Abhängig? - Dartsport

  • wahrscheinlich heimlich Fernseh geschaut in der zeit

    Nope. Aber fleißig Video-Streaming-Dienste genutzt. Da ich aber alle Horrorfilme mit IMDb-Wertungen > 5 inzwischen durch hab, dachte ich mir: Widmest du dich mal wieder dem Ho… Dartforum.

  • D-O-S hat auch auf alles eine Antwort. In der Schule hätte man ihn früher dafür dauernd verprügelt. :lolly4:

    öhhmmm ... wenn es nach mir ginge, dann wäre das auch heute noch so! :D

    Aber beim Darten begibt man sich in keine virtuelle Realität. Man ist tendentiell in Kontakt mit anderen Menschen, u. z. nicht über ein Kabel oder Funk verbunden

    Das hätte ich bis vor ca. 2 Jahren noch uneingeschränkt bejaht. Aber das dartn-forum.de hat mich inzwischenzeit eines Besseren belehrt :whistling:

    Kann man "Dartsüchtig" werden? Wenn ich beispielsweise nicht einmal die Woche in ein Lokal gehe, fühle ich mich betrübt und schlecht.

    Betrübt und schlecht fühlen ist kein Anzeichen für 'ne Sucht. Erst wenn Dich der Cold Turkey fast umbringt isses eine :rolleyes:

    Einmal editiert, zuletzt von DerDartagone (22. März 2015 um 07:55)

  • Erst wenn Dich der Cold Turkey fast umbringt isses eine

    Schwabunsinn. (Ja, ich weiß, dass es nur Spaß war.)

    Ich finde es schön, wenn ein Sechzehnjähriger so eine Frage überhaupt stellt. Und sie verdient ernsthafte Antworten.

    Der Begriff "Sucht" wird anscheinend nur noch umgangssprachlich verwendet. In der Medizin wurde er durch den Begriff "Abhängigkeit" weitgehend ersetzt, um eine Stigmatisierung der Betroffenen zu vermeiden.

    Die Wikipedia ist nicht der schlechteste Einstieg in eine Recherche:

    Abhängigkeit (Medizin) → Substanzungebundene Abhängigkeit → Exzessives Sporttreiben (Beispiel für substanzungebundene Abhängigkeit)

    Man kann auch vom Dartspiel abhängig werden, aber einfach dürfte das nicht sein.

    Für viel bedenklicher halte ich das, was einen bei der Ausübung des Spiels/Sports erwartet, nämlich Menschen, die Alkohol und Nikotin konsumieren und diese Drogen oft verharmlosen. Auch hier auf dem Forum.

    Das hier

    Zitat

    Wenn ich beispielsweise nicht einmal die Woche in ein Lokal gehe, fühle ich mich betrübt und schlecht.. habe danach oft eine kurze Zeit schlechte Laune.

    sind "Symptome" für alles Mögliche. Und ich denke, dass es das ganz normale Bedürfnis ist, etwas mit anderen Menschen zu unternehmen. Kann schon mit dem Darten nichts zu tun haben, weil dich, Premake, dass Training zuhause nicht befriedigt, sondern sich das Feeling in Gesellschaft vom Feeling beim Heimdarten ohne Gesellschaft unterscheidet.

    Kurze Definition des Begriffs Abhängigkeit (Gesundheitsberichterstattung des Bundes)

    Einmal editiert, zuletzt von D-O-S (22. März 2015 um 13:56)

  • Ja. Das deckt sich hiermit:

    Auf der psychischen Ebene kann Leistungssport dazu dienen, das Selbstbewusstsein zu steigern, Misserfolge in anderen Bereichen zu kompensieren und der Bewältigung von Problemen auszuweichen. (Aus dem Wikipedia-Artikel "Exzessives Sporttreiben")

    Wobei absolut nichts dagegegn spricht, das Selbstbewusstsein durch die Ausübung von Tätigkeiten zu steigern, bei denen man die Chance hat, Leistungen zu erbringen. Wobei eine Leistung auch in Relation zu der eigenen Leistungsfähigkeit wertvoll ist, und nicht unbedingt den Vergleich zu den Leistungen anderer Menschen bestehen muss. Ich weiß nicht, ob es typisch deutsch ist, wahrscheinlich nicht: Diese Neigung, sich immer mit anderen Menschen messen zu müssen.

    Ritsch, in deiner Signatur stimmt was nicht mit den BBCode-Tags.

    Einmal editiert, zuletzt von D-O-S (22. März 2015 um 14:22)

  • Mit psychologie hat es bestimmt was zu tun, aber sind wir nicht alle ein bisschen bi psychologie, sonst würde auf der Welt nichts vorwärtsgehen :cool: Börse ist auch voll psychologie. :( Wichtig ist halt das alles im rahmen verläuft. :daumen:

    Einmal editiert, zuletzt von Wolfgangf (22. März 2015 um 15:27)

  • Ja. Das deckt sich hiermit:

    Auf der psychischen Ebene kann Leistungssport dazu dienen, das Selbstbewusstsein zu steigern, Misserfolge in anderen Bereichen zu kompensieren und der Bewältigung von Problemen auszuweichen. (Aus dem Wikipedia-Artikel "Exzessives Sporttreiben")

    Wobei absolut nichts dagegegn spricht, das Selbstbewusstsein durch die Ausübung von Tätigkeiten zu steigern, bei denen man die Chance hat, Leistungen zu erbringen. Wobei eine Leistung auch in Relation zu der eigenen Leistungsfähigkeit wertvoll ist, und nicht unbedingt den Vergleich zu den Leistungen anderer Menschen bestehen muss. Ich weiß nicht, ob es typisch deutsch ist, wahrscheinlich nicht: Diese Neigung, sich immer mit anderen Menschen messen zu müssen.

    Ritsch, in deiner Signatur stimmt was nicht mit den BBCode-Tags.

    Hör bitte auf mit Deinem Gesülze

  • @ Mr. Bad Taste

    Halt einfach die Klappe, wenn du nichts Konstruktives beizutragen hast.

    Letztens gab es auf dem Forum noch einen Beitrag von einem Neuling, der gerade mal zwei Wochen Dart gespielt hat, und nicht mal schlecht, soweit ich mich erinnere. Und der fragte, ob es sich lohne weiterzumachen. Und zwar, weil er seine Leistung mit der der Profis verglichen hat, anstatt einfach Spaß am Spiel zu haben.

    Und dass man sich eher Tätigkeitsfelder aussucht, auf denen man aufgrund seiner Anlagen vergleichsweise hohe Leistungen erbringen kann, ist doch naheliegend, oder nicht? Jemand, der die Anlagen hat, ein guter Fußballspieler zu werden, kann auf dem Gebiet der Naturwissenschaften eine Niete sein. Auf welchem Gebiet wird der sich wohl betätigen, um sein Selbstwertgefühl zu entwickeln? Und wem reicht es schon aus, sein Selbstwertgefühl einzig und alleine daraus zu beziehen, dass er Mensch ist? Aber selbst wenn man keine Chance hat, im Wettbewerb zu bestehen, kann einem eine Tätigkeit Spaß machen. Dann misst man sich eben an sich selbst. Oder man misst seine eigene Leistungen gar nicht. Selbst dann kann man Spaß an einer Tätigkeit haben.

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