Beiträge von Zeyes

    Ich finde es ehrlich gesagt ein bisschen nervig, Sätze dieser Art bei jedem Turnier zu lesen.

    Manche User haben halt nur einen Gedanken zum Thema Darts und fühlen sich deshalb bemüßigt, den immer und immer und immer und... wieder ins Forum zu stellen.

    Die Erkenntnis, dass man genau die gleichen ach so intelligenten Beobachtungen auch bei 90%+ der nichtdeutschen Spieler anstellen könnte, kommt dann halt auch nicht.

    Dartconnect to the rescue...dort gibt es jetzt die offiziellen 128er Listen (25, 26, 27, 28).

    Im Vergleich zur ursprünglichen pdc.tv-Liste fehlt jetzt auch noch Jon Worsley komplett.

    Weitere Teilabwesenheiten:

    Nathan Aspinall (fehlt in 25-26)

    Joe Cullen (fehlt in 28)

    Adrian Lewis (fehlt in 25)

    Callan Rydz (fehlt in 25)

    Damit 12 / 10 / 9 / 10 mit Associates zu füllende Plätze:

    1 Scott Williams (alle)

    2 Robert Owen

    3 Danny van Trijp (alle)

    4 Stephen Burton (alle)

    5 Jurjen van der Velde (alle)

    6 Karel Sedlacek (alle)

    7 David Pallett

    8 Christian Kist (alle)

    9 Kenny Neyens (alle)

    10 Andy Jenkins

    11 Jim McEwan (alle)

    12 Lukas Wenig

    13 Lee Evans

    14 Gian van Veen (alle)

    15 Wesley Plaisier (25-26, 28)

    16 Michael Flynn

    17 Thibault Tricole

    18 Graham Usher

    19 Jelle Klaasen

    20 Dan Read (25)

    21 Scott Marsh (25)

    Hab mir jetzt nochmal den Kalender etwas genauer zu Gemüte geführt. Noch viel mehr als in den vergangenen Jahren gilt: Wer bei der Q School realistische Chancen auf ein Tourcard-Debüt hat, der sollte dringend schon vorher alles beruflich und privat abgeklärt haben, damit er auch direkt in den Tourbetrieb einsteigen kann. Bis zum 21. März werden bereits 8 der 13 ET-Qualifier gespielt sein - dieses Jahr waren es zum gleichen Zeitpunkt gerade mal 4 - und wer da den gerade bei deutschen Tourcardlern üblichen Spätstart hinlegt und diese Floorwochenenden verpasst, kann zumindest in Sachen European Tour die Saison schon fast abhaken.

    Auch interessant finde ich, dass man nach vielen Jahren, in denen es andersherum lief, jetzt die ET-Qualifier prinzipiell hinter die PCs ans Ende der Floorblöcke gelegt hat. Gab's da von Matt Porter et al. mal irgendwann was zu hören, warum man sich dazu entschlossen hat?


    Unter der Annahme, dass die Challenge-Tour-Ergebnisse weiterhin über die PC-Nachrücker entscheiden, stellt sich die Situation für 2023 dort so dar:

    nach CT 5: für PC 1-8

    nach CT 9: für PC 9-10

    nach CT 14: für PC 11-16

    nach CT 19: für PC 17-30

    nach CT 24: nix weiter

    Na ja, eine gleichmäßigere Verteilung wäre mir immer noch lieber, aber positiv betrachtet: Die Spieler, die sich bis nach dem dritten bzw. vierten CT-Wochenende mit durchgängig guten Leistungen vorne festgespielt haben, werden im kommenden Jahr massig Möglichkeiten bekommen, auch auf der Pro Tour zu überzeugen. Zum Vergleich, in diesem Jahr waren die CT-Blöcke jeweils relevant für: PC 1-13, 14-21, 22-24, 25-28, 29-30.


