Beiträge von Zeyes

    Der Link zum Statement von seinem Management:
    https://m.facebook.com/story.php?stor…205885676261725

    Für die Einreise nach Neuseeland braucht er bloß einen Reisepass, den haben aber die Britischen Behörden für sein Sportlervisum und einen Ersatzreisepass bekommt er nicht.
    Den Reisepass hätte er bekommen können, das hätte aber den kompletten Prozess seines Sportlervisums annuliert, ein Prozess der ja nun auch schon ewig andauert. :ohno_


    Ich halte das alles für ziemlich zweifelhaft, insbesondere den "Passrückgabe hätte den kompletten Ablauf gestoppt"-Teil. In großen Teilen Asiens offerieren die britischen Konsulate sogar (gegen kleine Zuzahlung) die Möglichkeit, dass du den Pass überhaupt erst einreichen musst, wenn über deinen Antrag endgültig entschieden worden ist. In Australien scheint's diesen speziellen Service nicht zu geben, aber ich kann mir trotzdem kaum vorstellen, dass in solchen Fällen, wo die Entscheidung jetzt schon >4 Monate anzudauern scheint, es keinerlei Möglichkeit geben soll, zwischenzeitlich wieder über seinen Reisepass verfügen zu können.

    Ich vermute eher, dass sie es gar nicht erst versucht und einfach darauf vertraut haben, dass die Angelegenheit bis jetzt (also vorm NZ-Turnier) schon geregelt sein wird.

    Ums in Relation zu setzen: Ted Hankey hat vor ein paar Jahren mal die Qualifikation für die BDO-WM um genau einen Ranglistenplatz verpasst (Platz 27 oder was auch immer das damals war)- in der gesamten Saison hatte er nur so um die £2.000 an Preisgeld geholt. Kann ja jeder zum Vergleich mal nachschauen, wie weit unten man in der PDC stehen müsste, um nur £2.000 einzuspielen. Wer gerade zu den aktuellen Top 2 oder 3 gehört (früher z.B. mal Adams/Bunting/Wilson, aktuell Durrant/McGeeney), kann bei der BDO ganz ordentlich verdienen, weil die Turnierpreisgelder ziemlich kopflastig verteilt sind. Für alle anderen gibt's bei der PDC mehr zu holen.

    Ich wäre trotzdem nicht überrascht, falls wir McGeeney in der nächsten QS sehen. Ist keiner von denen, die die BDO-Tour als ihre Ersatzfamilie ansehen, und für Durrant-eske "ach, was mach ich nur, ich würde ja Leute vor den Kopf stoßen, wenn ich wechsele"-Entscheidungsschwierigkeiten scheint er mir auch nicht der Typ zu sein.

    (Aber dafür gibt's ja auch schon einen Thread, deswegen belasse ich's mal dabei.)

    Zeigt aber auch, dass es in der 1-Jahres-Betrachtung noch viel mehr zu früh zum Spekulieren ist als auf 2-Jahres-Basis (und selbst da ist es zu früh). Pi mal Daumen sind gerade mal 40% der Saisonpreisgelder verteilt, und das überwiegend in kleinen Brocken auf den nicht-TV-Turnieren.

    Mittel, die den Fokus erhöhen, also längeres oder konzentrierteres Training ermöglichen, fallen mir da spontan ein.


    Definitiv. Wohl am ehesten länger bei Profis (die grundsätzlich die Zeit dafür haben) bzw. konzentrierter/intensiver bei Amateuren (die aus Zeitgründen möglichst effizient trainieren müssen). Und bevor jetzt einer kommt und das "was nützt es mir, im Training wie ein Weltmeister zu werfen, wenn ich's dann im Wettkampf nicht drauf habe"-Klischee anbringt: Das gilt in fast allen anderen Sportarten genauso, bestenfalls mit Ausnahme der wenigen, in denen rein auf Kraftzuwachs gedopt werden "muss".

