Beiträge von Cloakmaster

    Mich wundert Riesa auch total als Veranstaltungsort. Das sieht für mich ein wenig nach politisch verordnet aus, eines der sieben deutschen Turniere auch in den Osten zu verlegen, wobei sich auch da fragt, warum ausgerechnet Riesa? Gut, ich kann genauso fragen, warum Kalkar oder Hildesheim? Kennt da einer einen, der einen kennt, oder suchten die Veranstalter da händeringend nach einem Event? Oder wie kam es zu diesen Ortswahlen?

    Prinzipiell hätte ich auch in Darts-Deutschland eher an Hamburg, Köln, Frankfurt, meinetwegen noch Leipzig gedacht, als an Riesa, Kalkar, Hildesheim, oder auch Kiel. Wie gesagt: Große Städte heisst nicht zwingend automatisch auch die größte dort verfügbare Halle (Ally Pally ist auch nicht die größte Halle von London...)

    Premstätten kann ich nicht einschätzen.

    Paris könnte ich mir schon noch sehr gut vorstellen - wie gesagt, Frankreich ist allgemein sehr Sport-Affin und bei Olympia in Paris haben auch "Randsportarten" ohne französische Starter extrem gute Zuschauerzahlen hervorgebracht. Warum sollte das also nicht auch beim Darts funktionieren?

    Und was die Hallenmieten angeht: In München spielt man ja auch nicht in der Olympiahalle, sondern im Zenith. Genauso dürften sich in den anderen Metropolen neben den großen Hallen auch mittelgroße finden, die nicht ganz so teuer sind. So spontan käme mir auch das Eurodisneyland als Austragungsort in den Sinn, oder warum kein Sommer-Event zur Hauptreisezeit auf Malle? Das hat mit anderen Veranstaltungen auch schon gut funktioniert.

    Neben einer geeigneten Halle brauchst du ja auch noch eine vernünftige Anreisemöglichkeit (Flughafen), und Hotelkapazitäten. Das würde ich in der französischen Provinz in Grenznähe nicht zwingend als gegeben ansehen,

    Kann man eigentlich davon ausgehen, daß die 80 Spieler, die über die beiden Rankings kommen, alle eine Tourkarte besitzen? Damit blieben nur noch 48 mögliche Teilnehmer für den Tour Card Qualifier. (Mindestens) 4 Tickets für 48 Bewerber - so schlecht ist die Chance da nicht...

    48->32->16->8->4 Wären also 3 oder maximal 4 Runden zu überstehen.

    Wobei ich es gut fände, den "Final Entry Qualifier" auf saubere 64 Starter aufzufüllen, mit Spielern zB von der Developmemt- Challenge- und Womens Tour. Die besten 32 sind gesetzt, und dann ab dafür...

    Die "Mehrzahl" nicht benachteiligen klingt ein wenig nach Ellbogen-Methode: Recht bekommt der, der sich sein "Recht" holt - notfalls mit der Faust. Es gibt einen Grund, warum Minderheiten besonders geschützt werden: Dies können so schlecht für sich selbst kämpfen. Minderheiten haben es so schon in allen Bereichen des Lebens schwerer, weshalb es als legitim angesehen wird, diesen als Ausgleich hier und da einen gewissen Sonderstatus einzuräumen.

    Eine eigene Kategorie für Transmenschen ist utopisch, weil es einfach zu wenige davon gibt.

    Und es gibt doch Regularien, die beschlossen sind, und angewendet werden. Denn schließlich ist das kein neues Phänomen, daß Menschen in einer alternativen Kategorie antreten wollen, als der, welche andere Menschen als angebracht ansehen.

    Habe ich auch schon oft drüber nachgedacht. Es muss doch in Skandinavien einen Standort geben, der genug Fans anzieht, oder? Außerdem haben sie seit einiger Zeit ja auch schon ihre eigene Tour. Darüber hinaus würde ich auch Polen in den ET-Kalender mit aufnehmen. Da gibt es mittlerweile einige Tourcardholder und sie gehören zu den am stärksten vertretenen Dartsnationen in Europa. Ein Turnier in FRA, SPA oder ITA wäre grundsätzlich auch schön, wobei da die Dichte an guten Spielern überschaubar ist, oder?

