Beiträge von Mathieux

    Es gibt nur ein paar Fakten. Tungsten bietet die Möglichkeit durch höhere Dichte mit gleichem Gewicht oder Darts mit der gleichen Abmessung bei höherem Gewicht zu fertigen. Außerdem ist es härter und damit haltbarer - Der Grip bleibt länger erhalten.

    Wenn diese Dinge aber nebensächlich sind und du absolut perfekt mit deinen zurecht kommst, sehe ich keinen Sinn in einem Wechsel. Vielleicht weiß ja wer anders mehr als ich dazu..🤷🏻

    Ich war jetzt zwar noch nie der Hellste in Sachen Physik ^^ ... da der Zweck eines Tungsten ja aber genau der ist, einen Dart bei gleichem Gewicht durch höhere Materialdichte zu verschlanken, ergäbe für mich aus der Logik heraus ein Tungsten mit dem Volumen meiner Brass das Gewicht einer Hantel :D

    Überspitzt formuliert jetzt natürlich. Aber wenn ein Tungsten von 22 Gramm um die Hälfte schlanker wäre als ein Brass-Dart, dann wäre ein Tungsten mit dem Volumen meines Brass logischerweise bei 44 Gramm. Ich will ja werfen, nicht mich prügeln ^^ Habe allerdings auch keine Ahnung, wie ein Dart gefertigt wird und ob es die auch mit Hohlraum gibt.

    Grundsätzlich gilt das der Dart für dich genau der richtige ist, wenn du gut mit ihm zurecht kommst 😉


    Na das ist ja auch eh so der Klassiker, wa!? :) Also... die Aussage meine ich. Nicht die Darts :D

    Grundsätzlich weiß ich das natürlich schon auch selbst. Ich glaube, wenn du anfängst, dich mit dem Sport zu beschäftigen, gibt es kaum eine Aussage, über die man häufiger stolpert ^^ Ist aber vermutlich auch die am häufigsten gestellte Frage...

    Und trotzdem: Lauscht man dann mal den Sport-Dartern, dann wird man den Eindruck nicht los, dass es plötzlich doch einen Unterschied macht ;) Also irgendwie scheint es da gefühlt zwei Debatten zu geben. Eine für die Öffentlichkeit und eine hinter geheimverschwörerischen Türen :D

    Wenn deine 6€ Darts aus Brass sind, würde ich perspektivisch zu Tungsten greifen. Sie sind haltbarer, stinken nicht so an den Fingern und sind merklich schmaler bei gleichem Gewicht. Die bekommst du aber auch schon ab 25€-30€.

    Bei den o.g. merkst du zb. Natürlich diese aufwendig eingefrästen Kelten-Kreuze an den Fingern. Fasst sich halt anders an als ein normaler Ring-Grip.


    Du wirst jetzt lachen, aber gerade dieses Klobige der Brass Barells ist eigentlich genau das, was ich geil finde ^^ Liegt jetzt aber vermutlich auch einfach an der Kombination insgesamt: Kopflastig, Tropfen/Torpedoform und Brass sind halt kleine Schlachtschiffe ^^

    Allerdings muss man auch dazu sagen, dass man den Dingern ihren Schleuderpreis weder ansieht noch anfühlt. Die haben auch Null von dem metallischen Geruch an den Griffeln (den ich von anderen günstigen Brass-Darts her natürlich auch kenne) und das Griffbett ist auch ziemlich nice (nix mit diesem Standard Ring-Grip). Ich bin bei dem Set ganz klar einfach nach Optik gegangen damals ^^ und war dann extrem überrascht davon, dass die Dinger sogar was können...

