Ich werfe einfach mal die Behauptung in den Raum, dass die Raucherei bei den meisten Leuten nur Gewohnheit und keine Sucht ist.
Jeder Raucher, den ich kenne, raucht weil er es eben so gewohnt ist und man nunmal abends zum Feierabendbier eine geraucht wird, und morgens wenn man aus dem Haus geht auch, und in der Mittagspause auch und nach dem Essen sowieso.
Genau das macht es wahrscheinlich so schwer.
Bei mir war die schlimmste Phase die Kollegstufe im Gymnasium: extrem zerissener Stundenplan wegen der vielen Kurse, Massen an ausgefallenen Stunden, Nachmittagsunterricht mit Mittagspause
Was macht man nun? Hm, man geht in den Hof und raucht eben eine. Dann steht man unten und quatscht und raucht eben noch eine... So summiert sich das. Vor der Schule hat man noch 15 Minuten Zeit bis der Unterricht beginnt, also: --> rauchen.
Ein Schockerlebnis wie bei mir tut sicher gut und hilft auch, aber wenn man diese Gewohnheiten nicht ablegen kann und dann nägelkauend durch die Mittagspause läuft, wird es sicher schwer wirklich aufzuhören.
Ich kann nur Sport in jeder Form empfehlen, weil man da die Fortschritte am deutlichsten merkt. Wenn ich mit dem Rennrad heutzutage einen schweren Pass hochfahre bin ich immer wieder schockiert über mich, wie ich mir das Leben und meinen geliebten Sport selber soooooo schwer machen konnte.
Gruß
Ray
