Beiträge von xoomxoom

    Muss ja sagen ich fand die Jahre ganz cool wo man das Masters abgewartet hatte. Zu der Zeit hatte es dem Turnier nochmal etwas mehr Stellenwert gegeben weil klar war das noch welche liefern müssen um rein zu kommen (z B Dobey gewann es und wurde nominiert). Aber da war der Masters Modus noch ein anderer und der Fokus auf wesentlich weniger Spielern und nur der Top 24. So könnte jetzt ja thereotisch einer von deutlich weiter hinten gewinnen und dann "müsste" man Ihn nominieren... Wird man also nicht mehr tun.

    Ist zwar nicht der passende Thread, bin aber echt mal gespannt Richtung Wochenende wer alles die ET auslässt / spielt von den Top Guns...

    Hab ich damals auch gesagt, aber auch hier im Forum war man da nicht unbedingt der gleichen Meinung.

    Die Bilanz der Masterssieger (als Quasi-Qualiturnier) war auch nicht schlecht.

    Clayton 2021 gleich mal Sieger

    Cullen 2022 ins Finale

    Dobey 2023 war am Ende nur 7., aber leistungsmäßig nicht so übel (vom avg her auf dem 4. Platz)


    Jetzt hat das Masters ein deutlich besseres Standing (Ranking, eigener Modus, etc...), weswegen es ein zurück eh nicht gibt. Aber damals hat das einem unwichtigen Turnier zumindest mal etwas Bedeutung verliehen.

    Wenn man überlegt das es bei den ersten Events immer eine Runde T512 gegeben hat und morgen einige schon direkt mit einem Sieg ins Preisgeld rutschen, kann man auch die Frage stellen ob das alles so sinnvoll ist ..

    Aber sowas ist doch klar bei einer nicht rollierenden order of merit. Für sehr viele geht es Ranglistentechnisch um realistischerweise nichts mehr. Da bleibt der einzige Grund noch hinzufahren die Spielpraxis auf relativ hohem Niveau. Da ist es doch verständlich, dass einige lieber verzichten.

    Weil er eben auch eine gewisse Verpflichtung dazu hat, präsent zu sein, und zu spielen, und das eben nicht nur in der PL und im Ally Pally, sondern auch in Ungarn, Österreich, Deutschland, der Schweiz etc, pp. Denn ohne das funktioniert der Markt, aus dem er sein Einkommen erzielt einfach nicht.

    Wie käme das wohl an, wenn der FC Bayern bereits am 24. Spieltag als Meister feststeht, und dann zu den letzten 10 Spieltagen einfach nicht mehr antritt, weil er keinen Bock dazu hat, dort anzutanzen, und es sich finanziell leisten kann, auf die Eintrittsgelder an der Stadionkasse zu verzichten?

    Und die Dortunder treten zu den letzten Spielen auch nicht mehr an, weil die CL-Teilnahme bereits gesichert ist. Und meinetwegen Werder Bremen geht in den Jahresendurlaub, sobald der Klassenerhalt gesichert ist? Ziel erreicht, nach mir die Sintflut, Fans, Presse und Sponsoren können sich den Mittelfinger ansehen, fertig.

    Der Punkt ist: Dürften sie gar nicht. Man hat sich verpflichtet, am Spielbetrieb der Bundesliga teilzunehmen, und darf nicht einfach wegen "keine Lust" zu Hause bleiben.

    Und ebenso würde ich eben auch die Topspieler der PDC dazu verpflichten, am gesamten Spielbetrieb der PDC teilzunehmen, egal wie viel oder wenig Bock man gerade zu dieser oder jener Veranstaltung hat. Immer nur die Rosinen rauspicken zeugt von wenig Pflichtgefühl.

    Ist doch Blödsinn, die Spieler zu irgendwelchen Turnieren, erst recht Floorturnieren hin zu zwingen. Dann hagelt es einfach Atteste.

