Winmau Dortmund Open 2013 abgesagt

    • Offizieller Beitrag

    Die Winmau Dortmund Open sind ab sofort Geschichte!

    Leider schon wieder ein Traditionsturnier welches den Bach runter gegangen ist. Habt ihr irgendwelche Ideen wie man die Turniere wieder nach oben bringen kann damit nicht die Veranstalter nur auf Kosten sitzen bleiben (ein paar Ansätze habe ich ja schon in den Artikel eingebaut !!!)

    Ob sie es 2014 noch einmal versuchen werden ist in meinen Augen fraglich, von daher rede ich von "gestorben" :wand:

    Also ich werde das Turnier vermissen...

    Echse

  • Das "Problem" bei den großen Turnieren ist in meinen Augen, dass man ziemlich viel Geld (um die 17€ oft) zahlt und dann nach 4 Legs wieder nach Hause kann.

    Da gehen lieber die meisten zu nem kleinen lokalen Turnier und haben wenigstens ein Doppel Ko System.

    Wenn ich an meine letzten beiden großen Turniere zurückdenke (Antwerpen und Bochum), haben die mich jeweils ca. 50€ gekostet (Sprit, Antritt, Fritte, Trinken). Dafür kann ich auch schon ein paar Abende so in die Kneipe gehen.

  • Das "Problem" bei den großen Turnieren ist in meinen Augen, dass man ziemlich viel Geld (um die 17€ oft) zahlt und dann nach 4 Legs wieder nach Hause kann.

    Auf den Dortmund Open wurde Doppel KO gespielt. Dazu gab' es noch ein Zusatzturnier. Ich kenne kaum Turniere, wo jeder gegen jeden gespielt wird...

    Live as if you were to die tomorrow. Learn as if you were to live forever.

  • Wie kann man Turniere wieder nach oben bringen?

    Das ist wohl eine sehr gute Frage und dürfte nicht leicht zu beantworten sein!

    Ich denke, die äußeren Umstände spielen da eine große Rolle.
    Auch Turniere werden als Geschäftsmodell angesehen, das fängt auf Clubebene schon an!
    Da wir uns mitten in einer Wirtschaftskrise befinden, gestaltet es sich aber recht schwer daraus Profit zu schlagen.

    Man kann sich jetzt die Frage stellen, ob man dem Enthusiasmus entgegen setzt und wieder zurück zu alten Wurzeln kommt?
    Womit wir zu dem berühmten Spruch kommen *Früher war alles anders!*.

    Ja, das war es früher. Da war auch alles noch günstiger und wir hatten alle mehr Zeit.
    Zeit, ein sehr wichtiger Faktor um ein großes Event zu organisieren. Opferung von sehr viel Freizeit, neben Familie, Beruf und Hobby.
    Wenn da am Ende der Veranstaltung nur ein schöner Tag steht, bei dem ich gerade mal Freigetränke bekommen habe und unter dem Strich kaum etwas bei rum kommt. Ja, dann verliert man auf Dauer die Lust daran.

    Fangen wir doch mal ganz unten an! Ich hole dabei absichtlich sehr weit aus! :)

    Die Probleme fangen in den Verbänden auf Bezirksebene doch schon an.
    Jeder kocht irgendwo sein eigenes Süppchen, Talente werden wenig bis gar nicht gefördert, Turniere sind nicht mehr attraktiv genug, Wege sind weit usw. und sofort.
    Ich könnte da Seitenweise Punkte aufführen, die einfach so sind wie sie sind, aber nicht unbedingt zum Guten beitragen.

    Der Schluss daraus ist doch der:
    Als Spieler verliert man schnell die Lust, somit geht die Spielpraxis verloren und letztendlich der Mut auf Landes- oder DDV-Ebene zu spielen. Von Weltverbänden möchte ich gar nicht erst sprechen.

