Beiträge von Stefring

    Wenn Palfreyman und Bailey jetzt verlieren entscheidet sich der letzte Platz zwischen Wayne Warren und Beattie tatsächlich erst ganz knapp nach den Averages.

    Edit: Quantock ist zwar punktgleich, hat aber den deutlich besseren Average.

    Möglich ist aber noch, dass gar nicht direkt nachgerückt wird, sondern über eine kombinierte Nachrückerliste. Hat die PDC zumindest so angekündigt. Trotzdem ist ein Artur Jaa in der Final Stage ein bisschen absurd, wenn man guckt, wer da mit einem Punkt rausgeht...

    Damit holen dann mindestens sechs Leute Punkte und selbst wenn Koehoorn und Tvorogov nicht mehr zur Final Stage dürften und heute vier Spieler mit mindestens einem Punkt sich direkt qualifizieren haben mindestens 45 Spieler einen Punkt geholt haben und keiner kommt ohne Punkte weiter.

    Ändert natürlich nichts daran, dass das System weit weg von optimal ist und vor allem die dumme Tie-Breaker-Regel heute zum Einsatz kommen wird.

    Aus deutscher Sicht sieht das nach einer guten Vorquali aus, wenn keiner der Ein-Punkte-Spieler noch durch den Tie-Breaker rausfällt, sind fast alle erwartbaren Namen und noch ein paar mehr in vier Tagen wieder dabei und mit Eidams und Althaus kommen heute noch zwei weitere Spieler aus der dritten Reihe heute zu einem Punkt, denke ich. Die einzige "Enttäuschung" wäre dann Köhnlein (vielleicht noch Tautfest, Plötz und Kniest, aber naja...). International fallen mir Steyer und die Dänen auf, da bin ich mal gespannt, ob die sich heute noch "retten".

    Das neue System gefällt mir aber insgesamt sehr und hat (wenn man bitte bitte den Tie-Breaker anpasst) auch nach Corona Zukunft.

    Edit: Tvorogov angepasst

    Mein Tipp: Morgen werden nur maximal 15 neue Spieler mindestens einen Punkt holen.

    Wenn morgen 15 neue Spieler einen Punkt holen, haben 43 Spieler einen Punkt - mehr brauch man doch gar nicht. Dann ist jeder neuer, der am dritten Tag einen Punkt holt ein Nachrücker und allzu viele werden wirklich nicht zurückziehen, wenn sie einmal in der Bubble drin sind.

    Und eben totaler Schwachsinn, was die PDC sich da ausgedacht hat! Es müssten bei 0 Punkten die Anzahl der Siege zählen und danach irgendeine Legdifferenz!

    Nein, das wäre ja das gleiche Problem, dann ist dein Freilos ebenfalls von Nachteil. Ich hab das eben unabhängig von der 0-Punkte-These geschrieben; man dürfte den Tie-Breaker einfach erst ab L32 anwenden, dann hat man das Problem nicht. Mit ziemlicher Sicherheit wird es genug Spieler mit einem Punkt geben.

    Dann hätte man das Problem mit Freilosen und es gibt mit der Legdifferenz sowieso einen Tie-Breaker. Das Problem ist eher, dass Spieler, die in der Vorrunde (L128) verlieren besser dran sind, als die, die ihre Vorrunde gewinnen und dann verlieren - erst die Spiele ab L64 zählen für den Tie-Breaker. Klassische PDC-Regel mal wieder.

    Kleine, natürlich aussagefreie, Simulation der EU-Q-School mit ihren ursprünglichen Meldelisten - danke an Frau Gebauer an dieser Stelle für unseren sogenannten "Distanzunterricht", der das hier zeitlich möglich machte.

