Unicorn Product Range 2012

  • warum wurde das Team Media aufgelöst?


    Na ja, man muss ja auch mal ehrlich sein und erkennen, dass Caller ja nicht unbedingt eine eigene Dartserie haben müssen! Wir sind ja keine Top-Spieler... Diesbezüglich bin ich froh, dass Unicorn mir einen Dart nach meinen Wünschen gebaut hat und diesen im neuen Katalog bewirbt! Ich bin nun seit 5 Jahren bei Unicorn und sehr zufrieden und das ist doch das Wichtigste!

    Gruß Gordon

    Gordon Shumway - "Game On..."

  • warum ein unircorn board, wenn man ein Bulls Focus haben kann? :duw:

    Darts seit: August 2010
    Highscore: 180 (4x)
    best Check: 79 (T13-D20)
    best leg: 25darts xD
    best cricket: round7

  • Ich glaube nicht das die schlechte Qualität der Unicorn Boards am Herstellungsland China liegt. Dort werden mittlerweile sehr hochwertige Produkte, zb Iphone hergestellt. Qualitätskontrolle ist viel wert. Das fängt aber dann schon im Einkauf der Rohmaterialien an...

    Grüße, Chris

  • Ich glaube nicht das die schlechte Qualität der Unicorn Boards am Herstellungsland China liegt.


    Doch, genau das tut es, und nicht nur der Boards. Auch andere Dartsmarken lassen in China fertigen. Und das ist mitunter eine Katastrophe.
    Ich kenne das zur Genüge aus der Werkzeugmaschinenbranche. Da wird gepfuscht und gefudelt was das Zeug hält. Und ein Qualitätsmanagement vor Ort in Changhai ist eine kostspielige Angelegenheit.
    Den Chin. Betriebsleitern ist es wichtiger, daß ihre Mitarbeiter morgens ordentlich zum Betriebssport antreten, als daß ein Vorarbeiter mal etwas Verantwortung übernimmt.
    Ich habe Drehmaschinen aus China kommen sehen, da waren Gußlunker im Maschinenbett einfach zugespachtelt und überlackiert. Merkt ja keiner.
    In der Dartfabrikation ist das nicht anders.
    Ich hatte vor Wochen einen Satz Harrows I.C.E silver zurückgeschickt, da waren alle Gewinde zum Schaft schief und 1mm außermittig eingeschnitten, alle Spitzen saßen schief im Barrel davon eine gemessene 17° schief.
    Letztens hatte ich mir woanders einen neuen Satz bestellt, nun sitzen die Spitzen 0,8mm aus der Mitte aber zum Glück fluchtend.
    Von den klaren Schäften der I.C.E kann ich in ein Barrel keinen einschrauben, weil die Kernbohrung für das Gewinde zu groß gemacht wurde. Den Schaft kann man nun einfach so einschieben. Und verliert ihn im Fluge.
    Bei meinen Winmau Testament, bei denen die Barrel ganz hervorragend verarbeitet sind, konnte ich die blauen Aluschäfte mit Gravur gleich in die Tonne kloppen. Alle Schlitze für die Flights waren schief und außermittig eingeschnitten. Da schlagen die Pfeile schon von allein schräg ein, da brauche ich garnicht erst schief werfen.
    Überhaußt sind fast alle einteiligen Aluschäfte schief geschlitzt. Ist reine Glücksache, einen gerade geschlitzten zu erwischen.
    Dabei ist das eigentlich reine CnC- gesteuerte Maschinenarbeit. Aber was kümmert es die Bediener in China, wenn mal Hilfszeuge und Vorrichtungen nachgestellt oder justiert werden müßten. Die produzieren bis das Material ausgeht. Kontrolle? Fehlanzeige. Tja, und den großen Markenherstellern in GB scheint das egal zu sein oder bemerken es nicht mal. Obwohl- von einem weiß ich, daß sich in der letzten Zeit die Reklamationen ziemlich häufen. Kann man nur hoffen, daß sich das mal bessert.

    [align=left] Grüße

    Buko,

    Die billigen Tricks sind oft die preiswertesten.
    Verdorbener Spaß muß nicht sofort weggeworfen werden.
    Zwei accounts kosten nicht das doppelte sondern Nerven.
    Hat die Sache einen Haken, hänge ein Dartboard dran.