    Man sieht dort immer wieder die selben Gesichter und immer wieder die selben Gesichter machen sich den Erfolg unter sich aus.
    Dagegen ist auch keineswegs etwas einzuwenden, schließlich haben sich diese Gesichter das auch erarbeitet. Nicht das wir uns da falsch verstehen.
    (Bitte den Ausdruck Gesichter nicht persönlich nehmen ;) )

    Als ein großes Problem sehe ich ebenso an, dass man in bestimmten Regionen täglich Turniere spielen kann.
    Das mag für den Einzelnen, in dessen Nähe, völlig ok sein, allerdings wird dort nie ein besseres Feld zusammen kommen. Man ist dort meistens unter sich, bringt einen auf Dauer aber nicht weiter.
    Es ist bequem und warum soll man weite Wege fahren, wenn das Gute doch vor der Haustür zu finden ist. :)

    Einen weiteren Punkt, den ich aufführen möchte, sind die Ligen!
    In der Regel haben wir 16 Spieltage, kann natürlich von Liga zu Liga etwas variieren, aber das sind im Schnitt 16 Wochenenden. Dann gibt es da die Sommerliga, 4er-Team, Pokalwettbewerbe und ich weiß nicht was noch alles.
    Wieder eine Menge Wochenenden die verloren gehen können.

    Wo blieben da Familie, Beruf und andere Freizeitaktivitäten?
    Von den Sprit-preisen mal ganz abgesehen.

    Man könnte jetzt sagen, dass man das ja aus freien Stücken macht!
    Ja, klar.
    Aber was bleibt mir auch anderes übrig?

    Es gibt auch so nette Argumente, dass man für Fußball, Handball, was weiß ich, ja auch so viel Zeit aufbringen würde!

    Auch das kann ich nachvollziehen, allerdings spiele ich als z.B. Fußballspieler nicht zusätzlich 3 weitere Ligen, ettliche RLT-Turniere im Jahr und ich Spiele in einem Team von bestimmt 15 Leuten, die sich die Sprit-kosten teilen. Mit Glück unterhält der Verein sogar einen Bus, dann halten sich die Kosten noch mehr im Rahmen.

    Noch ein weiterer Punkt, was die Ligen betrifft.
    Je höher ich spiele, desdo weniger Spiele mache ich an einem Spieltag!

    Für viele ist das ein Argument, dort keine Mannschaft zu melden, selbst wenn sie die Qualifikation dafür geschafft haben.
    Logischer Weise erhöhen sich auch die Anfahrtswege, sobald ich aus der Bezirksebene heraus bin.

    Ich könnte jetzt noch viel viel weiter ausholen, aber das würde den Rahmen emens sprengen.

    Meiner Meinung nach sollte man ganz unten anfangen und den Dartsport interessanter gestalten.
    Welches Konzept auch immer dort zum Tragen kommen kann.

    Seit Jahren werden immer wieder die gleichen Schienen benutzt und es fehlt der Mut andere Wege zu gehen. Vielleicht wäre das ein Ansatzpunkt etwas zu ändern.

    Ich persönlich finde das Ranglistensystem nicht gut.
    Für mich wäre eine andere Variante viel interessanter, die auch seine Reize hat.

    1. Qualifikationsturniere auf Bezirksebene, mit einer festgelegten Anzahl an Teilnahmen um sich zu qualifizieren

    - hier könnte man den Ranglistencharakter beibehalten
    - untere Spielklassen kommen viel öfter mit Stärkeren in Berührung
    - mehr Turniere auf Bezirksebene
    - Wege kürzer
    - ich als Spieler bin motivierter mich dort zu qualifizieren, spare dabei noch viel, viel Geld
    2. 1 Turnier auf Landesebene, abhängig von Qualifikanten der Bezirksebene
    - Qualifikation für ein bundesweites Endturnier (z.B. Deutsche Meisterschaften)
    - Vertretung der Landesebene, ähnlich German Masters
    3. Endturnier aller Qualifizierten der Landesebenen

    Ein großer Vorteil für den Dachverband, man macht sich nicht von Traditionsturnieren abhängig.
    Traditonsturniere können dennoch erhalten bleiben, denn solche Events wie Bochum werden weiterhin hoch frequentiert sein und sind eine weitere Option. Meistens handelt es sich dabei ja sogar um WDF-Turniere.
    Aber selbst diese Turniere sind nicht davon befreit, aufgegeben zu werden.
    Man bedenke, dass auch der Gold Cup in Bremen auf Messers Schneide steht und auch dort noch nicht klar ist, was die Zukunft bringt. 2013 scheint gerettet zu sein, aber darüber habe ich noch keine verlässlichen Informationen bekommen.

