Der DDV ist unterfinanziert / DDV 2.0 ?

  • WOW - so lamgsam macht das gelbe Forum wieder Sinn !

    Frage(n):
    Wollen wir eine Bundesliga?
    Wollen wir perfekte & zeitnahe Lve-Ticker unserer Top-Events?
    Wollen wir eine Nationalmannschaft?
    Wollen wir (z.B.) einen Europe-Cup?
    Wollen wir zahlungskräftige Sponsoren?
    usw.usw. ....

    Wenn JA - WER sollte sich darum kümmern:
    a. engagierte Freizeit-Amateure/Ehrenamtler ?
    b. bezahlte "Profis' s" ?

    Wenn b. ....... dann JETZT DIE FRAGE ALLER FRAGEN
    WER soll sie benennen/einsetzen und WER kontrolliert sie ???????????????????????????????????????????????

    Wer kein Dart`s spielt, ist selber Schuld...!

  • dass ein hauptamtlicher Geschäftsführer von ehrenamtlichen Vorständen kontolliert wird ist nicht so abwegig (für 70-75 pa würd ich mir vielleicht sogar überlegen, ob ich mich nicht für den Job bewerbe, aber das nur so am Rande).
    Das klärt aber noch nicht die Zuständigkeitsbereiche und die dafür nötigen Budgettierungsregeln. Und was spricht dagegen, dass der Verband selber Geld verdient? Beispiele gibts ja zu Hauf, man muss doch das Rad nicht immer neu erfinden.

  • Der DDV ist ein e.V. und darf dementsprechend kein Geld verdienen. Sonst verliert er die Gemeinnützigkeit.

  • Der DDV ist ein e.V. und darf dementsprechend kein Geld verdienen. Sonst verliert er die Gemeinnützigkeit.

    ....das ist so nicht ganz richtig....er darf nämlich nur keine wirtschaftlichen interessen verfolgen... "geld verdienen", mit welchem man sein personal bezahlt und alle weiteren unkosten begleicht, ist auch einem e.v. nicht untersagt....

    ....

  • Der DDV ist ein e.V. und darf dementsprechend kein Geld verdienen. Sonst verliert er die Gemeinnützigkeit.


    e.V. und gemeinnützig sind zwei verschiedene Sachen (och, kannst bitte Deinen letzten Post einfach ersatzlos löschen? Da sind wirklich sehr viele juristische Fehler drin und es könnte sonst noch jemand glauben und dann muss man sich wieder damit auseinandersetzen. Juristisches Halbwissen ist echt anstrengend).
    Beispiel, wo das recht gut funzt und ein nicht unerheblicher Jahresumsatz vorhanden ist: Deutscher Alpenverein

  • Geld verdienen heißt einfach nach Abzug aller Kosten (für einen GF, Büro, Förderung usw.) einen Gewinn eingefahren zu haben, das gilt für 'ne Firma genauso wie für einen e.V. . Mit einem 'guten' Buchhalter verdient ein e.V. nie Geld! Sonst wäre auch Schluß mit der Gemeinnützigkeit...! Es darf durchaus Projekte geben, die ein 'Plus' erwirtschaften, auch bei einem e.V. .

    Nein, mein Accountname hat nix mit Politik zu tun!!!
    'Wenn Wahlen etwas ändern könnten, wären sie verboten!' (K.Tucholsky)

  • ok, nochmal: e.V. und gemeinnützig sind zwei verschiedene Dinge, die nicht voneinander abhängig sind.

  • Das mag durchaus sein, aber nach allem was ich weiß, verliert ein e.V. seine (im Allgemeinen eingeräumte) Gemeinnützigkeit, wenn er Jahr für Jahr einen Überschuss (an Geld) produziert, also Gewinn macht. Wenn ich damit falsch liegen sollte, lass' ich mich gerne belehren!