    Die Development Tour soll im kommenden Jahr bereits Mitte August beendet sein statt wie üblich erst im Oktober. Der (Josh Phillips...) Artikel der PDC erwähnt zwar im Text, dass

    Zitat

    while the World Youth Championship will see its early rounds staged in August and the final in Minehead in November.

    sich am Termin des Finals der Youth-WM nichts ändern soll, allerdings steht der Termin nicht in den Kalendergrafiken drin und die frühe Austragung der WM-Vorrunden lässt mich dann doch wundern, ob es vielleicht auch das Finale schon sehr viel früher geben wird. Die erste Möglichkeit wären die World Series Finals Mitte September. Potenzielle Auswirkungen würde das auf den Grand Slam haben mit eventuell vier Youth-Qualifikanten in diesem Jahr, und vielleicht auch auf die internationalen WM-Qualis - man könnte schon früh wissen, ob der Youth-Weltmeister einen Platz braucht oder nicht, und könnte die internationalen Startplätze entsprechend erweitern statt den Platz banal in den PDPA-Qualifier zu packen. Ist aber reichlich Spekulation meinerseits.

    Auf jeden Fall wird man sich bei der PDC und ihren lokalen Partnern sputen müssen, was die internationalen Qualis für die Youth-WM selbst angeht. Da sollte eigentlich spätestens im Juni terminlich alles feststehen, damit man dann bis Ende Juli alle Teilnehmer fix hat.

    Interessanter Zufall übrigens - auf beiden Touren haben sich in den jeweils 24 Turnieren genau 297 Spieler/innen ins Preisgeld gespielt. Es ist jetzt keine bahnbrechende Erkenntnis, aber dadurch kann man sehr schön die unterschiedliche Leistungsdichte ablesen.

    Pl. - CT - DT (Preisgeld)

    1 - 9850 - 14200

    5 - 5150 - 8450

    10 - 4100 - 5700

    15 - 3350 - 4000

    17 - 3200 - 3200

    20 - 2900 - 2650

    25 - 2450 - 2250

    30 - 2400 - 1950

    40 - 1800 - 1300

    50 - 1400 - 1050

    60 - 1050 - 900

    75 - 850 - 700

    100 - 600 - 450

    150 - 350 - 200

    200 - 150 - 100

    Oder mal nach kumulierten Preisgeldanteilen:

    % - CT - DT (Anzahl Spieler)

    10% - 4 - 2

    20% - 9 - 5

    30% - 15 - 8

    40% - 23 - 12

    50% - 33 - 19

    60% - 46 - 29

    70% - 65 - 45

    75% - 78 - 57

    80% - 94 - 71

    85% - 114 - 90

    90% - 140 - 118

    95% - 178 - 165

    Auch aus solchen Gründen wäre ich ja dafür, die Verteilung von Cards über die unterklassigen Touren komplett anders zu regeln: Keine "Weiterverteilung", aber dafür generell mehr Plätze. Alle Spieler bis Platz 4 (oder 6 oder 8, oder wie viele auch immer man für gerechtfertigt hält) erhalten die Tourcard. Wenn sie schon anderweitig eine haben oder ein Spieler auf beiden Touren hoch platziert ist, verfallen diese Plätze einfach und gehen in die Q School.

    Tricole verliert nach 4-1 noch gegen Shane McGuirk.:insel:

    Damit van Trijp oder Burton. Beide könnten im Halbfinale direkt gegeneinander um die Card spielen, allerdings stehen da noch 2 bzw. 3 Gegner davor. Burton braucht zwingend das Finale, um van Trijp noch abfangen zu können.


    Edit: Und schon vorbei. Burton verliert gegen einen fast 100 im Average spielenden Robert Thornton.

    Van der Velde verliert. Damit stellt sich jetzt auch keine Frage mehr, wie seine DT- bzw. CT-Platzierungen relativ zueinander bewertet werden - die Card kann er nur über die DT erhalten. Wenn nicht gerade Rob Owen ins WM-Halbfinale kommt oder so... Die Tourcard hat Owen jetzt auf jeden Fall sicher. Van Trijp, Burton und Tricole schlagen sich um die zweite.

