Beiträge von Horst Girtew


    Wenn andere einen nicht (richtig) verstehn kann es doch aber auch sein dass man ssich selbst schlecht/unglücklich ausgedrückt hat ?! Nen bissl Selbstkritik darf durchaus da sein...

    PS: Ansonsten bin ich großer Fan von dir Horst! :thumbup:

    Naja, aber was soll ich machen? Meine Beiträge für erwachsene Leute im Stil der Sendung mit der Maus formulieren?

    Das ist der Gorden. Der hat im Fernsehen etwas über Frauen gesagt, dass finden viele Leute lustig. Ausser Peter - Peter hat sich ausgedacht, dass eine Frau das nicht lustig finden könnte, weil er die Frauen nämlich ganz doll versteht. Besonders gut kann Peter seine Nachbarin leiden und er würde sie auch gerne mal anfassen, aber sie fragt nur, ob er sie besucht, wenn sie ein Regal aufbauen will, weil der Peter eine Bohrmaschine hat. Es gibt viele dieser Peters und alle finden ganz schlimm, was der Gorden da gesagt hat. Deshalb beschweren die sich bei dem Fernsehsender wegen Sexismus. Das nennt man öffentlichen Druck. Wegen dieses öffentlichen Drucks beendet der Fernsehsender nun die Zusammenarbeit mit Gorden. Die Peters begründen die Richtigkeit ihrer Beschuldigung nun mit der Reaktion des Senders, bei dem man sich jede Nacht im Anschluss an das reguläre Programm ja auch angucken kann, wie wichtig ihm der Kampf gegen Sexismus ist.


    (Das wäre eine reine Situationsbeschreibung aus einer bestimmten Sicht, ohne aber überhaupt ein Wort darüber verloren zu haben, ob es meine eigene Meinung ist. Soweit denkt aber keiner mehr.)


    Darum geht es nicht! Es ist nur leider so geworden, dass Diskussionen mit verschiedenen Meinungen hier nicht mehr möglich sind, da grundsätzlich auf oben erwähnter Basis argumentiert wird. Sehr vorhersehbares Muster immer wieder, wenn sich zum Beispiel ein ganz bestimmter User in eine Diskussion einklinkt, ein, zwei sachliche Argumente vorbringt, sachliches Contra kriegt und dann anfängt, darauf zu schimpfen, dass ihm jüngere Leute (oder in diesem Fall noch zusätzlich die ganz besonders schlimmen, arroganten Akademiker, die am besten sich vom Arbeitersport Dart fernhalten sollten) die Welt erklären wollen.

    Und ja ich weiß, dass hier ist auch nicht diskussionsfördernd, tut mir Leid, aber Leute mal ernsthaft, jedes Mal die gleiche Sch..., was ist nur aus diesem Forum geworden?Langsam kann ich Zeyes und Co. verstehen, es ist kein Zufall mehr, wie viele Leute, die wirklich auf einer sachlichen Basis diskutieren wollen, dem Forum den Rücken kehren...

    Ja warum funktioniert es nicht? Weil alle aneinander vorbeireden. Wenn ich Beispiele bringe, wie es zu der einen oder anderen Unstimmigkeit kommt, versteht das der Nächste gar nicht und setzt diese Aussage mit meiner Meinung gleich. Wenn ich dann, weil es an der Stelle passt, eine ironische Bemerkung einbaue, wird sie nicht erkannt, sondern als Bestätigung für erstere Fehleinschätzung gesehen. Es ist unglaublich wieviele Leute mir widersprechen (nicht nur hier, sondern im Allgemeinen), auf deren Seite ich eigentlich bin. So ähnlich als würde man einem Anwalt, der nur versucht die Tat seines Mandanten zu erkären vorwerfen, er würde das begangene Verbrechen gutheißen. Es wird in Diskussionen nicht mehr zu Ende gedacht.

    Was aber ulkig ist, da gibt es zwischendurch immer wieder Äußerungen, dass die ganzen Online-Dart-Threads das Forum zumüllen und nicht mehr diskutiert wird und dann ist mal wieder ein Thread mit Stimmung - auch nicht richtig.

    Genau, in Zukunft antworten nur noch User mit der gleichen Meinung wie der Threadersteller. Dann wird zu allen Themen ein extra Thread mir den einzelnen möglichen Meinungen erstellt, die im Ausgangsbeitrag formuliert wird und dann muss man sich nur noch den Thread mit seiner Meinung raussuchen und schreibt rein: Ja stimmt, sehe ich auch so.

