Ja, ich ändere die Standposition - ausgehend vom "Standard" fürs 20er-Segment - für alle anderen Felder, die nicht auf einer Senkrechten zum 20er-Segment liegen, nicht nur die Doppel. Für mich ist es wichtig, dass ich den Unterarm exakt senkrecht halte beim Wurf. Wenn ich dies beibehalte und auf andere Segmente werfe, dann müßte ich meinen Körper drehen, das versuche ich zu vermeiden, deswegen die Standkorrektur.
Beiträge von peter1225
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Meine Meinung: wenn du mit deinem Wurf zufrieden bist, dann würde ich mir um den Steckwinkel nicht allzu viele Gedanken machen, solange die Darts nicht hinten nach unten runterhängen. Das wäre für mich ein Zeichen, dass Shafts/Flights nicht zum Barrel oder Wurfstil passen, aber deine Darts stecken sehr gerade, da würde ich mir gar keine Sorgen machen und dies so lassen. Hat auch Vorteile, da Darts die eine Neigung haben immer eine größere Fläche blockieren, egal wie rum.
Die Profis streben meines Wissens einen gewissen Steckwinkel auch deswegen an, weil sie dann die Flights anwerfen und der Dart dann in das Zielfeld hineinrutschen kann. Ich für meinen Teil bin an diesem Teil des Lernprozesses noch nicht angelangt und bin froh, wenn ich das 20er-Segment nahe des Triples treffe, dass ich dann durch den geraden Steckwinkel (den ich auch habe) immer noch freien Zugang zum Triplefeld habe.
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Ich stimme dir zu, STK180, was du sagst ist absolut richtig. Aber ich verstehe nicht ganz, warum dies an Dominik gerichtet ist. Er stellt hier eigentlich genau die Fragen, die ich z.B. auch mich gefragt habe. Was ist richtig, wie verbessere ich meine Technik? Daß dies dann in einem Wettkampf nochmal ganz anderen Kriterien unterliegt, das ist doch unbestritten. Aber darum geht es hier mE gar nicht, im ersten Schritt muss man erst für sich einige Fragen klären, dann kann man den Stresstest im Wettkampf antreten.
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Danke für die Antwort 🙏
Machen denn die Spitzen wirklich so viel am Bord aus bezüglich der Lebensdauer?
Ja, machen sie! Es kommt natürlich darauf an, welche man spielt, es gibt da Abstufungen. Am schlimmsten sind die mit den Ringen. Ich habe lange Zeit Nano Points gespielt, aber auch hier nutzt sich das Board merklich ab. Die Frage ist ja, warum man denn andere als glatte Spitzen spielen will. Wenn es ums coole Aussehen geht, na dann braucht man halt öfter mal ein neues Board. Wenn es um den guten Halt im Board geht, dann gibt es eben sehr gute (glatte) Alternativen. Schwarze Points sind ohnehin beschichtet und halten meist besser im Board. Am schlechtesten halten die Silberspitzen, dann muss man einen Schleifstein nehmen und die Spitzen etwas anrauen. Danach halten sie sehr gut im Board, gelegentlich nachschleifen. Aber es kommt natürlich auch etwas auf deinen Wurfstil an. Manche werfen so, dass die Darts generell sehr locker im Board stecken (leichter Wurf, Einsteckwinkel, etc.), dann sind die o.g. Massnahmen wichtig, aber in keinem Fall braucht man die Boardkiller...
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Moin,
ich spiele die Target Swiss Point Storm Black (sh. Bild). Glatte Oberfläche, aber durch den konischen Verlauf der Spitze halten sie im Board bombenfest, ohne dabei das Board zu zerstören wie z.B. die Nano Points. Gibt es in 26, 30 und 35 mm, ich spiele 30 mm. Natürlich - wie leider immer bei Target - mit knapp 15 € nicht billig, aber ich spiele keine anderen Spitzen mehr.
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Ich habe die Bolide 03 in 24g, ist ein Klasse-Dart, allerdings im Moment nicht mein Mainset.
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Du spielst die Bolide, oder?
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Ich habe auch Autodarts, bin ebenfalls zufrieden, aber offline geht auch hier nichts. Zum Spielen brauchst du in jedem Fall eine Internet-Verbindung..
Auf jeden Fall, aber entgegen den meisten Empfehlungen geht auch ein gutes nicht kabelgebundenes WLAN, z.B. über die Steckdose mit einem Repeater. Geht sehr gut bei mir im Keller.
