Beiträge von Zeyes

    Da das Ding ja jetzt European Associate Qualifier heißt, müsste das im Umkehrschluß bedeuten, dass man diesen auch nir noch als Q-School Teilnehmer spielen darf. Das wäre neu und würde demnach auch noch die Teilnehmerzahl etwas drücken.


    Wäre auch halbwegs folgerichtig, falls es wirklich so ist - die UK-Spieler würden vermutlich Sturm laufen, falls man dort ohne Tourcard gar nicht mehr reinkommt, während auf dem Kontinent sogar noch komplett PDPA-freie Spieler mitmachen dürften.

    Die Dreifach-Quali in Hildesheim findet übrigens parallel zu einem PC-Wochenende statt. Wird vermutlich maximal einen oder zwei kontinentale Spieler betreffen, die hoch genug in der Challenge Tour stehen, um dort Nachrückerkandidaten zu sein, wird für den/die Betreffenden dann aber ziemlich blöd sein.

    Was die HNQ-Frage angeht - ich kann mir kaum vorstellen, dass sie diese Qualis bei 4 Plätzen belassen würden, falls dort nur noch Nicht-Tourcardler anträten.

    Hat da jemand schon Statistiken parat, ob das im Vergleich zur Vergangenheit Tourcardholder oder Associates bevorzugt? Je nachdem, wer dann alles im Associatepool schwimmt, würde ich als deutscher Associate lieber den S/W-European Qualifier statt HNQ spielen.


    Mal nur 2018, da sich die Situation durch die weitgehende Beschränkung der Qualis auf Q-School-Teilnehmer sowieso gegenüber den vergangenen Jahren geändert hat:

    ET1: de Zwaan, Dekker, Meulenkamp, Noppert, Michael Rasztovits, Van den Bergh, van der Voort, Wattimena
    ET2: Alcinas, Dekker, Christian Gödl, Yordi Meeuwisse, Noppert, Michael Rasztovits, Rowby Rodriguez, Wattimena
    ET3: Dekker, R. Huybrechts, Justicia, Mike Kuivenhoven, Lerchbacher, Noppert, Van den Bergh, Wattimena
    ET4 (AUT): Clemens, Simeon Heinz, Hopp, R. Huybrechts, Meulenkamp, Kevin Münch, Reyes, Van den Bergh
    ET5: Alcinas, Dekker, Mats Gies, Mareno Michels, Noppert, Van den Bergh, van der Voort, Wattimena
    ET6 (NED): Alcinas, Mike De Decker, Dragutin Horvat, Tobias Müller, Kevin Münch, Reyes, Rowby Rodriguez, Michael Rosenauer
    ET7 (GIB): Alcinas, Mike De Decker, de Graaf, Hopp, Reyes, Hannes Schnier, van der Voort, Wattimena
    ET8 (DEN): de Zwaan, Hopp, Dragutin Horvat, Klaasen, Reyes, Rusty Rodriguez, Schindler, Wattimena
    ET9: Mike De Decker, R. Huybrechts, Klaasen, Reyes, Robbe, van der Voort, van Duijvenbode, Wattimena
    ET10: Alcinas, Dekker, Meulenkamp, Noppert, Michael Rasztovits, Reyes, van der Voort, Wattimena
    ET11 (NED): Alcinas, Christian Bunse, Marijanovic, Kevin Münch, Reyes, Rowby Rodriguez, Rusty Rodriguez, Erik Tautfest
    ET12: Dekker, Justicia, Klaasen, Meulenkamp, Noppert, Michael Plooy, van der Voort, van Duijvenbode
    ET13: Alcinas, de Graaf, de Zwaan, K. Huybrechts, Klaasen, Noppert, van der Voort, Wattimena

    Insgesamt 25 Associates in den 13 Turnieren, wenn ich mich nicht verzählt habe, allerdings zeichnen die beiden Qualis für die holländischen Turniere für mehr als ein Drittel davon verantwortlich. Ich würde aber sagen, insgesamt dürfte der 6/2-Split vertretbar sein, zumal die Qualität der Associates in Zukunft vermutlich zunehmen wird, wenn sich die separate kontinentale Q School weiter etabliert.

    Und Kevin Painter hat heute seine Tourcard verloren. War zwar zu erwarten, aber durch den Sieg von Ryan Joyce ist es jetzt fix.


    Allerdings (wie zugegeben auch die Labanauskas-Rechnung) vorbehaltlich der Annahme, dass auch alle Top 64 ihre Card weiterführen. Mit Cadby und van Barneveld haben wir da ja inzwischen durchaus zwei Wackelkandidaten.

