Beiträge von dartblog

    Finds lustig wie nach jedem Pro Tour oder European Tour Titel von Initialzündung gesprochen wird nur um dann 7m nächsten Major Finale wieder zu verlieren.

    Ich denke eher das es einen Sieger ausmacht an sich zu glauben. Es gibt viele Beispiele, die immer wieder herbe Niederlagen einstecken mussten und dann, nach etlichen Fehlschlägen, durchgestartet sind.

    Mir sind solche Menschen lieber, als der Mob, die in den Stunden der Niederlage noch auf die Wunde drücken. Das sind die wahren Verlierer, nicht derjenige, der immer wieder aufsteht.

    Das heißt, die alte "Garde" rückt jetzt etwas in den Hintergrund und überlässt den "jüngeren" den Vortritt auch gern was zu verändern. Unsere erste Idee war es halt einen "Strafenkatalog" zu entwerfen, damit man das Thema "Ernsthaftigkeit" ein bisschen verstärkt. Alle wünschen sich im Verein eine neue Marschroute und das soll unter anderem der erste Schritt sein.

    Ich habe mich auf diesen Ansatz bezogen. Aber wenn du sagst, dass ihr das nur zum Unterhalten und Spaß einführen möchtet, dann kann der Satz ja komplett entfallen.

    Das ist dann auch eher ein Sauf- oder Eventkatalog, wie ihn viele Dartvereine haben. Warum auch nicht.

    Strafen sind das letzte, was ich in einem Verein, wo ich meine Freizeit verbringen will, sehen will.

    Ernsthaftigkeit ist eine Sache der Motivation. Wenn ich für etwas brenne, dann bin ich auch pünktlich und mache auch alles mit.

    Daher würde ich eher den Weg gehen, herauszufinden, was der einzelne Spieler für Ambitionen hat. Wichtiger für die Gemeinschaft und zukünftige Erfolge sehe ich das Teamgefüge.

    Das kann man mit etwas Verstand und Gefühl für Gruppen gut steuern. (Stichwort "Teamuhr")

    Und was die Frage zum Training angeht. Auch hier kannst du kaum etwas durchdrücken. Abgesehen, dass ich unter "richtiges Training" etwas anderes verstehen, als dauerhaftes Spiele am Board, sehe ich das so, wer will der darf. Wer nicht will der darf sich auch enthalten.

    Ich habe das so in Vereinen geregelt, diejenigen, die sich in den Bereichen Koordination, Wurfgefühl, Technik und Mental weiterentwickeln wollten, sind 30 min. früher gekommen. Der Rest konnte sich dann an die sich anschließenden Übungs- und Trainingsspiele anschließen.

    So ist es möglich, jeden mitzunehmen, aber man darf auch nicht sauer sein, wenn es nur Zocker sind, die einfach nach der Arbeit abschalten wollen und ein wenig den Kick des Spielens genießen möchten. Wenn man das unterscheiden kann, wird man schnell die herausfiltern, die Bock auf mehr haben. Das spart dir Zeit und jede Menge Ärger. Du wirst niemanden motivieren können, der keinen Bock hat.

    Ich mag keinen Fußball^^

    Aber davon gehe ich nicht weg dass 99% der Sportler vorrangig wegen Geld spielen. Du würdest doch auch nicht arbeiten ohne Geld zu bekommen, oder?

    Du kannst ja denken, was du möchtest, aber die Realität sieht anders aus. Es gib viele Spitzensportler, die ohne einen Nebenjob, ihre sportliche Tätigkeit nicht ausüben können. Und ich meine Sportler, die in Nationalmannschaften oder der Bundesliga spielen usw. Die somit an der Spitze der Nahrungskette sind.

    Und du denkst,dass er da der einzige ist.^^

    Fast jeder Sportler (egal welche Sportart) spielt vorrangig für Geld. Klar haben die dann vielleicht auch Spaß aber im Spitzensport geht es nur ums Geld...

