• Durch konsequentes Üben.
    Betrachte mal genau deine Wurfbewegung. Nimm es zur Not per Video auf. Dann analysieren. Kann leicht sein, dass du eine Drehbewegung mit dem Handgelenk machst.

    Dann einfach üben, üben und üben. Und konzentriert auf das Handgelenk achten. So hat es bei mir funktioniert. Nach ca. 14 Tagen konnte ich die Bewegung unterdrücken.

    Nach deiner Aussage könnte es jedoch auch am Dart liegen, wenn das Phänomen mit deinen alten Darts nicht aufgetreten ist.

  • Mal villeicht auch ein Tip:
    Versuchs mal mit kürzeren Schäften, aber den selben Flights und dann weiter vorna anfassen. Könnte villeicht auch helfen.

    Hast du deine alten Darts am Schwerpunkt gehalten? Oder davor oder dahinter?
    Versuch das mal an den neuen anzu passen.

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Habe beide am Schwerpunkt gehalten und bin am überlegen ob ich wieder die alten nehme...

    Ja die Shafts sind schon so klein, ich glaub kleinere gibts nicht mehr...

  • Hmmmmm, mal 2-Cents aus meiner Ecke, vielleicht hilft´s:

    1) auffällig ist, dass Dein Ober und Unterarm sehr weit vorgestreckt ist, für meinen Geschmack deutlich zu weit, da nach meiner Einschätzung beim eigentlichen Wurf, der Dart die Hand bereits verlassen haben dürfte, wenn bei Dir Hand-Unterarm-Oberam die Position erreicht haben, die Du fotografiert hast. Vielleicht mal versuchen, den Winkel zwischen Unter und Oberarm deutlich stärker als V auszuprägen.

    2) der Griff mit 2-Finger Penholder, so wie Du ihn fotographiert hast, ist m.E. ziemlich anfällig für Verdrehungen des Darts zwischen den Fingern und daraus resultierende "Torkel"-Bewegungen, die dann, je nach Zeitpunkt im Flug, also je nach Geschwindigkeit, mal links, mal rechts, mal gerade stecken. Es gibt hier einen Thread, wo die Griffhaltung etwas diskutiert wird mit Fotos von Barney etc. den vielleicht mal lesen

    3) DIE (in meinen Augen) absolut wichtigste Übung für Dich wäre es ( als Einschleifübung für Griff/Wurf) OHNE zu zielen zu werfen. Dazu einfach auf die Zahl 14 oder 9 (oder zwischen den beiden) schauen und nur aus dem Augenwinkel gerade auf die T20 werfen. Du guckst dabei quasi links am Ziel vorbei und wirfst ausschließlich nach Gefühl. Dabei an deinem Griff/Wurfparametern leicht herumjustieren, bis sich das gut anfühlt und die Darts gut und gleichmäßig stecken, EGAL WO die Stecken. ZIELEN ist bei der Übung absolut tabu!

    4) verwende zu trainingszwecken einmal deutlich kleinere Flights (z.B. Pear, Fantail oder Slim) und trainiere, den Dart trotz der kleinen Flights glatt und ruhig durch die Luft fliegen zu lassen. Wenn Dir das mit Slims gelingt, hast Du den Wurf ziemlich im Griff (wer es mal probieren mag, es geht auch ganz ohne Flights ist aber sau sau schwer)

    5) ggf. einmal versuchen, den Dart nicht genau entlang der Richtung der Längsachse werfen zu wollen, sondern akzeptiere, dass Deine Spitze leicht nach links neben die 20 zeigt und wirf dann etwas seitlich zur Längsachse, eben Richtung 20. So ein kleines bisschen baxterartig.

    6) mal versuchen, dich deutlich rechts von der Mitte hinzustellen, Ferse gut 20 cm nach rechts aus Mitte und teste, wie sich das anfühlt.

    Das wäre es auf die Schnelle, hope that helps.....
    Gruß
    Kai

  • Danke für die vielen tollen Hinweise...

    Werde mal durchprobieren...

    Habe aber meinen "kurzen" Dart wieder rekonstruiert und da funzt alles prima, das einzige was mich stört, dass das komplette training umsonst war und ich nun von neu beginnen müsste.

    Achja, Foto lade ich später auch hoch :D

  • Kai hat ja schon viel nützliches geschrieben, noch die eine oder andere Anmerkung von mir:
    - Ob 2, 3 oder 9-Finger spielt keine Rolle, bei sauberer Technik trudelt ein Dart auch mit 2 Finger nicht
    - Darts wechseln weil die Technik nicht passt in generell kein "Hit", arbeite an Deiner Technik und nicht an Deinen Darts
    - In meinen Augen ist und bleibt das absolut wichtigste der "Follow Through", wobei ich der Meinung bin, dass vielfach zu viel Wert auf das "schnelle durchdrücken" gelegt wird. Prominente Gegenbeispiele wären Colin Osborne, Barney oder auch Steve Beaton. Es kommt weniger auf das Durchdrücken, als mehr auf das kippen der Hand und das explosive hervorbringen des Armes in Richtung Ziel an. Konzentriere Dich auf Dein Ziel und darauf, dass der verdammte Dart nun gerade zu fliegen hat, und bringe Deinen Arm mit Schwung Richtung Board; bis zu dem Zeitpunkt kurz vor der Streckung des Armes sollte sich Deine Hand möglichst nicht mehr bewegen

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