    Problematisch wird´s aber wohl werden, wenn ich auf eine Gewichtsklasse höher gehen will. Da stoßen die Brass dann wohl auch an ihre natürlichen Grenzen und ich komme um Tungsten irgendwann nicht mehr herum. Dabei sollte ich mit 1,76 Körperkleine eigentlich gar nicht auf so schwere kopflastige Darts gehen, fürchte ich. Aber ich mags halt trotzdem ^^

    Der Sammel- und Ausprobierwahn scheitert bei mir zum Glück an den finanziellen Mitteln. Sonst würde ich vermutlich auch anders reden :D

    Ich habe - zugegeben - so überhaupt gar keinen Vergleichsmoment zu irgend einem vom dir genannten Dart (geschweige denn überhaupt zu teuren ^^), aber da mir als Anfänger natürlich nicht entgangen ist, wie viel "Glaubensfragen" man rund um die Darts stellen kann, würde ich deinen Thread gerne kurz missbrauchen für die Fragestellung, ob es denn überhaupt einen signifikanten Unterschied macht ;) Außer als "Nerd" und Sammler halt.

    Also weil: Ich spiele seit Monaten mit einem Set, bei dem umgerechnet jeder Dart ca. 2 Euro gekostet hat ^^ Und auch, wenn (zugegeben) nicht jede Spitze die gleiche Qualität hat (manche erscheinen mir minimal dicker als andere) so leben die alle noch und fliegen wunderbar. Und man kann sich ausmalen, wie meine Tür und mein Boden durch meine Anfänge aussieht inzwischen ^^ Aber die Darts und die Schäfte halten wie Drei Wetter Taft :- )

    Was ist, wenn so ein 1 Minutenaufnahmespieler sich in die Top 4 spielt und somit für die Premier League gesetzt ist? ;)

    Dann... ist das so ^^

    Auch eine PDC kann sich nicht alles aussuchen ;)

    Irgendwer weiter vorne hatte gemeint, dass das letztlich aber ohnehin eine Phantomdebatte sei und da ist wohl auch was dran. Die meisten Spieler liegen eben unterhalb der 30 Sekunden und dann fällt das - zumindest konzeptionell - auch nicht wirklich ins Gewicht.

    Ich muss allerdings auch zugeben (weil ich gerade die Wiederholung von Liams Match sehe), dass es sich schon wirklich etwas doll zieht. Aber ich meine: Der Jung ist gerade mal 18 Jahre alt und spielt sein zweites Turnier auf großer Bühne. Der hat ja noch gar keinen Flow in dem Setting und will aber was stemmen. Der wird sich schon noch an einen schnelleren Rhythmus annähern.

    Wenn er das Tempo in Majors spielt, wenn's best of 31 ist, dann wird das TV-Schema durcheinander gewirbelt. Dann wird er schon angesprochen werden.

    Also das Thema "Spieltempo" war vergangenen Donnerstag beim Finale von Peter Wright auch kurz Thema (auf Sport1), als Wright sich diese 2x nochmal neu sortiert und das Publikum das so abgestraft hat.

    Da wurde erwähnt, dass die obligatorische eine Minute pro Wurf auch in den PDC-Regeln steht ... die PDC aber keine Spieler einladen würde, die dazu neigen könnten, das Sendeformat zu sehr zu sprengen. Da lag die Betonung ganz klar auf dem Sendeformat, nicht dem Austragungsformat, sprich, es geht um Übertragungslizenzen. Das erscheint mir auch logisch irgendwie, weil einem Veranstalter bringt es natürlich herzlich wenig, wenn das spannendeste Match eines Abends nicht mehr über die Flimmerkiste läuft, weil die Sender dann auf E-Sports umschalten oder so.

    Gefühlt würde ich sagen, dass eine Minute pro Aufnahme die Schmerzgrenze sein dürfte, die PDC aber mit den durchschnittlichen max. 30 Sekunden der Profis kalkuliert. Bevor die PDC da also ans Regelwerk geht, würde ich vermuten, sie regulieren das einfach über die Spieler, die sie einladen. Und ein Spieler, der permanent die Zeit ins Unerträglche ausreizt, wird ja ohnehin kein Publikumsmagnet und individuelle Performance ist ja geheimnisoffen ein Kriterium für die PDC. Also insofern... ^^

    Moin :)

    Auch aus Nürnberg (direkt)... spiele allerdings erst seit Ende letzten Jahres. Kategorie: Motivierter Anfänger, der sich selbst Potential vorgaukelt :D

    Meine App sagt, ich spiele aktuell auf dem Niveau eines Oliver Pocher :D Meine App ist allerdings auch ein Miststück mit schrägen Humor - ich würde also nicht alles glauben, was die sagt ^^

    Im Querschnitt liege ich im Average derzeit relativ stabil zwischen 30 und 40... habe zwischendurch aber auch so meine Ausreißer nach oben (gestern bspw. mehrere 140er hintereinander --- das klappt eigentlich auch recht flockig, wenn ich drei Stunden Aufwärmphase bekomme ^^).