    Vielleicht schaust du zu viel Fußball, da mag das stimmen. Aber Spitzensportler sind nicht gleichzusetzen mit Profisportler in den Top-Mainstream Sportarten.

    Generell sollte es kein Problem sein, mit unterschiedlichen Rhythmen zu werfen und dabei annähernd gleiche Ergebnisse abzurufen.

    Was ich häufig bei Spielern beobachte, die zu mir kommen, sie denken in den Wurf hinein. Das ist gerade bei der langsameren Variante von Nachteil. Hier sind sie dann oft besser aufgestellt, wenn sie einen schnelleren Rhythmus werfen.

    Wenn man sich die beiden Varianten anschaut, ist die eine handlungsorientiert (schneller Ablauf/Orientierung auf das Ziel) und die andere Variante lageorientiert. Bei letzterer ist das Problem, dass man sich oft in ein Denken an Konsequenzen oder technische Aspekte kommt. Das ist natürlich nicht förderlich. Gerade wenn man sich die ganze Zeit damit beschäftigt, was für einen besser ist oder nicht, ergibt das im Training selten nützliche Effekte.

    Daher würde ich eher mit unterschiedlichen Rhythmen trainieren und die Vorteile den jeweiligen Spielsituationen zuordnen. Denn in schwierigen Situationen kann es nützlich sein, etwas schneller zu werden. Das hilft vielen Spielern, die Gedanken weiterhin auf das Spiel zu fokussieren und sich nicht mit Konsequenzen eines Fehlwurfs zu belasten.

    Auf der anderen Seite kann es an der richtigen Stelle wertvoll sein, den Rhythmus etwas zurückzufahren, wenn man merkt, dass gar nichts mehr läuft und man in einer Art Autopilot unterwegs ist.

    Was man aber auch erkennen kann, wenn ein Spieler denkt, er ist extrem langsam oder extrem schnell, sind es oft nur Nuancen und fühlen sich viel dramatischer an, als es eigentlich ist.

    In meinen Trainings wende ich oft Rhythmusänderungen an und bin erstaunt, wie Spieler die Ausführungsgeschwindigkeit kaum ändern, obwohl sie deutlich langsamer oder schneller werden sollen. Zeigt man ihnen dann am Monitor mit Zeitmessung, dass es kaum Veränderungen gab, sind sie sehr überrascht. Ob das in deinem Fall auch so ist, ist natürlich nur eine Vermutung.

    Ziel wäre es aus meiner Sicht, das Training so aufzustellen, dass du in der Lage bist, den schnellen Rhythmus so zu übernehmen, dass bei Fehltreffern auch die richtigen Korrekturen kommen. Da es sich für dich anscheinend gut anfühlt, solltest du dann an dem Feintuning arbeiten. Da gibt es viele unterschiedliche Übungen. Würde ich aber mit einem abgedeckten Board machen, und hier eher auf Linienwürfe oder sowas aufsetzen.

    So bleibt der Wurf und die Korrektur "unbestraft" und das wesentliche, die feinmotorische Wurfveränderung" wird antrainiert.

    Genauso würde ich es mit der anderen Wurfvariante machen, nur dass hier der Wurfablauf im Vordergrund steht. Auch da gilt, Fokus nicht auf das Ziel, sondern abgedecktes Board oder abgedunkelter Raum. Hauptaugenmerk wäre dann auf das Wurfgefühl zu richten und nicht auf Ziele, Punkte oder andere, mit Konsequenzen behaftete Dinge.

    Ich denke, das ist eine Mischung aus Erwartungsdruck und Fokussierung auf die eigene Technik. Es geht dann sehr schnell nur noch um "Was mache ich falsch?"

