Das Ganze geht mathematisch aber nur dann auf, wenn es von vornherein bei max 30 Teilnehmern (anstatt 32) bleiben soll. Denn, anders als Du schreibst, werden ja gerade keine WildCards vergeben, wenn "ein paar qualifizierte Spieler auf den Qualifikationsplätzen stehen" (sonst hätten wir die aktuelle Diskussion nicht).
Zugespitzt: Wenn das Prozedere aus 2024 in kommenden Jahr konsequent fortgesetzt wird und 2025 Gotthardt, Horvat, Eidams & Co. in Zehnerstärke die Top Ten blockieren, würde sich aus der NextGen überhaupt niemand für die SL qualifizieren außer den vier Nachwuchsspielern.
Und schließlich ist immer noch unklar, was passiert, falls sich Niko (oder auch jemand anders) vorher schon für die WM qualifiziert, dann haben wir nämlich keine 30 Spieler mehr in der SL.
Mathematisch muss das Konzept ursprünglich auf 32 Teilnehmer an der SL ausgelegt gewesen sein: a) 16 Qualifizierte aus dem Vorjahr, b) 10 Qualifizierte OoM NextGen, c) 4 Qualifizierte Nachwuchsliste NextGen, d) 2 WildCards, macht insgesamt 32. Mir erscheint es eher zufällig, dass dieses Jahr die Schnittmenge aus a) und b) gerade aus zwei Spielern besteht, so dass man ebenso zufällig auf 30 Spieler kommt. Hätte sich z.B. Horvat oder Eidams auch noch in die Top Ten gespielt, hätten wir weniger als 30 Qualifizierte und nichts ginge mehr auf.