    Wer auf solchen Turnieren spielen möchte fährt dort auch hin!

    Wenn ich aber kurz vor der Quali beim DDV bin und mir noch wenige Punkte dazu fehlen, bin ich zur Zeit dazu gezwungen nach Donnersberg, Karlsruhe, Nürnberg usw. zu fahren.
    Erschreckend weite Wege aus dem hohen Norden, um sich vielleicht sogar gar nicht zu qualifizieren. Die Wege in den hohen Norden sind genauso weit.

    BREAK!!!! :daumen:

    Ui Ui, das war jetzt verdammt viel und spiegelt nur einen Teil meiner Gedanken wieder.
    Vielleicht spreche ich damit aber einigen aus der Seele.

    Mir ist bewusst, dass man nicht einfach alles um schmeißen kann. Es werden ja auch nur meine Gedanken gespiegelt und keineswegs eine Allerheillösung präsentiert.
    Ich gehe davon aus, dass viele, viele Punkte in diesem Thread zusammen getragen werden. Ob sich daraus ein schlüssiges Konzept entwickeln lässt, stünde dann auf einem ganz anderen Blatt.

    Natürlich wird einiges nicht umsetzbar sein, aber Vorschläge sind Vorschläge und als Verband würde die Zufriedenheit meiner Mitglieder im Vordergrund stehen.
    Aber als Verband muss ich auch flexibel auf die unterschiedlichsten Umstände reagieren können, um nicht wie jetzt auf einmal da zu stehen und dicke Backen zu machen.

    Das waren jetzt meinen bescheidenen 5 Cent.
    Ihr dürft mich jetzt auseinander nehmen, zurecht weisen und konstruktive Kritik üben!
    Ich wollte das alles nur mal aus meiner Sichtweise schildern.

    Und weg! :duw:

    Einen schönen Gruß und *GOOD DARTS*
    Darty

  • Heißt das jetzt dass der BVB dieses Jahr kein Meister wird? LOL

    Die WINMAU Open beißt sich Jahr für Jahr mit meinem Terminkalender. Entweder ist M-Feier oder sie fällt halt einfach aus!

  • Das würde jetzt bedeuten, dass man auf Einzelschicksale Rücksicht nehmen müsste!
    Ich bezweifle mal den konstruktiven Sinn dieses Beitrages.

    Mir ist es egal, ob sich das mit irgend einem Kalender von irgend Jemand beißt.
    Es hilft nämlich keinen Stück weiter, sorry. ^^

    Einen schönen Gruß und *GOOD DARTS*
    Darty

  • Ich bezweifle mal den konstruktiven Sinn dieses Beitrages.

    Hoffi eben, aber das was Sie geschrieben haben, ist exzellent formuliert und kann man jederzeit unterschreiben, mich würde allerdings ein Kassensturz
    der Winmau Dortmund Open interessieren; Einnahmen und Ausgaben bzw. auf welche Kosten ist man denn sitzengeblieben?

    mfg mike

  • Naja, eigentlich nicht zur Winmau Open, sondern zur Wurzel allen Übels, zumindest aus meiner Ansicht.

    Ich wollte eigentlich damit sagen, dass man hier nur die Spitze eines Eisberges sieht und darauf hinweisen, dass das Übel vielleicht schon weit unter der Wasseroberfläche zu suchen ist. ;)

    Einen schönen Gruß und *GOOD DARTS*
    Darty

  • Interessant welche Gründe hier an die Oberfläche geschwemmt werden, während andere genannte Ursachen einfach undiskutiert bleiben. Zum Beispiel der Beitrag von Echse unter Dartnews mit folgender Passsage:

    Die einzige Möglichkeit welche uns als Dart-Gemeine in meinen Augen bleibt um dieses zu verhindern ist an den jeweiligen Turnieren in Zukunft möglichst zahlreich teilzunehmen und auch vor Ort zu verzehren. In den letzten Jahren hat die "Selbstversorgung" mit Alkoholika auf den Parkplätzen in meinen Augen viel zu extrem zugenommen. Die Organisatoren dieser Turniere benötigen jedoch auch und vor allem den Verzehr der Leute in der Halle, um die imensen Kosten, mit welchen ein solches Turnier verbunden ist, tragen zu können.

