Beiträge von Cloakmaster

    Ich wollte auch nur anmerken, da0 diese Regelung eben doch nicht so eindeutig ist, wie sie auf den ersten Blcik erscheint.

    Wenn man rein auf Gleichberechtigung setzt, dürfte es gar keine separate Klasse geben: Jede/r gegen jede/n, ohne jede Bevorzugung oder Benachteiligung. Konsequent weiter gedacht hieße das auch: keine Setzlisten, sondern freie Auslosung für alle.

    Damit wäre zwar ein Maximum an Gleichberechtigung erreicht, aber das Ziel, den Sport attraktiver und interessanter zu machen verfehlt. Wobei es im Darts immer noch eher marginal wäre. In anderen Sportarten ist es weit weniger vorstellbar, die separaten Damenkonkurrenzen für die "Gleichberechtigung" einzustampfen, und nur noch einen Wettbewerb für alle Menschen, die teilnehmen wollen, zu veranstalten. Vom Mannschaftssport einmal ganz abgesehen.

    In dem Fall ist die Definition eigentlich zum ersten Mal recht eindeutig. Also eine verkürzte Wiedergabe ist es eigentlich nicht.
    Die WDF schreibt tatsächlich ausschließlich "The WDF defines a woman as an individual assigned female at birth." Die WDF erklärt dazu dann noch dazu, dass es in den Mitgliedsländern durchaus unterschiedliche Regelungen gibt, aber dass man nun die am meist verbreitete Definition gewählt hat.

    Ein Kind wird geboren. Die Erstuntersuchung zeigt, daß sowohl Eierstöcke, als auch Hodenansatz/Penis ausgebildet wurden. Die Standard-Lösung sieht vor, möglichst frühzeitig, noch vor der erstmaligne Entlassung aus der Geburtsklinik Hodenansatz und Penis zu amputieren, und einen Harnauslass als Vagina zu bilden. da man zu so einem frühen Zeitpunkt an die Eierstöcke einfach operativ nicht ran kommt, und man sich "Klarheit" über das Geburtsgeschlecht wünscht. Und schon hast du eine "female by birth", die ggfs. einen deutlich männlichen Körperbau entwickelt, Stimmbruch, und ggfs. sogar bei einem DNA-Abstrich mehr männliche, als weibliche Marker anschöagen lässt. Mission erfült.

    Ich würde die EDC auf 64 Spieler erweitern, und "europäischer" gestalten, sprich mehr Spielorte in mehr europäischen Ländern, um dem Namen der European Tour auch gerecht zu werden. Es sollte nach Möglichkeit nicht mehr als zwei Veranstaltungen im selben Austragungsland statt finden. Ausnahme: So ein wenig "Formel 1-mäßig" könnte meinetwegen ein "Liechtenstein open", oder "San Marino Open" auch im Nachbarland statt finden, gilt aber trotzdem als Austragungsort, bzw. eben auch als "Host Nation". Ja schon klar, daß Liechtenstein und San Marino eher nicht in Frage kommen, aber meinetwegen kann man das auch auf Luxemburg anwenden, oder Estland, die ihr "Landesturnier" vielleicht in Köln oder Kiel abhalten. Whatever, das habe ich nicht komplett durchgedacht, aber die Intension sollte klar werden.

    Qualifikation:

    1. Der Titelverteidiger des Vorjahres.

    2. Top 11 des European Tour Ranking

    3. Top 10 des Pro Tour Ranking

    4. Top 10 der OoM.

    Macht 32 Spieler, die direkt eingeladen sind, ohne Qualifikation, aber eine bessere "Durchmischung" als bei zB je Top 16 OoM/Protour.

    Blieiben noch 96 TC-Holder, die nur maxinal zwei Runden spielen müssen, um 24 TC-Holder zu bestimmen. Bei Absagen noch vor dem TC-Qualifier sollten TC-Holder nachrücken: Sagen vier TC-Holder ab, dann kann auch #12 der ET dirket starten, und es kommen noch 23 TC-Holder über den Qualifier. Nachrücker aus zB der Dev Tour gibt es nur bei Absagen nach dem TC Qualifier.