  • Hallo 90 % der Unicorn Range 2012 sind nun auch in Good Old Germany lieferbar


    Danke. :daumen:

    [align=left] Grüße

    Buko,

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  • Hallo Buko,

    ich verstehe ja deinen Ärger aber das Problem ist nicht das Land oder der Chinese sondern wie in den meisten Fällen das Management. Ich hatte vor einiger zeit mal bei einer Sport1 Übertragung von Elmar gehört, das es nur wenige Fabriken weltweit für Dartboards gibt. Ausser in China noch in Afrika.

    Jetzt frage ich dich, warum bekommen es andere Hersteller auf die Reihe hochwertige Boards zu produzieren? Die Antwort kennst du selbst, nämlich Qualitätskontrolle und die fängt schon im Einkauf der Rohmaterialien an. Aber Qualitätskontrolle kostet Geld und in der heutigen Zeit scheint Gewinnmaximierung und Shareholder Value wichtiger zu sein.

    Um auf das Thema Darts zu kommen, denn Anfangs ging es ja um die Boards, kann ich dir sagen, das ich dieses Problem bei den Harrows ICE auch hatte. Ich habe diese NICHT an den Händler sondern an Harrows England geschickt, damit man sich da direkt des Problems annimmt. Als Dank kam noch ein großer Pack Zubehör postwendend zurück.

    Allerdings muss ich die sagen, das auf allen vier Harrows Verpackungen, die ich habe, dick Made in England draufsteht. Bei Winmau Made in Korea , Target Made in Great Britain und Unicorn Assembled in China :duw:

    Grüße, Chris

  • Erst mal, für Harrows gilt, made in China, assambled in England. Gilt auch für andere Hersteller.
    Klar, der Chinese als Arbeitnehmer ist es nicht. Es ist aber das System und damit sehrwohl das Land. Denn die Fabrikbesitzer dort sind genauso auf Gewinnmaximierung aus. Der Arbeiter in der Firma ist da garnicht involviert.
    Und es liegt nicht an den Rohstoffen sondern an der Verarbeitung. Mangelnde Investitionen in einen modernen Maschinenpark ist nur einer von vielen Gründen.
    Qualitätsmanagement ist dort nicht vorhanden! Es fehlt schlicht und einfach an der Ausbildung. Und die Kosten werden auch gescheut. Wozu auch, wenn man durch unschlagbar niedrige Produktionskosten sämtliche Europäischen Mitbewerber aus dem Rennen schlägt. Erst wenn die Umsätze hier wegen schlechter Qualität drastisch zurückgehen, wird ein Qualitätsmanagement von der Europäischen Manufaktur gestellt. Und dann regelt sich die Angelegenheit plötzlich. Dann werden in den asiatischen Produktionsbetriebe plötzlich Investitionen getätigt, qualifiziertes Fachpersonal eingestellt und Arbeits- und Produktionsstrukturen verbessert. Dann stimmt plötzlich auch die Qualität. Das ist altbekannt und der Grund dafür, daß die größeren europäischen Firmen alle eine Niederlassung in Asien haben.

    [align=left] Grüße

    Buko,

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  • Also von Harrows habe ich mich komplett distanziert, ich habe Jahre lang mit Powerpoints gespielt, und drei mal ging ein fehlerhafter Satz an Harrows zurück. Bei den Barrels ist mir jedes Mal das Gewinde wo die Spitzen eingedreht werden komplett eingerissen so dass das Gewinde keinen Halt mehr hatte. Mit den I.C.E hatte meine Frau das gleiche Problem, die Bohrungen waren nicht korrekt, hat sie aber auch sofort ersetzt bekommen. Für mich sind Harrows und McKicks einfach das katastrophalste von der Quali her was ich je gesehen habe. Unicorn ist von der Darts her ganz acceptabel (Tungsten, denn die diversen Legierungen taugen absolut nix), aber Shafts, Flights und Boards sind für den Preis absolut keine Referenz.

    Wer checkt, hat die besseren Argumente
    Die perfekte Konzentration liegt irgendwo zwischen Wut und Gelassenheit

  • Sicher ist China nicht "Made in germany" (wobei Qualität in "D" auch 100% tot ist!!!), aber fast alle Hersteller lassen in fern Ost fertigen und einige dies auch qualitativ sehr gut!
    Für Afrika gilt das gleiche wie für China, dennoch gibt es auch dort starke Schwankungen.
    Nehme ich nur mal die Boards von Winmau (meiner Meinung nach qualitativ mit die Besten), weiß ich dass diese auch in "Billiglohnländern" gefertigt werden.
    Ich denke Unicorn weiß um die Probleme und nimmt diese "gewollt" in Kauf.