    Bisher spiele ich - mangels Kontakte - eigentlich nur gegen den Bot. Ab und an mal ein Gegner aus Fleisch und Blut wäre daher schon ganz nice. Der müsste sich dann aber vorerst mit der Single-Out Variante anfreunden können, weil auf Doppel komme ich noch nicht klar. Also so gar nicht! ^^

    Ansonsten: Meine Frustrationsgrenze ist ziemlich hoch. Ich habe also auch kein Problem damit, wenn ich eiskalt am Brett abgezockt werde. Ist mir sogar lieber, als jemand, der noch versucht, überhaupt die Scheibe zu treffen :D Da gewinne ich dann zwar, lerne aber halt auch nix ;)

    Also meine Sisal-Scheibe (fettes Ding mit rund 4cm Dicke) hängt an einer Holztür und knallt schon ganz gut ohne Schallschutz, wenn man draufbrettert oder auch mal daneben wirft.

    Hinterlegt habe ich die daher mit einer Schaummatte, die man sonst so gewöhnlich als "Anti-Rutsch-Unterlage" kauft. Also nicht die Anti-Rutsch-Matten für Schubladen (die sind zu fein), sondern die für Tische. Seither macht die Scheibe so ungefähr gar keine Geräusche mehr, außer man brettert richtig hardcore gegen das Board. Aber dann sollte man auch eher einen Boxsack bearbeiten, wenn man so viel überschüssige Energie hat ^^ Ich trainiere teilweise bis 4 Uhr morgens und länger und seither hat sich niemand mehr beschwert. Okay... vorher auch schon nicht... aber ich habe halt super Nachbarn ;)

    Fakt ist: Wenn ich am Board bleibe (ohne daneben zu werfen), dann gibt es unter mir kaum Geräusche (und meine Nachbarin unter mir ist sehr empfindlich wegen Migräne und hört eigentlich sogar den Motor des Katzenbrunnen - also das will was heißen, dass sie vom Darten nicht gestört wird).

    Zuvor habe ich Styropor probiert, dicke Pappe und einen Mix aus beidem. War nix. Aber diese Matte hat es gerockt. Allerdings auch nur für die Scheibe als Puffer. Wenn was daneben geht, dann hilft sie nur semi...


    Ein freundliches Hallo in die Community :)

    Um mich kurz vorzustellen: Ich bin der Mathieux (42) aus Nürnberg und aktives Mitglied in diesem Forum seit... exakt gerade eben :S

    Und wenn ich Euch jetzt erzähle, dass ich vor gerade ein Mal 2 1/2 Monaten damit angefangen habe, mich intensiver mit dem Dartsport zu beschäftigen, dann denkt Ihr vermutlich nicht ganz unbegründet: "Oh man - noch so ein Opfer des vergangenen plötzlichen WM-Hypes" ^^ Tatsächlich aber war der Zeitpunkt reiner Zufall gewesen: Ich habe einfach eine günstige Dartscheibe beim Einkaufen entdeckt und mir gedacht, es wäre doch eigentlich ganz nice, auch mal wieder belanglos ein paar Pfeile zu werfen... und ein oder zwei Wochen später erreichte mich dann erst das Medienspektakel Darts-WM.

    Da war es dann aber - zugegeben - auch schlagartig und plötzlich vorbei mit dem "belanglos ein paar Pfeile werfen" ^^

    Seither bin ich voll im Element und weil ich kein äquivalentes Topic finden konnte, dachte ich mir, ich stelle mich einfach mal vor und schildere ein wenig meinen Weg von Ende 2022 bis status quo ... und sei es nur für den ein oder anderen Neuling, der sich auch hierher verirrt (hat) und nicht so recht weiß, wo er seinen eigenen Progress posten und ggfl. vielleicht auch mit anderen Newbies vergleichen soll.