    Edit: Tricole nimmt in R64 den "Führenden" Robert Owen aus dem Turnier, welcher nun darauf hoffen muss, dass sein Vorsprung am Ende ausreicht.

    Wenn ich's richtig sehe, kann Owen die Card nur noch verlieren, wenn van der Velde das Turnier gewinnt und dabei entweder van Trijp oder Burton im Finale schlägt. Van der Velde ist der einzige Card-Kandidat aus der unteren Turnierhälfte, alle anderen würden sich also gegenseitig eliminieren und es unmöglich machen, dass Owen sonst noch von zwei Leuten überholt wird.


    Edit: Van der Velde übersteht möglicherweise einen Matchdart und gewinnt den R128-Decider gegen Schweyen.

    Christian Kist verliert und bleibt ohne Preisgeld, womit es neben Owen nur noch vier Kandidaten sind (van Trijp, Burton, van der Velde, Tricole).

    Scott Williams im Abschlussturnier direkt in Runde 1 raus, damit kein fünfstelliges Gesamtpreisgeld für ihn auf der Tour.

    Von den 10 Spielern mit theoretischen Chancen auf einen der beiden TC-Plätze hinter Williams haben sich Sedlacek, van Veen und Lee Evans ebenfalls sofort verabschiedet, während Jacques Labre zwar noch drin ist, aber durch van Trijps Einzug in R64 nun zu viel Rückstand auf Platz 3 hat.

    Edit: Tricole nimmt in R64 den "Führenden" Robert Owen aus dem Turnier, welcher nun darauf hoffen muss, dass sein Vorsprung am Ende ausreicht.

    Ein Achtelfinale mit überraschenden Namen in CT23, aus den Top 25 haben es nur Williams und van der Velde rein geschafft.

    Van der Velde in diesem Moment allerdings auch raus, Williams beginnt gerade erst sein Spiel.

    Edit: Auch Williams raus.

    Na ja, die Tickets sind immer schon zu einem sehr großen Prozentsatz verkauft, noch bevor die Teilnehmerliste bekanntgegeben wird. Und für die Einschaltquote braucht es Spieler, für die sich der durchschnittliche Zuschauer Woche für Woche aufs Neue begeistern kann, und ich weiß nicht, ob der oft gelangweilt bzw. desinteressiert wirkende Anderson der letzten Monate/Jahre dieses Kriterium noch erfüllt.

    Wer ist denn nun eigentlich der internationale Qualifikant aus Ungarn? Keiner? Oder Gergely Lakatos? Falls eine Quali stattgefunden hat, wäre es irgendwie widersinnig, wenn Lakatos daran teilgenommen hätte. Der war ja schon vor den letzten vier Turnieren bombensicher über die Rangliste qualifiziert.

    Jedenfalls gibt es bereits auf Dartconnect eine Teilnehmerliste - notwendingerweise provisorisch, denn es kann ja heute am Morgen immer noch jemand kurzfristig ausfallen.

    Laut dieser fehlen Batbayar Purevsuren und Sorawis Rodman (der stand gestern in DT24 im Draw, ist aber offenbar nicht angetreten...). Mal unter der Annahme, dass es tatsächlich keinen ungarischen Direktqualifikanten gibt, sind somit 14+20 Startplätze direkt vergeben worden und die restlichen 62 über die DT-Rangliste. Gereicht hat am Ende Platz 78, da 15 Direktstarter auch hoch genug in der Rangliste stehen, sowie ein Spieler verzichtet hat (Tomas Houdek). Der Cut, falls es dabei bleibt, geht damit schön sauber direkt zwischen £700 und £650 durch.

