Phil Taylor ist bei einem TV-Turnier in der ersten Runde gescheitert, und zwar nicht gegen Raymond van Barneveld und Co. Sondern gegen Marc Dudbrige, der eher zu den Profis der Mittelklasse gehört. Sowas hat es schon seit Ewigkeiten nicht mehr gegeben (zumindest kann ich mich nicht daran erinnern).
Dazu kommt natürlich, dass Raymond van Barneveld ihn in regelmäßigen Abständen besiegt (vgl. UK Open).
Als Barney vor anderthalb Jahren zur PDC kam, war Taylor noch absoluter Herr im Haus. Inzwischen muss er sich damit abfinden, dass Barneveld eine Art "Doppelspitze" bei der PDC etabliert hat. Sie wechseln sich zur Zeit immer damit ab, die großen Turniere zu gewinnen.
Nun kommen auch immer und immer mehr Topspieler der WDF zur PDC, die Weltspitze wird immer enger. Und damit muss auch das Niveau steigen, wenn man sich behaupten will. Und auch ein Taylor hat irgendwann seine Grenzen erreicht. Außerdem werden die anderen Spitzenleute auch immer besser, um einen Phil Taylor regelmäßig zu schlagen (Barney hat es schon geschafft).
Vielleicht werde ich ja beim World Matchplay, das ja prestige- und preisgeldtechnisch eine Klasse höher als die Las Vegas Desert Classics ist, eines besseren belehrt. Aber ich glaube, dass Phil Taylors Zeit als "König der Dartwelt" langsam aber sicher zuende geht.
(Sicher gibt es Highlights, wie die beiden Neundarter, aber das sind Einzelerscheinungen, wenn er mal gut drauf ist.)
Was ist Eure Meinung?