Fallon Sherrock hat es eilig, 2 mal 4:0 in den ersten beiden Runden und dann als erste in die Top-32 eingestiegen, da steht es auch schon wieder 3:0.
Beiträge von Zahlenmonster
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Auslosung für die erste Runde ist nicht ohne, neben Fajardo gegen Hedman starten gerade auch O'Sullivan gegen Suzuki sowie Ashton gegen Dobromsylova.
Sherrock und Greaves sind derweils durch.
Sherrock mit dem höchsten Average bisher, knapp vor Beau. Rhian O'Sullivan ist aber auf gutem Weg das klar zu knacken.
Yepp. Rhian spielt 100,2. Ist ein Wort.
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Trina Gulliver und Deta Hedman mussten früh die Segel streichen.
Deta gegen Almudena Fajardo, die vermutlich stärker einzuschätzen ist. Die Niederlage von Trina gegen Amy Evans ist dann aber schon eine Überraschung.
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Wenn schon keine Setzliste, so ist doch die Meldeliste von Event 5 schon da. So wie ich grob überflogen habe, sind alle Top-Damen dabei. Insgesamt 118 Damen.
Ausser Suzuki halt, was ja schon angekündigt war.
Hmmm, ok sehe gerade Suzuki steht doch drin. Angekündigt war aber was anderes. Ok, der Artikel ist auch nicht mehr im Netz, dann spielt sie vielleicht doch
Ich bin ehrlich gesagt kein Freund dieser Setzlisterei. ich meine, da werden 4 Turniere am Wochenende gespielt, das muss man auch mal wegstecken in einem Turnier einen Brocken vorgesetzt bekommt. Das Pech sollte sich über die grosse Zahl der Turniere wieder einigermassen ausgleichen.
Prinzipiell machen Setzlisten Turniere nicht "gerechter" sondern entlasten nur ein Teil der Spieler (also die starken, respektive die "Gesetzten") vom prinzipiell unvermeidbaren Problem des Zufalls und lasten es dem Rest, also den schwächeren Spielern auf. Es sieht nur von aussen so aus als wäre es gerechter, weil man a) nur die Top-Spieler im Visier hat und b) das Problem für die Schwächeren nur graduell ist.
Die andere Möglichkeit ist komplett durchzusetzen (sprich Erster gegen Letzter usw), das halte ich für Mehrfachturniere aber eher für wenig praktikabel, da dann gehäuft immer gleiche Partien auftreten würden. Es verlangt eigentlich auch sehr etablierte Ranglisten, ansonsten ist es einfach nur ungerecht. -
Oops, äh, nein.
Mein Fehler, habs korrigiert, mercy.
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Tja, da hat es Wesley Harms doch glatt im letzten Spiel gegen Lee Cocks vergeigt als Gruppensieger direkt ins Finale einzuziehen. Er hätte nur ein Leg gebraucht um an Moreno Blom vorbeizuziehen. So haben alle drei Spieler 10/15 Punkte und aufgrund irgendeiner Feinwertung steht eben Harms hinter Blom.
Laut meinem Bewertungssystem liegt er so ungefähr im Bereich Platz 90 bis 100 der Welt, würde damit in der nächsten Q-School also gute Chancen haben. Allerdings hatte er wohl schon 2020 eine Tourkarte erobert und davon viel verstreichen lassen. Gute Frage, wo er hin will.
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Da heute/morgen keine Qualifier sind kann ich das Wochen-Update schon heute bereitstellen.
Relevante Turniere sind wieder das ET, die Challenge Tour Turniere, die Modus Championsweek sowie erweitert auch Welsh Open/Classics. Die Welsh Open/Classic Men waren übrigens das Turnier mit den meisten Spielern in meinen Daten.