    Das schon. Aber die Welt-Spitzenspieler im Tennis kommen auch nicht unbedingt aus Melbourne in Australien, oder? Trotzdem ist dort eines der wichtigsten Turniere des Jahres verortet. Fusßball (Soccer) ist in den USA keine große Nummer, trotzdem hatten sie 1994 die WM dort, und nächstes Jahr schon wieder. Von der "Klub-WM" gar nicht zu reden.

    Rom oder Paris sind glaube ich für jeden Spieler attraktive Orte, und eine Reise wert. Die Franzosen sind ohnehin auch sehr sport-Affin, das hat sich nicht zuletzt auch bei Olympia gezeigt. Und wenn es dann ein Major-turnier in - jetzt nehme ich mal Itlaien, Frankreich hat ja zumindest einen passablen Spieler gibt, dann wächst dort sicher auch das Interesse bei jungen Menschen, auch mal die Pfeile in die Hand zu nehmen.

    Das dumme an deiner "geheimen Abstimmung in der Womens Series" ist, daß du genau diejenigen über van Leuven abstimmen lassen willst, die einen Vorteil davon hätten, wenn sie nicht mehr bei den Frauen antreten darf. Einfach, weil sie damit eine starke Konkurrentin aus dem Weg räumen können. Also müsste man eher die Männer fragen...

    Ich habe ein Trans-Patenkind. Sah bei der Geburt aus wie ein Mädchen, und wurde als "Lara" genannt, in Kleidchen gesteckt etc. Aber schon im Kindegarten begann das Verhalten, sich sehr deutlich von dem "normaler Mädchen" abzugrenzen. Seitdem das Kind neun Jahre als ist, hat es von sich aus beschlossen, nicht mehr auf den Namen "Lara" zu regieren, und hört nur noch auf "Ray"

    Anfangs sah man es als Spiel an, als eine Phase (meine eigene Schwester leibte so mit 12 Ponys über alles, sie wollte wollte eine ganze Zeitlang dann eben auch "Pony" genannt werden, schreib "Pony" als Vorname auf ihre Schulhefte... nun, da war es eine Phase, die wieder verschwand. Pony mag meine Schwester zwar immer noch, trotzdem verwendet sie ihren normalen Vornamen.

    Nicht so bei Lara/Ray. Nein, Ray ist immer noch kein Penis gewachsen, egal wie sehr der Wunsch danach besteht. Ein Busen will sich übrigens auch nicht so wirklich entwickeln - ja, da ist schon etwas mehr, als bei "echten Jungs", aber für ein Mädchen eben auch deutlich zu wenig. Ray wird nun 17, und die "Phase" ist immer noch nicht abgeklungen. Statt dessen geht der Fokus immer stärker in Richtung geschlechtsangleichende OP. Im Alltag gibt Ray sich durch und durch als Junge, und viele, die es nicht wissen, würden auch nicht vermuten, daß da zwischen den Beinen was fehlt, um ein "echter" Junge zu sein.

    Was wäre denn nun, wenn Ray im Sport gut wäre? Sollte Ray nicht an Wettkämpfen teilnehmen? Oder wenn ja, dann aber MUSS Ray aber bei den Mädchen antreten, weil es sonst "unfair" wäre? Wenn du auf den Platz gehtst, dann musst du wieder Lara sein? (Lara ist tot, sagt Ray)

    Unfair gegenüber wem? Es wäre auf jeden Fall nicht fair gegenüber Ray, Ray in eine Kategorie zu stecken, zu der Ray sich nicht zugehörig fühlt.

    Jetzt mal eine etwas ketzerische Frage:

    So richtig ist die European Tour ja gar keine, oder?

    Von 14 "europäischen" Turnieren werden 7 In Deutschland gespielt, 2 in Belgien, und dann noch je 1 in den Niederlanden, der Schweiz, Österreich, Tschechien und Ungarn.

    Ich würde bei einer "echten" Euopean Tour mehr Hauptstädte, bzw. vor allem eben mehr Nationen als Austragsorte erwarten: Paris, Rom, Madrid, Athen, warum nicht auch Stockholm oder Riga?

    Natürlich ist Deutschland der größte Darts-Markt außerhalb UK, (und der PDC geht es vor allem um die Vermarktung) aber wenn man den Dartsport weiter voran bringen will, dann fände ich es auch gut, den Sport gerade auch den Menschen näher zu bringen, die noch nicht so ganz vom "Darts-Fieber" angezündet sind. So kann man sich nicht nur neue Absatzmärkte und ggfs. auch Sponsoren heranziehen, sondern ggfs. auch neue Spielertypen.

