Was genau macht Phil so besonders ?

  • Hi Steffen,

    ich bin für das Bild extra einen halben Meter nach hinten gegangen damit ich den schönen Hintergrund habe. Immehin liegt mir hier im Forum etwas daran wenn ich schon Bilder einstelle dann sollten die auch vom Hintergrund her sehr schön sein. Das Herz ist beim werfen immer auf der Höhe meines Herzens und hilft natürlich unheimlich. Deshalb bin ich zu Hause auch 120 Facher Weltmeister (auch ohne 9 Darter) aber mit zwei mal Ave über 9 Legs von über 100. :daumen: :banana: Das muss einfach an dem Herzchen liegen. :friend:

  • Hi Steffen, jetzt sag nicht das ist deine Abwufposition mit dem Herzchen im Hintergrund! Sachen gibt´s!

  • Steffen,

    das Problem ist letztlich doch das Du für jede vermeintliche "Gesetzmäßigkeit" immer auch mindestens ein Gegenbeispiel findest der auch verdammt gut spielt. Nehmen wir das von madhouse propagierte "der Daumen sollte zur Schulter zeigen". Klar siehst Du viele Spieler die das so machen aber auch etliche die am Ende der Ausholbewegung den Daumen in Richtung Decke zeigen haben. "Das Handgelenk sollte lotrecht über dem Ellenbogen stehen und dann gerade nach hinten gehen" wird auch häufig erwähnt. Aber dann guck dir mal Part an, da steht von vorne betrachtet der gesamte Unterarm "windschief" und beim Ausholen sieht es so aus als würde er die Hand Richtung linke Schulter ziehen. Trotzdem hat der Mann ja nun wirklich erfolgreich gedartet. "Bewegung beim Ausholen minimieren" wird auch immer wieder erwähnt, aber auch da verweise ich mal auf Part. Die wenigen Gemeinsamkeiten die ich bisher entdecken konnte sind: "Halte den Ellenbogen weitest möglich vorne", "ein Wurf muß sein wie der Andere" und "sei locker und verkrampfe nicht". Alles Andere ist individuell und wird durch die eigene Physis und Psyche geregelt. ZB deine Art den Dart zu halten: Du nimmst mutmaßlich das erste Fingergelenk des Mittelfingers über den Dart weil Du dein Handgelenk nicht weit genug eindrehen kannst um den Dart gerade in Richtung Board zu halten wenn Du mit der Spitze des Mittelfingers gegen oder auf den Dart gehst (wie man es bei vielen Spielern sieht). Verstößt Du nun gegen eine Gesetzmäßigkeit oder ist das eine sinnvolle, individuelle Anpassung?

  • Passt zwar jetzt nicht 100% zu diesem speziellen Taylor thread, aber da ihr schon über die Dart+Wurfhaltung diskutiert, fällt mir immer wieder auf, das die Profis allegemein ihren dritten Finger nur an/auf/unter die Spitze des Dart legen. Könnte es bei mir eine Fehlerquelle sein, das ich alle 3 Finger am Barrel habe ? (spiele dewegen extra lange Barrels 50++) Wie sieht es da aus wenn Taylor E-dart spielt ? sind diese Spitzen dann genau auf die Länge seiner Steel Spitzen angepasst ? (ich weis das er da andere Barrels spielt) Gordon vielleicht hast du janoch so ein schönes Foto von Taylor oder Barny mit Softdart in der Hand !

    lg,

    knuxs

    "WOOOOOAAAAPPP"......."WOOOOAAAAPPP" .....und schon wieder sind 2 drin :cool:

    • Offizieller Beitrag

    Ja, ja schon klar...Dominanz, WM Titel...usw. Aber WAS UNTERSCHEIDET PHIL vom "Rest der Dartwelt".


