Sorry !
Ich habe während der gesamten WM keinen einzigen Beitrag zu einem Spiel oder Spieler verfasst.
Aber ich habe alles gelesen!
Sport ist und lebt von der Emotion. Wenn Dart keine Emotionen bei Spielern und/oder Fans auslösen und ein steriler Sport wäre, würde sich kaum ein Mensch dafür interessieren. Es würde deutlich weniger Übertragungen geben, viel weniger Berichterstattung, die Spieler würden deutlich weniger verdienen etc
Dann gehören auch emotionale Äußerungen dazu und ich persönlich finde es weniger schlimm, wenn User nach dem Spiel von Ricardo von "unterirdisch" oder "Müll" reden, als wenn krampfhaft versucht wird, selbst den größten Mist noch zu relativieren.
Es ergötzt sich auch keiner an Fehler von Schindler, wenn man Würfe ins 5er Segment zählt, denn diese haben ja nun mal einen großen Einfluss auf sein Spiel und seine Ergebnisse.
Man zählt ja auch u. a. die 180er und erwähnt diese. Kritisierst du das auch?
Es ist schön, wenn du von dir sagst, dass du für sachliche Kritik zu haben bist.
Dein Problem ist, dass du selbst mit sachlichster Kritik oftmals nichts anfangen kannst und vor allem, dass du häufiger selbst völlig unsachlich bist.
Wie oft kritisierst du User für ihre Meinung mit dem Hinweis, dass sie selbst noch nie einen Dart in der Hand gehabt hätten?
Ist dieser polemische Mist etwa sachlich? Nein! Er ist völlig unsachlich und vor allem noch ohne jegliche Aussagekraft, denn um Kritik üben zu können und dürfen, brauche ich nicht selbst Dartspieler zu sein.
Oder müssen Frauenärzte Frauen sein? Oder Drogenberater selbst abhängig? Oder müssen Dermatologen selbst unter z. B. Neurodermitis oder Lungenfachärzte z. B. unter COPD leiden, damit sie Patienten was sagen dürfen?
Das Spiel von Schindler war ein Offenbarungseid, aber das hat mich nach seinem Jahr auch nicht überrascht. Sein Spiel war überwiegend - gemessen an dem, was er zum Beispiel im Vorjahr gezeigt hat - schlecht. Seine Körpersprache/Präsenz war oftmals erschreckend schwach und seine Problematik mit den Ausreißern in die 5 hat er auch nach Monaten nicht mal ansatzweise in den Griff bekommen.
Und es bringt auch nichts, dauernd zu erwähnen, dass der Gegner sehr stark war. Erstens verbietet einem niemand, selbst sehr stark zu spielen und selbst, wenn man diese Qualität nicht mitgehen kann, ist so eine Diskrepanz wie heute eine Sache, die klar kritisiert und auch offen angesprochen werden muss.