Beiträge von Cloakmaster

    Natürlich ist die das. Aber von nichts kommt nichts. Und wenn da aus dem Nichts gleich neun Turnierorte aufploppen, dann finde ich das schon überraschend. Positiv, klar, aber eben überraschend.


    Warum war es denn für dich so eine völlige , erwartbare Selbstverständlichkeit, daß diiese Turnierformat eine solche Sprunghafte Nachfrage dort auslösen würde? NRW hat doppelt so viele Einwohner, aber nur halb so viele Turniere hervorgebracht. Also ist für dich völlig klar und offensichtlich, daß PDCE Start ein Turnierformat vor allem für die Schweiz, weniger aber für NRW ist.

    Das mag alles zutreffen, ist aber für mich nach wie vor nicht absehbar gewesen, und insofern eben überraschend.

    Ich bin überrascht, daß es in der Schweiz insgesamt 9 Spielorte gibt. Mit wäre jetzt zB kein einziger (semi-)professioneller Spieler aus der Schweiz bekannt. In Deutschland fehlen mir zum einen die Großstädte wie : München, Stuttgart, Nürnberg, Hamburg,Hannover, im Prinzip auch Bremen selbst, und dazu auch die "Darts-Hochburgen", Orte wo Darts bereits als Veranstaltung etabliert ist wie Kalkar, oder Riesa. Auch der Ruhrpott erscheint mir doch eher dünn gesät zu sein. Alles erscheint mir also etwas "Antizyklisch", was aber ja durchaus seine Vorteile hat.

    Und: Ich gehe relativ stark davon aus, daß die Zahl der lokalen Veranstaltungen ab 2027 noch zunehmen wird. Die Vorbereitungszeit 2026 war ja schon etwas kurz, wobei man nicht weiß, ob die, die prädestiniert sind, so etwas zu veranstalten nicht schon etwas länger Bescheid wussten, und erste Schritte einleiten. Und dann muss man sehen, wie der Zulauf ist, und ob dieser anhält.


    Mein Gedanken wären zB das Startgeld für alle Spieler unter 16 zu halbieren. Schafft einer von denen es in die Top 32 (besser Top 64), erhält er einen Season Pass für die nächte PDCE Start - an den Regional Finals oder der Next Gen darf er ja alternsbedingt nicht teilnehmen. Ausnahme wäre ein 15-jähriger kurz vor seinem 16. Geburtstag. Ebenso wäre es eine Idee, das Startgeld für weibliche Spieler zu halbieren, um die Frauenquote im Darts zu fördern. Wenn die Anmeldezahlen es hergeben gerne auch eigene Wertugen für U16 und Damen. Gibt es denn überhaut irgendwelche "offiziellen" Turniere für Spieler unter 16? Wenn nein, sollte da unbedingt was gemacht werden.

    Gut wäre es auch, wenn es 12 Ligawochen gibt (in die Wertung gehen iimmer noch nur die 10 besten Ergebnisse). Eine Woche (die 13. des Quartal) sollte doch ausreichen für die Regional Finals. Es muss ja nicht jeder jede Woche spielen, wenn er nicht will oder kann. Zudem würde ich auch einen "Local Champion" an jeden einzelnen VA-Ort ausspielen. Zu den Regional Finals werden dann alle Local Champions, und der Rest zum Auffüllen auf 32 (besser 64) dann über die Ranglisten eingeladen.

    Was anderes: Wenn es nächstes Jahr drei Serien gibt, ist man als Regional Champion einer Serie für die Folgeserien geblockt? Weil erreichen kann man ja nix mehr, wenn man regionaler Doppel- oder gar Dreifachchampion wird.

    Ich finde es gerade gut, daß die "ehemals großen" auch mitmischen. Wo sonst könnte ich kleiner, unbekannter, und wohl auch untalentierter Hanswurst mal zu der Ehre gelangen, ein Turnier gegen meinetwegen Flo Hempel zu spielen? Ich gehöre sicher zu jenen Spielern, bei der das eine oder andere mal die 60-Darts-Regel zur Anwendung kommen dürfte, wenn mein Gegner auf dem selben Level spielt, wie ich. Na und? Ich habe trotzdem Spaß daran, und jeder, der sich rechtzeitig anmeldet, und die Teilnahmegebühr zahlt ist dabei.

    Wie kommt so etwas zustande? Spontan würde ich auf Tippfehler beim Namen tippen, so daß die Software es als zwei verschiedene Spieler wertet. Stöwesand und Stoewesand zum Beispiel. Andererseits würde ich erwarten, daß jeder registriete Spieler eine individuelle Spieler-ID wie 12345678 zugewiesen bekommt, die dann zur weiteren Datenverarbeitung genutzt wird.