    Wer die Reihe der Fahrzeuge mit geöffneter Kofferraumhaube vor dem Convention Center im Seepark Kirchheim sah, ahnt welche Umsätze dem Veranstalter dank Eigenverzehr verloren gingen. Am privaten Tresen war zu jeder Zeit mehr los als in den Ausschankbereichen der Halle. In der Halle nix verzehren, stattdessen Hammermischungen im Kofferraum mischen. Der abgebaute Rest landet im bald überfluteten Toilettenbereich. Oder auch nicht. Einige urinierten direkt neben den Fahrzeugen. Flaschen wurden einfach in die kleine Böschung zwischen Privatzufahrt und angrenzender Landstraße entsorgt. Oben rein, unten raus. Das ist das Bild des Dartsports in der Öffentlichkeit. :ohno_

    Just my 2 cents...

    Agulo

  • @Angulo
    Soll ich hier im Forum Kreuz und Quer lesen? :umwerf:

    Wo bitte kommt Dein Anflug her?

    Ich bin nicht gewillt das komplette Forum durch zu lesen, um vielleicht auf diese Diskussion zu stoßen.
    Ich lese gewiss viel, aber bestimmt nicht alles und schon gar nicht was vor Urzeiten mal veröffentlicht wurde.
    Links zu solchen Dingen wären da schon hilfreich. ;)
    In diesem Thread kann ich Deinen Beitrag zumindest nicht finden. Ich würde aber gerne wissen, wo Dein Zitat her kommt. :friend:

    Zu Deinem angesprochene Beitrag möchte ich dennoch etwas sagen.

    Ich habe keinen Plan was in Kirchheim für Preise genommen wurden! Aber wenn ich mir so manche Preise auf anderen Events ansehe, kann ich durchaus verstehen, dass die Leute sich für 3 Glas Whiskey-Cola, 3 Flaschen Cola inkl. Whiskey selber kaufen können. Das mag jetzt etwas überspitzt sein, aber Du weist was ich damit sagen will.

    Wenn ich sehe, dass z.B. Zubehörverkäufer 5 € auf Ihre Ware schlagen, die sie im Online-Shop günstiger anbieten. Dann hat so etwas einen bitteren Beigeschmack und der Teilnehmer fühlt sich abgezockt.
    Für einen Pott Kaffee 2€ oder mehr zu nehmen, dafür bekomme ich ein 3/4 Pfund Kaffee bei Aldi und der schmeckt oft sogar besser.
    Werbung für Veranstalter, Betreiber oder Händler ist das ganz bestimmt nicht und die Leute sind nicht dumm, die merken sich das.

    Ich kenne die Lokalität jetzt in Kirchheim nicht und kann da wahrlich nichts zu sagen. Aber wenn ich auf ein Turnier fahre möchte ich nicht, aus Profitgier, ausgenommen werden. Oft muss ich Hotelkosten, Anfahrt kosten und Verpflegung berappen. Und entschuldige, das die Preispolitik mancher Veranstalter oder Lokalitäten einen dazu bewegen, sich selber zu verpflegen.
    Als Weltbürger ist das mein gutes Recht und als Veranstalter würde ich die Gründe vielleicht mal nicht beim Bürger suchen.

    Klar, essen und trinken muss jeder, deswegen kann man da ja mal die Preise entsprechend wählen. Sich aber daran bereichern wollen, nur weil die Leute essen und trinken müssen, Entschuldigung, aber das geht gar nicht.

    Wie oft kann man sehen, wo die Ware eingekauft wurde?
    Man läuft ja auch nicht blind in der Weltgeschichte rum und kann sich selber ausrechnen, dass bei einem Brötchen für 50 Cent und einer Salamisscheibe für 10 Cent ein Aufschlag von 100-250% genommen werden.