    Die PDC hat doch ganz klar den Weg dahingehend geebnet, dass Spieler solche Turniere (PCs und viele ETs) auslassen

    1. Es gibt einfach mehr Turniere als früher

    2. Die Majors sind deutlich höher dotiert im Verhältnis als die Pro Tour Turniere --> einem Littler bedeuten die 35 K eines ET und die 15 K eines PC einfach viel weniger. Natürlich spielt da auch eine höhere Bekanntheit des Darts eine Rolle, welche Werbe- und Ausrüsterdeals in früher nie möglichen Dimensionen erlaubt.

    3. Die Pro Tour wurde durch die Qualiänderungen für die Top10 Spieler völlig devaluiert. Für die ist es völlig egal ob sie da in den Top 16 sind, denn für ein ET sind sie ja trotzdem einfach sich in Runde 2 dabei. Die Ausnahme bilden die PCF, aber die sind grundsätzlich einfach viel weniger interessant als Major für Topspieler (man muss mehr Spiele in nur 3 Tagen gewinnen um im Vergleich zu anderen Majors weniger Preisgeld zu bekommen; das Venue ist oft wenig beliebt, etcc.).

    Ich glaube die PDC hat diese Dinge schon mit eingerechnet bei den Änderungen der letzten Zeit bzw. es trifft sie nicht völlig überraschend. Ob es sie groß stört, kann ich nicht beurteilen.

    Meiner Meinung nach sollte man einfach eine Mindestquote an Turnieren einer Serie spielen müssen um ein Endturnier zu erreichen, zusätzlich zu dem nötigen Preisgeld in der jeweiligen OoM. Natürlich gelten als Gesamtmenge nur die Turniere für die man auch qualifiziert war. So 40% würde ich aus dem Bauch heraus als passend ansetzen.

    Jetzt ist die Liebe von Price zum Darts an sich ja auch eher überschaubar. Und Kollegen wie Cullen oder Aspinall haben ja auch schon öfter geäußert, dass sie auch gerne andere Tätigkeiten ausüben würden, wenn es dafür ähnlich viele Penunsen geben würde

    Ich verüble es den Leuten auch nicht. Es wird nicht wenige unter den Forenmitgliedern geben, welche einen Job ausüben, der ihnen einen guten Kompromiss zwischen Leidenschaft für den Beruf und Entlohnung gibt und nicht den, für den sie vllt am meisten brennen. Solange die Spieler sich nicht dauernd über ihre selbst gewähltes Los in einer solch privilegierten Position beschweren (gerade Cullen ist dafür ja schon bekannt), kümmert mich das auch nicht.

    Vor allem bei MVG kann ich es nachvollziehen, dass vllt das Feuer irgendwo fehlt. Er hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gab, hat den Sport für Jahre dominiert. Wenn es nicht eine Lichtgestalt wie Taylor gegeben hätte, wäre er wohl (Stand jetzt) der klar beste Dartsspieler aller Zeiten. Und ich kann mir auch gut vorstellen, dass er evtl hinterfragt wie sinnvoll es war so viel Zeit in den Dartsport zu stecken in den letzten 20 Jahren, bei dem was privat so passiert ist die letzten paar Jahre.

    Nicht wenige hatten wohl die Hoffnung, dass er sich von einem jungen Widersacher wie Littler wieder anstacheln lassen könnte, aber aktuell muss man sagen, dass das überhaupt nicht der Fall ist.
    Mich würde es auch nicht wundern, wenn er jetzt noch ein zwei Jahre die PL und die Majors (für welche es noch reicht) mitnimmt und dann Experte wird. Da kann er sich für das Kritisieren der (Ex-)Kollegen dann auch fürstlich entlohnen lassen.

    Die Zuschauer - sorry, aber die haben doch im Prinzip eh keine Wahl, wen sie auf der Bühne sehen, und es hat eben auch seinen Reiz, ggf mehr, als nur max. 8 Spieler in Action zu sehen. Die Ticket hat man großteils ja jetzt schon erworben, meinetwegen 20.12. Abendsession. Aber wer da spielen wird, steht noch in den Sternen.

