Beiträge von biopio26

    Die Preisgeldgewinne müssen natürlich noch versteuert werden, dann noch die eine oder andere Versicherung. Ich denke, die Zahlen muss man ca. halbieren, bleibt natürlich bei dem ein oder anderen trotzdem genug übrig.

    Ich guck mir immer die OOM an, teile die Werte durch 4 (wg. 2 Jahres-Liste und ca. Halbierung durch Steuern und Abgaben) und schaue dann, wie gut ich spielen müsste, um mein aktuelles (gesichertes) Jahres-Nettoeinkommen zu haben. :D

    Die Nebeneinnahmen durch Exhibtions, Werbevertäge etc. kann man natürlich schlecht taxieren, aber unterhalb des 'Rahms' wird das auch überschaubar sein?

    Naja, ganz das Unschuldsengerl ist sie halt auch ned. Sie muss ja mitspielen auch bei der Sache, oder glaubst, die PDC hat ihr den Platz aufgezwungen und es ist ihr unangenehm?

    Ich glaube schon, dass es ihr unangenehm ist. Sie weiß doch selber, was für ein Shitstorm jetzt über sie hereinbricht. Aber einfach absagen? Zum einen wird sie das Geld schon brauchen können und zum anderen soll sie der mächtigen PDC einfach "Nein" sagen und riskieren, damit in Ungnade zu fallen? Ich glaube, dass die Situation etwas komplexer ist, als einige sich das hier vorstellen.

    Mit Sicherheit gibt es auch ein magnetisches Oche, welches sich entsprechend der Gegebenheit auf dem Teppich "verschieben" lässt?!

    Ja, sowas gibt es, zumindest mit Feststellschrauben habe ich sowas schon mal gesehen. Aber ich habe z.B. einen Teppich, wo, wie wohl bei vielen, die Abwurflinien eingewebt sind, da kann man den Teppich auch nur verschieben. Bei mir ist allerdings das Dartboard-Ende des Teppichs unter einem Schrank, da fällt es nicht auf, wenn er zu lang ist. Zusätzlich habe ich dann ein Holzbrett mit Teppichvlies, das ich einfach auf den Teppich legen kann, um die "exakte" Abwurflinie festzulegen.

    Ich verstehe ja Deinen Ärger, dass der gelieferte Teppich nicht der Beschreibung entspricht.

    Ich vermisse aber immer noch eine Lösung. Also, welche Länge sollte Deiner Meinung nach ein Dartteppich haben, damit alle damit zufrieden sind? Also, die Leute mit Dartständer, die Leute mit Fußleisten, die Leute mit "Hinterbau" am Board, etc. Da kannst Du eigentlich nur Maßanfertigung anbieten, oder Du machst es von vorneherein etwas länger.

    Für Leute, die ihr Board auf einem Dartständer stehen haben, damit der Teppich etwas unter dem Board zu liegen kommt?

    Aber Du schreibst doch selber, dass es in beide Richtungen schief gehen kann, entweder, man hat eine Sockelleiste am Boden, dann ist der Teppich zu lang (selbst wenn er 2.37 m wäre) oder ein extrem rausstehendes Board, dann ist der Teppich zu kurz. Was wäre denn die optimale Länge, Deiner Meinung nach?

    Ich weiß nicht, wie es die anderen machen, aber nimmt man nicht besser die Diagonale vom Bullseye zum Boden von 2.93 m? Wenn Du das mal googelst, findest Du wahrscheinlich 100 Abbildungen dazu.

    Abgesehen davon, würde ich ja mal gerne wissen, was die Profis hier im Forum zu einem Unterschied von 2 mm, von denen Du sprichst, sagen.Wird ja nicht jeder mit Mikrometerschraube und/oder Laserabstandsmesser seine Abwurflinie einrichten.

    Oder mal anders gefragt: Gibt es erlaubte Toleranzen, z.B. im Regelwerk des DDV/WDF?

    Edit:

    Hab's gerade selber mal schnell nachgeschaut: In den WDF-Regeln, wo z.B. in Regel 4 die Größe der Felder mit Toleranzen von 0.x mm angegeben werden, steht in Regel 6.02 und 6.02 nur "2.37 m" für den Abstand bzw. "2.93 m" für die Diagonale. Nach meiner Auslegung (bin Naturwissenschaftler, und es daher gewohnt, die "Genauigkeiten" von dargestellten Messwerten zu interpretieren) bedeutet "2.37 m" ohne weitere Toleranzangaben: 2.365 - 2.374 m.