    100-125% kann ich nachvollziehen aber wo bitte liegt da das Verhältnis darüber?

    Ja, ja, Personal soll bezahlt werden, die Miete muss berappt werden usw. usw. usw.!
    Sorry, wenn ich an Traditionen festhalten muss, aber die Miete immer teurer wird komme ich als Veranstalter irgend wann unter Druck.
    Lieber dann über Parkplatzsünder sprechen, als Traditionen zu überdenken.

    Ich kann mich an schulische Rechenaktivitäten erinnern, dass man mit Masse und entsprechend günstig auch verdienen kann. Die Masse macht es eben und der Bürger ist gewillt auch vernünftige Preise zu zahlen.
    Unterdessen wird lieber noch ne Schüppe drauf gelegt und wundert sich dann über Parkplatzsünder.

    Letztendlich stehe ich auf dem selben Standpunkt wie Echse, aber dann muss eine Veranstaltung auch entsprechend interessant und vor allem erschwinglich gestaltet werden.
    Man hat aber oft nur das Dollarzeichen im Auge und erwartet einen entsprechenden Obolus, den man sich in die Tasche stecken kann.
    Die Sache ansich tritt dabei völlig in den Hintergrund, sorry.

    Diese Diskussion zu führen ist ansich schon ad absurdum.
    Es wird sich auch dadurch nichts ändern, nur weil hier ein paar people sich darüber unterhalten.

    Und sich hin zu stellen und zu sagen *Leute, Ihr müsst mehr an Turnieren teilnehmen und vor allem dort die Theke besuchen* reicht da nicht aus.
    Hier wird das Problem nur wieder auf dem Rücken des Teilnehmers ausgetragen, aber selten darüber nachgedacht, dass der Veranstalter auch andere Wege gehen könnte.

    Tradition ist eben alles!

    Du merkst, das Wort Tradition ist für mich völlig über bewertet und nur ein schöner Deckmantel für manche Rechtfertigungen.

    Einen schönen Gruß und *GOOD DARTS*
    Darty

  • @Angulo
    Soll ich hier im Forum Kreuz und Quer lesen? :umwerf:

    Wo bitte kommt Dein Anflug her?

    Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber Agulo hat einfach nur den OP gelesen und auf den angefügten Link geklickt und auch diesen gelesen.
    Zumal er mit seiner Festellung recht hat, so sieht die Situation auf allen Tunieren aus, die ich mitfahre.

    Es ist zwar schön das du sehr ausfühlich deine Sichtweise zum Ausdruck bringst, aber ein nicht unerheblicher Teil der Einnahmen erfolgt über den Ausschank.

    Zumal ich den Punkt der regionalen Unterversorgung von Steeldart Tunieren auch nicht nachvollziehen kann, ich kenne in NRW und anderen Bundesländern genügend Turniere in erreichbarer Entfernung, dass ich jedes WE ein Tunier besuchen kann.
    Auch Ranglistentuniere sind, obwohl ich nicht alle Verbände beurteilen kann, da um sich mit genügen competition zu versorgen.

  • Zitat

    Ich möchte Dir nicht zu nahe treten, aber Agulo hat einfach nur den OP gelesen und auf den angefügten Link geklickt und auch diesen gelesen.


    Ok, muss ich mir an die Hacken hängen, den habe ich nur überflogen und nicht konsequent gelesen.
    Dennoch ist der wieder nur auf den Kommerz bezogen und spiegelt nicht die eigentliche Situation und die Sichtweise der Teilnehmer wieder.

    Wer ist den wichtiger?
    Der Veranstalter oder der zahlreiche Teilnehmer?
    Der Veranstalter möchte Umsatz generieren, dafür benötigt er aber entsprechend die Anzahl der Teilnehmer.
    Wenn ich als Veranstalter mit einer falschen Preispolitik die Teilnehmer vertreibe, dann wird immer wieder dem Teilnehmer die Schuld daran gegeben.
    Und das halte ich für nicht gerechtfertigt. ^^

    Zitat

    Es ist zwar schön das du sehr ausfühlich deine Sichtweise zum Ausdruck bringst, aber ein nicht unerheblicher Teil der Einnahmen erfolgt über den Ausschank.