In den Top-60 ist Berry van Peer am weitesten nach vorne gerückt, Rückwind hatten aber auch die beiden deutschen Darter im Ranking, Gary Anderson, Matt Campbell sowie durch den Sieg in der Modus Championsweek auch Luke Littler.Dass neben Chris Landman (+11 auf 65) auch Andy Baetens (+17 auf 72) an der Top-60 gescheitert ist, ist natürlich etwas ernüchternd und zeigt dass das System doch ne Ecke zu träge eingestellt ist. Ich will das für die aktuelle Version aber jetzt nicht ändern, mit der nächsten wirds dann hoffentlich etwas dynamischer. Daneben muss man halt anmerken, dass so ein System die knappe Niederlage mit besserem Average gegen Humphries nun mal humorlos als 0:1 einstuft und das vor ihm ein ganzer Bunch von Spielern mit ähnlicher Zahl liegt. Ein überschauberer Erfolg beim nächsten Turnier könnte ihn dann mal eine stattliche Zahl von Plätzen nach vorne spülen.
Gewinner der Woche ist aber Dragutin Horvat, der 34 Plätze auf Platz 103 zulegte. Weiterhin klar zugelegt: Jacob Taylor (+17 auf 121) und Beau Greaves (+12 auf 124). Bei den Damen ist Beau so weit überlegen, dass sie praktisch gesehen nur um ihr Niveau zu halten fast alles gewinnen muss. Hätte sie eins der beiden Finals in Wales verloren, wäre ein mickriges Plus das Resultat in der Wertung gewesen.Den dicksten Rückschlag musste Jelle Klaasen einstecken (18 Plätze Minus auf 93), auch John Henderson (-13 auf 94) und Thibault Tricole (-16 auf 135) können nicht zufrieden sein.
Nächste Woche könnte die Performance von Wesley Harms interessant werden. War lange still um ihn, aber bei den Dutch Open gut gespielt, der erste Tag im Modus-Turnier lief auch gut. Könnte für die Top-60 langen, für die erweiterte Liste (150) müsste es eigentlich ausreichen, sofern er seine Leistung einigermassen halten kann.Hier die aktuellen Top-60:
1 Michael van Gerwen
2 Gerwyn Price [2]
3 Dirk van Duijvenbode
4 Michael Smith
5 Luke Humphries
6 Josh Rock (+1)
7 Dave Chisnall (-1)
8 Jonny Clayton (+1)
9 Nathan Aspinall (-1)
10 Danny Noppert
11 Dimitri Van den Bergh
12 Damon Heta
13 Gary Anderson (+4)
14 Peter Wright (-1)
15 Martin Schindler (+3)
16 Chris Dobey (-1)
17 Ross Smith (-3)
18 Stephen Bunting (+1) [-]
19 Andrew Gilding (-3)
20 Rob Cross (+2)
21 Joe Cullen (-1)
22 Ryan Searle (-1)
23 Krzysztof Ratajski
24 Raymond van Barneveld (+1)
25 Jose de Sousa (-1)
26 Wessel Nijman (+1) [-]
27 James Wade (-1)
28 Corey Cadby [17]
29 Daryl Gurney
30 Gabriel Clemens (+3)
31 Callan Rydz (-1)
32 Jim Williams (-1) [-]
33 Gian van Veen (-1) [-]
34 Ian White
35 Brendan Dolan [2]
36 Matt Campbell (+5)
37 Simon Whitlock (-1) [2]
38 Berry van Peer (+16)
39 Kim Huybrechts (-2)
40 Keane Barry (-2)
41 Mike De Decker (-2) [2]
42 Luke Woodhouse (-2) [2]
43 Alan Soutar (-1) [-]
44 Adrian Lewis (-1) [9]
45 Steve Beaton (-1) [-]
46 William O’Connor (-1) [2]
47 Ricardo Pietreczko (-1) [-]
48 Ryan Joyce (+1) [2]
49 Luke Littler (+4)
50 Cameron Menzies [2]
51 Richard Veenstra (-4)
52 Jermaine Wattimena (-4)
53 Ryan Meikle (-2) [2]
54 Raymond Smith (-2) [15]
55 Martin Lukeman (+1) [-]
56 Mensur Suljovic (+1) [2]
57 Nathan Rafferty (+1) [-]
58 Madars Razma (+1) [-]
59 Mickey Mansell (+1) [2]
60 Dylan Slevin (-5)
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Schon klar, nur ist das Niveau im WDF auch deutlich niedriger als in der PDC. Zur Einordnung würde ich sagen dass er bei den beiden kroatischen Turnieren zweimal im Finale einen Top-100-Spieler geschlagen hat (Klaasen), ansonsten aber eher Gegner außerhalb der Top-1000. In Dänemark war das Niveau in der Breite höher, in der Spitze war halt Neil Duff der Beste, ungefähr Ranglistenplatz 130. Davor war sein Niveau ansteigend, aber man muss halt auch sagen dass er in 2022 relativ stabil ein Niveau gespielt hat was man ungefähr bei Platz 200 in der Welt einsortieren kann.