    Vorbehaltlich letzter Änderungen sind also heute folgende Spieler am Start (blau = Tourcard, rot = internationaler Startplatz, fettgedruckt = Seeding / zwei Zahlen = anhand der Main Order of Merit):

    1 £14200 Nathan Rafferty (98=10)

    2 £13650 Josh Rock (77=6)

    3 £9950 Keane Barry (45=2)

    4 £8500 Lewy Williams (71=3)

    5 £8450 Geert Nentjes (80=7)

    6 £7100 Jurjen van der Velde (=24)

    7 £6750 Nathan Girvan (164=20)

    8 £6500 Kevin Doets (94=9)

    9 £6300 Sebastian Bialecki (100=11)

    10 £5700 Bradley Brooks (114=13)

    11 £5700 Conor Heneghan (=25)

    12 £4800 Gian van Veen (147=17)

    13 £4350 Jarred Cole (=26)

    14 £4150 Jitse Van der Wal (=27)

    15 £4000 Joshua Richardson (=28)

    16 £3550 Christopher Holt (=29)

    17 £3200 Rusty-Jake Rodriguez (105=12)

    18 £2950 Owen Roelofs (165=21)

    19 £2750 Dylan Slevin (=30)

    20 £2650 Dom Taylor (=31)

    21 £2650 Ciaran Teehan (=32)

    22 £2550 Adam Gawlas (74=4)

    23 £2400 Owen Maiden

    24 £2300 Niko Springer (146=16)

    25 £2250 Owen Bates

    26 £2100 Robin Beger

    27 £2100 Alec Small

    28 £2100 Maikel Verberk

    29 £1950 Daniel Perry

    30 £1950 Killian Heffernan

    31 £1850 Cavan Phillips

    32 £1750 Cam Crabtree

    33 £1550 Niels Zonneveld (76=5)

    34 £1550 Jacob Gwynne

    35 £1500 Dylan Dowling

    36 £1450 Keenan Thomas

    37 £1450 Keelan Kay

    38 £1400 Jake Neale

    39 £1300 Fabian Schmutzler (161=18)

    40 £1300 Daan Bastiaansen

    41 £1250 Tomas Houdek

    42 £1200 Gergely Lakatos

    43 £1150 Justin van Tergouw

    44 £1100 Reece Colley

    45 £1100 Alex Jacques

    46 £1100 David Schlichting (189=22)

    47 £1100 Lewis Gurney

    48 £1050 Connor Hopkins

    49 £1050 Roman Benecky

    50 £1050 Robbe Dasseville

    51 £1050 Ole Holtkamp

    52 £1050 Jack Vincent

    53 £1000 Jack Male

    54 £1000 Vinay Ramnath

    55 £950 Llew Bevan

    56 £950 Danny Jansen (83=8)

    57 £950 Sam Coenders

    58 £900 Brandon Weening

    59 £900 Joseph Lynaugh

    60 £900 Christopher Toonders

    61 £850 Tavis Dudeney

    62 £800 Zac Griffiths

    63 £800 Charlie Manby

    64 £800 Gillian Koehoorn

    65 £800 Damian Vetjens

    66 £800 Bradly Roes

    67 £800 Marvin Koch

    68 £800 Maikel Mossou

    69 £800 Oliver Ufer

    70 £750 James Beeton

    71 £750 Craig Galliano

    72 £750 Joey de Jong

    73 £750 Youri Brouwer

    74 £750 Leighton Bennett (194=23)

    75 £700 Sam Cromwell

    76 £700 Bram van Dijk

    77 £700 Jim Moston (172=19)

    78 £700 Viani Van den Bergh

    ...