    Das habe ich auch nie angezweifelt!
    Ich habe lediglich die Preispolitik in Frage gestellt und die Aufschläge ad absurdum (neues Lieblingswort :) ) geführt.
    Was zudem dazu führt, dass die Teilnehmer weg bleiben.

    Zitat

    Zumal ich den Punkt der regionalen Unterversorgung von Steeldart Tunieren auch nicht nachvollziehen kann, ich kenne in NRW und anderen Bundesländern genügend Turniere in erreichbarer Entfernung, dass ich jedes WE ein Tunier besuchen kann.


    Du darfst aber NRW und das platte Land nicht vergleichen!
    Ich habe ja auch nicht von Unterversorgung gesprochen, sondern vom Überangebot.
    Es ist eben schön einfach um die Ecke ein Turnier zu spielen und eben nicht den weiten Weg nach sonst wo zu machen und gutes Geld für die Reisen zu investieren.

    Zitat

    Auch Ranglistentuniere sind, obwohl ich nicht alle Verbände beurteilen kann, da um sich mit genügen competition zu versorgen.


    Ranglistenturniere finden auf Bezirksebene gerade mal 4 Stück statt, auf Landesebene sind es ohne Doppel 6, auf Bundesebene dann schon 9 (noch mit Dortmund eingerechnet).
    Den Kommerzgedanken brauche ich da wohl kaum ausführen.

    Warum macht man das nicht umgekehrt?
    Dort wo man den Spieler erst mal aktivieren muss?
    Dort wo der Nachwuchs überhaupt erst mal herkommen muss?

    Um Spieler zu aktivieren muss ich ihnen erst mal die Möglichkeit geben Lunte zu riechen und die Motivation zu bekommen, höhere Ziele in Angriff zu nehmen.

    Erzielte Punkte, auf Landes- und Bundesebene fließen nicht in die Regionalen Ranglisten ein!
    Warum soll sich da ein Spieler auf den weiten Weg machen und viel Geld ausgeben, wenn er sich eh keine großen Chancen ausrechnen kann?
    Dann womöglich noch ein Single KO. Turnier, wo er auf starke Leute stößt und Gefahr läuft 500 km für 1 Spiel gefahren zu sein!

    Das sind doch alles Argumente des Teilnehmers und nicht des Veranstalters, nur werden diesen Argumenten kaum Gewicht verliehen.
    Beantworte mir bitte einer, warum das so ist?

    Ich verstehe das einfach nicht, wenn ich doch als Veranstalter auf zufriedene Teilnehmer angewiesen bin.

    German Masters kann ich im Übrigen gar nicht als Vergleich heran ziehen!
    Das ist ein Einladungsturnier und spiegelt nicht das wieder, worum es im Prinzip überhaupt geht.

    Einen schönen Gruß und *GOOD DARTS*
    Darty

  • Klar, essen und trinken muss jeder, deswegen kann man da ja mal die Preise entsprechend wählen. Sich aber daran bereichern wollen, nur weil die Leute essen und trinken müssen, Entschuldigung, aber das geht gar nicht.

    Du glaubst ernsthaft das die Veranstalter hinterher eine Woche nach Malle fahren weil sie sich "bereichert" haben?

    Schau Dir mal die Kosten an die heute ein Veranstalter zu tragen hat, rechne die erbrachte Arbeitszeit der vielen Helfer nicht nur während, sondern auch vor und nach dem Turnier (und damit meine ich weit mehr als nur Auf- und Abbau) mit ein und setze das ins Verhältnis zu dem "Gewinn" der dort erwirtschaftet wird.

    Viele Turniere werden nicht mehr ausgerichtet weil man irgendwann als Veranstalter an den Punkt kommt das man wenn jeder statt einer Stunde Arbeit zu investieren 1 oder 2€ spendet am Ende mehr übrig bleibt. Und das ist dann der Grund warum Turniere nicht mehr ausgerichtet werden.