    Ich finde schon, dass es einen Unterschied macht ob ich vier Spiele mit dem gebotenen Brimborium (Ansage und Walk-On, Spielpausen, etc..) ansehe oder ob ich 20 Spiele im Standardmodus durchgepeitscht bekomme. Klar weiß ich voher nicht genau, welche Spieler an welchen Abenden da sind, aber aktuell bekomm ich zumindest bei vier Spielen pro Session min 2 mal einen archivierten Spieler und ein oder zwei interessante Exoten sind auch meistens dabei.

    Entschuldigung für die Gegenrede, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wer für diesen Qualifier Ally-Pally-Preise bezahlen sollte. Wenn es dafür eine wahnsinnige Nachfrage geben würde, warum hat die PDC das nicht schon vor der ERhöhung auf 128 Spieler gemacht?

    Nein, ist man nicht. Eine echte Vorrunde hat es zuletzt 2018 oder so gegeben. Ich rede von dem finalen TCH, der am 30. November statt findet, mit anschließender Auslosung der Hauptrunde. Das wäre also genau ein zusätzlicher Tag im Ally Pally, weil hier natürlich weiter das Legformat gilt, und nicht der Setmodus.

    Wie viel lämger die WM noch gehen soll? So lange jeder Tag vor ausverkaufter Halle statt findet, dauert sie wohl noch nicht lange genug. Generell denke ich aber, daß mit dem 128er-Feld eine gewisse Grenze erreicht ist. Genau darum eben die Idee, den finalen TCH als Vorrunde zu gestalten, um mehr Eintrittkarten verkaufen zu können, ohne das eigentliche Format noch weiter aufzublähen.

    Aber wer will sich das denn anschauen?

    Die WM lebt doch auch vom Feeling. Im Vergleich zu anderen Majors wird den Spielern relativ viel Zeit gelassen beim Walk-on, es gibt viele internationale Exoten in den ersten Runden, Satzmodus, etc..

    Ein stinknormales First to Six mit genau den Spielern, die man in jedem PC in den ersten zwei Runden sieht und dass dann für zig Spiele versprüht für mich mal gar kein WM-Feeling.
    Ich finde es auch für die Spieler blöd. Die sollen dann von heute auf morgen planen ob sie 2 Tage später, eine oder zwei Wochen dann wieder in London sind. Beim bisherigen Qualifier sind es ja immerhin noch 10 Tage bis zum Beginn der WM.

    Die sollen das Ding streamen (können sie gerne bei allen Qualifiern machen) aber das reicht dann auch.

    Vielleicht eine Einzelmeinung und unpopulär, aber für mich fühlt es sich ein wenig falsch an, dass ein Spieler wie Florian Hempel, der bis vor Kurzem noch viele große PDC-Majors gespielt hat, mehrmaliger und durchaus erfolgreicher WM-Teilnehmer war und ein halbwegs fester Bestandteil der ProTour, nun bei diesem Format mitmischt. Nicht missverstehen: Ich mag ihn sehr und ich habe mir immer gewünscht, dass einer mit seinem Background die Szene so ein bisschen aufreiben kann. Aber rein subjektiv sollte die Europe Start Serie für andere Adressaten gedacht sein, verstehe aber natürlich, wenn er diese Gelegenheit für sich nutzen will.

    Ich bin mir sehr sicher, dass die Tour nicht für solche Spieler gedacht wurde, aber wie soll man sie denn ausschließen? Jeden der mal die TC hatte einfach draußen lassen? Selbst so "One Hit Wonder", welche eine gute Q-School Woche hatten (Wolters, bald wohl auch Ehlers, etc.)?
    Ich fände es schwer da eine vernünftige, einfach zu verstehende Grenze zu ziehen.

    Da hat er sich dank seines D4-Treffers aber nochmal gerettet :S

    PS: Aber ja, auch bei 61 Rest ists für mich (natürlich) der "falsche" Weg...

    Du darfst das ja auch so sehen und es gibt ja Argumente, welche du auf deiner Seite hast. (Ich persönlich stimme dir nicht zu).

    Was ich halt dahingehend nicht gut heiße ist, Hopp (oder anderen) unprofessionell Verhalten zu unterstellen weil ein Weg genutzt wird, den wohl mehr als 60% aller Profis nutzen.