    5 Host Nation Qualifier

    1 Nordic & Baltic (wie bisher)

    1 East European (wie bisher)

    1 "Final Entry" Qualifier : ein offenes Blitzturnier, direkt vor Turnierbeginn, bei dem quasi jeder (gegen ein nicht zu kleines Startgeld) teilnehmen darf, der nicht an einem der anderen Qualifier teilgenommen hat, meinetwegen auch Amateure, die gerade Urlaub haben, und am Austragsoort anwesend sind. Darum auch ein eher hoch angesetztes Startgeld, um Spinner abzuschrecken. Immerhin bekommt der Gewinner ja nicht nur das Preisgeld für die Teilnahme an Runde 1, sondern auch die Gelgenheit, sich mit den Littlers, Prices, und all den anderen auf der großen Bühne zu messen. Hier sollte auch nicht eine sonst gültige Befreiung von Startgeldern für bestimmte Spieler greifen.

    A propos Runde 1: Ich würde die Telnahme an Runde 1 (also das Verlieren der selben) nicht mit einem Preisgeld, welches ggfs. in die OoM einfließt honorieren, sondern mit einer "Reisekostenerstattung", oder wie auch immer man es nennen will. Auf jeden Fall gilt: jeder spielt Runde 1, und für KEINEN geht das Antrittsprämie in die OoM.

    Allgemein: Warum werden die verschiedenen Qualifier eigentlich teils mehrere Wochen im Voraus ausgetragen? Sind die eigentlich öffentlich, oder "hinter verschlossenen Türen"? Ich fände es auch besser, wenn zwischen zwei Qualifiern mindestens ein Turnier liegen würde, so daß nicht automatisch die gleochen Kriterien/Rankings für mehr als einen Qualifier gelten.

    Das gilt aber auch nur, wenn die Frau halbwegs konkurrenzfähig ist. Wenn man irgendwann Platz 5 oder 6 der Women's Series dabei hat und die Spielerin komplett chancelos untergeht, werden die Kritiker in Richtung "Quotenfrau" wieder laut.

    Mit dem Argument kann man auch den afrikansichen Teilnehmer streichen. Das ist ja sozusagen auch nur ein "Quotenafrikaner".

    Der ukrainische Teilnehmer war ja eh nur eine Eintagsfliege, ein Politikum, mehr nicht.

    Nein einfach auf IHR recht bestanden

    Was genau soll den "IHR" Recht sein? Welche Person möchte denn hier auf "IHREM" Recht bestehen?

    "Female by birth" ist auch keine besonders glücklich gewählte Formulierung. Ich gehe relativ stark davon aus, daß dies nur eine verkürzte Wiedergabe ist, und sich in den beschlossenen Regeln tiefer gehende Ausführungen dazu finden.

    Wir haben nun also eine spezielle, exklusive Gruppe von Teilnehmern, die exklusiv nur unter sich bleiben will beim spielen, und "den Rest", der eben nicht dazu gehört. Kann man so machen, wirklich glücklich gewähllt ist das halt auch nicht. Vor allem, wenn Grenzfälle nicht wirklich gut und nachvollziehbar abgerenzt werden.

    Irgendwie erinnert mich das an Steffi Graf, die zu ihrer Hochzeit stellenweise als "zu gut für das Damentennis" bezeichnet wurde, sie solle doch bei den Männern antreten, wegen der Chancengleichheit....

    Richtig. Soweit kann ich meinen Intellekt gar nicht senken. Da stößt sogar Alkohol an seine Grenzen.

    Stimmt, noch weiter, als du absinken, kann man schlicht und einfach nicht. Mit deinem Intellekt wärst du sogar in der Baumschule durchgefallen. Und seine eigene Dummheit mit "Alkohol" entschuldigen zu wollen, ist genauso hohl.