    Nein, mein Accountname hat nix mit Politik zu tun!!!
    'Wenn Wahlen etwas ändern könnten, wären sie verboten!' (K.Tucholsky)

  • ich denk, jetzt verstehe ich das Problem. Lass mich ein wenig weiter ausholen.
    Die Gemeinnützigkeit ist ein rein steuerrechtlicher Tatbestand (zB sind Krankenhäuser oft gemeinnützig, unerheblich, wieviel sie verdienen, hier ergeben sich steuerliche Vorteile). Gewisse Vorraussetzungen sind hierfür einzuhalten, eine satzungsmäßige Bindung ist notwendige, aber nicht hinreichende Bedingung.
    ein eingetragener Verein dient in erster Linie dazu, eine Haftungsbeschränkung der Mitglieder zu erreichen (darum ja auch notarielle Beglaubigung bei der Eintragung). Ansonsten wären die Vorschriften der Gesellschaft des Bürgerlichen Rechts anzuwenden. Allerdings ist diese ehedem strikte Unterscheidung nach einem höchstrichertlichen Urteil (ich glaub 2000 oder 2001, bin zu faul zum recherchieren) ein wenig verwässert worden, d.h. dass sich ggf eine GBR, die als Verein auftritt sich auch ohne Eintragung auf die Rechte einnes Vereins berufen kann (hier wiederum Haftungsbeschränkungen, die das Privatvermögen der Mitglieder unberücksichtigt lassen)
    Wenn ich bei einigen Punkten detaillierter werden sollte, lass es mich bitte wissen, gerne auch PN

  • Das mag durchaus sein, aber nach allem was ich weiß, verliert ein e.V. seine (im Allgemeinen eingeräumte) Gemeinnützigkeit, wenn er Jahr für Jahr einen Überschuss (an Geld) produziert, also Gewinn macht. Wenn ich damit falsch liegen sollte, lass' ich mich gerne belehren!

    Das ist reine Auslegungssache.
    Guck nur mal auf die DEKRA. Ist auch ein e.V. und macht Millionen-Gewinne. :daumen:

  • Für mich hört sich dass eher so an als ob madhouse das "organisatorische" in die Hand nehmen würde.

    Sämtliche IT PL's die ich kennengelernt habe, sind zielorientiert und würden so ne Diskussion nicht anstossen, ohne die spätere Umsetzung im Hinterkopf zu haben.

    Andererseits war bei den IT-PL's keiner dabei, der die Zeit dafür hätte!

    Ich würde es begrüßen wenn er dafür sorgt, dass die hier diskutierten Ideen nicht im Sande verlaufen;
    wobei dass nicht heissen soll, dass ich Ihn nicht mit Darts in der Hand sehen will.


    :daumen:
    Wenn das kein Treffer war!
    Überhaupt sollten alle 2.0-Verbesserer einfach die ersten 8 Seiten dieses Threads mal lesen.
    Aktuell wird hier nämlich ein alter Teebeutel neu aufgegossen. :ironie:
    Diskutiert mal schön weiter, steckt das Ergebnis in eine Flasche und ab in die Nordsee. Vielleicht erreicht sie einen Landesverband, der die Flaschenpost als Antrag an den Verbandstag stellt. :duw:


  • :daumen:
    Wenn das kein Treffer war!
    Überhaupt sollten alle 2.0-Verbesserer einfach die ersten 8 Seiten dieses Threads mal lesen.
    Aktuell wird hier nämlich ein alter Teebeutel neu aufgegossen. :ironie:
    Diskutiert mal schön weiter, steckt das Ergebnis in eine Flasche und ab in die Nordsee. Vielleicht erreicht sie einen Landesverband, der die Flaschenpost als Antrag an den Verbandstag stellt. :duw:

    Tja als Hellseher war ich schon immer gut..... und für die Flaschenpost hat der NDV ja genug Nordseeküste zu bieten. Allerdings gehts mir mit den Webseitenbetreibern genauso wie mit den IT-PL's. Alle die ich je kennenlernte hatten neben Ihrem Job nicht genug Zeit die Küste abzusuchen. :!D


    Ich habe mehr über Darts vergessen, als Elmar Paulke jemals wissen wird!
    (Zitat: Gordon Shumway 29.12.2016 via Facebook)

    Ich habe tatsächlich Angst davor, dass die Wortschöpfungen und Floskeln immer schlimmere Formen annehmen!