    Wobei ich schon sehr überrascht wäre, falls RvB jetzt tatsächlich die Brocken direkt hinschmeißt. Der hat in den letzten Jahren oft genug in Interviews betont, dass er für die Zukunftsvorsorge noch Kohle einspielen muss, da kann ich mir kaum vorstellen, dass er 'nen potenziellen PL-Scheck (in welcher Größe auch immer) herschenken würde.

    Mit "PDC tv" oder "PDC live" als Suchbegriff taucht die App relativ weit oben in der Liste auf, bei mir an Position 5 bzw. 6. Mit steigender Verbreitung wird sich das sicherlich auch für nur "PDC" bald ergeben.

    Edit: Oder "PDC official" für 3.


    Muss ich später durchtesten, vorliegen habe ich das nicht. Die Averages selbst sind nicht voreingestellt, sondern nur die horizontale Standardabweichung des Wurfs in hunderstel Millimeter vom Ziel. Das Verhältnis zur vertikalen Standardabweichung ist ein empirisch ermittelter Faktor aus Daten von Ochepedia von der letzten Weltmeisterschaft von Würfen auf die Triple 20. Ich habe dann mit kleinen Intervallen jeweils 1000 Spiele durchrechnen lassen und habe den Average mit dem Average der Spieler aus dem letzten Jahr bzw. zeitnahen verfügbaren Turnieren zugeordnet. 1000 Spiele reichen eigentlich auch noch nicht aus, da selbst dort die Averages um mehrere Zehntel schwanken. Doch das hat so schon lange genug gerödelt ;)


    Danke für die Erläuterung. :) Mit der beschränkten Datenlage des alten PDC-Livescorers hatten wir mal die Spannweite der Spieleraverages (in best of 11) für den +/- 2-Sigma-Bereich auf etwas über 20 Punkte quantifiziert (bei manchen, gerade jüngeren, Spielern durchaus auch 25+)...weiß nicht, ob das inzwischen mal einer mit den umfangreicheren Dartconnect-Daten durchgeführt hat. Wäre jedenfalls dann später mal interessant zu wissen, ob deine simulierten Spieler ähnliche Schwankungsbreiten produzieren.

    Edit: Da bist du mit deinem letzten Posting schon schneller gewesen. 5.25 (x4) passt dann ziemlich gut!

    Dabei hat Martin Schindler eine höhere Spielstärke als Cody Harris eingestellt, auch wenn der Unterschied nicht sonderlich groß ist. Schindler spielt in 1000 Best-of-11-Matches im Schnitt ca. einen 93er, Harris einen 91.5er Average.


    Nur aus Neugier, wie hoch ist denn ungefähr die simulierte Standardabweichung der Averages eines Spielers? (Der Einfachheit halber auch bezogen auf best of 11.)

    Schaut so aus, als wäre die Idee, dann doch irgendwann in die Great Hall im Ally Pally umzuziehen, für Erste begraben: http://www.sportspromedia.com/quick_fire_que…-gerwen-feature

    Zitat von Matt Porter

    It’s not just a question of selling more and more tickets. The venue has to be right for the event that it’s hosting.

    At Ally Pally, people ask why we don’t just move it over to the Big Hall. Well, the event wouldn’t work in the Big Hall.

    You would lose the atmosphere and logistically, the way that we lay out the bars, the facilities and the offices, the layout wouldn’t work. So, we are staying where we are. That’s not a problem.

    Da Veenstra im Finder-Masters-Thread diskutiert wurde: https://dartsnews.com/veenstra-does-…-a-busy-family/

    Zitat

    Danny Noppert made the switch to the Professional Darts Corporation in January this year, but Veenstra is probably not following the example of his compatriot. ”It’s a bit difficult. If you play in the PDC, you are away from home about forty weekends year. That’s difficult to combine with a busy family”, he told RTV NH.

    Das ist aber nur für die Spieler relevant, die keine Karte kriegen, oder? Falls man eine Tourcard bekommt, macht es keinen Unterschied, welche Q-School man gespielt hat, oder? Sorry, wenn das jetzt doofe Fragen sind... :rolleyes:


    Richtig, mit Tourcard gelten für alle Spieler die gleichen Regularien. (Abgesehen davon, wo sie dann jeweils Qualifier für die European Tour spielen dürfen/müssen.)

    Hauptsächlich meinte ich, dass für britische Spieler naturgemäß die Challenge Tour relevanter ist als für kontinentale Spieler, weil die Tour im UK stattfindet. Allerdings wird es natürlich auch in Hildesheim ein paar Spieler geben, die sich für die Challenge Tour interessieren, das sind dann aber meist auch die, die sowieso ernsthaft um eine Tourcard mitspielen wollen und für welche die CT nur die Backuplösung wäre, wenn es mit der Card nicht klappt. In England gibt's durchaus auch Leute, die von vornherein hauptsächlich die CT als Ziel haben.

