Flugverhalten fast identischer Darts ist sehr unterschiedlich

  • Ich hab mir die Red Dragon Defender geholt die sind fast identisch, für mich als Laien bis auf ein 1 Zehntel im Durchmesser und 3 Zehntel in der Länge. Jetzt benutze ich seit Anfang an die Gary Anderson Phase 1 oder auch Premier Mastro und kommen damit super zurecht, mit Pro Grip Shafts in 42 mm und normale Standards Flights von wem auch immer, sehe da keine extremen Unterschiede ;)
    Jetzt hab ich das Setup auf die neuen Red Dragon Defender geschraubt, mein Griff ist gleich ziemlich weit oben an der Stelle ohne Grip und die Darts flattern wie verrückt, schraube ich da die Original Shafts in 48 mm drauf ist alles ok. Kann mir einer erklären wie sie so unterschiede sein können bei den mininmalen Abweichungen ?

    Red Dragon Defender
    Barrel Weight 22 grams
    Tungsten (%) 85% Tungsten alloy
    Dimensions 6.2mm x 50.8mm

    Gary Anderson Premier Mastro 22g:
    Length 51.10 mm
    Width 6.10 mm
    Material Tungsten 90%

  • Das sind laut Abmaßen die auch auf den Verpackungen stehen 0.3 Millimeter. Die Barrels haben eine länge von 51.10. Die Spitze ist aber deutlich länger das stimmt, aber ist das denn wirklich so entscheident ? Was empfielt man denn für Barrels in dieser Länge , eher kurze Shafts oder lange ? Oder ist das bei jedem anders und vom Wurfstill abhängig ?

    schon mal gekuckt , wie tief die Bohrungen sind ????


    Die Gary Anderson sind ca. 3 mm tiefer

    2 Mal editiert, zuletzt von Marjun (4. Juni 2016 um 13:32)

  • Komisch... ich hatte noch nie Unicorn Darts bei denen auf der Verpackung die Maße standen.
    Laut der Unicorn Website sind die Anderson Darts 52.32mm lang, was sich mit meiner Erfahrung deckt.
    Von deinem Bild ausgehend würde ich sagen, dass die Spitzen fast gleich sind, aber der rechte Barrel 1-2mm länger ist.
    Die unterschiedliche Ausbohrung tut ihr übriges.

  • Komisch... ich hatte noch nie Unicorn Darts bei denen auf der Verpackung die Maße standen.
    Laut der Unicorn Website sind die Anderson Darts 52.32mm lang, was sich mit meiner Erfahrung deckt.
    Von deinem Bild ausgehend würde ich sagen, dass die Spitzen fast gleich sind, aber der rechte Barrel 1-2mm länger ist.
    Die unterschiedliche Ausbohrung tut ihr übriges.


    Nein sind sie nicht. Ich nutze die Gary Anderson Premier Maestro und nicht die Phase 1, bei meinen fehlt der Gary Anderson Schriftzug . Ich finde die aber nirgndwo mehr im Netz, ich hab die damals gekauft da war er noch nicht Weltmeister. Ich weiß nicht ob das mit dem Schriftzug erst nach dem 1. WM Titel kam, aber selbst die Phase 1 sind laut dartscorner.uk nur 50,90 lang. Ich werde aber mal um komplett sicher zu gehen die morgen mit einem Messchieber messen. Endweder sind die Angaben von Red Dragon falsch oder eben die von Unicorn

  • Punkt 1: "bei meinen fehlt der Gary Anderson Schriftzug" - ich bin mir zwar nicht ganz sicher, aber m. E. gibt es zwischen den Maestro Premier und den Phase 1 keinen unterschied. Man hat die halt "Phase 1" genannt als sie die "Phase 2" rausgebracht haben... Im Übrigen ist auf deinen Anderson-Darts sehr deutlich das Unicorn-Logo und der Unterschrift-Schriftzug zu erkennen.

    Punkt 2: Du beziehst dich bei deinem Dartscorner-Link auf die 24g Version, die wirklich kürzer ist als die 22g Version. Nach meiner Messung haben die 22g einen Durchmesser von 6,1mm und eine Länge von 52,2.

    Punkt 3: Die Angaben der Websites unterscheiden sich leider oftmals. :cursing: Siehe Anhang.

    Punkt 4: Wie hier bereits erwähnt, spielt m.E. das Zusammenspiel des Tungsten-Gehalts, die Ausbohrung und der Durchmesser evtl. eine Rolle. Guck dir aber nochmal die Gripzone genau an: Der Anderson-Dart hat abgerundete Kanten und breitere Abstände, wohingegen der RedDragon Defender sehr scharfe Kanten hat. Vielleicht spielt das ja auch eine Rolle.

    Grundsätzlich: Die Unterschiede der beiden Darts sind insgesamt aber so minimal, dass es eher an der Bewegung- und Griffpunktskonstanz :rolleyes: liegen könnte.

    LG und :thumbup:
    Batti

  • Ich sprech ja nicht von dem Unicorn Schriftzug sondern auf den Phase 1, die man aktuell kaufen kann, steht die Unterschrift von Gary Anderson. Der Wolfram Anteil ist doch mMn nur dafür verantwortlich das ich die Darts dünner fertigen kann. 22g bleiben doch 22g, ob 80 % oder 90 % Anteil.
    Wie im 1.Beitrag sind die Anderson Phase 1 bei dartscorner.uk 51.10 mm. Aber ich meß das morgen mal genau nach


  • Endweder sind die Angaben von Red Dragon falsch oder eben die von Unicorn

    Ich habe es woanders schon geschrieben.
    Glauben tue ich bei Darts nur das was ich selbst gemessen habe! Wenn die Darts auf deinem Bild parallel liegen,
    kann ein Blinder sehen das der unterschied mehr als 0,3mm sind.