    Ich rate Spielern, die ich trainiere immer dazu, dass sie eher die Lösung suchen sollen in Form von "wie kriege ich den Dart in die 20". Das ist jetzt ein flaches Beispiel, soll auch nur zeigen, dass die eine Variante zu keiner Lösung führt, die andere aber eine gute Denkanweisung ist, sein Problem zu lösen ohne dabei die Technik zu hinterfragen.

    Denn Technikprobleme sind alleine kaum zu lösen, wenn man sich erstmal die Büchse der Pandora aufgemacht hat.

    Also ich muss gestehen, dass Youtube Videos nicht unbedingt meins sind. Aus einem ganz einfachen Grund. Als Tennistrainer kenne ich die Problematik zu genüge, dass ich ständig neue Schüler bekomme, die sich im Internet "den richtigen Schwung" abschauen und unbedingt auch diesen Schwung spielen möchte. Aus den unterschiedlichesten Gründen ist aber genau dieser Schwung nix für den Schüler. Das kann körperlich Gründe aber auch andere Gründe haben. Der Schwung muss zu einem passen und man kann nicht über einen Kamm geschoren werden. Das ist das Problem an Internet Videos, die sind für mich zu allgemein.

    Mir wäre ein realer Trainer, den ich stundenweise buchen könnte die liebste Option. Das Average Training und die anderen Trainingsspiele die kann ich auch daheim alleine machen.

    :/

    Jeder ist natürlich anders gepolt. Ich würde jedenfalls warmweiß nur für Orte wählen, wo ich entspannen möchte oder ich mich Wohlfühlen will.

    Ich will damit sagen, dass Farbpsychologisch warmweiß nicht die beste Option für eine lang anhaltende, konzentrierte Arbeit ist.

    Daher sind in Büros 5500K und mehr gängig und fördern die Konzentration und Aufmerksamkeit. Wenn du wärmere Leuchtmittel in deinem Keller installiert hast, wird das nicht funktionieren. Die Kontraste führen zu deinem Missempfinden. Das kann man dann nur mit angepassten Leuchtmitteln ändern. Du würdest in kürzester Zeit keine Probleme mehr haben.

    Aber wenn dir wärmere Farben lieber sind und du trotzdem deine Aufmerksamkeit hochhalten kannst, dann steht dem neuen Ring nichts entgegen.

    Wenn was positiv ist, kann ich es auch so schreiben.

    Aber ich beteilige mich bestimmt nicht daran, nahezu jegliche Niederlage schön zu reden, nur weil das hier gut ankommt und für jede noch so unnötige Pleite Alibis zu suchen.

    Wie häufig hier nach Niederlagen Sachen wie "Pech gehabt", "der Gegner hatte aber auch einen starken Tag", "eigentlich hat XY gut gespielt" lese, ist nun mal nicht mein Ding.

    Wenn die Spieler selbst auch so denken, werden sie sich kaum positiv entwickeln können.

    Wenn Hempel gegen einen Spieler, der in der Rangliste knapp 20 Plätze hinter ihm steht, 5-10 verliert und 4 Breaks kassiert, sind Sätze wie "eigentlich hat er ganz gut gespielt" aus meiner Sicht nicht angebracht, denn von Hempel kann/muss man inzwischen erwarten, dass er so ein Spiel gewinnt.

    Ich kann da nur für dein Umfeld hoffen, dass du diese Maßstäbe, die du an dir völlig wildfremde Menschen legst, nicht da auch noch ansetzt.

    Glückwunsch Clemens!! Damit hatte ich absolut nicht gerechnet.

    Nachdem er mit 6-4 in die Pause ging, hatte ich Hoffnung.

    Als er dann danach direkt 2x gebreakt wurde und mit 6-7 zurücklag, dachte ich, dass doch alles wieder seinen gewohnten Gang gehen würde.

    Aber dann hat Clemens einen tollen Endspurt gezeigt und einen extrem wichtigen Sieg eingefahren. Hoffe, dass ihm dieses Erfolgserlebnis gut tun wird und der Bock damit umgestoßen ist.

    Account gehackt!