Beiträge von JoelH

    Nein diese Regel war bekannt, es war klar, dass Murphy auch mit WM-Titel nicht in die Top 16 einziehen würde. Er landete damals dann auf Platz 21. Wurde dann aber trotzdem immer gesetzt. Trotzdem ist sie sehr Unglücklich, wie ich finde. Und ich denke da könnte Hearn dran gedacht haben. Sie fällt zufällig auch in den Zeitraum als zwar meist Phil die Majors abräumte aber Colin Lloyd trotzdem die alte Punkteliste anführte.

    Man weiss es nicht, aber man kann schon davon ausgehen, dass ein Weltmeister an Rankingspot 1 leichter zu vermitteln ist als ein Weltmeister der an Position 21 steht, aber an 2 gesetzt wird. Frei nach dem Motto "keep it simple and stupid".

    Was aber nichts daran ändert, dass die WM einfach stark überbewertet ist. Aber ich glaube das ist eindeutig von der PDC so gewollt

    Man will eben sicherstellen, dass ein "Zufalls"Weltmeister wie z.B. Cross dann auch sofort überall mit dabei ist, ohne dass man sich verbiegen muss.

    Das ist z.B beim Snooker so eine Krux gewesen, k.A. ob die Regeln noch immer so sind. Aber da ist vor vielen Jahren Shaun Murphy aus dem nichts Weltmeister geworden, hätte aber in der Rangliste trotzdem nicht die Top 16 erreicht. Aber damit der WM immer gesetzt ist, wurde er quasi als Co-Nr. 1 in die Setzlisten gebracht und der normalerweise gesetzte Spieler auf Rang 16 hatte das Nachsehen und flog aus allen Setzlisten raus was natürlich schlecht ist.

    Mir ist es völlig schnuppe was wieviel zählt, Jeder weiß vor dem Turnier was es zu gewinnen gibt, soll er sich eben zur rechten Zeit anstrengen, das ist Profisport.

    Mich stört lediglich, vom mathematischen Standpunkt gesehen, die Inkonsistenz in sich durch die Inflation/Deflation des Sponsorengeldes. Das ist m.E. nicht professionell. Das ist für die Gosse, damit es auch die BILD kapiert.

    Ich finde die »Geldrangliste« eigentlich die beste Variante. Die ist einfach transparent, mit 100% nachweislichen Summen als Kriterium.

    Das einzige was mich daran stört ist, das die Preisgelder der Turniere selbst variieren. Sprich, wenn du z.B. Weltmeister warst und 450.000 Pfund bekommen hast, dann zwei Jahre später diesen Titel wieder verteidigst aber 500.000 Pfund bekommst, dann hast du ohne eine Leistungsänderung einfach mal 50.000 Pfund gut gemacht, einfach weil der Sponsor für genau dieses Turnier das finanziert hat. Von daher könnte man dieses System durchaus beibehalten, aber eben anstatt mit Preisgeld mit Punkten belegen, die man ja mit dem aktuellen "Geldstand" identisch setzen könnte, dann aber nicht mehr verändern sollte. Denn warum ist heute ein WM-Titel mehr wert als letztes Jahr oder vor zwei Jahren?

    Na ja, ist ja eine recht simple Kosten/Nutzen-Rechnung.

    Wenn man aus der Erfahrung annimmt, dass Sherrock und Ashton sich die PDC Finals weiter teilen, dann ist für die anderen pro Turnier nur HF mit max. 400 Pfund drin. Und dann musst du noch Glück mit der Auslosung haben.

    Dafür ist dann aber in Wales die Sahne nicht mit dabei und man kann immerhin in zwei Finals bis zu 3000 Pfund abholen. Dazu noch einige Teamwettbewerbe wo es auch noch Geld gibt.

    Die Anreisekosten dürften ähnlich, oder sogar niedriger sein.

    Von daher, für jeden bei dem der PDC-Zug abgefahren ist, also im Prinzip für alle außer Sherrock, Ashton, Hetman und Dombromyslova macht WDF vom monetären Standpunkt her mehr Sinn würde ich sagen.

    Dir ist aber schon klar, dass TBA "to be announced" bedeutet, oder?

    Aber nur im Bezug auf die Uhrzeit, der Tag steht fest. Es ist üblich, dass die ersten 3. Runder auch die ersten Achtelfinale spielen, damit alle Spieler ungefähr die gleichen Tage Ruhe haben.

    Ich hatte eigentlich gedacht, dass das vierte Leg die Entscheidung ist, also je nachdem ob Gaga das 3:1 macht oder Wright das 2:2. Gut dass ich mich geirrt hatte. Passiert ja sonst nie.

    Genau das dachte ich auch. Es wäre so typisch gewesen. Der Favorit strauchelt aber der Herausforderer kann es dann nicht nutzen. Wobei straucheln jammern auf sehr hohem Niveau ist, immerhin hat Wright einen Ave. > 101 gespielt, das war keine Laufkundschaft. Umso besser!

    Beim Matchdart dachte ich zuerst er steckt auf der falschen Seite vom Draht, genauer kann man den nicht ins Eck zirkeln.

    Also darf ich Dich und Deine Beiträge hier affig nennen?

    Klar, das Problem dabei, es wäre unpassend. Zumindest wenn du mich fragst. Das ist ja der Witz bei der Sache, die Konnotation der Begriffe.

    Denn der Unterschied zwischen Price, MvG und King ist nicht etwa der wie sie die Emotionen zeigen, sondern wie echt diese Emotionen wirklich sind. Gerade Price hat sich da im Laufe der Zeit etwas verritten und hat dann auch die Quittung vom Publikum bekommen. Er hat sich jetzt wieder etwas mehr im Griff, weil er gemerkt zu haben scheint, dass die Leute Show durchaus goutieren, aber die Show eben nicht wichtiger werden darf als das Spiel selbst.

    Und beim Finale jetzt muss ich sagen, die Emotionen von King waren einfach echt. Unabhängig davon ob man das jetzt gut oder schlecht findet, King war einfach völlig genervt von der überzogenen Brüllerei von MvG. Das ist sein gutes Recht und das hat er eben dargestellt mit seiner Mimik. Und ich finde eben dieses subtile, mitunter auch ganz schön böse einfach Interessanter als dieses Alphamännchengehabe.

    Das ist wie mit Humor, die einen finden Schenkelklopfer gut, andere eben Witze bei denen man Mitdenken muss. Beides hat seine Berechtigung, aber man muss eben nicht beides mögen.

    Du magst den Begriff affig nicht, gut, dein Problem, kann ich damit leben, wird aber nichts an meiner Meinung ändern.

    Aber eben auch wie es dort steht - Gebrauch: "umgangssprachlich abwertend"

    Alle Worte, die abwertend gemeint sind, sind abwertend. Natürlich, das liegt in der Natur der Sache. Ich könnte auch schreiben ich finde das Benehmen von MvG und Price schlecht. Das ist auch abwertend, es würde es aber nicht so gut treffen. Deshalb gibt es ja so viele Worte für im Prinzip die gleichen Dinge.

    Auf was es ankommt ist ob es persönlich beleidigend ist. Und das ist es nicht.