    Das ist das Wesen des Dartsports: Jeder kann mal ein gutes Spiel zeigen, vielleicht auch mal eine gute Serie hinlegen, die dich bis in ein WM-Halbfinale spült. Aber so etwas zu wiederholen, und immer, und immer, und immer wieder noch ein gutes Spiel mehr abliefern - das schaffen die wenigsten.


    BEim Fußball hast du ab un auch mal eine Überraschungsmannschaft, die mit "Hurra-Fußball" als Underdog eine ganze Zeit lang oben in der Tabelle mitspielt, vielleicht sogar auch einen Titel holt. Düsseldorf, Freiburg, Wolfsburg, Kaiserslauten,... aber auf lange Sicht führt an den wahren Champions einfach kein Weg vorbei.

    Das hängt stark davon ab, wer teilnehmen wird. Ich könnte mir vorstellen, daß manche Spieler, die bei der Next Gen an den Start gehen, und Gefahr laufen, aus dem Ranking für die Super League zu fallen, PDCE Start als Backdoor sehen, doch noch zur Super League zu kommen. Dragutin Horvarth wäre da zB ein Name, der mir einfällt. Und die werden vermutlich eher dort spielen, wo auch die Next Gen spielt, also zB in eher Hildesheim, und eher weniger in Lilienthal.

    Und dann muss man sehen, wer dort antritt. Mich juckt es auch ein wenig in den Fingern, bei Start mitzumachen, einfach so zum Spaß - obwohl ich stark davon ausgehe, nicht einmal in die Nähe der Top 32 zu kommen, denn dafür spiele ich schlicht zu schlecht.


    Aber es gibt ja auch so einige, die bei der Q-School antreten, obwohl sie genau wissen, daß ihr Können niemals ausreicht, um auch nur halbwegs in die Nähe einer Tourcard zu kommen, und regelmäßig auf den hintersten Rängen der Stage 1 landen - und ich meine jetzt nicht Leute, die "mit Absicht" nicht auf Tourcard spielen, weil sie CT spielen wollen.

    Vielleicht bin ich zu alt, aber ich versteh euch bzw. die Diskusion leider nicht. Hab aber auch nicht jeden Satz gelesen. Aber kann man nicht einfach anerkennen was Littler da ins Board hämmert? Er ist aktuell nun mal der Beste, klingt zwar komisch, is aber so. Dann muss man sich halt strecken und versuchen ihn zu schlagen.
    Und wenn’s nicht reicht, liegts nicht an ihm 🤷🏻‍♂️

    Das ist die Rehhagel-Doktrin: Wer gewinnt. hat Recht, und wer Recht hat, darf sich auch benehmen, wie die Axt im Walde. Rülpsen, fluchen, beleidigen, was weiß ich - alle segal, es zählen nur die Darts, die er ins Board hämmert.


    Ist halt die Frage: Geht es nur um die Ergebnisse, oder auch um die Show, den Unterhaltungswert?

    Wie sagte Michael Schuhmacher so treffend: Rekorde sind dafür da, gebrochen zu werden. Und bekanntlich wurden ein paar seiner "Rekorde für die Ewigkeit" bereits gebrochen. Ein Ausnahmetalent bringt immer Aufmerksamkeit, und in Sportarten, die sonst eher "zweite Reihe" sind (was in D auf alles, außer Fußball zutrifft) gerade erst recht.

    Tennis hat sich in D keiner angeschaut, bis dieses BoBeLe daher kam, und pickelgesichtig, 17-jährig, Wimbledon gewann. Er selbst sagte später, es wäre unterm Strich für ihn besser gewesen, seinen ersten Sieg besser erst mit 20 oder 21 zu feiern, und betont, daß er nicht nur drei Wimbledon-Finals gewonnen hat, sondern auch vier solche Finals verloren, was alle Welt außer ihm vergessen zu haben scheint.

    So oder so: erhöhte Aufmerksamkeit generiert mehr Sponsoren- und Werbegeld, was dann auch insgesamt für den Sport gut ist. Und es ist ja trotzdem kein reiner Personenkult nur um LL, so daß man befürchten muss, daß die Quoten dramatisch einbrechen werden, sobald the Nuke nicht mehr ans Oche tritt. Gleiches hatte man ja auch schon mit The Power befürchtet: Wenn the one and only abtritt, schaut keiner mehr Ally Pally - darum wurde ihm sogar eine feste Wildcard angeboten, welche er aber abgelehnt hat. Die Zeit zeigt: Es wird immer einen geben, der in seine Fußstapfen tritt.

