Ich hatte mir vorgenommen, bei meinem ersten Post hier über Darts zu schreiben, aber das hier kann und will ich nicht so stehen lassen.
Menschen, die an psychischen Erkrankungen leiden, entscheiden sich nicht aus Bequemlichkeit oder Feigheit für den Freitod. Und Menschen, die suchtkrank sind, sind nicht zu schwach, wenn sie eine Überdosis nehmen oder anders an den Folgen ihrer Sucht versterben. Nichts davon hat etwas damit zu tun, wie stark oder tough jemand ist oder oder oder. Diese Menschen haben schwere Erkrankungen.
Und so über diese Menschen zu sprechen, ist denen vor die Füß gespuckt.
Und dass du Littlers Moment der echten Gefühle und Tränen als „schwachen“ oder „nicht perfekten Moment“ wahrnimmst, passt das gut ins Bild. Und der von dir als so hart gefeierte Oliver Kahn hat schon oft mutig und offen über Depressionen und Burn-Put gesprochen, und auch das ist weder ein Zeichen von Schwäche, noch von fehlender Härte.
Sorry, rant Ende.
Ja, aber Fritz hat nicht ganz Unrecht.
Hab das Buch über Enke gelesen und die ganze Zeit gedacht:
Verdammt, warum sagen seine Frau und sein Manager ihm nicht einfach: Hör auf, mach was anderes!
Dubios auch, wie es möglich war, dass Enke mit einer derartigen Krankenakte in der Lage war, ein Kind zu adoptieren.
Das wurde natürlich nie hinterfragt, naja...
Am Ende ist es natürlich so, dass hinter einem Profisportler der vielleicht sehr viel Geld verdient eine Reihe anderer Personen stehen, die finanziell von ihm abhängig sind. Das dürfte es auch im Dart geben, das Management ist da wohl an den Einnahmen beteiligt, und wenn die nur ein Pferd im Stall haben was Rendite abwirft, mit dem der ganze Laden finanziert wird, wird der Druck dementsprechen hoch...