    Jeder will nur alles umsonst, das kann nicht gehen. Einer muss es bezahlten, und das ist realistisch ausschließlich über Getränke zu finanzieren, oder eben über ein immenses Startgeld. Wenn kein Umsatz mehr beim Ausrichter verbleibt kann der den Event eben nicht mehr anbieten.

    Erst wenn die letzte LAN geschlossen, der letzte 3D-Shooter verboten und das Internet zensiert ist, werdet ihr merken, dass man seine Kinder doch erziehen muss.
    Bitte beachten: Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware! Du darfst sie kostenlos nutzen, allerdings ist sie nicht Open Source, das heisst Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.

  • Wir reden aneinander vorbei!
    Man sollte geschriebenes Wort schon richtig lesen. ;)

    Zitat

    Viele Turniere werden nicht mehr ausgerichtet weil man irgendwann als Veranstalter an den Punkt kommt das man wenn jeder statt einer Stunde Arbeit zu investieren 1 oder 2€ spendet am Ende mehr übrig bleibt. Und das ist dann der Grund warum Turniere nicht mehr ausgerichtet werden.

    Du hast scheinbar, ob bewusst oder unbewusst, die richtigen Worte gewählt - übrig bleibt -! Also doch Profit. ^^

    Im Umkehrschluss lässt das eine Annahme zu!
    *Solange ein Event plus, minus 0 heraus geht, ist es lohnenswert die Veranstaltung am Leben zu erhalten.*
    Das ist, denke ich, ein Wunschdenken, wäre aber lobenswert. Dann wird die Veranstaltung hauptsächlich für den Spieler gemacht und nicht fürs eigene Portemonnaie.

    Plus minus null heißt für mich, dass dort Personal, Mühen und Kosten inklusive sind.

    Zitat

    Jeder will nur alles umsonst, das kann nicht gehen.

    Das habe ich auch in keiner Silbe behauptet und ich sehe auch Niemand anderen, der das getan haben könnte.
    Ich habe lediglich davon gesprochen, dass man mit einer anderen Preispolitik und vielleicht noch mit einer anderen Ranglistenstruktur mehr Teilnehmer generieren könnte.
    Betonung liegt auch hier auf *könnte*.

    Die Argumentationsweise zeigt mir aber immer und immer wieder, dass diese Verantwortung bequem auf den Spieler abgewälzt wird.

    *Hey, Du hast nur einen Kaffee getrunken, aber 3 Stunden Dart gespielt!*
    Das sagt ein Wirt nur 1x zu mir, danach suche ich mir eine Ausweich-location, wo ich als Kunde noch gefragt bin.

    Ich bin mein eigener Herr und darf selber entscheiden, wo ich mein Geld ausgebe.
    Mal davon abgesehen, dass ich nicht nur einen Kaffee trinken würde, gibt es sicherlich andere Menschen die auch ihren Spaß haben möchten, denen es aber nicht so gut geht.

    1000 Kunden a 10 Cent Aufschlag pro Glas Wasser sind auch 100 € Gewinn, genauso wie 100 Kunden und 1 € Aufschlag. Ob das dem Kunden gefällt ist ja nebensächlich. [IRONIE aus]
    Wenn die Kunden ausbleiben, muss ich mir Strategien ausdenken, um wieder mehr Kunden zu akquirieren.

    Ne, ich schlage lieber nochmal 10% drauf und bleibe bei meiner *Tradition*, verliere dabei aber die letzten Treuen auch noch.

    Da macht ein Event mit langer Vorlaufzeit kaum eine Ausnahme. Dummer Weise ist man da von einem einzigen Termin abhängig und muss auf dem Punkt alles richtig gemacht haben.
    Sehr deprimierend, wenn es dann aus den unterschiedlichsten Gründen nicht funktioniert, schon klar. Aber das ist das berühmte Unternehmerrisiko.

    Im übrigen bin ich selber Unternehmer und kann durchaus beurteilen, vor welchen Problemen ein Unternehmen stehen kann.
    Mit dem einzigen Unterschied, dass ich mich Tag, täglich mit so etwas befassen muss und zusehen muss, dass meine Kinder ein Butterbrot mit zur Schule bekommen.