    (Zitat: Gordon Shumway 22.12.2020 via Facebook

    Ein gut gemeinter Rat an alle Dartneulinge.....wenn Ihr zum ersten Mal einen Dartclub zum Training besucht..... streicht euren Sport1Dartswortschatz aus dem Gedächtnis.....den benutzt kein echter Dartspieler.

  • Und mal weitergesponnen, könnte man mit Beitragserhöhungen in Zukunft vielleicht auch eine Preisgeld-Struktur in den Ligen einführen, denn wie man beim E-Dart sehen kann, lockt gerade soetwas wesentlich mehr Spieler ans Board, aber das ist wohl sehr futuristisch gedacht.
    Und die, nach deiner Meinung, ein paar wenigen ambitionierten Spieler würde eine Erhöhung mit Sicherheit bergrüßen. Ich kann also beim besten Willen dort keine Negativ-Spirale erkennen.

    Da es im DDV nur um die Bundesliga gehen kann betrifft ein "Preisgeld" ala E-Dart gerademal knapp 100 Spieler (6 Teams)
    Die würden sich natürlich freuen!
    Und die restlichen 9900 zahlen nur.

    DAS versuche mal den "unteren" Ligen klarzumachen!

    Die Aussagen gingen von 5€ -8€ MONATLICH, wenn gewährleistet ist, das die Gelder sinnvoll eingesetzt werden.

    Und nicht in den Taschen des Präsidiums landen?!?
    Sonst macht aus der BuLi eine GmbH und die Turniere sowie Nationalmannschaft werden Ehrenamtlich betreut.

    Ich habe es früher schon gesagt, wieso müssen die Kosten für die Nationalmannschft komplett vom Verband bezahlt werden?
    Ist in anderen Randsportarten auch nicht üblich.
    Hobby ist Hobby
    Wer bezahlt werden möchte kann gerne zur PDC wechseln

    Wenn der DDV es endlich einmal schaffen würde die potenten Sponsoren an Land zu ziehen, könnte man den Beitrag sogar senken!
    DAS würde ewentuell zu mehr Mitgliedern führen.
    Was kostet ein Spielerpass im TT?
    5 Euro?

    Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance.

    Winston Churchill

    2 Mal editiert, zuletzt von darter301 (30. Juni 2011 um 23:19)

  • Ich denke, nur GORDON SHUMWAY könnte uns mit seinen Ideen und seiner großen Erfahrung aus der Krise führen. Vielleicht sollte man überlegen, ihn als Manager beim DDV anzustellen. Was meint ihr zu meinem Vorschlag? Liebe Grüße :wales: :wales:

  • Ich habe es früher schon gesagt, wieso müssen die Kosten für die Nationalmannschft komplett vom Verband bezahlt werden?
    Ist in anderen Randsportarten auch nicht üblich.
    Hobby ist Hobby
    Wer bezahlt werden möchte kann gerne zur PDC wechseln

    Ich bekomm grad nen Kasper!!!!
    Ich spiele für mein Land und soll dafür bezahlen???
    HALLO gehts noch???

    Sorry das hängt mir echt zu hoch :danke:

    Für Andy K.:
    Essen ist die geilste Stadt der Welt!!!!!! :germany:

  • Eine Beitragserhöhung ist, wenn man den Verband professionell führen und gestalten will in jedem fall erforderlich. Über die Höhe kann man sicher diskutieren. Wobei ich meine die Zahlen die Gordon ins Spiel gebracht hat realistisch sind. Es wurde die These in den Raum gestellt, dies sei nicht vermittelbar. Ich gebe dem dann recht, wenn keine Konzeption vorangestellt wird. Saollte es aber so sein, dass klar gesagt wird für dies und jenes Projekt benötigen wir die Summe X im Jahr, und beziehen sich die Projekte nicht ausschliesslich auf den Spitzenbereich, sondern es gäbe auch Angebite für den "kleinen" Dartspieler, sehe ich da schon Möglichkeiten der Akzeptanz.