    82 £600 Damian Mol (127=15)

    97 £450 Henry Coates

    98 £450 John Brown (122=14)

    102 £400 Man Lok Leung

    103 £400 Katie Sheldon

    123 £300 Lee Lok Yin

    134 £250 Kayden Milne

    198 £100 Bailey Marsh

    201 £100 Chloe O'Brien

    202 £100 Stefan Vermaak

    237 £50 Kaden Anderson

    237 £50 Jason Farnan

    237 £50 Jaein Oh

    ohne Rang:

    Callan Rydz (25=1)

    Keita Ichikawa

    Nikolaj Jorgensen

    Juan Maximiano

    Trevor Pettigrew

    Benjamin Reus

    Seedings ohne Gewähr. Die einzige Veränderung, die das letzte Wochenende noch in den Setzplätzen gebracht hat, war der Einzug von Joshua Richardson auf Kosten von Maikel Verberk.

    Die möglichen Last-Minute-Nachrücker, Nichtanwesende gestrichen:

    79 £650 Liam Meek

    80 £650 Jonas Aplowski

    81 £650 Marcel Gerdon

    83 £600 Harry Gregory

    84 £600 Mark Tabak

    85 £600 Nathan Care

    86 £600 David Zaruba

    87 £600 Tom Heldt

    Es hängt wahrscheinlich auch davon ab, welche der beiden Touren als erstes beendet wird.

    Wobei es bis vor gerade mal zwei Jahren noch umgekehrt war, inklusive mehrerer Saisons, in denen die chronologische Abfolge der letzten Tour-Turniere nicht der Rangordnung des Regelwerks gefolgt ist. Schließt natürlich nicht aus, dass es bei der PDC einen Heureka-Moment gab, und die Begründung für den jetzigen Zustand genau die von dir angeführte ist.

    FWIW, ich habe die Änderung von CT>DT in DT>CT schlicht als Anerkennung der Tatsache gesehen, dass die DT-Tourcards mittlerweile - das war früher nicht der Fall - sowieso immer um mehrere Plätze durchgereicht werden. (Auch in diesem Jahr ja "bestenfalls" Platz 4 und 5, falls Lewy Williams nicht die Top 64 macht.)

    Es wäre mMn. ziemlich unfair, wenn ein Spieler (in dem Fall van der Velde) sich die Tourcard z.B. sowohl über CT-Platz 3 als auch DT-Platz 6 sichern kann, und dann DT 7 statt CT 4 für ihn nachrücken würde. Die aktuelle Regelung berücksichtigt, dass die Konstellation inzwischen praktisch immer so sein wird, dass der CT-Ersatzmann die bessere Platzziffer hat. (Wobei ich eine allgemeiner formulierte Regelung für alle denkbaren Fälle natürlich noch besser finden würde...)

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    Ichikawa war heute in der Dartsbar von Seigo Asada für eine letzte Trainingssession zu Gast. Soweit ich das verstehe, macht er sich wohl morgen (also Donnerstag) auf den Weg nach England.

    Ohne mich bisher mit dem undurchsichtigen Modus näher beschäftigt zu haben, frage ich mich doch, wer oder was entscheidet eigentlich über die Besetzung der einzelnen Gruppen A/B/C ?

    Soweit ich weiß, ist das komplett auf Einladungsbasis. Hängt halt auch davon ab, wie die Leute Zeit haben - so ganz ohne ist das ja nicht, sich da teilweise die ganze Woche freiblocken zu müssen als Nichtprofi.

    Ich vermute mal, dein "ohne mich näher beschäftigt zu haben" war teilweise rhetorisch, aber falls sich andere User wundern sollten, was da eigentlich abläuft:

    Gruppe A, mittags Mo-Mi: 6 Spieler spielen Dreifach-Roundrobin

    • Platz 1 in Wochenfinale
    • Platz 2-3 in Gruppe B
    • Platz 4-6 in Gruppe C


    Gruppe B, abends Do-Fr: 5 Spieler (2 von Gruppe A + 3 neue) spielen Doppel-Roundrobin

    • Platz 1-3 in Wochenfinale
    • Platz 4-5 raus


    Gruppe C, mittags Do-Fr: 6 Spieler (3 von Gruppe A + 3 neue) spielen Doppel-Roundrobin

    • Platz 1-2 in Wochenfinale
    • Platz 3-6 raus


    Wochenfinale, abends Sa: 6 Spieler, 2 Dreiergruppen spielen Einfach-Roundrobin, je Top 2 dann KO Halb- und Finale, Sieger 5000 £


    Insgesamt also jeweils 12 Teilnehmer pro Woche. Nach 12 Wochen gibt es dann eine Championswoche nach dem gleichen Prinzip mit den bisherigen 12 Gewinnern, der Sieger davon soll 20.000 £ einstreichen.