    Um auf deine Frage zurückzukommen:

    Die Norm ist, dass man mit dem Geschlecht die Welt wieder verlässt, mit dem man sie betreten hat. Alles andere mag es geben und (je nach Weltanschauung) seine Berechtigung haben (oder auch nicht). Aber die Norm ist es jedenfalls nicht.

    Auch dazu müsste es erst einmal eine allgemeingültige Norm geben, das Geschlecht von jeder Art Lebewesen zu definieren. Und die gibt es nicht - kann es auch nicht geben, meiner Ansicht nach.

    Du hast die XX-Menschen, und die XY-Menschen. Und dann eben auch zB XXY-Menschen... Um jetzt mal nur eine der möglichen "Normen" als Kriterium heranzuziehen.

    Der Versuch, eine binäre Lösung für eine nicht-binäre Ausgangssituation zu finden, kann immer nur ein Art von faulem Kompromiß sein, bei dem es Gewinner und Vermieter gibt.

    Durch die Betonung von cis-, trans- oder was auch immer-Frauen werden doch aber (vermeintliche oder tatsächliche) Unterschiede erst recht betont. Weshalb können wir nicht einfach sagen: "Frauen" und damit alle inkludieren?

    Weil man einen Teil dieser Frauen gegenüber anderen Frauen bevorzugen möchte. Statt "diese Frauen dürfen spielen, jene aber nicht", führt man eben spezifische Begriffe sowohl für "diese Frauen", als auch für "jene Frauen" ein.

    "...or reject their invitations, no further places shall be offered. The place in the 2025/26 World Championship will then be added to the Tour Card Holder Qualifier.

    Heisst konkret: Falls Ashton die WM nicht spielt, "vernichtet" sie einen der extra für Frauen reservierten Startplatz.

    Da bezweifle ich stark, dass das von der PDC wirklich so gewollt war. Spiele mit Frauenbeteiligung lassen sich doch viel besser vermarkten, als wenn statt 84 nun 85 (oder so ähnlich) Tourcard-Holder dabei sind.

    Ich tippe eher darauf, dass da einmal mehr ein Regelwerk eingeführt wurde, dessen reale Auswirkungen nicht zu Ende gedacht sind.

    War aber letztes Jahr auch schon so, als Beau Greaves verzichtete, und ihr Platz an den Qualifier ging. Ich hätte auch eher gedacht, daß der Platz an das Womens' Ranking geht, war aber nicht so.

    Das ist vollkommen egal.

    Wenn ich aber anfangen ormale mehrgeschlechtliche Liebe jetzt negativ zu sehen untergrabe ich nden kompletten Sinn des Threads und kann mich gleich zu den Leuten gesellen, die womöglich gute Ansichten haben, aber in ihren radikalen Ansichten dem Ziel mehr als Schaden.

    Ich weiß auch nicht, warum du überhaupt ein völlig neues Thema aufgemacht hast. Es geht hier nun einmal rein um die Persönlichkeit des einzelnen, isolierten Individuum, und nicht um dessen Interaktion mit anderen. Und den Versuch, Menschen in verschiedene Klassen einzuteilen, um dann eine Klasse gegenüber einer anderen bevorzugen, bzw. benachteiligen zu können.

    Das ist per se nichts schlechtes, und wird ja dauernd gemacht. Kinder haben andere Rechte und Pflichten als Erwachsene, Männer andere, als Frauen. Und das ja auch meist mit gutem Grund. Meine Überspitzung sollte nur aufzeigen, daß man da schon sehr aufpassen muss, wo und wie die Grenze zu ziehen ist, sofern man an dieser Grenze noch festhalten will.

    Geb ich dir Recht. Allerdings hat dieses CIS vorn dran eine schlechtre Note. Keiner muss sich entschuldigen ein Mann zu sein, der auf Frauen steht und umgekehrt.


    Das geht in manchern Gesellschaftsschichten zu weit, wenn mansich für offensichtliches quasi entschuldIgen muss.