    Ich würde sicherlich in der heutigen Zeit auch kein größeres Event mehr aufzuziehen, dafür ist das Risiko viel zu hoch.
    Aber an der Entwicklung, der letzten Jahre, hätte man durchaus eine Tendenz erkennen können und mit Preventionsmaßnahmen reagieren dürfen.
    Und, mit Verlaub gesagt, die *Traditions*-Turniere gibt es schon viele, viele Jahre.

    Einen schönen Gruß und *GOOD DARTS*
    Darty

  • Die Argumentationsweise zeigt mir aber immer und immer wieder, dass diese Verantwortung bequem auf den Spieler abgewälzt wird.

    *Hey, Du hast nur einen Kaffee getrunken, aber 3 Stunden Dart gespielt!*
    Das sagt ein Wirt nur 1x zu mir, danach suche ich mir eine Ausweich-location, wo ich als Kunde noch gefragt bin.

    Ich bin mein eigener Herr und darf selber entscheiden, wo ich mein Geld ausgebe.
    Mal davon abgesehen, dass ich nicht nur einen Kaffee trinken würde, gibt es sicherlich andere Menschen die auch ihren Spaß haben möchten, denen es aber nicht so gut geht.

    Du hast Recht, Du kannst als Kunde natürlich aussuchen ob Du da teilnimmst, und auch ob Du dort Umsatz generierst. Aber wenn eben niemand Umsatz generiert kann das nicht funktionieren - vom drauflegen kann keiner leben!

    Wenn man Veranstaltungen sieht auf denen das Hütchen für 1,50€ angeboten wird und die Leute gehen trotzdem lieber an den Kofferraum - da hat der Ausrichter keine Chance. Du schreibst ja selber, Du würdest so ein Event nicht veranstalten, weil das Risiko zu hoch ist. Dann darfst Du Dich aber auch nicht beschweren wenn andere das auch so sehen...

    Jeder muss heute sehen wo er bleibt, aber Leben und Leben lassen! Und wenn ein Verein ein geiles Turnier auf die Beine stellt und ich über den Tag ein paar Getränke, ein leckeres Essen und eine Menge Spaß hatte, dann muss mir das eben ein paar € wert sein. Das gebietet schon alleine die Fairness gegenüber dem Veranstalter!

    Bei unserem nächsten Turnier möchte ich ja auch gerne das die anderen kommen und bei uns Essen und Trinken!

    Erst wenn die letzte LAN geschlossen, der letzte 3D-Shooter verboten und das Internet zensiert ist, werdet ihr merken, dass man seine Kinder doch erziehen muss.
    Bitte beachten: Die Deutsche Rechtschreibung ist Freeware! Du darfst sie kostenlos nutzen, allerdings ist sie nicht Open Source, das heisst Du darfst sie nicht verändern oder in veränderter Form veröffentlichen.

  • den Parkplatztrinkern kann man schon einen Riegel vorschieben in dem man den Parkplatz etwas weiter weg vom Turnierort wählt oder das mit bringen von Essen und Getränken verbieten auf dem ganzen Gelände des Veranstaltungsortes also inkl. Parkplatz
    das muss dann halt kontrolliert werden und gegebenfalls Strafen geben bei Missachtung.

  • den Parkplatztrinkern kann man schon einen Riegel vorschieben in dem man den Parkplatz etwas weiter weg vom Turnierort wählt oder das mit bringen von Essen und Getränken verbieten auf dem ganzen Gelände des Veranstaltungsortes also inkl. Parkplatz
    das muss dann halt kontrolliert werden und gegebenfalls Strafen geben bei Missachtung.

    Weiter weg vom Turnierort? Wird dann auch ein Shuttleservice eingerichtet? :duw:
    Und willst Du wirklich alle Kofferrräume kontrollieren?
    Schwer duchsetzbar, da auch dort dann wieder zu deckende Personalkosten entstehen würden. Von der rechtlichen Durchsetzbarkeit will ich gar nicht anfangen....

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