  • Ich sprech ja nicht von dem Unicorn Schriftzug sondern auf den Phase 1, die man aktuell kaufen kann, steht die Unterschrift von Gary Anderson.

    Auf deinen Darts ist die geschwungene Unterschrift über dem Logo auch
    noch leicht zu erkennen. Diese nutzt sich im Laufe der Zeit je nach Spielintensität nur leichter ab.

    22g bleiben doch 22g, ob 80 % oder 90 % Anteil.

    Wenn du zwei in Durchmesser, Gewicht und Länge baugleiche Barrel hast, die sich dennoch durch 80 % und 95 % Wolframanteil unterscheiden, muss durch die höhere Dichte des Materials irgendwo Gewicht reduziert werden. Ergo wird eine tiefere Ausbohrung vorgenommen werden müssen. Folglich verschiebt sich der Schwerpunkt minimal.

    Davon merkt man aber wohl eher nullundnix beim Werfen 8o

    Einmal editiert, zuletzt von Batti (5. Juni 2016 um 19:40)

  • So. Nachgemessen. Frechheit. :thumbup: Die Anderson sind 52,57 mm und die Red Dragon sind 50,93 mm. Die Bohrungstiefe beträgt bei Anderson 8,97mm und bei Red Dragon 10,77 mm. Das erklärt ja nun so einiges. Ich hab nun kurze Pro Grip Shafts (37mm) auf den Red Dragon und gestern 2 Std. gespielt und 2 x 180 geworfen, dafür brauchte ich mit den Anderson 5 Monate :award:
    Nun frag ich mich ob mir kurze Shafts eventuell allgemein besser liegen, die sollen ja bei langen Barrels(über 50 mm) eine stabilere Flugbahn haben.
    Ich muß ehrlich sagen das ich die Medium Shafts bei den Anderson nur ausgetauscht habe mit Pro Grip Shafts auch in 42 mm, da waren im Auslieferunsgzustand Alu Shafts drauf, ging irgendwie gar nicht und bin dann seit 16 Monaten bei Medium geblieben, aber anscheinend liegen mir die kurzen noch besser.

  • Spiel einfach die Darts und die Shafts mit denen du das beste Ergebnis erzielst und die deinen Vorstellungen bezüglich des Flugverhaltens entsprechen. Von so allgemeien Regeln welche Darts man mit welchen Shafts oder Flights spielen soll, halte ich wenig.


  • So. Nachgemessen. Frechheit. :thumbup: Die Anderson sind 52,57 mm und die Red Dragon sind 50,93 mm. Die Bohrungstiefe beträgt bei Anderson 8,97mm und bei Red Dragon 10,77 mm. Das erklärt ja nun so einiges.

    Sag ich doch, nur glauben was man selbst gemessen hat.


    Nun frag ich mich ob mir kurze Shafts eventuell allgemein besser liegen, die sollen ja bei langen Barrels(über 50 mm) eine stabilere Flugbahn haben.

    Wo hast du den diesee Aussage her? Das ist Halbwissen was auch noch falsch ist.


  • Wo hast du den diesee Aussage her? Das ist Halbwissen was auch noch falsch ist.

    OK, wenn du es wieder besser weißt. 8| Von hier

    Zitat

    Bei einem Dart mit langem Barrel (größer 50 mm) wählen die meisten Spieler einen kurzen Shaft (ab Medium abwärts) um die Flugbahn des Darts besser zu kontrollieren. Bei dieser Länge sitzt der Flight näher am Barrel, was dem Spieler hilft den Dart stabiler abzuwerfen ohne, dass ein Zucken oder Schnippen beim Abwerfen den Dart sehr beeinflusst.


    Du kannst mir es ja jetzt physikalisch bestimmt erklären...

    Einmal editiert, zuletzt von Marjun (7. Juni 2016 um 19:25)

  • Mit physikalisch hat das garnichts zu tun.
    Weil das meiner Meinung nach was eher was mit dem Wurfstiel eines jeden spielers zu tun hat, als mit Phhysik, und die sind nunmal zu 99% unterschiedlich, auch wie der Dart gehalten wird ist ein kriterium. Du kannst nämlich auch mit verschiedenen Flightgrößen, Flightformen die Flugbahn sowie auch die Geschwindigkeit des darts Verändern und Beeinflussen. Ebenso ist auch die Barrelform nicht außer acht zu lassen.

    Einmal editiert, zuletzt von talb (7. Juni 2016 um 20:34)

  • Es bleibt trotzdem Physik das mein Pfeil fliegt, egal wie ich meinen Pfeil werfe und ich rede ja von "meinem" Wurf und da ist das bestimmt kein Halbwissen was in dem verlinkten Beitrag super beschrieben wird.

  • Es bleibt trotzdem Physik das mein Pfeil fliegt, egal wie ich meinen Pfeil werfe und ich rede ja von "meinem" Wurf und da ist das bestimmt kein Halbwissen was in dem verlinkten Beitrag super beschrieben wird.


    Schau dir mal einen Anderson, einen Smith, eine Gurney, einen Adams an (gibt noch viele andere Spieler, habe dafür irgendwann mal einen Thread aufgemacht) . Die spielen alle einen mindestens 50mm langes Barrel und einen 45mm Shaft.
    Gebe dem lieben talb da Recht, dass kann man nicht pauschalisieren. Sonst könnte man bald jedes Barrel mit dem passenden Shaft ausliefern.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!