    Was hat die Wahl des Sexualpartners mit der eigenen Geschlechtsidentität zu tun? Ob Frau van Leuven mit Männern, Frauen, oder beidem ihr Bett teilt, , macht sie nicht mehr oder weniger weiblich, und ist noch viel mehr ihr Privatvergnügen, wie die Frage, ob sie nun im Frauendarts antreten darf, oder nicht.

    Sollen Transpersonen sich dafür entschuldigen müssen für das, was sie sind? Minderheiten und andere, die sich nicht wehren können zu stigmatisieren ist also voll okay, aber falls man sich plötzlich mit einer ähnlichen Situation konfrontiert wird, geht das Rumgeheule los?

    Wenn Personen ach so stolz darauf sind, - wie soll ich es ausdrücken? Reinrassige Bio-Frauen zu sein, warum ist es dann so böse, dieser Klientel eine Bezeichnung zu geben, die sich von der allgemeinen abhebt? In gewissen Kreisen kann man damit viel Zustimmung erhalten. Wir könnten dann auch wieder anfangen, Arier- , ähn, ich meine natürlich Cis- Ausweise als Nachweis für die "Guten" Frauen einzuführen, und gelbe, fünfzackige Sterne für die weniger "Guten", die natürlich draußen bleiben müssen. . Ist zwar nicht neu, die Idee, aber manche finden sie wohl ganz sexy.

    Und genau hier scheiden sich die Geister. Van Leuven möchte kein Mann mehr sein. Eine Frau wird er/sie deshalb aber trotzdem niemals.

    Meiner Ansicht nach ist deine Vorstellung von "Frau" eben falsch. Es gibt eben Transfrauen, Cisfrauen, vielleicht auch noch andere Frauen. Sie sind nicht alle gleich, aber sie sind eben alle "Frau". Wer will sich anmaßen, das in Zweifel zu ziehen?

    Im untersten Amateur- und Jugendbereich hast du allein deswegen schon kein Problem mit Transgender, weil man nicht einmal genügend Mädchen hat, um Jungen und Mädchen getrennt voneinander spielen zu lassen. Im Tischtennis gibt es inzwischen 13, 14 jährige Mädchen, die in der Frauen-Bundesliga spielen, weil es zu wenige Frauenteams gibt, und man dadurch schnell aufsteigen kann.

    Die U18-Mannschaften schon seit einigen Jahren nur noch "Jugend" genannt, einfach, weil eh kaum jemand noch reine Mädchenteams meldet, und es wird immer schlimmer: Weniger Teams bedeutet vor allem, größere Reisedistanzen zu den Wettbewerben. Wer soll denn die Mädels am Dienstag oder Donnerstag Abend zum Ligaspiel in der untersten Liga 100 Kilometer und mehr zum Auswärtsspiel bringen, und am nächsten Tag ist Schule? Also werden noch mehr Mädchen-Mannschaften aufgelöst, und in die "Jugend" integriert. Nicht jedes Mädel - vor allem so ab 13, 14 15, mag aber bei den Jungs mitspielen, und hört dann lieber ganz mit dem Sport auf. Es gibt noch andere Freizeitaktivitäten, als im Vereinssport aktiv zu sein.

    Insofern könnte man sagen, daß im Bereich Tischtennis die "Lösung" schon gefunden wäre...

    Ich denke, daß es weitaus mehr verfügbare Hallen in Deutschland gibt, und das durchaus auch zum kleinen Preis. Wenn das das Kriterium wäre, könntest du 2000 Dartsturniere pro Jahr nur in Deutschland veranstalten. Ein wenig wird es auch auf das Marketing der jeweiligen Standtort-Betreiber ankommen, oft aber auch einfach auf den Zufall, zur rechten Zeit am rechten Ort zu sein. Prinzipiell denke ich auch, daß man in meinetwegen Hamburg auch andere Ticketpreise aufrufen könnte, als in Riesa.