    Und weil die Zeichen hier straff begrenzt sind (was aber nicht angezeigt wird, wie ich feststellen musste), fass ich mich jetzt um ein 100stel kürzer ^^

    1) Ich fing mit Billo-Darts an, die halt im Set dabei waren (einzeln vermutlich so um die 4 Euro), ging wenige Wochen später aber schon auf ein Set zu 14 Euro und professionelle Flights. Tatsächlich aber durfte ich feststellen, dass der Unterschied erstmal marginal ist. Weil ich einfach noch gar nicht wirklich spielen kann. Das einzige, was einen Unterschied machte: Die Billos waren Brass Barrels in Zylinderform, die neuen Nickel Barrels in Torpedoform. Und mir liegt die Torpedoform (gefühlt) einfach besser. Faktisch aber spiele ich mit beiden ähnlich schlecht ^^

    2) Youtube Tutorials sind zu 97% völlige Zeitverschwendung. Die meisten erzählen einem als Anfänger nur, dass ich etwas "so machen kann, oder so, oder auch so, oder, wenn man mag, auch so - aber eigentlich muss man das selbst herausfinden". FU. Ich habe exakt nur zwei hilfreiche Tipps aus vielen Dutzend YT-Videos mitnehmen können und das ist folgendes:

    - Versuche, dass du deinen Oberarm nicht so hältst, dass du ihn beim Abwurf von unten nach oben ziehen musst (also halte ihn möglichst horizontal zum Schultergelenk) und
    - Spiele aus dem Flow heraus, anstatt allzu viel nachzudenken.

    Tatsächlich treffe ich präziser, wenn ich einfach werfe und das Ziel im Kopf habe, statt vor Augen. Denn - sind wir mal ehrlich: Kein einziger Ratgeber zur Frage, wie man beim Dart richtig zielt, erzählt einem wirklich konkret, wie man zielt ^^ Wirklich KEINER!!! Weil sie es auch einfach gar nicht können. Also verschwende keine Zeit darauf.

    3) Ich starte regelmäßig mit einem Average von knapp über 60, ende aber meist bei unter 30 ^^ Trotzdem gewinne ich fast alle Spiele gegen meinen Bot (eingestellt auf einen Average zwischen 30 und 40 konstant - also eigentlich recht hart, wenn man selbst schwankt). Das liegt daran, dass ich im Scoring ganz okay bin, im Finish aber nicht. ich lege also zwischendurch gut an Vorsprung vor, scheitere dann im Finish und treffe am Ende mit viel Glück. Das bedeutet aber nur, dass der Average gar nicht soooo doll wichtig ist. Ich finde, man sollte den als Anfänger eher ignorieren...

    4) Ich habe mir ein komisches Ritual angewöhnt und zwar: Wenn ich gegen den Bot ein echtes Turnier spiele, dann
    - spiele ich mir selbst alle drei Legs am Anfang einen Einmarschtrack ein (mache auch alle drei Legs kurz Pause) und
    - wenn ich fertig mit meinem Set bin gehe ich rechts aus dem Feld und mache meinen kleinen Kreis und stelle mich hinten an, statt direkt weiter zu spielen.

    Man kann auch (klingt albern - klappt aber) eine App laufen lassen, die einem zujubelt, wenn man was gut gemacht hat.

    Das alles gibt einem ein bisschen das Gefühl, nicht ganz alleine zu sein, sondern durchaus in einem Battle.

    5) Das Setup ist pups egal am Anfang. Es liegt - imho - erstmal nur an der Routine. Präzision im Detail kommt erst, wenn man generell schon etwas safe ist und ja - dann macht auch das Barrel etc. u.U. einen Unterschied. Aber eben erst, wenn man so weit ist.

    "Scorpion" meinte mal, man könne mit den Brass Barrels, wie sie MVG bis 2019/20 verwendet hat, unmöglich drei ins Triple werfen, weil die Barrels einfach so fett sind. Ich spiele mit Brass Barrels (eigentlich sind es Nickel Barrels, aber sie sind ähnlich voluminös) und schaffe das durchaus und das sogar noch in Torpedo-Form (also vorne sogar noch deutlich breiter als ein Brass Barrel als Zylinder)..