    Heute wurmt es selbst mich mal, dass so viele Deutsche verlieren. Bei vielen Gegnern war da doch mehr drin. Van Schie, Rock, Wickenden, Paxton und Culleton kommen alle nicht über 85 hinaus. Da muss man auch mal die Gunst nutzen.

    Schindler wieder raus in Runde 1. Das ist ja isoliert auf die Einzelleistungen in den jeweiligen Matches oft gar nicht mal so dramatisch schlecht, aber in der Summe muss man dann auch einfach festhalten, dass die diesjährigen Auftritte bei Ranking Turnieren dann schlicht nicht ausreichen, um dauerhaft in den Top16 oder Top20 zu bleiben.

    Man muss auch ehrlich konstatieren, dass Schindler auch fast nur durch die ET-Quali-Kriterien noch da gehalten wird, wo er jetzt steht. Für dieses eine Spiel das man am Samstag gewinnen muss (bzw. das Preisgeld) müssen viele andere deutlich mehr Spiele gewinnen.

    Hast du die ersten 22 Turniere dieses Jahr verfolgt? Ich tippe mal auf 'nein'... ;)

    PS: Trotz des Siegs steht er bspw. hinter Springer in der Pl.Ch.-OoM, obwohl der auch nicht unbedingt zu den Top-Performern zählt und sogar ein Turnier mehr ausgelassen hat:!:

    Menzies hat schon zwei Floortitel in seiner PDC-Karriere (also vor heute) geholt und war in diesen Jahren 2024/2025 auf Platz 11 und 9 des PCF-Race. Das er das grundsätzlich im Tank hat, sollte für keinen der sich in den letzten Jahren mit Darts beschäftigt hat, eine Überraschung sein. Sein Tief vom Anfang des Jahres bzw. der WM ist auch schon seit ein paar Wochen weg bzw. der Trend geht nach oben. Vor allem auf der ET war er ja schon recht gut bei den letzten Turnieren.

    Dass Klaasens Aktion vor Jahren menschlich wesentlich härter zu beurteilen ist, als Nijmans, sollte eigentlich für alle klar sein.

    Für die PDC wiegt zweiteres sicher stärker, weil es die Integrität des Sports an sich angegriffen hat. Sportverbände bzw. Sportligen verstehen da sehr wenig Spaß, da sie wirklich zu 100 % sicher stellen wollen, dass es keine Wettmanipulationen etc. gibt. Und gerade bei Sportarten die so eng mit Wettanbietern verbandelt sind wiegt das nochmal schwerer.

    Es gibt aber mMn auch noch einen weiteren Grund weswegen die PDC wahrscheinlich gut auf Nijman verzichten möchte/könnte. Drei Niederländer von 8 sind meines Erachtens zuviel. GvV ist nicht aus den Top 4 wegzubekommen und, dass MVG daheim bleibt möchte ich auch erstmal sehen.

    Aber wenn Nijman auch nur die Hälfte seiner aktuellen Form zu den Majors bringt, dann wird es keinen Weg an ihm vorbei geben.

    Also die Reihenfolge hast schonmal völlig falsch interpretiert:

    Ich hätte Pikachu dringendst empfohlen abzusagen und dass Deutschland mit Springer (für mich) auch noch stärker aufgstellt gewesen wäre, wär dann eben nur ein netter Nebeneffekt gewesen:!:

    Die Nummerierung meinerseits war nicht chronologisch gedacht, sondern eher nach Wertigkeit.

    Aber wenn das der große Kritikpunkt daran ist, dann nehme ich das dankend zu Kenntnis.

    Ich glaube da hast du dich verrechnet. 6. Aufnahme, also 16,17,18 Darts reicht sicher nicht um ein Spiel zu gewinnen. Wenn man mal den mittlere. Wert also 17 Darts annimmt, dann kommst du auf einen AVG von 88. Das reicht keinesfalls für einen Sieg.

