Wie haltet ihr eure Darts?

  • Von mir aus kannst Du auch den Pfeil in der linken Hand halten und ihn mit dem rechten Zeigefinger ins Board schnipsen, WENN er dann dort landet, wo er hin soll.

    Mal Spaß beiseite: es gibt Wurfbewegungen, die wirklich komisch und ungesund aussehen. ABER, wenn der Spieler sich dabei wohlfühlt und damit die beste Trefferquote hat, ist das egal.

    Dart ist eine Sportart, die sehr eigenständig ausgeführt wird. Ein Spieler muss SEINE EIGENE Wurfbewegung finden, er muss die Darts finden, die IHM am besten liegen. Da kann kein Trainer kommen und ihm sagen, dass er nun 38-Gramm-Pfeile benutzen soll, die er alleine mit dem linken Daumen und dem linken Mittelfinger ins Board werfen soll. Das, was bei jedem Spieler gleich ist, ist der Abstand zum Bard und die Boardform. Selbst die Finishwege sind variabel. Auch da wäre jemand fehl am Platz, wenn er einem Spieler sagt, dass dieser 94 über Bull checken soll, der Spieler aber JEDESMAL T18 trifft.

    Posting © the scientist 2012. Alle Rechte vorbehalten. Kein Verwenden, Zitieren oder Kritisieren ohne Erlaubnis.

  • Mal Spaß beiseite: es gibt Wurfbewegungen, die wirklich komisch und ungesund aussehen. ABER, wenn der Spieler sich dabei wohlfühlt und damit die beste Trefferquote hat, ist das egal.
    Dart ist eine Sportart, die sehr eigenständig ausgeführt wird. Ein Spieler muss SEINE EIGENE Wurfbewegung finden, er muss die Darts finden, die IHM am besten liegen.

    Das habe ich vor ein paar Jahren auch geglaubt. :whistling:
    Mittlerweile sehe ich das anders. Diese Überbetonung des individuellen Wurfstils ist in meinen Augen im wesentlichen einfach auf einen Mangel an "korrekten" Vorgaben zurückzuführen und somit eher Ausdruck eines Defizits, denn einer "individuellen Stärke". Aber das ist natürlich nur meine persönliche Einschätzung.

  • Danke für die Antwort the scientist.

    Wenn ich das richtig verstehe, könnte man rein theoretisch den Barrel auch in einer Faust festhalten und den Pfeil irgendwie total merkwürdig auf die Scheibe klatschen, WENN man damit zurechtkommt, richtig? Klar, ein paar Sachen sollte man schon beachten, aber ich denke, man versteht, worauf ich hinaus will.

    Also joa, die andere Pfeilhaltung gefiel mir eigentlich besser, aber man fragt sich halt, ob sie so okay ist, genügend Griffigkeit bietet und bla bla, aber damit hab ich die beste Wurfbewegung und die Pfeile stecken ordentlich im Board.

    Also, ganz so einfach ist es nun auch wieder nicht! Eines solltest Du schon beachten: Immer mit der Spitze nach vorne in Richtung Board werfen! :duw:

  • Interessante Diskussion. Ich bitte um mehr Antworten von erfahrenen Dartspielern, weil es für mich und bestimmt auch für andere von äußerster Wichtigkeit sein könnte, was nun das wahre oder das falsche ist oder ob sich die Meinungen die Waage halten, sodass man sich doch sein eigenes Urteil bilden muss. Nichtsdestotrotz, haut auf die Tasten.

    Edit: Und wenn ich Flights habe, die gut im Board stecken bleiben? :daumen:

  • Das habe ich vor ein paar Jahren auch geglaubt. :whistling:
    Mittlerweile sehe ich das anders. Diese Überbetonung des individuellen Wurfstils ist in meinen Augen im wesentlichen einfach auf einen Mangel an "korrekten" Vorgaben zurückzuführen und somit eher Ausdruck eines Defizits, denn einer "individuellen Stärke". Aber das ist natürlich nur meine persönliche Einschätzung.

    Spezifizeire doch mal bitte näher, was Du genau meinst. Was sollte unbedingt beachten werden (mal von durchdrücken und Follow Through abgesehen, wobei Barney ja auch nicht voll durchdrückt), und was kann als individueller Stil abgetan werden?