    Deren Philosophie ist wohl bei den "Brettern" so ausgelegt, dass es ein Board sein soll welches man komfortabel (weich ist es ja) ein,zwei mal spielen kann im TV und dann weg schmeist.
    (Von gelegentlichen quali-ausreisern Ausnahmen mal abgesehen)

  • Natürlich können die Firmen in Asien gute Qualität liefern, keine Frage. Es kommt nur darauf an, ob die europäischen Manufakturen/Importeure gewillt sind, in diese Qualität etwas zu investieren. Vor Ort die Mitarbeiter schulen und ein Quality Management aufzubauen kostet Geld und Fachkräfte. Und da ist man wohl nicht gewillt.
    Ich glaube allerdings nicht, daß man bewußt schlechtere Qualität auf den Markt bringen will, um den Umsatz zu halten. Möglicherweise ist eine große Charge dieser Boards importiert worden und man scheut die Konsequenzen, diese zurück zu schicken. Da ist die Kuh eben in den Brunnen gefallen. Man wird aber schon bemüht sein in der Zukunft diesen Imageschaden abzuwenden.

    [align=left] Grüße

    Buko,

    Die billigen Tricks sind oft die preiswertesten.
    Verdorbener Spaß muß nicht sofort weggeworfen werden.
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  • Erst mal, für Harrows gilt, made in China, assambled in England. Gilt auch für andere Hersteller.

    Das sehe ich anders. Aber ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Du kannst nicht manufactured in England draufschreiben, wenn du hier nur verpackst. Zumal das Verpacken wahrscheinlich mehr teure Handarbeit erfordert, als die Fertigung des Barrels.

    Grüße, Chris

  • Ich habe den Thread nun eine ganze Weile verfolgt und möchte nun meine Meinung ebenfalls zum Besten geben. Vorab möchte ich erwähnen, dass ich die Dinge aus meiner Sicht sehe und nicht als gesponsorter Spieler der Firma Unicorn, denn ich habe schon weit vorher Darts gespielt und Zubehör gekauft.

    Zum Thema "Boards" kann ich sagen, dass ich mit Sicherheit schon jedes bekannte Board einmal in den letzten 26 Jahren ausprobiert habe. Egal ob Nodor, Winmau, Unicorn, Target, Puma, Tru-Lon, Puma, BULLS, etc. - ganz egal! Von jeder Marke waren es unzählige verschiedene Modelle, die ich in den letzten Jahrzehnten ausprobiert habe. Fairerweise muss man sagen, dass Sisal ein Naturprodukt ist, auf welches man keinen Einfluss hat. Wenn z.B. die Firma Puma eine Tonne schlechten Sisal kauft - wobei sie das vorher nicht wissen - dann produzieren sie eine Menge schlechter Boards aus dieser Faser. Dies kann aber jeder anderen Firma genauso passieren. Ich hatte schon sehr gute und sehr schlechte Boards aller genannten Firmen, ohne Ausnahme!