    Ich bin ursprünglich einfach von den 128 TC-Besitzern 2024 ausgegangen, und habe ermittelt, daß 33 von ihnen ihre Tourkarten gemäß der üblichen Regularien verlieren, weil sie außerhalb der Top-64 sind, UND ihre Karte schon länger besitzen.

    Plus die 3 Sonderfälle TC-Abgabe bzw. Entzug, wären es 36 Personen, die eine TC 2024 besaßen, aber keine TC 2025 sicher haben.

    So, wie ich das sehe, werden 5 Tourkarten auf anderem Wege, als über die Q-School vergeben.

    Wären nahc dieser Rechnung 31 Karten für die Q-School.

    Welche "normalerweise 33 Spieler" gehen denn in ihr zweites TC-Jahr? Ich bleibe dabei, daß normaler Weise die QSchool-Sieger des Vorjahren ( Das waren nun einmal 31) plus DT (2) plus CT (2) also "normalwerweise" 35, und nicht 33 sein müssten.

    Allein da ist schon ein Haken, den ich nicht aufgelöst bekomme.

    Ausgecount zu sagen, dass er bei Themen der PDC/Ranglisten/OoM-Rules oder sonst wo falsch liegt, ist schon sehr mutig. :D

    Mag ja sein, daß ich falsch liege. Ich sehe das so:

    Wessel Nijman - sowohl Tourcardler im zweiten Jahr, als auch Top-64 Spiieler

    Rober Owen - sowohl Tourcardler im zweiten Jahr, als auch Top-64 Spiieler

    Wenn man dann rechner 64 Top 64-Spieler PLUS 31 Tourcardler im zweiten Jahr, dann haut das einfach nicht hin.

    Connor Scutt - Top 64 UND Sieger der Challenge Tour 2024 - bekommt der jetzt zwei Tourkarten, oder doch nur eine?

    Es sind meiner Ansicht nach auch keine 31 Tourcarrdler im zweiten Jahr, sondern sogar 35 - zu den 31 Spielern aus den beiden Q-Schools 2024 kommen soweit ich weiss noch je zwei via Challenge und Development Tour, 2023, die ebenfalls eine 2-jährige Tourkarte erhalnten haben - oder nicht?

    64 über die Top 64 der OOM

    31 Tourcardler die in ihr 2tes Jahr gehen

    2 über die CT 2024

    2 über die DT 2024

    29 über die Q-School 2025

    Also, bekommen die Doppelt qualifizierten ale je zwei Tourcards, und die CT 2023 und DT 2023 hatte je nur eine einjährige Tourcard, da die kursiv zitiere Liste ja über jede Kritik erhaben, und absoult fehlerfrei ist- Asche auf mein Haupt!

    Wo ist mein Fehler?

    Paul Krohne und Steve Beaton geben ihre TC freiwillig ab und Leighton Bennett wird sie vermutlich wegen Wettbetrugs zurückgeben müssen. Irgendeine von den dreien sind bei Deinen 33 Spielern noch nicht dabei.

    Da diese Fälle nicht meinem oben genannten Kriterium entsprechen, sind sie alle drei nicht dabei. Damit würden also 36 statt 33 Tourkarten neu zu vergeben sein, und damit 31 bein den Q-Schoolds verfügbar.

    Warum gibt Korhne eigentlich seine Tourcard wieder her? Er hat sie sich doch hart und teuer erarbeitet?

    Steve Beaton wird in den Ruhestnad gehen, das ist nachvollziehbar.

    Und Bennett - ja eigentlich eine gute Frage. Nutzen könnte er seine Tourcard ja eh nicht, aber geben die Regeln einen Entzug der Tourkarte her? Er ist ja zum einen noch keine 12 Monate inaktiv, und zum anderen hat er ja - so gesehen - einen guten Grund für seine "Inaktivität".

    Meiner Rechnung nach verlieren 33 Spieler ihre Tourcards, weil sie ihre schon 2 Jahre haben, und nicht in den Top64 stehen.

    Eine Karte bekommt Scott Conner, der auf Rang 62 der OoM steht.

    Je zwei gehen an die Challenge- und Development Tour.

    Bleiben nach meiner Rechnnung 28 Karten für die beiden Q-Schools.