    Stellen wir uns die Frage, ob eine solche Erhöhung auf einen Schlag erfolgen muss, oder gehts auch schrittweise. Ich denke letzteres... Der DDV muss in den nächsten Jahren die Strukturen schaffen, damit er von den Töpfen des DOSB profitieren kann. Solange das alles ehrenamtlich gemacht werden muss, weil kein Geld für Hauptamtliche da ist, gehts sowieso nur Projekt/Schrittweise. Ergo ist möglicherweise eine moderate Erhöhung des Beitrages der richtige Weg.

    Ein genannter Vorschlag, jeden Landesberband mit geborener Stimme in den DDV Vorstand zu integrieren halte ich für überlegenswert. Die Kommunikation untereinander (Sitzungen) muss in jedem Fall intensiviert werden. Ich denke es ist auch eine Überlegung wert, analog wie es in der Politik gemacht wird, zu den verschiedensten Themen Bundesarbeitskreise einzurichten. Diese könnten den Vorstand zum einen entlasten, zum anderen zuarbeiten.

    Ich denke es ist in naher Zukunft absolut notwendig, dass der DDV und eigentlich auch jeder Landesverband eine Geschäftstelle unterhält. Einfach um mal anzufangen Strukturen zu schaffen. Was den DDV angeht ist es wohl auch notwendig dann einen Hauptamtlichen zu haben. Ist die Frage ob es von Anfang an eine Vollzeitstelle sein muss? Ich denke mal nein. Ich bevorzuge den schrittweisen Weg. Ich kenne etliche Beispiele aus meinem Umfeld wo dies so gelaufen ist. Angefangen mit einem Minijob (400€), über Teilzeit zu einem VollzeitJob. Warum könnte nicht zusätzlich ein von öffentlivher Hand geförderter Platz z.B. für die allgemeinen Büroaufgaben über das Projekt "Bürgerarbeit" dann beantragt werden? (Bei Bürgerarbeit handelt es sich um eine auf drei Jahre befristete, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ausschließlich im gemeinnützigen Bereich. Der Lohn soll für 30-Wochenstunden bei 900 Euro Brutto liegen.)

    Ich stelle nun die Frage ... Ist das dem normalen Spieler nicht vermittelbar? Dass er dafür vllt zunächst 50 cent im Monat mehr bezahlen soll? Ist es dem Normalo Darter nicht vermittelbar dass ein Nationalteam bezuschusst werden sollte? ist es nicht vermittelbar, dass Jugendförderung nicht in der Kneipe, sondern nur in Vereinsheimen oder ähnlichem stattfinden kann? ist es nicht vermittelbar, dass jeder Ämter inne haben kann, egal ob er gut betucht oder Hartz IV Empfänger ist? ohne Kostenertstattung?

  • Hallo Jörg oder ist dir Günni lieber,die Sätze zur Nationalmannschaft sind früher schon da gewesen.Sorry für Off Topic.

    Gruss Casi ähhhhhh ne Thorsten

  • Angefangen mit einem Minijob (400€), über Teilzeit zu einem VollzeitJob. Warum könnte nicht zusätzlich ein von öffentlicher Hand geförderter Platz z.B. für die allgemeinen Büroaufgaben über das Projekt "Bürgerarbeit" dann beantragt werden? (Bei Bürgerarbeit handelt es sich um eine auf drei Jahre befristete, sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ausschließlich im gemeinnützigen Bereich. Der Lohn soll für 30-Wochenstunden bei 900 Euro Brutto liegen.)

    ....genau das hat Deutschland in den letzten 20 Jahren an die Wand gefahren....

    ....es liegt an Menschen wie euch, es wieder zu ändern...

    ....

  • @ bukowski.... ich denke nicht dass es hier um die politische Einstellung gehen darf. Es gibt nun mal dies Möglichkeiten Jobs zu finanzieren. Warum sollte der DDV das nicht in seinen Überlegungen mit einbeziehen?

    Viel besser hätte ich es gefunden Antworten auf meine Fragen im letzten Absatz zu bekommen. Aber da kommt von Dir mal nix ... nur ein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat, und dann ohne Aöternative ... nur Ablehnung^^

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!