Also wenn man sich das Damenturnier anschaut, respektive die Auswertung davon, dann wird das Dilemma von Beau schon recht transparent. Durch das Turnier hat sie sich gerade mal um 3 Punkte verbessert, hätte sie das Finale verloren dann wären 15 Punkte hops gewesen. Die Erwartungshaltung der Zahlen ist also bereits, dass sie 80% solcher Turniere gewinnt.
Gut, in dem Fall kam noch dazu, dass die hinter ihr rangierende Konkurrenz durch jeweils etwas schwächer eingestufte Spielerinnen rausgekegelt wurde (O'Sullivan durch Ouchi, die wiederum durch van Leuven, de Graaf durch Aoife McCormack, Byrne durch Paula Murphy, Winstanley durch Viinikainen).
Wenn man 200 Punkte als Klassenunterschied ansetzt gab es nur 1 potentielle Gegnerin, die nicht mindestens 1,5 Klassen schlechter einzustufen ist: Rhian O'Sullivan.
Effektiv waren es dann bei den Gegnerinnen von Beau (wohlgemerkt von der Theorie her, nicht vom Spiel): Hedman und van Leuven: 2 Klassen, Forsmark und Regnaud: 3, Aoki nicht ganz klar aber vermutlich fast 4, Bernadelli ziemlich unklar, wobei sie einen beachtlichen Average gespielt hat: Irgendwo zwischen 3 und 4 und zum Auftakt McGimpsey: 4,5.
Aus sportlicher Sicht ist das alles nicht wirklich kompetativ.