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Ich habe seit 5 Monaten Autodarts und bin mit der Performance sehr zufrieden. Deutlich günstiger als Scolia. Hat mich bisher nicht enttäuscht.
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Gratulation! Sag ich doch, die Triple als Teil des Checkoutweges sollten nicht tabu sein.....
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Also bei deinen 85: S15-T20-D5 oder S15-S20-DB.
Kann ich nachvollziehen. Aber ich checke extrem ungern über D5 aus..... Wie gesagt, jeder hat seine Auscheckwege.
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Wäre es eigentlich sinnvoll die triple explizit zu üben? Also nicht nur 19 und 20 sondern auch 15, 16, 17, 18...
Ja, ich mache das schon, separat allerdings nicht sehr oft. Aber als Bestandteil der Random Checkout Übung 61-100 ist das bei mir auch immer ein Bestandteil. Wenn du diese Triple dabei ein paar mal getroffen hast, dann gibt es dir auf jeden Fall das Gefühl, dass du sie treffen kannst. Und es automatisiert die Abläufe auch bei Nicht-Treffen, z.B. 85 : wenn ich die T15 nicht treffe sondern die S15, dann bleiben 70. Das heißt sofort für mich: T18 + D8. Treffe ich nur die S18 heißt es sofort D20 für 32. Diese Abläufe werden automatisch trainiert dabei (wenn du Checkout spielst). Ab und zu werfe ich auch nur auf die T15-T20.
(ich weiß, dass man die 85 auch anders auschecken kann.....das sind halt meine Wege).
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Ja, ich verstehe das. Aber du musst es so sehen: mit den normalen Auscheckwegen hast du die Chance, mit zwei Darts auszuchecken (im Bereich bis 101 Ausnahme 99). Wenn du das Triple o.ä. nicht triffst, dann kannst du im Normalfall immer noch in drei Darts auschecken. Warum dann von vornherein mit drei Darts versuchen...? Aber wie gesagt, trainiere es und du wirst sehen wie es immer besser wird.
Und die Doppel am Schluß mußt du natürlich einigermaßen gut treffen, aber das ist ja ein anderes Thema (in einem anderen Thread momentan behandelt).
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Realistisch gesehen ist es aber wahrscheinlich für mein Niveau gerade noch nicht so wirklich hilfreich weil ich ja momentan meistens eh noch 1-3 Runden auf doppel schmeiße bevor das leg rum ist. Insofern könnte ich eigentlich 81 auch über 20 spielen weil ich die triple eh nur knapp 10% treffe und meistens eh noch 1-2 darts zum stellen habe. Sprich wenn ich bei 81 drei mal auf die 20 gehe habe ich sehr oft ne 45 oder 41 und damit ein gutes finish und wenn ich über 19 gehe habe ich trotzdem wahrscheinlich 19, 10, 12 für tops oder so was weil ich selten das triple treffe.
Genauso habe ich vor einiger Zeit auch gedacht, bin aber mittlerweile anderer Meinung:
1. wenn du gegen einen guten Gegner spielst, dann macht es einen Unterschied, ob du ihm mehr Darts gibst zum Auschecken oder weniger. Ein guter Spieler haut dich hier weg. Auch wenn das vielleicht im Moment für dich nicht als relevant erscheint, du glaubst nicht wie schnell das relevant wird.
2. wenn du diese Auscheckwege konsequent trainierst (z.B. über Random Checkout), dann wirst du erstaunt sein, dass du bald die notwendigen Triples öfter triffst als du denkst.
3. wenn die Wege klar in deinem Kopf verankert sind, dann brauchst du darüber nicht mehr nachzudenken und Konzentration darauf zu verschwenden, die eigentlich für den Wurf sinnvoller ist.
Übe einfach mal z.B. die 85 mit T15 + D20 oder die 67 mit T17 + D8 und du wirst merken, dass es öfter gelingt als du denkst 😉.
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Bei bull finde ich es irgendwie im Kopf schwierig das man quasi eine random Zahl hat wenn man Single bull verfehlt. Das fühlt sich für mich auf meinem Niveau ein wenig nach Kontrollverlust an.
Wobei es Mathematisch wahrscheinlich Unsinn ist, ob ich jetzt bei Ziel t20 in die 1 werfe oder bei Ziel bull random number werfe ist wahrscheinlich für das stellen des restfinishes relativ egal.
Aber für mich fühlt sich das trotzdem ein wenig nach kontrollverlust an wenn ich auf bull werfe und ziemlich oft eine random number bekomme.