    …Gegen wen oder was gerade Horst da argumentiert, wird wohl ein Rätsel bleiben - niemand hat jemals behauptet, dass Frauenfussball nicht zu gucken sexistisch ist. Ich tu euch den Gefallen: Wer Frauenfussball nur aus dem einen Grund nicht schaut, weil er von Frauen gespielt wird, der ist tatsächlich alles andere als vorurteilsfrei. Man kann gerne die mangelnde Körperlichkeit anprangern die dem Spiel sicherlich Qualität und Autounfallzuseher-Faktor nimmt. Niemand muss Frauenfussball schauen, aber wer damit hausieren geht, dass Frauen und Leistungssport irgendwie nicht zusammenpassen -> sexistisch. Was jetzt auf Horst und Theo zutrifft ist mir wurscht.
    Horst, der Unterschied ist übrigens: Frauen, die keinen Männerfussball schauen, tun das nicht, weil er von Männern gespielt wird. Sie mögen einfach keinen Sport.

    Es geht mir einfach um Fehlinterpretationen, durch die Dinge frauenfeindlich gemacht werden, die es gar nicht sind. Manche Dinge sind ja vielleicht auch nicht ganz in Ordnung, aber da werden dann kleine Pillepalle-Grenzwertigkeiten zu Skandalen aufgebauscht, die sie nicht sind. Ich sehe das Ganze einfach nur nicht so verbissen und gehe lockerer durchs Leben, weil ich nicht jedes Wort auf die Goldwaage lege und nicht jedes Wort, dass in der Zweit- oder Drittbedeutung negativ ausgelegt werden kann, als Beleidigung interpretiere.

    Wenn man eine Diskussion zu einem kontroversen Thema startet und sich wundert, dass es unterschiedliche Meinungen gibt, frage ich mich, was die ursprüngliche Erwartung war.

    Wenn sich der Mann während der Sportschau gemütlich auf der Couch lümmelt, finden Millionen Frauen den Männerfussball bescheuert. Wenn aber auch nur ein einziger Mann wagt, den Frauenfussball bescheuert zu finden, geht eine Sexismusdebatte los.


    Finde ich auch ziemlich witzig und muss ich mir merken :D Ich kann das ja witzig finden und trotzdem dafür sein, dass "divers" als Geschlechtsoption angegeben wird, weil es transexuelle und geschlechtsuneindeutige Menschen gibt.
    .

    Dann zählt man die aber nicht auf, weil dann der Vierte kommt, der sich ausgeschlossen fühlt, weil er so besonders ist, dass er sich nicht unter divers sieht. Dann schreibt man einfach »für alle« und dann sind auch alle dabei. Würde man nun argumentieren, dass divers ja im prinzip alle bedeutet, dann wäre aber wieder m und w überflüssig.

    So Kerngedanke, aber der war Andersfeindlichkeit, die aber nunmal von der politischen Überkorrektheit kommt. Inhaltlich bin ich da auch ganz bei Melf.

    … Am Ende tut es ja nicht weh, einfach stattdessen "bescheuert" zu nutzen…

    Das ist es, was ich am Anfang sagte. Dann findet sich garantiert einer, der sich an dem Wort »bescheuert« aufreibt und noch ein anderes Wort vorschlägt, was der Nächste dann unpassend findet. Es wird immer einen geben, den irgend ein Begriff stört und der als Begründung mit irgendwelchen hergeholten Assoziationen etwas Negatives hineininterpretiert. Man wird es immer für irgendwen falsch machen, egal was man wie sagt. Es gibt immer einen, für den man andersfeindlich ist.

    Schönes Beispiel, wo der Spaß mit der politischen Überkorrektheit hinführt? In so schwu… äh bescheuerte Formulierungen wie m/w/d in Stellenausschreibungen, die zu solchen Situationen führen, wie bei meinem Bruder im Betrieb, wo ein Dunkelhäutiger an der Pinnwand steht und sich interne Angebote ansieht, während ein anderer Kollege vorbei kommt und ihn fragt: »Was guckst du denn da? Da steht doch männlich, weiß, deutsch.« (Fand der Dunkelhäutige übrigens sehr lustig.)

