Ich meine irgendwo in diesem Forum gelesen zu haben, dass wenn man seine Technik verbessern will, man von profis das übernimmt, was alle gleich machen. Jetzt habe ich aber beobachtet das sich bei den meisten Rechtshändern der Dart in der Flugphase nach links um die eigene Achse dreht.
Ich wollte wissen ob das nur zufall ist oder ob das dazugehört??
Rotation des Darts während der Flugphase
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Meiner bescheidene Meinung ist, dass ich es eher für Zufall halte. Ich habe zwar mal etwas darüber gelesen, dass sich ein Dart, der sich um die eigene Achse rotiert, stabiler fliegen soll, aber...wenn man die Superzeitlupen von einigen Topspielern betrachtet, würde man hier jede noch so geringe Fingerbewegung, die dem Dart Rotation geben würde erkennen. Eine bewußte Rotation des Darts herbeizuführen..., hmmm glaube ich eigentlich bei so gut wie keinem Spieler dran, es sei den es ist Bestandteil seiner individuellen Wurfstiles.
Ich meine daher, dass es zumindest mich persönlich von einem geraden, direkten Wurf eher ablenken oder stören würde zusätzlich noch eine Rotation in die Bewegung hineingeben zu müssen. Sehe für mich persönlich da keine Notwendigkeit. Ich versuche nach dem Motto zu werfen: Lasse alles Unnötige weg, dass dich nicht direkt zum Ziel führt....eine ewige Baustelle...
Beispiele hierfür wären: Nahezu alle Topspieler und besonders: Steve Beaton, Mark Walsh, Barney natürlich, Phil Taylor und einige Andere... -
Genau so ist es, wie Steffen schreibt.
Es ist schon schwierig genug, den Pfeil auf das Ziel zu dirigieren. Und das mit immer der gleichen Bewegung.
Obwohl es Spieler gibt, die dem Pfeil einen Rotationsimpuls mitgeben, glaube ich nicht, daß das gesteuert, sondern mit in Kauf genommen wird.
Eine Rotation, die dem Pfeil eine Kreiselstabilität geben würde, müßte bei dem geringen Durchmesser schon eine beachtliche Drehzahl bedingen.
Ich hab 's mal getestet:
bei 15 000 1/min bleibt ein 7,8mm 25g Pfeil für ca. 3 Sekunden mit der Spitze auf einer Stahlplatte stehen.
Anders ist das bei Pfeilen zum Bogenschießen.
Hier wird durch die Rotation bei nicht ganz geraden Pfeilen die Länge der Schwingungsamplitude klein gehalten.
Das heißt, daß nicht der Pfeilschaft auf seiner gesamten Länge schwingt sonder die Schwingung auf mindestens die Hälfte der Pfeillänge reduziert wird.
Es schwingt z.Bsp. die vordere Hälfte und die hintere auch noch einmal. Dadurch bewegt sich die Spitze nicht zu sehr aus der Pfeilachse heraus.
(Kennt man auch von Gitarrenseiten, die am 12. Bund angeschlagen, auch auf jeder Hälfte schwingen.) -
Beispiele hierfür wären: Nahezu alle Topspieler und besonders: Steve Beaton, Mark Walsh, Barney natürlich, Phil Taylor und einige Andere...
Gegenbeispiel der relativ unbekannte Adrian Lewis - ups, 2x WM, na gut.

Der zwirbelt die Darts regelrecht aus der Hand und der Wurfstil gleicht eher einem "hinrotzen" als wirklichem gezielten Werfen. Scheinbar kommt bei ihm alles aus der Armbewegung, er hat ja auch schon mehr oder weniger "blind" 180er zugemacht.
Umso unverständlicher für mich, daß diese Art zu werfen so unglaublich erfolgreich ist. Hut ab!
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okay danke,
ich wollte es nur mal wissen
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