    Trotzdem ist Littlers Verhalten zumindest phasenweise unterirdisch. Jetzt kann man es mit Otto Rehagel halten, und sagen, wer gewinnt hat Recht, und das Thema damit abhaken, oder ein wenig darüber nachdenken, wie viel stärker der Dartsport profitieren könnte, wenn er zu seinen guten Darts auch noch ein etwas massentauglicheres Verhalten zeigen würde.

    Moin Cloakmaster, der DC Vegesack spielt im Blackout / Lilienthal. Das steht einerseits als Spielort in 3k und es wurde mir von einem aktiven Bundesligaspieler des DC bestätigt.

    Mag sein, nur dann sollten verschiedene Seiten vielleicht ihre Online-Auftritte aktualisieren. Denn wie gesagt, im aktuellen Terminkalender des Blackout sind keine Spiele des DC Vegesack eingetragen, und beim googlen wird eben das Nightfly (welches auch ein ganzes Stück näher an Vegesack dran ist) als Spielstätte benannt. Auch für mich liegt Lilienthal eher ungünstig, um da mal vorbeizuschauen. Ich wohne eben auch in Bremen, Nähe Vegesack.

    Sehe ich ähnlich: Nicht seine Dominanz als solche wirkt negativ, sondern seine Attitüde, gepaart mit dieser Dominanz.

    Wäre er nur der Depp, der er auf menschlicher Ebene zu sein scheint, aber nicht der große Abräumer, würde man ihm kaum Beachtung schenken.

    Durch seine herausragenden Leistungen aber bekommt er jede Menge Aufmerksamkeit, die er dazu missbraucht, seine schlechten Manieren zur Schau zu stellen. Mag sein, daß er eigentljch ganz anders ist, und nur das Enfant terrible spielt, aber allein damit macht er sich eben nicht nur Freunde.


    Es ist ähnliich, wie Iceman Gerwyn Price, dem immer wieder bescheinigt wird, privat ein unheimlich netter, und sympather Kerl zu sein, der nur auf der Bühne den Bad boy spielt / gespielt hat. Und bei mir wirkt dieses Bild noch immer nach, weshalb ich keine großen Sympathien für Price hege, und mich jedes Mal regelrecht freue, wenn er verliert.

    Ähnlich geht es mir mit Littler: ich feiere seine - seltenen - Niederlagen stärker, als seine Titel - und keiner der beiden ist in der Lage, meinen Ehrgeiz zu wecken, mehr und besser zu trainieren, um mein eigenes Dartspiel zu verbessern. Dafüre habe ich weiß Gott, andere "idole", die vielleicht nicht in den Top 10, vielleicht nicht einmal in den Top 64 der Oom stehen, mir vielleicht aber genau deshalb weit besser als "Vorbilder" taugen. Denn ich bin weiß Gott zu alt, um auch nur ansatzweise Hoffnung zu haben, daß in mir plötzlich ein großartiges Darts-Talent explodieren könnte. Nicht einmal ein kleines, würde ich sagen.

    Also gerade der Norden ist ja wahnsinnig schlecht abgedeckt. Schön, dass Bremen quasi zwei Möglichkeiten hat, aber in komplett MV, Ost- und Westniedersachsen überhaupt nichts ist.

    Aber auch nur "quasi", da kein Verein/Standort in Bremen dabei ist. Es gibt einen Spielort in Schleswig-Holstein, und drei in Niedersachsen, aber rein gar nix in Bremen, in Hamburg, und in Meck-Pomm. Wobei im Blackout-Veranstaltungskalnder noch keine Termine für Start-Turniere eingetragen sind, obwhol die als Spielort benannt sind. Und quasi nur Donnerstags überhaupt Zeit wäre für Spiele, da ab August (nach den Sommerferien) neben dem Montag auch der Dienstag zum Ruhetag erklärt wurde.


    Ist der DC Bremen-Vegesack nicht so etwas wie Serien-Deutscher Meister im Darts? Und die machen nicht mit?

    Und was ist da das Problem dabei, ggfs verschiedene Runden parallel zu spielen? Das Board ist frei, die Spiler sind verfügbar, also Game on, würde ich sagen. Ich verstehe auch nicht so ganz den Sinn des skalvicshen Festhalten an einem Board, um "Boardfinale" spielen zu können. Wenn das Nachbarboard frei ist, weil dort die Spiele schneller rum sind, kann dieses ebenso gut genutzt werden.