  • Das heißt das man Dartspielen lernen muss?


    Ich versuche mal, meine Einschätzung zu erklären.
    Ich war lange Jahre ein "glühender" Verfechter von "jeder findet seinen eigenen Weg" und solange es reproduzierbar ist und erfolgreich, ist der individuelle Weg auch der "Korrekte" Weg.

    Mein Umdenken hat angefangen, als ich meine ersten Stunden bei einem Golftrainer hatte. Da bin ich nämlich auch mit dem "individuell ist gut" Gedanken hin, denn ich habe gleich von Anfang an ein wirklich ziemlich gutes Händchen für Golf gehabt. Weit überdurchschnittlich und dachte mir eben, dein individuell gefundener Weg ist der für Dich beste und basta!

    Pustekuchen!

    Das hat mir der Golfpro aber ziemlich schnell ausgetrieben. Von wegen ich greife den Schläger so, wie es sich für mich gut anfühlt! Nix da, der hat mir klipp klar gesagt, dass mein Griff FALSCH ist und wenn ich mir das angewöhne, mein Spiel immer limitiert bleiben wird. Man ist dann so gut wie es geht, also TROTZ der eigenen Technik und nicht WEGEN!

    Und siehe da, auch wenn der veränderte Griff sich zunächst eine halbe Stunde einfach GRAUENVOLL angefühlt hat, ist so nach und nach das Gefühl besser geworden und auf einmal wars dann ganz natürlich, den so zu greifen. Und plötzlich, war der Slice dann auch praktisch weg. Uuups.

    Das funktioniert nur, wenn man einen "Meister" hat, der weiss, was korrekt ist und der den Schüler auf den Pfad zur "Tugend" führt. Gerade so, wie in Karate Kid. Ich weiß das kling zunächst mal albern, aber da ist echt was dran. David Ledbetter war ein unterdurchschnittlicher Profi-Golfer, galt aber lange Zeit als der beste Golftrainer der Welt, zu dem selbst die besten Spieler der Welt gepilgert sind, um ihr Spiel noch besser zu machen.

    Und genau das, die "korrekte Schule" gibt es im Dart meines Wissens nicht. Ich gibt mit Sicherheit viele "zulässige Variationen" (wie z.B. auf beim Golf-Griff) aber die unterscheiden sich marginal. Und ein Wurfstil wie von Co Stompe, den ich als Spieler sehr schätze und bewundere, ist einfach eine "Krankheit". Er ist m.E. TROTZ dieses Stiles sehr gut.

    Taylor hingegen erscheint mir als begnadeter Stilist, Barney auch, James Wade fällt dagegen schon wieder ab.

    Anyway, diese Jungs sind vielleicht nicht der geeignete Maßstab, aber "Jeder macht, wie es ihm gefällt" ist nach meiner Einschätzung grotten falsch.

  • Das habe ich vor ein paar Jahren auch geglaubt. :whistling:
    Mittlerweile sehe ich das anders. Diese Überbetonung des individuellen Wurfstils ist in meinen Augen im wesentlichen einfach auf einen Mangel an "korrekten" Vorgaben zurückzuführen und somit eher Ausdruck eines Defizits, denn einer "individuellen Stärke". Aber das ist natürlich nur meine persönliche Einschätzung.


    Jeder kann da natürlich eine eigene Meinung haben. Ich denke, Du hast da auch wesentlich mehr Erfahrung und somit auch mehr Fachwissen als ich. Es ist ja auch so, dass es schon ein paar Vorgaben für den Wurf gibt, z.B. eine Belastung des Beins, mit dem man näher am Board steht. Oder, wenn möglich, den Pfeil mit mindestens 3 Fingern halten. Aber ich denke, am Ende hat jeder seinen persönlichen Wurfstil, der aufgrund noch so kleiner Details als "persönlich" bezeichnet werden kann. Und das mit dem "Lernen" des Dartspielens ist so eine Sache. Wenn mir ein Lehrer in der Schule sagt, dass ich nach dem Schema X lernen soll, kann ich ihm in 90% der Fälle sagen, dass ich das nicht tun werde, da ich dann keine großartigen Erfolgschancen sehe. Ich habe in vielen Bereichen eigene Lernstrategien, die wohl bei anderen Schülen selten sind, aber ich habe Erfolg und da ist es mir egal, was der Lehrer vorgibt.