    Ergo: Lass dir keinen Scheiß erzählen. Man findet, denke ich, im Laufe der Zeit selbst heraus, was einem liegt. Aber vorher muss man halt - egal, welches Setup - einfach konstant mal was zustande bringen.

    6) Konstant ist auch ein tolles Stichwort: Ich für meinen Teil werfe konstant, wenn ich mich fokussiere und dann nicht mehr nachdenke. Es gibt von MVG von der letzten WM ein gutes Video, in dem man sieht, wie er seine Pfeile neben sich in der Hand hält. Ich habe das für mich adaptiert und das klappt prima. Nicht der Haltung wegen, sondern weil man so in einen Flow kommt und versteht, wie das geht.

    7) Ab dem siebten Bier sollte man die Statistik abstellen ^^

    8) Bei mir tritt regelmäßig das Phänomen auf, dass ich entweder richtig gut werfe in Serie, oder richtig scheiße. Auch innerhalb eines Legs. Seit ich Profis in Turnieren beobachte, fällt mir auf, dass denen das auch mal passiert und sobald sie das merken, sie kurz weg sehen. Meist nur mit den Augen, ohne den Stand zu verändern. Das kann tatsächlich funktionieren, habe ich festgestellt, wenn man weiß, was da gerade passiert. Man zwingt sich dadurch selbst aus dem Flow, um neu zu fokussieren. Denn die intuitive Fokussierung ist top, wenn sie dahin geht, wo sie soll. Geht sie aber auf Felder, die nicht gewünscht sind, ist das natürlich kontraproduktiv.

    Beispiel: Man will eigentlich die 20 treffen, hat aber zwei Mal verrissen und die 18 erwischt. Du kannst jetzt im Flow noch so sehr auf die 20 fokussieren - du wirst safe trotzdem die 18 treffen ^^ Das ist einfach abgespeichert in dem Moment. Also das Prinzip, das sonst positiv für dich wäre, ist hier jetzt kontraproduktiv, wenn du dich nicht löst. ich werfe dann meist gerne auf eine ganz andere Zahl, um das zu durchbrechen.

    9) Inzwischen habe ich mein leichteste Setup zum Verkauf eingestellt: Ich bleibe bei den Torpedos und habe einen Zylinder als Backup, um nicht ZU sehr einzufahren, denn ich glaube, dass die Fokussierung auf EIN einziges Setups gerade am Anfang gar nicht so gut ist. Wenn meine Tagesform mies ist, dann spiele ich mit den Torpedos nämlich wesentlich schlechter, weil ich die Energie gar nicht habe, die fetten Dinger zu smashen. Die leichten gehen da eher...

    10) Spiele wie "Tactics", "21" und andere sind viel besser zum Üben als Turnier. Weil man so - finde ich - eher darauf trainiert wird, auch gezielt andere Felder zu fokussieren. Als ich noch keine App hatte, habe ich (auf Papier) "around the clock" gespielt oder "random" einfach Zahlen, die vorher zufällig festgelegt wurden. Da war ich selbst mit den Billo-Darts teilweise stärker als heute mit den besseren im Turniermodus.

    Man muss - meiner Meinung nach - am Anfang also einfach weg vom Druck und wieder hin zum spielerischen Darten wie damals in der versifften Kneipe. Locker flockig aus der Hüfte, um dann darauf aufzubauen.

    Aktuell liegt mein Average übrigens bei 42 mit den Billos und bei 34 mit den "guten" Darts. Ich habe aber in jedem Leg mindestens einen sehr hohen Score von mindestens 80 oder auch über 100. Es ist ein Fokussierungsproblem, nichts weiter. Die Pros finden das sicherlich lachhaft, aber für Anfänger sollte klar sein, dass nicht der Average entscheidend ist, sondern wie man seine besten Würfe platziert und wie oft - um das zu reproduzieren. Der Average zieht dann irgendwann nach. Aber vorher muss man souverän werden..