    Das hat mit Spitzen und Amateursport fast nichts zu tun. Das sind Vorgaben der WADA die umgesetzt werden müssen. Ohne diese Umsetzung gibt es keine Möglichkeiten irgendwann an Olympischen Spielen oder den Weltspielen teilzunehmen.
    Dies wiederum wäre aber wichtig für die angeschlossenen Verbände. Da diese dann, sollten Sie im DSOB sein, weitere, höhere Gelder beantragen können.
    Man muss also immer das große Ganze sehne, nicht auf 5 Jahre in die Zukunft schauen sondern eher 15 Jahre. Damit tun sich die meisten leider schwer.


    Das war mein Punkt. Out-of-competition-Tests grundsätzlich <24 Stunden vor einem Wettkampf durchzuführen, ist ein absoluter Witz, auch wenn die minimalen WADA-Anforderungen das erlauben. Wenn ich mich nicht irre, definieren die dort den Start von in-competition als "mindestens 12 Stunden vor dem Wettkampf", und überlassen die genaue Entscheidung den einzelnen Fachverbänden. Gibt jedenfalls genügend andere Sportverbände, bei denen nicht nur ganz selbstverständlich unangekündigt getestet wird, sondern außerdem noch der in-competition-Zeitraum deutlich früher beginnt, so dass dort schon rein sachlogisch ein OOC-Test nicht erst am Turnierort durchgeführt werden kann.

    Für mich wirkt das ehrlich gesagt ein bisschen, als wollte man zwar die erforderlichen Mindeststandards erfüllen, hat aber keine Lust darauf, zu viele Spieler zu erwischen. Wenn man zwar nur auf Turnieren testet, aber einen Großteil der dort durchgeführten Tests als OOC definiert, sind jedenfalls die Kiffer und Kokser deutlich besser dran - denn die fliegen damit nur dann auf, falls sie das Pech haben, mit einem der in-competition-Tests ertappt zu werden.

    Ich glaube, jetzt hatte ich einen Denkfehler drin. Beim Darts mußte man doch irgendwie nur im Wettkampf sauber sein.


    Das bezog sich nur auf eine kleine Anzahl von getesteten Substanzen, nämlich die genannten Beta-Blocker, sowie natürlich auf die Sachen, die generell für alle Sportarten nur im Wettbewerb getestet werden (Aufputschmittel und Narkotika zum Beispiel). Für alles andere kannst du auch im Darts jederzeit aus dem Verkehr gezogen werden.

    Im übrigen möchte ich anmerken, dass das ziemlicher Blödsinn ist, falls im Darts die "out of competition"-Tests wirklich hauptsächlich am Tag vor einem Turnier durchgeführt werden. Das führt das Prozedere völlig ad absurdum, denn die dahinter stehende Idee ist natürlich, dass diese Tests den Sportler unvorbereitet treffen sollen.

    Es fährt ja wohl kein WADA-Beauftragter Dienstag Morgens ins hinterste Worcestershire um die Nr.47 der BDO auf THC-Rückstände zu testen.


    Mal abgesehen davon, dass THC nur auf der in-competition-Liste steht: Warum nicht? Entweder man will bei der WDF "richtiger" Spitzensport sein, dann sind auch solche Tests notwendig - vielleicht nicht unbedingt bei der Nr. 47, aber die erweiterte Spitze um die Top 16 sicherlich schon - oder man räumt ein, dass man eigentlich nur Hobbysportler vertritt.

    ...was erwartest du zu erfahren? Er war im Januar bei der Lakeside-WM im Halbfinale, und in den anderen 11 Monaten des Jahres findet die BDO halt unter weitestgehendem Desinteresse der Öffentlichkeit statt. Die üblichen Turnierwochenenden spielt er jedenfalls. In der Saisonrangliste der BDO steht er aktuell auf Platz 7, was am Ende auch für die Qualifikation zum diesjährigen Grand Slam reichen könnte.