Du kannst das gut trainieren durch eine Übung, die auch noch Spaß macht: Du hast drei Darts zum Auschecken, starte auf Bulls Eye (wenn du es triffst bist du fertig und hast gewonnen), wenn du nicht triffst musst du mit den anderen beiden Darts auschecken. Du wirst merken, mit der Zeit sind die Kombinationen bei Nichtreffen von Bull mit dem ersten Dart automatisch im Kopf (je nachdem natürlich, welche Wege du bevorzugst). Triffst du z.B. Bull, dann kommt S9 und D8, triffst du S15, dann ist es S3 und D16 etc.
Dasselbe kann man dann mit 32 (erster Dart auf D16) und 40 (erster Dart auf D20) machen, ist eine hervorragende Übung, ich glaube sie ist auch als Übung von MvG bekannt.
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Dein "Problem" liegt jetzt nach mM nicht unbedingt an einem Dart bzw. wird von einem gelöst, aber das ist eigentlich egal. Es ist ein mentales Thema, und wenn es dir hilft, mit diesen neuen Darts + alle anderen Massnahmen entspannter zu sein, dann ist alles gut. In deiner Gedankenwelt muss es passen, nur das zählt. Oft sind es eben viele Kleinigkeiten, wenn du z.B. mit den neuen Darts mental verbindest, gleich sehr gut werfen zu können und gut zu treffen + dass dein Problem mit diesen Darts nicht mehr vorhanden ist, dann hast du schon etwas erreicht. Psychologie eben....😉
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...und bewusst probieren mich zu entspannen.
Guter Plan! Ich habe für mich hier versucht, mir vor jedem Wurf Zeit zu nehmen und meinen Puls ganz bewußt nach unten zu bringen. Es gibt hier Atemtechniken (z.B. die 4-7-8-Methode o.ä.), welche gut funktionieren. Der Puls muss runter bzw. unten bleiben (es gibt hier jetzt auch ein neues sehr gutes Video von DAZN mit Renee Eidams). Hast du schon mal ein Turnier gespielt? Da müßte dies bei dir ja extrem auftreten. Also: Wettkampfsituation muss normal werden (es geht ja nicht um Leben und Tod...), Puls muss runter.
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Wie as_ATARI bereits gesagt hat, Mental-Training macht ganz sicher Sinn für dich, da gibt es nichts dran zu rütteln. Aber als Ergänzung: bin nicht ganz sicher, ob es die eigene Erwartungshaltung ist oder der mentale Stress, gegen jemand anderen performen zu müssen - das ist dann eigentlich der "ganz normale" Wettkampfstress, den wir alle mehr oder weniger kennen. Hier hilft dann nur sich häufiger dieser Situation auszusetzen, um sie dann - begleitet durch Mentaltraining oder andere mentalstärkende Massnahmen - Stück für Stück immer besser zu beherrschen. Die Wettkampfsituation muss soweit wie möglich zur empfundenen Normalsituation werden. Viel Glück dabei!
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Wie schafft ihr es euch die checkouts zu merken?
Wenn du viel spielst, dann prägen sie sich irgendwann automatisch ein. Ich kann auch nur die Checkouts von 61 - 100, darunter ist es eh klar. Und es gibt ein paar Regeln. Die ungeraden Zahlen fängst du meist mit T19 oder T17 an, die geraden mit T20 oder T18.
Ich versuche immer, die Zahl in zwei Teilmengen im Kopf zu unterteilen, z.B. 82 = 42 + 40, d.h. die T14 + D20, 67 ist die 51 +16, also T17 + D8.
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Noch ein kleiner Tip: Doppel ATW find ich auch ätzend, ich spiele es nicht. Ich brauche aber auch nicht alle Doppel gleichermaßen, weil ich - wie alle anderen auch - meine bevorzugten Auscheckwege habe. Deswegen übe ich gezielt die Doppelfelder in den Sequenzen 32 (also Doppel 16) - 16 - 8 - 4 - 2 - 1. danach 20 - 10 - 5 danach 18 - 9 danach 12 - 6 - 3 und zum Schluss Bull. Je nachdem, wie ich Zeit und Lust habe muss ich das jeweilige Doppel ein-, zwei oder dreimal treffen um weiterzugehen. Eine für das Spiel realistischere Übung ist es, jeweils nur einen Wurf auf jedes Doppel und dann weiter.
Auch eine gute Übung ist 121. Hier übt man Scoring, Singlefelder sowie das Auschecken verstärkt.
Es gibt viele gute Übungen, die auf YT beschrieben sind, man kann sich die raussuchen, die einem gefallen. Man muss nicht immer nur Doppel ATW spielen.