    Zur Erklärung: Ich bin in Klasse 13 des Gymnasiums, da werden zwar keine Schemen für´s Lernen mehr vorgegeben, aber da es mit dem Doppeljahrgang hier in Niedersachsen Probleme gibt (vor allem mit einigen, die aus Klasse 10 direkt in Klasse 12 gekommen sind (ich gehöre da nicht zu, ich durfte Klasse 11 noch erleben), sagen einige Lehrer, dass es Wege gibt, mit denen man ihrer Meinung nach besser lernt.

    Posting © the scientist 2012. Alle Rechte vorbehalten. Kein Verwenden, Zitieren oder Kritisieren ohne Erlaubnis.


  • Jeder kann da natürlich eine eigene Meinung haben. Ich denke, Du hast da auch wesentlich mehr Erfahrung und somit auch mehr Fachwissen als ich. Es ist ja auch so, dass es schon ein paar Vorgaben für den Wurf gibt, z.B. eine Belastung des Beins, mit dem man näher am Board steht. Oder, wenn möglich, den Pfeil mit mindestens 3 Fingern halten. Aber ich denke, am Ende hat jeder seinen persönlichen Wurfstil, der aufgrund noch so kleiner Details als "persönlich" bezeichnet werden kann. Und das mit dem "Lernen" des Dartspielens ist so eine Sache. Wenn mir ein Lehrer in der Schule sagt, dass ich nach dem Schema X lernen soll, kann ich ihm in 90% der Fälle sagen, dass ich das nicht tun werde, da ich dann keine großartigen Erfolgschancen sehe. Ich habe in vielen Bereichen eigene Lernstrategien, die wohl bei anderen Schülen selten sind, aber ich habe Erfolg und da ist es mir egal, was der Lehrer vorgibt.

    Zur Erklärung: Ich bin in Klasse 13 des Gymnasiums, da werden zwar keine Schemen für´s Lernen mehr vorgegeben, aber da es mit dem Doppeljahrgang hier in Niedersachsen Probleme gibt (vor allem mit einigen, die aus Klasse 10 direkt in Klasse 12 gekommen sind (ich gehöre da nicht zu, ich durfte Klasse 11 noch erleben), sagen einige Lehrer, dass es Wege gibt, mit denen man ihrer Meinung nach besser lernt.

    Da haben Deine Lehrer auch recht (ohne zu wissen was sie konkret empfehlen). Da gibts ja ne richtige Wissenschaft zu. Hast Du alles ernsthaft ausprobiert was Dir empfohlen wurde? Gibts es kein Verbesserungspotential bei Dir (=Schnitt: 1,0)?
    Das heisst nicht, dass diese Dinge bei 100% aller Menschen funktionieren, aber eben bei 90%. Es gibt Prinzipien die müssen einfach befolgt werden, z. B. das Prinzip der Wiederholung. Ähnliches gilt doch auch im Sport.


    Die Tatsache, dass es immer Ausnahmen gibt rechtfertigt ja noch nicht die These, dass kann machen kann was man will und trotzdem Erfolg haben wird. Gewisse Strategien erhöhen die Erfolgschanchen halt um ein vielfaches.

  • Mich hat das ganze unter anderem auch daher interessiert, weil ich zwischen richtig und falsch unterscheiden wollte und mir das mit meiner Drehung des Handgelenk eben aufgefallen ist. Beim Basketball z. B. gibt es auch richtig und falsch, was das Werfen des Balles angeht usw. Da gehts dann auch um das Handgelenk, abrollen und bla bla. Wegen dieser Drehung, aber auch sonst, möchte ich weiterhin wissen, was ihr beim Thema Dart dazu zu schreiben habt. ;)

  • Mich hat das ganze unter anderem auch daher interessiert, weil ich zwischen richtig und falsch unterscheiden wollte und mir das mit meiner Drehung des Handgelenk eben aufgefallen ist. Beim Basketball z. B. gibt es auch richtig und falsch, was das Werfen des Balles angeht usw. Da gehts dann auch um das Handgelenk, abrollen und bla bla. Wegen dieser Drehung, aber auch sonst, möchte ich weiterhin wissen, was ihr beim Thema Dart dazu zu schreiben habt. ;)

    Es ist beim Dart halt schwieriger, weil es nach wie vor keine ordentliche Trainingswissenschaft gibt. Jeder macht was er will und denkt es wäre der Beste weg. Gibt ja immer noch Leute die denken einfach 501 spielen, oder 100er ins Board knallen wäre effektives Training. Richtige Erhebungen gibt es wenige. Gibt ja auch die These, dass man den Dart einfach so halten soll wie beim ersten Mal bzw. wie man einen Kugelschreiber hält.