    So muss gestehen, dass ich nicht alle Posts durchgelesen habe, muss aber nach 3 Tagen der Abwesenheit wieder meinen Senf loswerden:

    Ich glaube, wie auch Roland Scholten schon sagte, dass es daran liegt, dass er zwischen seinen Würfen nicht blinzelt :lach: . Hab ich zwar noch nicht bemerkt, aber ok :duw:

  • Mir ist vor längerer Zeit aufgefallen, dass Taylor einer der wenigen Spieler ist(wenn nicht sogar der einzige Spieler), die beim Zielen den kleinen Finger und den Ringerfinger nicht abspreizen, sondern diese "zugeklappt" auf der Handinnenfläche aufliegen - sich also unterhalb der Spitze des Darts befinden! Ich kenne eigentlich keinen Spieler, der dies moch tut. Kennt ihr Spieler die das auch so handhaben?

    Dieser Spieler macht es auch so,sein Wurf ist jedoch eine 1:1 Taylor Kopie,
    was ich nicht gut finde,denn jeder Wurf hat seine Eigenheiten und Kopien sind eben immer nur "Kopien".

    http://www.google.at/imgres?imgurl=…=1t:429,r:2,s:0

    "Don´t call it a Comeback, I´ve been here for years!"

  • Mir ist vor längerer Zeit aufgefallen, dass Taylor einer der wenigen Spieler ist(wenn nicht sogar der einzige Spieler), die beim Zielen den kleinen Finger und den Ringerfinger nicht abspreizen, sondern diese "zugeklappt" auf der Handinnenfläche aufliegen - sich also unterhalb der Spitze des Darts befinden! Ich kenne eigentlich keinen Spieler, der dies moch tut. Kennt ihr Spieler die das auch so handhaben?

    Ich kenne noch einen, habe selbst eine Saison mit ihm zusammen gespielt. Er kopiert den Wurf von Taylor nahezu 1:1. Er spielt auch die Phase 5. Für den Jugend-Europacup wurde Flo gerade ins Jugendnationalteam berufen.
    Hierist es ein wenig zu erkennen. Der Jugendspieler auf dem rechten Bild mit dem weißen Hemd.

    Es grüßt
    Hamski

    2 Mal editiert, zuletzt von Hamski (5. Mai 2011 um 18:44)

  • Ich beschäftige mich auch immer wieder mit dem Thema und habe mal versucht Taylors Stil zu kopieren, um zu sehen, ob das funktioniert und ob ich damit ein besseres Wurfgefühl bekomme (und natürlich, ob ich damit besser treffe).
    Das ernüchternde war. Ich KANN die Darts gar nicht halten wie Taylor. Ich habe große Hände mit langen schmalen Fingern, die geben den speziellen Griff von Taylor einfach nicht her. Außerdem bin ich schlank und viel größer als Taylor, sodass die ganze Statik eine andere ist. Ich finde aber immer wieder bei Taylor und bei anderen erfolgreichen Spielern Elemente, die ich in abgewandelter Form in meinen Wurfstil integrieren kann und damit besser werde.
    Die Idee, beim Zielen den Dart genau an die Stelle zu platzieren, an der man ihn später loslassen wird, ist mir so noch gar nicht gekommen. Das klingt aber sehr interessant. Auch damit werde ich mich mal etwas rumprobieren.

    Fazit: Ich glaube, dass eine komplette 1 zu 1 Kopie eines anderen Wurfstils eher die Ausnahme bleibt. Ich glaube aber auch, dass es sehr viel bringt, sich an erfolgreichen Spielern zu orientieren. Man kann sich da durchaus einige Elemente abschauen, die man - an den eigenen Wurfstil angepasst - verwenden kann. Das gelegentlich von manchen vertretrene Credo, dass man seinen Stil nie ändern soll, kann ich nicht teilen. Es macht wohl Sinn, seinen Stil nicht radikal zu ändern und völlig anders zu werfen, aber man kann ihn durchaus immer weiter optimieren.

    Moritz

    No Signature today.

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