Na ein einziges Spiel als Referenz heraus zu picken ist halt auch nicht sonderlich seriös/aussagekräftig 
Mit dem Rhythmus könntest du zwar theoretisch Recht haben, aber es gibt auch genug "Rhythmus-Spieler" die beim WorldCup (voll) überzeugt haben, während einige langsame Spieler nicht so gut performed haben! Also Theorie und Praxis sind in dem Fall definitiv nicht identisch bzw. das Tempo kein so großer Faktor wie viele immer glauben...
PS: Wenn Diskussionen/Spekulationen nicht erwünscht sind, kann man so einige Threads direkt zu machen und auch sonst würde die Anzahl der Posts wohl massiv sinken... 
Diskussionen sind schon erwünscht, es hat nur leicht den Anschein du möchtest hier um jeden Preis deine Meinung als die sinnvollere/bessere präsentieren und wiederholst dabei deine Argumentation und suchst jedes kleine Fizelchen, das deine Meinung unterstützt.
Deine Argumentation ist ja im Grunde recht klar auf zwei Säulen aufgebaut:
1. Eine Nichtteilnahme Pietrezckos ist besser für Deutschland:
Begründung: der designierte Nachrücker, Springer, ist aktuell der bessere Spieler.
Springer hat vor dem World Cup sicherlich ein, teilweise deutlich, besseres Niveau gezeigt als Pietrezcko, aber er ist dieses Jahr auch alles andere als konstant. Meiner Meinung nach wäre es nicht automatisch ein Upgrade gewesen, da man auch leicht den inkonstanten Springer hätte bekommen können. Noch dazu hat Springer in seiner bisherigen Karriere einen Hang, Probleme als klarer Favorit als auch auf großer Bühne (GS Gruppenphase als Underdog stark, im AF gegen Wenig als Favorit nicht; genauso wie bei der WM). Ob da eine Gruppenphase in der man klarer Favorit ist in einem Turnier vor eigenem Publikum in einer Spielform die man mit diesem Partner noch nicht hatte, dann das richtige ist, könnte man zumindest mal überlegen.
Schindler und Pietrezcko hatten die Erfahrung schonmal, funktionierten letztes Jahr schon gut und bei Pietrezcko gab es einen kurzen, aber klaren Aufwärtstrend. Wenn ich als "Trainer" die Entscheidung zwischen den beiden Doppeln treffen hätte müssen, wäre sie auf jeden Fall nicht eindeutig gewesen.
2. Es ist für Pietrezcko selbst besser den World Cup auszulassen:
Da redest du dich um Kopf und Kragen mE. Deine Meinung ist, er würde das Dartitisproblem besser im Training bekämpfen. Das basiert einzig auf anekdotischer Evidenz, denn ich gehe nicht davon aus, dass du mit ihm persönlich gesprochen hast oder mit seinem Mentalcoach. Es suggeriert ja sogar ein "simples" Rezept, dem Pietrezcko nur hätte folgen müssen.
Den recht klaren Beweis der Gegenthese, nämlich, dass er es durch die Teilnahme aller für ihn möglichen PDC Turniere innerhalb von ca. 6-7 Woche es geschafft hat sein Niveau von Mitte 70 wieder bis Ende 80 zu hieven. Wenn man die Schwierigkeiten in seinem Wurf zwischenzeitlich gesehen hat und was er auch mit teilweisem Erfolg (Stompe artiger Wurf) gemacht hat, ist das mE schon ein klarer positiver Schritt. Ich glaube nicht, dass er dieses Problem schon weglegen kann, aber er sollte doch einiges an positiven aus diesem Turnier ziehen.