    Desto eher haben sie alle Feierabend, es gibt weniger Leerlauf, weniger sinnlose Warterei.

    Ich würde das ganze so aufziehen:


    Mindest-Teilnehmerzahl: 12

    Höchstzahl: 24 je Division (bei zB 25 wird in 1*12 und 1*13 geteilt. Somit ist im Prinzip die Zahl nach oben offen, so lange es genügend Boards gibt)

    Gespielt wird in jeweils vier Gruppen, damit hat eine Gruppe 3-6 Teilnehmer.

    Gruppenerstet und -zweiter kommen in die KO-Phase. (Viertelfinale-Finale). Falls an einem Spielort mehrere Division parallel spielen können die jeweiligen Einzel-Sieger noch einen Tagessieger ermitteln, daß dann aber außerhalb der PDCE Start.

    Gruppenspiele: Es wird über eine feste Legdistanz gespielt, die abhängig ist von der Guppengröße:

    3er Gruppe: jeder spielt 2 Spiele über jeweils 10 Legs.

    4er Grupper: jeder spielt 3 Spiele über jeweils 7 Legs.

    5er Gruppe: jeder spielt 4 Spiele über jeweils 5 Legs

    6er Gruppe jeder spielt 5 Spiele über jeweils 4 Legs.

    Somit hat jeder Spieler nach der Gruppenphase exakt 20/21 Legs gespielt, und die Ergebnisse sind untereinander vergleichbar, weil jeder unabhängig von der Gruppengröße/Teilnehmerzahl prinzipiell die gleiche Anzahl an High Scores etc für Zusatzpunkte werfen kann. Es ist natürlich trotzdem nich ganz exakt das gleiche, weil nur in den 3er- und 6er Gruppen auch ein Unentschieden möglich ist, was ja auch Auswirkungen auf die Tabelle haben kann, letztendlich aber nicht so starke, als wenn zB "best of 7" gespielt wird, oder bei großen GRuppen zusätzliche KO-Runden (Achtelfinale etc) eingeführt werden, die jeweils 20 Zusatzpunkte einbringen. Da kann man in einer kleinen Runde doch gar nicht mehr gegen an werfen...

    Nun, die PDCE sagt, allein die erhöhte Aufmerksamkeit wird zu einem hohen Zulauf an Mitgliedern führen. Die Startgelder sind fix, ich denke, die werden zu einem - eher kleinen - Teil ebenfalls beim jeweiligen Veranstalter bleiben, und müssen nicht vollständig an die PDCE abgetreten werden.

    Aber ob das reicht?

    In der Regel kenne ich es so, daß dem Sportverein eine Gaststätte angegliedert ist, die verpachtet ist. Vom zusätzlichen Getränkeverkauf profitiert also höchstens der Wirt, nicht aber der Verein.. Und mit Sponsoring ist in diesem Kreisen auch kein Blumentopf zu gewinnen.

    Ich wäre jetzt umgekehrt rangegangen: Wir haben 18 Vereine in der Darts-Bundesliga, die werden hoffentlich alle dabei sein. Das wären dann 4,5 Vereine pro Region. Das wäre eigentlich schon mal eine gute Basis.

    Ich finde den Zeitplan echt sportlich. In 3 Wochen soll das erste Start-Turnier über die Bühne gehen. Wie sind denn die deutschen DArt-Vereime so aufgestellt? 4 Dartboards mit festem Oche, gutes Licht, Internet, hört sich jetzt nicht so wahnsinnig viel an - oder doch?

    Ich spiele nur Kneipenliga. wir haben ein Board, Abwurfmatte, kein gutes Licht, kein gutes Internet....

    Stimmt, geht doch nicht. Genau EIN Spieler muss EIN Freilos bekommen.

    In der wiki (OK, wiki ist nicht immer verlässlich) steht, daß ggfs. einzelne Spieler Freilose bekommen - also Plural. Und das braucht es nun definitiv nicht.

    Wenn ich aber lese, daß die Spieler auf die 40 Boards verteilt wurden, so daß je Board 14 bis 15 Spieler stehen, gehe ich davonaus, daß es mehr, als nur ein Freilos gab. Vermutlich ein Freilos je Board mit 15 Spielern.

    Die Alternative wäre, ein Spieler (der erste, der mit seinen dreien durch ist) bekommt ein viertes Spiel, statt nur dreien.Damit wäre das Versprechen, daß jeder mindestens drei Spiele bekommt, erfüllz, und es gibt kein Freilos.

    Von den vier Spielen dieses einen Spielers werden dann natürlich nur die drei besten gewertet. Fände ich immer noch besser, als das Freilos.