen" eingebaut meiner Wahrnehmung nach...
??? die Geschmäcker sind ja verschieden. Wieso sollten Ihn (manche) nicht mögen? Was tut er denn böses das man Ihn deiner Meinung nach nicht mögen darf?
Kleiner Exkurs: Ich bin zum Dart gekommen ziemlich genau als Gezzys Karriere begann. Da war einer, der hat sich da rein gebissen als Quereinsteiger (Semi Rugby Spieler) und sich Stück für Stück nach Oben gearbeitet. Von den Emotionen manchmal drüber , aber ein Fighter der wusste was er wollte. Fand (und finde) ich geil.
Erinnere mich an die Zeit als es hieß er hätte "Beef" mit Jackpot Adrian Lewis. Der meinte er solle die Klappe halten bis er mal was gewinnt und er würde nie ein Major gewinnen oder ähnliches...Kurz danach ging Gezzys "Prime" los mit den Titeln. (ich mag Lewis auch sehr gerne). Das war ne coole Zeit für mich...
Und daher hoffe ich das er irgendwann nochmal wenigstens 1 Major hinzufügen kann... Für hier ist selbst das Viertelfinale (für mich) echt schon ein großer Erfolg. Und was bitte ist das für ne Chance sowohl für Ihn als auch für Ricky. Die Auslosung war günstig. Einer von beiden wird zugreifen.
In der Tat sind Geschmäcker verschieden. Daher auch mal meine 2 Cent:
Mir sind Spieler der Kateogore Humphries, Aspinall, van der Velde, Dobey, Cross, Schindler, ... deutlich lieber als Spieler wie Littler, Price, van den Bergh und einige wenige andere.
Das liegt daran, dass ich zum Beispiel Luke Humphires als extrem guten Verlierer wahrnehme, der den Gegnern jeden Erfolg gönnt und der im Match nie mit Psychospielen oder fragwürdigen "Emotionen" (von der ab und an vorhandenen Negativität abgesehen) auffällt.
Ein Price war mit zu Beginn extrem unsympathisch,da er permanent versucht hat, die Gegner zu provozieren, Scharmützel provoziert hat (man denke an die Vorfälle mit Anderson beim Grand Slam, Clemens bei der WM, ...) und seine ständige Agressivität nicht mein Ding ist. Dazu kamen nach den Niederlagen (früher) beleidigtes Weggehen, keine Handshakes, Social Media Posts die dem Board, dem Publikum oder wem auch immer die Schuld geben und Posts am Rande der Selbstüberschätzung. Das hat sich seither gebessert - sympathisch finde ich ihn (u.a. auch ob seiner politischen Ansichten) dennoch nicht.
Ähnlich geht es mir leider mit Littler (das macht das Zuschauen schwer, da er ja fast immer gewinnt). Diese Attitüde des "Antivorbildes" für Jugendliche (Schulabbruch, nur Konsole und Darts, Ernährung, ..) gepaart mit seiner arroganten und im besten Fall gleichgültigen Art ist mir deutlich unsympathischer als das Verhalten von Spielern wie Humphries.
Ähnlich geht es mir bei van den Bergh oder Suljovic, die gefühlt immer versuchen, den Rhythmus des Gegners zu brechen, als sich selbst auf ihr Spiel zu fokussieren. Das mag helfen, ist für mich aber schwer anzusehen.
In der Tat kann ich eine Symapthie für Price durchaus verstehen, da er extrem fit ist, sehr motiviert und die Art auf der Bühne natürlich attraktiver, als die eines Nopperts oder Dobeys ist.