    Ich habe die Statistik zwar nicht durchforstet, bin mir aber ziemlich sicher, dass unter den besseren Teams deutlich mehr Legs in der 5. Aufnahme beendet wurde , als in der 6.

    Mein Punkt war, dass es seltener vorkommt als beim Einzel und die Statistik bei Deurschland hat ja gezeigt, dass Schindler eben doppelt so oft auf Doppel geworfen hat als Pietrezcko (22 ggü. 11). Da sind bei den teilweise guten Averages sicher auch nicht wenige 10 bis 12 Darter drin aber eben auch 16 bis 18 darter und eher weniger 13 bis 15 darter.

    Und was genug zum Gewinnen ist, hängt halt stark vom Gegner und vom Timing ab.

    Was ich auch noch zu der Statistik der Reihenfolge in dem Tweet sagen wollte:

    Natürlich hat man wohl Punkte liegen lassen indem man Schindler als zweites hat werfen lassen, aber man hat ihn so aber auch öfters aufs Doppel werfen lassen, was er auch sehr gut und auch deutlich besser als Ricardo gemacht hat.

    Keine Ahnung ob das der Gedanke dahinter war, aber im Doppel würde es Sinn ergeben, da das Ende in der 5ten Aufnahme da doch etwas seltener vorkommt.

    Lettland hat es ja ähnlich gemacht, da hat Razma auf der 2 auch öfters (der Unterschied ist etwas geringer als bei D) und besser auf die Doppel geworfen. Könnte mir eben vorstellen, dass man damit den unerfahreneren, tendenziell nervöseren Spieler etwas den Druck nehmen möchte.

    Na ein einziges Spiel als Referenz heraus zu picken ist halt auch nicht sonderlich seriös/aussagekräftig :thumbdown:

    Mit dem Rhythmus könntest du zwar theoretisch Recht haben, aber es gibt auch genug "Rhythmus-Spieler" die beim WorldCup (voll) überzeugt haben, während einige langsame Spieler nicht so gut performed haben! Also Theorie und Praxis sind in dem Fall definitiv nicht identisch bzw. das Tempo kein so großer Faktor wie viele immer glauben...


    PS: Wenn Diskussionen/Spekulationen nicht erwünscht sind, kann man so einige Threads direkt zu machen und auch sonst würde die Anzahl der Posts wohl massiv sinken... ;)

    Diskussionen sind schon erwünscht, es hat nur leicht den Anschein du möchtest hier um jeden Preis deine Meinung als die sinnvollere/bessere präsentieren und wiederholst dabei deine Argumentation und suchst jedes kleine Fizelchen, das deine Meinung unterstützt.

    Deine Argumentation ist ja im Grunde recht klar auf zwei Säulen aufgebaut:

    1. Eine Nichtteilnahme Pietrezckos ist besser für Deutschland:

    Begründung: der designierte Nachrücker, Springer, ist aktuell der bessere Spieler.

    Springer hat vor dem World Cup sicherlich ein, teilweise deutlich, besseres Niveau gezeigt als Pietrezcko, aber er ist dieses Jahr auch alles andere als konstant. Meiner Meinung nach wäre es nicht automatisch ein Upgrade gewesen, da man auch leicht den inkonstanten Springer hätte bekommen können. Noch dazu hat Springer in seiner bisherigen Karriere einen Hang, Probleme als klarer Favorit als auch auf großer Bühne (GS Gruppenphase als Underdog stark, im AF gegen Wenig als Favorit nicht; genauso wie bei der WM). Ob da eine Gruppenphase in der man klarer Favorit ist in einem Turnier vor eigenem Publikum in einer Spielform die man mit diesem Partner noch nicht hatte, dann das richtige ist, könnte man zumindest mal überlegen.

    Schindler und Pietrezcko hatten die Erfahrung schonmal, funktionierten letztes Jahr schon gut und bei Pietrezcko gab es einen kurzen, aber klaren Aufwärtstrend. Wenn ich als "Trainer" die Entscheidung zwischen den beiden Doppeln treffen hätte müssen, wäre sie auf jeden Fall nicht eindeutig gewesen.