    Wichtiger scheint mir in der Tat die Wiederholbarkeit und ein gerader Arm in Richtung Zielfeld zu sein. Aber auch hier habe ich noch kein Patentrezept für die Wiederholung gefunden.

  • Schönes Beispiel mit dem schulischen Lernen. Präzise da liegt ein massiver Unterschied.

    Lernen und Lehren (im unmittelbaren Sinn), kann man Bruchrechnung oder das die Ableitung von e hoch x wieder e hoch x ist. Das ist das Vermitteln von WISSEN.

    Hier geht es aber um etwas völlig anderes. Um das Vermitteln von FERTIGKEITEN. Niemand lernt ein Musikinstrument mittels Checkliste! Oder Jonglieren oder Balancieren auf dem Seil per Handbuch, 3x gelesen und schon gehts.....

    Deswegen sollte man in dem Zusammenhang vom Schüler - Lehrer Verhältnis weg, hin zum Schüler - Meister Verhältnis hin kommen. Wie in diesen ganzen Karate/Shaolin bla bla Filmen.

    Wenn man den Meister fragt, "wie macht man dass?" dann kann er kaum antworten sondern nur schildern, wie ER das macht und den Schüler anleiten, diese Fertigkeit aufzubauen. In aller Regel durch korrektes Üben und Wiederholen.

    Nochmal, das ist FUNDAMENTAL anders, als die Dunkelreaktion der Photosynthese herzubeten.

    Ich kann´s leider nicht besser ausdrücken, hoffe aber, das der Grundgedanke sich einigermaßen abzeichnet.

  • Klar, ich will Dart auch nicht unbedingt mit Golf oder Basketball vergleichen, aber es gibt dort eben Wege, die meiner Meinung nach unbestritten die besten sind. Früher habe ich auf der Tastatur auch immer mit zwei Fingern geschrieben und erreichte eine Geschwindigkeit, die locker dafür ausreichte, um Sekretär oder sonst etwas zu werden und ich dachte mir, dass ich nichts anderes brauchen würde und das eh schon so passt und es nicht besser geht. Individualität schätzte ich also höher als den gelehrten, also den 10-Finger-Weg ein, aber aufgrund der Schule und weil es mich schon immer irgendwo reizte, fing ich damit an, doch das 10-Finger-Maschinenschreiben zu erlernen. Zuerst war es natürlich ein hartes Brot, weil ich jahrelang falsch gelerntes wieder loswerden musste und neues zu lernen hatte, aber da ich mich pfiffig anstellte und die Sache konzentriert anging, war es schon bald geschehen, ich hatte die ganze Sache drauf und war noch schneller als jemals zuvor, was mir auch den vierten Platz beim Bundesjugendschreiben aus Deutschland einbrachte.

    Worauf ich hinaus will: Vielleicht gibt es beim Dart auch so etwas. Ich möchte einfach nichts falsches lernen, und meine Möglichkeiten limitieren. Denn ich weiß, dass das sehr viel ausmachen kann, selbst wenn du dich nur von 85 Prozent auf eben 100 steigerst, völlig egal, der richtige Weg, sofern vorhanden, ist meistens auch der beste, finde ich.

  • Da haben Deine Lehrer auch recht (ohne zu wissen was sie konkret empfehlen). Da gibts ja ne richtige Wissenschaft zu. Hast Du alles ernsthaft ausprobiert was Dir empfohlen wurde? Gibts es kein Verbesserungspotential bei Dir (=Schnitt: 1,0)?
    Das heisst nicht, dass diese Dinge bei 100% aller Menschen funktionieren, aber eben bei 90%. Es gibt Prinzipien die müssen einfach befolgt werden, z. B. das Prinzip der Wiederholung. Ähnliches gilt doch auch im Sport.