    Was die European Tour angeht, für Spieler ohne Tourcard nach der Q School (wenn sich nichts an den Regeln ändert): Kontinentaleuropäer und Nichteuropäer dürfen in 2019 alle ET-Qualifier spielen. Von den Briten/Iren/Gibraltarern nur diejenigen, die sich im Laufe des Jahres gut genug auf der Challenge Tour platzieren. (Letztes Jahr war Top 32 nötig.)


    Wenn man die Q-School nicht spielt, dann darf man in dem Kalenderjahr nur an maximal zwei Qualifikationsturnieren für die European Tour teilnehmen. Da einige in Deutschland und Umgebung einige Qualifier für die ET abgrasen, müssen sie unbedingt Q-School spielen und den Betrag zahlen, auch wenn sie recht aussichtslos auf eine Tourcard sind.


    Wobei das in der UK-School nicht so wahnsinnig anders ist, da ist's dann halt die Teilnahmeberechtigung für die Challenge Tour, die viele No-Hoper melden lässt.

    Situation vor den letzten Gruppenspielen:

    Herren: Alle Seeds haben am Nachmittag gewonnen, so dass alle 8 Abendpartien direkte Playoffs ums Weiterkommen sind.

    Damen Gruppe A: Trouwborst ist trotz des Sieges gegen Hedman raus, ihre Legdifferenz von -3 kann nicht reichen. Hedman muss Sherrock mindestens 4-1 schlagen, sonst ist Sherrock weiter.
    Damen Gruppe B: Die Siegerin aus de Graaf - Ashton kommt weiter.

    Jugend Gruppe A: Frauenfelder (1-0) und van der Velde (1-1) jeweils bei +2 in der Legdifferenz. Lasker (0-1, -4) ist raus, kann aber Frauenfelders Weiterkommen mit einem Sieg noch verhindern und damit van der Velde weiterschicken.
    Jugend Gruppe B: Ähnlich Damen-A - Girvan hat am Nachmittag gewonnen, ist mit -2 Legs aber auch schon raus. Plaisier muss Barry mindestens 4-1 schlagen.

    Ich halte grundsätzlich die europäische Q School für die härtere, einfach weil der Unterschied in der Anzahl der verfügbaren Ranglistenkarten so massiv ist (15 zu 6 im letzten Jahr) und es in Hildesheim noch mal konstanterer Leistungen bedarf als in Wigan, wenn man in diesen Plätzen landen will. Die Schwierigkeit, eine der 8 bzw. 4 direkten Karten zu gewinnen, schätze ich als relativ ähnlich ein.

    Allerdings scheint mir die europäische Q School in diesem Jahr doch zumindest von den Namen her deutlich schwächer besetzt als im letzten Jahr - mit Clemens, de Zwaan, Noppert und Ratajski (der die Card sogar verpasst hatte) sind in dieser Saison ja gleich vier Teilnehmer aus dem letzten Jahr so richtig durchgestartet, und vielleicht abgesehen von Clemens hatte man das eigentlich auch erwarten können. Und mit Marijanovic hat sich auch noch ein weiterer der 2018'er sehr achtbar geschlagen. In diesem Jahr habe ich abgesehen von Labanauskas und wohl noch Razma schon Probleme, mögliche "Impact Player" für die nächste Saison zu benennen, die wir in Hildesheim sehen werden. Aus der Menge der BDO-Circuitspieler fällt mir jedenfalls keiner ein, dem ich es zutraue (Unterbuchner wäre der einzige gewesen, aber der wird ja nicht da sein), von der Terminkollision mit der BDO-WM mal ganz abgesehen.

    Insofern gehe ich davon aus, dass die Konkurrenz diesmal in Wigan härter sein wird, zumindest wenn dort tatsächlich Durrant, McGeeney und Waites auftauchen und sie auch noch ein paar weitere BDO-Spitzenspieler im Schlepptau haben (Leute wie Wayne Warren, Scott Baker oder Kyle McKinstry, um ein paar Namen aus der zweiten Reihe zu nennen, die im letzten Jahr positiv aufgefallen sind).

    Ich hoffe jedenfalls, dass die terminliche Teilung der beiden Q Schools bedeutet, dass die PDC (und nicht die PDC Europe) die Federführung bei der europäischen Q School übernimmt, und auch die komplette Dartconnect-Ausrüstung mitbringt, so dass beide Schools getickert werden. Das würde dann so einige Fragen bezüglich der Leistungsniveaus beantworten.