    Edit: Ach ja, bei der BDO World Trophy Ende Mai ist er in einer hochklassigen Partie in der ersten Runde ausgeschieden, aber das Turnier hat auch trotz Fernsehübertragung kaum jemand mitbekommen.

    Sehe ich auch so. Total unstimmiger Quark, der besser irgendwo bei Facebook hätte versauern sollen, statt vom MDR (und vermutlich auch noch anderswo) verbreitet zu werden. Der Absatz über Kroos... 8| Seine Aussage eine Beleidigung der Fans, aber er soll sich just in case trotzdem mal Gedanken machen, inwieweit seine Aussage zutrifft. :ohno_ Genau das hat er doch schon, dadurch, dass er es angesprochen hat. Und während dem Spieler der Mund verboten werden soll, wird für die, erm, "engagiert jubelnden" Offiziellen Verbandsschutz gefordert. Ja, wie denn nun? PC-weichgespült oder doch nicht, welches Schweinderl hätten's denn gern? Auf sowas Verqueres muss man erst mal kommen.

    (Von "zwei kleine Albaner im Trikot der Schweizer Elf" reden wir mal gar nicht erst.)

    Ach ja, eines noch: "Seit dem 24. Juni 1958 in Göteborg hatten wir noch eine Rechnung mit den Schweden offen." Wer so etwas ernsthaft über einen im Grunde trivialen Sch... wie Fußball schreibt, um damit wasauchimmer zu begründen, mit dem möchte ich mich lieber nicht im selben Raum wiederfinden. Stammesdenken der übelsten Sorte.

    Es steht zu dem Zeitpunkt aber noch nicht endgültig fest, wer über die Rangliste qualifiziert ist, da hinterher noch die Player Championship Finals sind. Wenn sich da noch Spieler in die Top 32 reinspielen bzw rausfallen, kann das auch Auswirkungen auf die ProTour-Qualifikanten haben. Vielleicht ein bisschen hypothetisch diese Konstellation aber wer weiß...


    Das dürfte in diesem Jahr dank der Erweiterung des WM-Starterfeldes aber noch deutlich hypothetischer sein als in der Vergangenheit, da fast alle PCF-Teilnehmer sowieso schon für die WM qualifiziert sein werden und so gut wie alle der OOM-Top-32 auch das "Backup" für die WM über die Pro Tour OOM haben werden. Die meisten möglichen Verschiebungen werden also nur dazu führen konnen, dass ein Gesetzter und ein Ungesetzter die Plätze tauschen.

    Die nächsten namhaften Ausgeschiedenen:

    letzte 64 - Ray Carver (gegen Darin Young), Leonard Gates, Gary Mawson (gegen Dawson Murschell), Dave Richardson
    letzte 32 - Kiley Edmunds
    Achtelfinale - Chris Lim (gegen Ken MacNeil)

    Viertelfinale

    Darin Young 4-3 Elliot Milk (80,68 - 82,06)
    David Cameron 4-3 Dawson Murschell (76,24 - 81,20)
    Jeff Smith 4-2 Willy Walker (86,88 - 76,07)
    Ross Snook 4-2 Ken MacNeil (81,64 - 75,25)

    Halbfinale

    David Cameron 4-3 Darin Young (88,03 - 82,64)
    Jeff Smith 4-2 Ross Snook (93,69 - 95,57)

    Finale

    Jeff Smith 4-2 David Cameron (94,30 - 90,40)

    Smith mit einem Turnieraverage von 91,78.

    Aber schön, daß wir ab 2026 noch mehr "Schrott" dabei. 16 neue Teams und davon 3 aus Europa. Das Niveau wird stark ansteigen :thumbup:


    Was auf jeden Fall stark ansteigen wird, ist das Leistungsgefälle in den Gruppenspielen. De facto wird die WM 2026 wohl erst mit den KO-Runden ab letzte 32 so "richtig" losgehen...