    Vorweg muss man sagen, dass Online-Darts auch ohne spezielle Dartscheibe gespielt werden kann. Hier im Forum gibt es z.b Lidarts, wo du auf einer Webseite beim Spielen Deine Scores eintippt. Das geht dann natürlich auch mit Steeldart-Scheiben. Und da gibt es noch mehr, z.b. DartBoardsOnline. Bei diesen Webplattformen wird dann i.d.R. das Bild, manchmal über eine parallele Plattform mit Webcam gestreamt.

    Wenn Du Dir aber z.B. ein Smartboard wie das Granboard zulegen willst (oder Dartona Smart Dartboard oder Smartness Arcadia etc.), spielst Du zwangsläufig auf einem Handy/Tablet/iPad, weil diese Boards selber keine Anzeigen haben (und auch keine integrierten Spiele), das läuft alles über Apps. Beim Granboard ist es so, dass Du dann gegen andere Leute mit Granboards online spielen kannst, wofür die eingebaute Kamera genutzt wird, oder eine mittlerweile extra erhältliche Kamera. Das wird bei den anderen Smartboards ähnlich sein (weiß ich aber nicht).

    Dann gibt es noch die 'Bastel'-Scheiben a la Windart oder Darts4Free, wo man eDart-Scheiben oder Automaten mit Controllern ausstattet, um sie mit einem Computer zu verbinden. Dann kann man über den Computer auch wieder über bestimmte Plattformen online spielen, wobei dann die Würfe natürlich automatisch übertragen werden.

    Tatsächlich spiele ich selbst nicht online, habe aber den Eindruck, dass die meisten Leute beim Online-Spielen eine Kamera haben wollen (auch bei ihrem Gegner). Bei Lidarts kannst Du aber auch ohne Kamera mitspielen, aber es wird Leute geben, die dann nicht mit dir spielen. Beim Granboard weiß ich gar nicht, ob ohne eingeschaltete Kamera online überhaupt geht, ich glaube nicht.

    Ich bin gerade an einem Projekt beteiligt, wo man bestimmte Smartboards wie das Granboard oder das Dartona Smart-Dartboard ohne Hersteller-App mit einem Computer verbinden kann, um dann auch online spielen zu können, das ist aber erst in Mache.

    Da ich selber (noch?) nicht online spiele, kann ich Dir gerade zu diesem Punkt kein spezielles Board empfehlen, aber ich selber habe ein Granboard 132 und bin damit sehr zufrieden, was die Qualität angeht. Die App hat ihre Tücken, z.B. geht ein ernsthaftes Spielen gegen einen Computergegner nicht wirklich, aber die sonst üblichen Merkmale sind da und Online-Spielen geht.

    Zum Schluss will ich noch auf die unterschiedlichen Boardmaße hinweisen. In Deutschland übliche eDart-Turnierboards haben Doppel- und Trippelfelder mit nur zwei Lochreihen und haben damit ziemlich gleiche Maße wie Steeldart-Scheiben. Viele eDart-Scheiben haben aber 3 oder sogar 5 Lochreihen. Gerade diese 'Bullshooter' sind bei amerikanischen und asiatischen Boards sehr verbreitet. Jemand mit einem Turnierboard wird nur ungern mit jemanden mit einem Bullshooter spielen. Das Granboard 132 hat z.b. Turniermaße, aber das Granboard 3S ist ein Bullshooter.

    Ich habe selber ein Granboard 132 und tüftel da etwas an der Bluetooth-Kommunikation herum. Hab mir z.B. ein kleines Programm geschrieben, sodass ich auch ohne die App mit dem Granboard am Computer (Windows und Raspberry) spielen kann (mit LED-Animationen). Ich würde jetzt gerne mein Programm um weitere "smarte" Dartboards (auch Steeldart-Scorer), die sich über Bluetooth oder auch WiFi mit einer App oder einem Programm verbinden, erweitern.

    Also z.B.

    • Granboard 3S
    • Smartness Arcadia 4.0 (auch als Carromco/Smart Connect o.ä. bezeichnet)
    • (Carromco) Smartness Turbo Charger 4.0
    • Smartness Square-501
    • Smartness Sigma-301
    • Unicorn Smartboard (Bristle und für Softtips)
    • Dartona Smart Darboard
    • Autodarts
    • VDarts (H2, H3, H4)
    • Wedart
    • gibt's noch weitere?

    Um etwas über die Bluetooth-Kommunikation des Boards zu lernen, müsste das Board z.B. mit einer App wie nRF-Connect (gibt's in den jeweiligen App-Stores) verbunden werden oder ich könnte auch ein kleines Programm zur Verfügung stellen. Wäre cool, wenn es den einen oder anderen geben würde, der hier helfen möchte. Meldet Euch dann hier oder schreibt mir eine PN.

    Das ist ein Hobby-Projekt, ohne Aussicht oder Absicht auf finanzielle Erträge.