    Das stellt das Thema aber zu einfach dar. Ich denke wir sind uns einig dass man das Wort "Nigga" nicht nutzen sollte, um über die dunkelhäutige Bevölkerung zu reden? War aber auch mal absolut gängig und keinem ist aufgefallen, dass man das so eben wirklich nicht sagen sollte. Ein aktuelleres Beispiel ist "schwul", das von bestimmten Gruppen im Prinzip synonym für "schlecht" verwendet wird. Es ist einfach zu sagen, dass man das doch wegrationalisieren kann, wenn man selbst nicht zu der Gruppe gehört, die dadurch angegriffen wird. Ich würde behaupten, die allermeisten Menschen im Dartssport gehören überhaupt keiner Gruppe an, die durch gängige Redewendungen negativ konnotiert sind. Dann macht political correctness in Sprache natürlich den Eindruck, überflüsssig zu sein - weil es einen selbst zu 0,0% betrifft.

    Doch genau das ist der Punkt. »Neger« und sprachlich verwandte ähnliche Bezeichnungen wie »Niger« heißen doch übersetzt nichts Anderes als »Schwarzer«. Die Beleidigung kommt erst durch die Art und Weise zustande, wie man ein Wort benutzt. Mir ist es doch auch sowas von egal, wie viele Wörter, die man abwertend deuten könnte, es in Afrika für Weiße gibt oder wie die Asiaten über uns »Rundaugen« sprechen.

    Oder genauso bei schwul. Wenn man ein Wort für zwei unterschiedliche Dinge benutzt, stellt man doch keinen Zusammenhang zwischen diesen Dingen her. Wenn ich »schwul« für eine negative Assoziation verwende, indem ich mich ärgere, dass der schwule Bus schon wieder Verspätung hat, dann hat das doch rein gar nichts mit Homosexualität zu tun oder dass ich diese negativ bewerten will. Es fühlen sich bei derartigen Vergleichen auch immer gleich Leute angesprochen, die gar nicht gemeint sind. Das ist als wenn ich eine böse Person als »Fo..ze« bezeichne und kriege danach einen Shitstorm von Gynäkologen, dass ich ihren »Arbeitsplatz« beschimpfe.

    In der Frage ist die Gesellschaft zu empfindlich geworden.

    Wenn irgendwo irgendwas gemacht wird, wo keine Frau dabei ist, wird sich irgendjemand finden, der das als frauenfeindlich einstuft, weil die Frau als Teil der Gesellschaft nicht berücksichigt wurde. Wenn irgendwo irgendwas gemacht wird, wo eine Frau dabei ist, wird sich irgendjemand finden, der das als frauenfeindlich einstuft, mit der Frage, warum ausgerechnet an der Stelle eine Frau eingesetzt wurde. Die Frau ist in dem Fall nur ein Beispiel und die Aussage kann auf alle Minderheiten ausgeweitet werden. Man hat gar keine Chance sich richtig zu verhalten.

    Wobei die Bezeichnung was-auch-immer-feindlich ja noch ok ist. Am Beklopptesten ist, wenn aus einer stinknormalen Ablehnung im Rahmen einer subjektiven Wahrnehmung immer gleich eine Phobie gemacht wird. Wenn man sagt, dass man die Farbe Grün besser findet als Blau, ist man ja gleich blauophob.

    Die politische Korrektheit insgesamt hat inzwischen sehr übertriebene und zum Teil kuriose Formen angenommen. Hinter jeder Ecke steht einer »Nein, so kann man das nicht sagen…« und das bei Sachen die gar keinem aufgefallen wären, wenn derjenige das nicht gesagt hätte und alles wäre gut gewesen. Das ist sowas von albern geworden in den letzten 20 Jahren.


    …denn ein 6:0 kann nur noch verschlechtert werden durch weitere Legs.

    Es geht nicht, dass ein Ergebnis nur noch verschlechtert werden kann, denn wenn es sich für einen verschlechtert, so verbessert es sich für den Anderen automatisch. Ein plausibler Grund ein Spiel vorzeitig zu beenden wäre nur, wenn sich ein Ergebnis gar nicht mehr verändern kann also weder besser noch schlechter (je nach Sichtweise) werden kann.

    Naja das hilft nicht wirklich weiter. Wie es in der Praxis gehandhabt wird ist ja klar. Meine Frage ist, ob die Handhabung

    »Kann ein Spieler die Anzahl gewonnener Abschnitte seines Gegners nicht mehr aufholen, wird das Match abgebrochen.«

    nicht der Formulierung »Best of« widerspricht. Wenn ich ein Best of 11 spiele und das Spiel bei 6:0 wegen Uneinholbarkeit beende, dann ist es das nunmal kein Ergebnis nach 11 Spielen sondern nur nach 6. Bei KO-Systemen wäre es egal. Raus ist raus. Dann schreibe ich in die Ausschreibung statt »Best of 11« eben »First to 6« rein und alles wäre wieder richtig.