    2. Es ist für Pietrezcko selbst besser den World Cup auszulassen:

    Da redest du dich um Kopf und Kragen mE. Deine Meinung ist, er würde das Dartitisproblem besser im Training bekämpfen. Das basiert einzig auf anekdotischer Evidenz, denn ich gehe nicht davon aus, dass du mit ihm persönlich gesprochen hast oder mit seinem Mentalcoach. Es suggeriert ja sogar ein "simples" Rezept, dem Pietrezcko nur hätte folgen müssen.

    Den recht klaren Beweis der Gegenthese, nämlich, dass er es durch die Teilnahme aller für ihn möglichen PDC Turniere innerhalb von ca. 6-7 Woche es geschafft hat sein Niveau von Mitte 70 wieder bis Ende 80 zu hieven. Wenn man die Schwierigkeiten in seinem Wurf zwischenzeitlich gesehen hat und was er auch mit teilweisem Erfolg (Stompe artiger Wurf) gemacht hat, ist das mE schon ein klarer positiver Schritt. Ich glaube nicht, dass er dieses Problem schon weglegen kann, aber er sollte doch einiges an positiven aus diesem Turnier ziehen.

    Ziemlich falsch interpretiert , falls du mich überhaupt gemeint hast. Es war nie von einem Problem die Rede und aufgeregt hab ich mich schon gar nicht.

    Natürlich setzen Spieler Turniere aus, ich fand nur die Ausdrucksweise von Asp etwas abfällig. Klang so, als ob sagen wollte, ich hab diese Turniere nicht nötig, verdiene lieber auf Exhibitions mehr Geld.

    Aber das ist doch eben genauso. Ein Aspinall wird mehr Geld für einen Abend bei einer Exhibition in UK verdienen, als er für das reine Antreten minus Reise und Hotelkosten bei Irgendeinem ET-Event bekommt. Dazu geht ja auch wesentlich mehr Zeit drauf.

    Die PDC hat dafür gesorgt, dass die reine PTOoM für die Top 16 Spieler recht bedeutungslos ist, warum sollte Aspinall (oder auch jeder andere Top Spieler) dann alles spielen? Für die Fans vor Ort ist es natürlich blöd, aber noch zieht die ET gut genug. Wenn das mal nicht mehr der Fsll ist, wird die PDC auch sicher reagieren.

    Ist nur meine subjektive Einschätzung und kann das daher nicht mit Fakten belegen, aber gefühlt kam sein PL Aufschwung zeitgleich mit der regelmäßigeren Teilnahme an PC-Events. Vlt hat er einfach gemerkt, dass er die Spielpraxis braucht.

    Er hat in PC 9+10 und in PC11+12 gespielt (2x mal Runde 1, Einmal Runde 3, einmal AF). Zwischen den Turnieren hat er einmal sein Erstrundenspiel gewonnen (gegen van Veen) und die beiden anderen Male gegen Littler verloren.

    Danach hat er die nächsten beiden Blöcke ausgelassen und in der PL 7 Spiele an drei Abenden gewonnen und auch nur jeweils gegen Littler verloren.

    Es ist also denke ich eher umgekehrt. Er hat den Aufschwung aus der PL mitgenommen und gleich mal ein PC gewonnen.

    Grundsätzlich halte ich es für sinnvoll, dass van Barneveld sich Zeit nimmt um zu gucken ob und in welchen Maß er noch weiter Darts spielen möchte. So wie es aktuell läuft hat weder er noch seine Fans irgendeinen Spaß, wenn er sich da so durch jedes Spiel quält. Höchstens der zugeloste Gegner profitiert davon.

    Der Zeitpunkt und auch die Dauer seiner Pause sind ein bisschen komisch. Mit 3,5 Monaten Pause nimmt er sich, selbst mit einer ordentlichen Leistungssteigerung, schon irgendwie die Chance über die PT (oder auch die normale OoM) zur WM zu kommen. Einen Tagesqualifier wie den TC-Qualifier oder ä. sehe ich ihn auch nicht unbedingt überstehen, allein schon weil das doch ordentlich Kraft kostet.