    Als Basis dienen die FDI-Werte, für die einzelnen Spiele habe ich dann die Gewinnwahrscheinlichkeit ausgerechnet, wie sie bei ELO-Zahlen wäre und dann durch eine Zufallszahl den Gewinner bestimmt. Leider sind zu den FDI-Werten keine Formeln für die Gewinnwahrscheinlichkeiten bekannt und FDI ist kein ELO, sodass das nicht ganz passen konnte und vor allem in Stage 1 für meinen Geschmack für zu viele Überraschungssiege sorgte. Die OoMs am Ende sehen aber relativ realistisch aus, dass ein paar große Namen nicht mal Stage 2 erreichen ist glaube ich zu erwarten und durch das Experiment wird sogar ganz gut gezeigt, wie das dann aussehen könnte - am ersten Tag bist du nervös und verlierst gegen einen schwächeren Gegner im Decider, am zweiten Tag hast du Lospech und am dritten Tag wird es dann halt schon eng... Die Beispieldraws zeigen ganz gut, dass es immer noch echt drawabhängig sein wird. Schon in Stage 1 gibt es ein paar echte Top-Duelle in der Vorrunde und in Stage 2 hat man teilweise in den einzelnen Viererfelden, aus denen nur einer in die dritte Runde und damit zu Punkten kommt, schon drei Spieler, denen man den Tagessieg zutrauen kann. Die Ergebnisse am Ende zeigen das ganz gut (und bestätigen eigentlich nur das, was wir aus den anderen Jahren schon wissen): Die neuen Tourcardler hatte man alle auf der Liste, von den wirklichen Top-Favoriten schafft es aber wieder nur Pi mal Daumen die Hälfte und das kann auch gar nicht anders sein, weil sofern diese Spieler mehr Siege geholt hätten, wären andere Top-Favoriten auf der Strecke geblieben. Die Unterschiede sind wirklich minimal und auf einem hohen Niveau - ich denke, die Hälfte, die in der EU-Final Stage zu sehen sein wird, ist vom AVG-Niveau her besser als nicht wenige Tourcardler von 2014.

    Achja, in Stage 1 habe ich bei Punktegleichstand die Spieler mit dem besseren FDI weiterkommen lassen. Die müssten im Normalfall auf die bessere Legdifferenz kommen und das gleicht zudem die oben angesprochene Überraschungssiegquote ein bisschen aus. Dass der Cut durch die Spieler mit einem Punkt und in der Final Stage zwischen fünf und sechs Punkte geht wundert mich jedoch, da das laut den FDI-Prognosen nicht passieren kann, liegt aber wohl an meinem Umwandeln der FDI- in ELO-Punkte. Wie gesagt, wirklich aussagekräftig ist das alles nicht (ist es in einer einzelnen Simulation sowieso nie), aber die Ergebnisse sind als Muster-Q-School ganz nett anzugucken finde ich und geben einen ungefähren Eindruck, wie die Draws ab Montag aussehen könnten und damit wie schwer es ist, an Punkte zu kommen und darum ging es mir letztendlich eigentlich nur. Ob der "Top-Favorit" Horvat oder Unterbuchner in Stage 1 ausscheidet und ob am Ende der "Außenseiter" Marijanovic oder Kist an die Tourcard kommt ist letztendlich in einer Simulation willkürlich, aber es wird eben sehr wahrscheinlich einen "Top-Favoriten" geben, der schon in Stage 1 ausscheidet und einen "Außenseiter", der sich eine Tourcard sichert.

    EU:

    Raymond van Barneveld

    Kevin Doets

    Jeffrey de Graaf

    Ronny Huybrechts

    Nico Kurz

    Zoran Lerchbacher

    Benito van de Pas

    Wesley Plaisier

    Rowby-John Rodriguez

    Rusty-Jake Rodriguez

    Martin Schindler

    Niels Zonneveld

    13. Christian Kist

    UK:

    Danny Baggish

    Richie Burnett

    Gavin Carlin

    Jarred Cole

    Matthew Dennant

    Andrew Gilding

    Scott Mitchell

    Joe Murnan

    Haupai Puha

    James Richardson

    Reece Robinson

    Kirk Shepherd

    Simon Stevenson

    Scott Taylor

    Conan Whitehead

    Lewis Williams

    17. Robert Collins

    Zitat von tagesschau.de:

    Zitat

    Die neuen deutschen Einreise-Regeln treffen auch die Champions League. Denn die vorerst bis zum 17. Februar gültige Verordnung sieht keine Ausnahmen für den Profifußball vor. In der Verordnung "gibt es derzeit keine Sonderregelung für Profi-Sportler", stellte eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums auf Anfrage klar. Damit kann RB Leipzig sein für den 16. Februar geplantes Achtelfinal-Hinspiel gegen den FC Liverpool nach aktuellem Stand nicht im eigenen Stadion austragen.

    Die Europäische Fußball-Union UEFA hat sich bisher noch nicht zu der Problematik geäußert. Am Sonntag hatte sich Leipzigs Vorstandschef Oliver Mintzlaff noch optimistisch gezeigt, eine Lösung zu finden. "Unser Ziel ist es nicht, in St. Petersburg oder woanders als Alternative zu spielen", sagte Mintzlaff.

    Seit Samstag dürfen Fluggesellschaften keine Menschen aus besonders betroffenen Corona-Mutationsgebieten mehr nach Deutschland bringen. Zu diesen Gebieten zählt Großbritannien. Ausnahmen sind lediglich für Deutsche und für Ausländer, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben, vorgesehen. Für sie gilt aber auch die Pflicht, sich vor der Einreise anzumelden und einen negativen Corona-Test vorzuweisen.

    Das wundert mich persönlich sehr, nicht unbedingt für die Darter, aber für die Fußballer, aber das ist hier nicht das Thema, die Entscheidung ist sicherlich vernünftig. Konkret ist davon wohl nur Marques betroffen, bitter für ihn persönlich (ich hätte ihn auch durchaus zum erweiterten Kreis der Favoriten auf die Tourcard gezählt), aber kein Grund für die PDC die Q-School abzusagen. Wenn nicht noch mutationstechnisch was größeres neues passiert, dürfte die Q-School dann wohl auch durchgehen, eine Absage käme langsam ziemlich kurzfristig, das wird die PDC wohl inzwischen geklärt haben. Ob das alles so gut ist ist ja nochmal eine andere Frage, gehört aber hier auch nicht hin.

    Für Marques persönlich hoffe ich mal, dass er nun noch nach England switchen kann.

    Die PDC hat die bereits hier diskutierten Punkte doch noch wahrgenommen und entsprechende Regelkorrekturen verfasst.

    • Getrennte OoMs in der Pre-School
    • Nur noch eine direkte Tourcard auch in UK
    • Punkte in der Final Stage erst ab Siegen in L64, der Tie-Breaker greift ebenfalls erst ab hier

    Dazu kommt eine kombinierte Reserveliste für potenzielle Nachrücker in die Final Stage am ersten Tag, wundert mich ein bisschen, weil das mit den 128 Spielern dann ja nicht mehr so entscheidend ist, aber gut, schlimm ist das jetzt auch nicht...

    Ne, in der zweiten Runde eben nicht. Da sind (wenn alle antreten, aber davon ist auszugehen, wenn die eh schon in der Bubble sind) am ersten Tag 128 da und ab dem zweiten Tag zu wenig für eine volle erste Runde. Und dann kann man am ersten Tag schon einfacher an Punkte kommen als an den späteren Tagen, finde ich jetzt nicht gerade optimal. Ich gehe davon aus, dass es dann am ersten Tag eher auch ab L32 die Punkte gibt, als dass man das Punktesystem ab dem zweiten Tag wechselt. Oder die PDC bemerkt es nicht mal, fast noch wahrscheinlicher.

    Und PL-technisch kriegt wenigstens Whitlock noch seine Chance. Zugegeben ist das mit DvD unglücklich, aber das macht die Erweiterung ja nicht schlecht, das Problem hätte es so oder so gegeben.