    Ich hab das Ganze vor der kürzlich erfolgten Umbenennung von Online Live League in Super Series (die "aus Gründen" als Neustart verkauft wurde, obwohl es mitten in einem Saisonzyklus stattfand) auch kaum verfolgt. Was man so in der Vergangenheit aus englichen Foren mitkriegen konnte, gab es wohl zuvor in hoher Frequenz immer wieder dieselben Nasen zu sehen. Das scheint jetzt besser zu sein - im aktuellen 12+1-Wochen-Zyklus war in den bisherigen 10 Wochen noch kein Spieler mehr als zweimal dabei, und die doppelt Angetretenen auch höchstens einmal direkt in der günstigeren Gruppe A.

    Preisgeldinfos sind in der Tat Mangelware; es läuft ein bisschen wie oft im internationalen E-Darts, man wirbt mit den dicken Schecks für die Gewinner und verschweigt die mutmaßlichen Peanuts für alle anderen. Als es noch Online Live League hieß, liefen die einzelnen Zyklen nur über 4+1 Wochen (Sieger normale Woche 2000 £, Championswoche 6000 £), und es qualifizierten sich jeweils die Top 3 aus jeder "normalen" Woche für die Chance, um die dickste Kohle zu spielen. Der Pfad dorthin ist also jetzt deutlich schmaler geworden, was die Preisgeldverteilung auf die Spieler sehr viel kopflastiger machen dürfte.

    Jedenfalls wurde ja beim Rebranding groß mit 1 Million £ pro Jahr geworben, also 250.000 £ pro Zyklus. Davon gehen dann, nach dem was bekannt ist, schon mal 80.000 £ für die 13 Wochensieger ab, so dass für die anderen 13 * 11 = 143 Startplätze noch 170.000 £ verbleiben. Da kann sich jeder ausrechnen, dass im Verhältnis zum Aufwand der Teilnahme jetzt für den einzelnen Spieler auch nicht sooo viel hängen bleiben dürfte. Allerdings sieht das bei der impliziten Konkurrenz - also Challenge Tour, WDF-Turniere und irgendwelche lokalen Opens - ja auch nicht anders aus, dass damit die allermeisten Spieler kaum was verdienen.

    Gelegentlich haben sie in ihrer Twitter-Berichterstattung den Siegerpreis für den Wochengewinner auch schon mal als "Bonus" tituliert, was mich noch mehr daran zweifeln lässt, ob es überhaupt eine richtige Preisgeldstruktur gemäß der erzielten Platzierungen gibt. Ich kann mir vorstellen, dass es einfach so läuft, dass die Spieler jeweils pro gespieltem und pro gewonnenem Spiel einen kleinen fixen Betrag bekommen (vielleicht samstags und in der Championswoche dann höhere), und eventuell einen Bonus für den Gewinner von Gruppe A, weil der ja weniger Spiele in seiner Woche machen kann. Das wäre dann halt wirklich Kleckerkram, und man könnte verstehen, dass sie lieber nicht darüber reden wollen.


    Positiv zu sagen ist, dass man die Existenz der Super Series als Anhaltspunkt für die großen Fortschritte im Dartsport insgesamt deuten kann. Vor gerade mal ~10 Jahren gab es bei der PDC mit der Championship League ja ein sehr ähnliches Format, mittlerweile braucht man dafür die Top 128 Spieler nicht mehr bzw. die haben was Besseres zu tun.