    Ein großer Faktor spielt auch der Kleber, der bei der Herstellung der Boards verwendet wird. Bei der PDC kann man halt immer nur sehen, wenn ein Dart aus einem Unicorn-Board fällt. Aber keiner weiß, wie der Kleber eines BULLS-, Target- oder Winmau-Boards bei 40-60°C (je nach Ausleuchtung) auf der Bühne reagiert. Wie oft sieht man Turniere im Fernsehen, bei denen z.B. ein Winmau-Board unter Dauerfeuer steht? Ich bin mir absolut sicher, dass es zu den gleichen Problemen führen würde. Ich kann mich noch daran erinnern, dass es vor einigen Jahren bei der "German Open" zu erheblichen Problemen kam, da fast kein Dart in den BULLS-Boards stecken blieb. Die Boards waren hart wie Beton und die Spieler waren wirklich ratlos, weil von drei Darts sich meistens 1-2 verabschiedeten. Mittlerweile sind die BULLS-Boards mit Sicherheit in den Top 3 der besten Boards. Ich habe im "House of Darts" 4 Boards hängen und die Qualität ist meistens immer unterschiedlich. Mal hat man absolute Top-Qualität, manchmal etwas schlechter und manchmal wirklich grottige Boards. Wir testen im "House of Darts" meistens auf dem rechten äußeren Board immer ein Board einer anderen Firma, denn als Standart-Board verwenden wir das Unicorn Eclipse Pro - logisch! Neulich hatte ich ein Board der Marke "Puma - Modell Shot" zum Test. Ich denke, dass es mit das teuerste Board ist, dass man derzeit kaufen kann. Es hat eine Rückseite aus Plastik, in der die Halterung bereits eingelassen ist. Ich war von der Qualität des Sisals, der Dichte der Fasern und der Farben absolut begeistert. Was nur leider keiner bei der Firma Puma berücksichtigte ist, dass das Board an einer festinstallierten Oché nicht zu verwenden ist. Durch die auf der Rückseite eingelassene Halterung hängt das Board 0,5 - 1,0 cm zu weit weg! Man soll es nicht glauben, aber es ist wirklich so und eigentlich logisch! Wollte ich die Boards hin und wieder verwenden, dann müsste ich das Board mit dünnen Holzstücken unterfüttern. Das mache ich selbstverständlich nicht...

    Was ich aber bei aller Diskussion nicht verstehen kann ist, dass keiner anscheinend schlechte Boards beim Händler umtauscht. Wenn mir der Spider nach wenigen Tagen aus dem Board entgegenkommt, oder es sich Beulen bilden, dann hänge ich das Board ab und tausche es um! Wenn man in Billiglohnländern produzieren lässt, dann muss man wissen, dass man es mit einem hohen Aufkommen an Reklamationen zu tun bekommt. Aber egal ob bei Barrels, Flights oder Shafts, ich habe die offensichtlich schlechten, fehlerhaften Dinge immer anstandslos umgetauscht bekommen.

    Natürlich muss ich jetzt in eigener Sache ebenfalls einen Kommentar loswerden. Mittlerweile versucht jeder große Darthersteller mein Produkt zu fälschen. Neustes Beispiel ist das "Wrap" der Firma Target. Zum Einen ehrt es mich sicherlich, aber auf der anderen Seite ärgert es mich ganz enorm. Die lassen die Dinger in Fernost zusammenflicken und sind natürlich wesentlich billiger. Aber auch hier kann man es den Kunden nicht recht machen! Man kann für einen solchen Preis keine Qualität verlangen oder erwarten! Ich lasse weiterhin in Deutschland produzieren und werde einen Teufel tun die Dinger in Indien oder China herstellen zu lassen. Deshalb ist das Produkt ein wenig teurer, aber ich schwöre bei allem was mir heilig ist, dass ich noch nie eine Reklamation erhalten habe. Jeder muss für sich selbst entscheiden, was er investieren möchte.

    Sicherlich gibt es noch einige Firmen die ihre Darts in England produzieren lassen, aber das sind nicht die Mengen anderer Firmen, die den Weg nach China eingeschlagen haben. Auch da habe ich die gleiche Meinung, wenn mir ein Produkt aufgrund schlechter Qualität nicht zusagt, dann tausche ich es um! Keine Frage... Wenn es Probleme mit den Farben der Flights, der Bohrung des Gewindes, oder den Einschnitten des Shafts gibt, dann schreibt bitte eine eMail direkt an den Hersteller!

    Gruß Gordon

    Gordon Shumway - "Game On..."

  • Beim Wrap hast du 100%ig recht!

    Wer besseres will, muss mehr zahlen. Aber wenn 2 Produkte gleich teuer sind, dann ist ein Vergleich schon zulässig.
    Und da ist halt kein Preisunterschied zu erkennen wie bei Deinem hervorragendem Wrap und den ganzen Target-/Bullsgedöhns. :daumen:
    Das die Legierungen z.B. schneller abplatzen als die z.B. von Target ist durchaus oft von Usern wiedergegeben worden.
    Und dass die Eclipse kürzer halten ist auch von sehr vielen Nutzern so als Erfahrungswert wiedergegeben worden.


    Wobei ICH glaube das Unicorn dies gewollt aktzeptiert um das "weichere" Sofortbespielen zu erreichen!

    Einmal editiert, zuletzt von Der Querulant (26. August 2011 um 10:33)

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