    Will man aber entsprechend der Formulierung »Best of 11« herauskriegen, wer nach 11 Spielen der Beste ist, müsste man auch die 11 Spiele machen, insbesondere dann, wenn (wie schon oben beschrieben) die Legdifferenz in die Bewertung eingeht.


    …

    First to ist wohl einfach nur eine andere Bezeichnung für ungerade Best of Modi

    First to wäre die richtige Bezeichnung für Spiele, wo man nur bis zur Uneinholbarkeit spielt und Best of wäre die richtige Bezeichnung für Spiele wo eine bestimmte Anzahl gespielt werden muß, die dann aber auch zu Ende.

    Der Best of - Modus (als Formulierung) ist ja auch bei den Wettbewerben sinnvoll, wo ein Unentschieden möglich ist. Ich wusste aber nicht, dass es auch Veranstaltungen gibt, wo im Best of - Modus die angegebenen Legs auch tatsächlich alle gespielt werden, also wo der Veranstalter auch so denkt.

    Hab da nämlich auch an unsere Liga gedacht. Da wird ja BO10 gespielt und ein Spiel ist beim 6:0 zu Ende. Spielte man aber alle 10 Legs auch tatsächlich aus, wäre aber auch noch 10:0 oder 6:4 aus dem 6:0 machbar und 6, 10 oder 2 Legs Unterschied sind ja eine Hausnummer, wenn es auf die Legdifferenz ankommt.

    Wir spielen also nicht wirklich BO10, sondern First to 6 mit der Einschränkung, dass maximal 10 Legs gespielt werden, um das 5:5 möglich zu machen.

    Ich baue selten um. Ich traue es mir zwar zu, aber ich denke immer »Ach einen versuch mach ich noch und wenn der nicht klappt, dann bau ich um… - Ach einen noch - Ach einen noch…« Manchmal kommt es aber vor, dass man sich versehentlich einen doofen Rest wie 30 stellt und wenn ich dann versehentlich die S10 treffe und mit D10 dann tatsächlich auch checke, dann behaupte ich einfach, dass das Absicht war.

    Mir ist gerade so aufgefallen, dass es beim Modus »First to« ja eindeutig ist, dass man so lange spielt, bis einer die vorgegebene Anzahl Gewinnlegs erreicht hat, aber müsste man bei »Best of« von der Formulierung her nicht so lange spielen, bis die angegebenen Legs auch alle gespielt wurden? Wenn man zum Beispiel das beste Ergebnis aus 11 Legs ermitteln will, müsste man doch eigentlich auch 11 Legs spielen. Klar kann man mit einem 4:6 Rückstand nicht mehr gewinnen, aber bei 11 zu spielenden Legs ginge ja noch ein 4:7, was bei Wettbewerbsformaten mit von der Legdifferenz abhängigen Platzierungsberechnungen ja nicht unwichtig ist.

    Die Horrorszenarien waren das skizzierte Szenario für den Fall, dass keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Da aber nun welche ergriffen wurden und es nicht zu den Horrorszenarien kam, spricht das doch für den Erfolg der Maßnahmen. Wie dumm muß man eigentlich sein, wenn einem die Wahrscheinlichkeit einer Katastrophe erklärt wird, dass man bei Nichteintreffen enttäuscht ist statt froh darüber zu sein?

    A-Turnier

    Horst Girtew (43.12) vs. UltraCannstatt (42.18) 3:2 | Video | Stats | Lidarts |
    Horst Girtew (47.46) vs. GermanDartsFan (49.77) 3:0 | Video | Stats | Lidarts |
    Horst Girtew (50.62) vs. DT Manni 09 (66.31) 0:3 | Video | Stats | Lidarts |
    Horst Girtew (53.68) vs. Lieber die 19 (48.26) 2:0 | Video | Stats | Lidarts |
    Horst Girtew (58.19) vs. Spartaner (58.94) 0:2 | Video | Stats | Lidarts |

    B-Turnier

    Horst Girtew (51.83) vs. DD_Phoenix (49.37) 2:0 | Video | Stats | Lidarts |
    Horst Girtew (51.62) vs. Marcse (60.12) 0:2 | Video | Stats | Lidarts |
    Horst Girtew (56.06) vs. DeVadder (58.94) 0:2 | Video | Stats | Lidarts |