    Die Tatsache, dass es immer Ausnahmen gibt rechtfertigt ja noch nicht die These, dass kann machen kann was man will und trotzdem Erfolg haben wird. Gewisse Strategien erhöhen die Erfolgschanchen halt um ein vielfaches.

    Ich habe viel ausprobiert, aber mein Weg ist für mich der effektivste. Ich möchte auch gar nicht bezweifeln, dass meine Lehrer mit ihren Empfehlungen Recht haben, es klappt ja auch bei einigen. Nur hab ich meine Varianten für mich entdeckt. Ich mache auch nicht, was ich will, ich muss schon etwas investieren und befolge einige Regeln. Am Ende steht in vielen Fällen der Erfolg, was mir in meinem Fall Recht gibt. Es gab Zeiten, da lernte ich zum großen Teil so, wie es mir von Anderen empfohlen wurde. Ergebnis: Schnitt zwischen 2,8 und 2,5 (vor 3 Jahren). Mit meinen Techniken stehe ich nun bei 1,4. Natürlich gibt es noch Verbesserungspotential, aber ich habe das Gefühl, dass ich das besser in Angriff nehmen kann, wenn ich das tue, wobei ich weiß, dass es funktioniert. Und ehrlich gesagt: seitdem ich in der Oberstufe bin, greife ich eh nur noch auf bewährte Methoden zurück, da ich es mir nicht verzeihen könnte, wegen irgendwelchen neuen Strategien eine wichtige Klausur in den Sand zu setzen.

    Posting © the scientist 2012. Alle Rechte vorbehalten. Kein Verwenden, Zitieren oder Kritisieren ohne Erlaubnis.


  • Das heißt das man Dartspielen lernen muss?

    @ madhouse: wegen dieser Aussage habe ich das Besipiel mit der Schule eingebracht, nicht weil ich denke, dass mir ein Dartlehrer mit Handbuch das Spiel beibringen könnte.

    Posting © the scientist 2012. Alle Rechte vorbehalten. Kein Verwenden, Zitieren oder Kritisieren ohne Erlaubnis.

  • Ich habe viel ausprobiert, aber mein Weg ist für mich der effektivste. Ich möchte auch gar nicht bezweifeln, dass meine Lehrer mit ihren Empfehlungen Recht haben, es klappt ja auch bei einigen. Nur hab ich meine Varianten für mich entdeckt. Ich mache auch nicht, was ich will, ich muss schon etwas investieren und befolge einige Regeln. Am Ende steht in vielen Fällen der Erfolg, was mir in meinem Fall Recht gibt. Es gab Zeiten, da lernte ich zum großen Teil so, wie es mir von Anderen empfohlen wurde. Ergebnis: Schnitt zwischen 2,8 und 2,5 (vor 3 Jahren). Mit meinen Techniken stehe ich nun bei 1,4. Natürlich gibt es noch Verbesserungspotential, aber ich habe das Gefühl, dass ich das besser in Angriff nehmen kann, wenn ich das tue, wobei ich weiß, dass es funktioniert. Und ehrlich gesagt: seitdem ich in der Oberstufe bin, greife ich eh nur noch auf bewährte Methoden zurück, da ich es mir nicht verzeihen könnte, wegen irgendwelchen neuen Strategien eine wichtige Klausur in den Sand zu setzen.

    Sicher alles wahr, nur das ist das erlernen von WISSEN. Und das ist im Grund nix anderes als der Verarbeiten von MUSTERN.

    Dartspielen, Golfen, Tanzen, Karate,..... you name it, ist etwas völlig anderes, als das Verarbeiten (Input Processing Output) von Mustern (Tintenklecksen auf Papier).

    Deine Strategien aus dem Feld der Musterverarbeitung sind m.E. nicht übertragbar. Period.

  • Das hat der Anton Pein in seiner Kolumne hier eh gut als Trainingeinheit beschrieben

    Ähmmm, glaube das verstehe ich nicht richtig. EIne Trainingseinheit ist erlernen von Wissen? Das musst Du irgendwie anders meinen.

    Sorry, hab schon einen Treble-Cosmopolitan intus .... :gaga:

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!