Natürlich ist aktuell in bestechender Form, typischerweise sind aber die Beispiele zahlreicher in der sich solche Form dann wieder etwas relativiert.
Aber gut, Schaun wir mal wie er sich weiter schlägt

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Jelle Klaasen spielt ja jetzt auch mit. Nachdem er es bei der Modus Championsweek nicht ins Finale geschafft hat
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Tja, sieht so aus als wäre das FDI bei Andy Baetens näher an den Realitäten als mein aktuelles Zahlenwerk. Wattimena wäre bei mir leichter Favorit gewesen, Guilding deutlicher. Guilding steht auch im FDI vor Baetens. Sollte Beatens noch weiter kommen müssten sie im FDI ihn fast schon in die Top-10 stopfen.
Bei mir laufen die Dinge etwas langsamer. Zugegeben, in der Version wohl doch etwas zu langsam.
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Hopp scheitert erneut früh. Keine ET-Qualis und nach 11 Turnieren irgendwo um Platz 50 herum in der Challenge Tour Rangliste. Es war klar, dass der Weg zurück kein leichter wird, aber das kann nicht zufrieden stellen.
Formal (also laut meinem System
) verbessert er sich sogar etwas mit den 2 Punkten aus 4 Partien gegen keine schwachen Gegner. Zur Realität gehört allerdings auch dass er sich momentan auf Platz 194 einreiht und das langt wahrscheinlich nicht mal in Deutschland zu den Top 10. -
Wenig ging erneut in der ersten Runde raus. Finanziell wäre die Champions Week der Modus Series wohl deutlich besser gewesen. Schlichting wieder sehr stark, geht leider gegen Sean Fisher in Last 128 raus, da dieser einen 100er Average spielt. Davids Entwicklung macht wirklich Spaß!

Horvat der erste deutsche Spieler in den Top 64. Spielt in seinen beiden Matches auch Averages von 90 (gerundet) und 94 Punkten.
Also ich finde dass man jetzt hätte auch erwähnen müssen, dass Moritz Richter sein Auftaktspiel gewonnen hat!


Aktuell liegt er allerdings gegen Robert Rickwood zurück. -
Danke für die Erläuterung!
Ist halt, wie du auch schreibst, die Frage was man will. Will ich die aktuelle Form vergleichen (könnte mir gut vorstellen, dass Baetens aktuell gegen Wright schon eine Chance von über 50% hat) oder eher die Form der letzten Monate/Jahre.
Sehr spannende Sache auf jeden Fall. Und um die automatisierte Eintragung der Spielernamen beneide ich dich auf jeden Fall nicht.

Was man will ist letztlich immer das Gleiche, wie du sagst eine Prognose für eine anstehende Partie. Jedes ELO-basierte System ist darauf ausgelegt Spielstärkeunterschiede einfach in Gewinnwahrscheinlichkeiten umrechnen zu lassen.
Im Grunde ist es schon fast eine Philosophiefrage, denn es führt zu der Frage wie nachhaltig Formstärken / -Schwächen sind und da ist das FDI schon sehr optimistisch. Zum Beispiel hat das FDI Michael Smith schon sehr weit nach unten sortiert, nur um zuzuschauen wie er gestern in der Premier League alles an die Wand spielt. Baetens hat sein gutes Ranking vor allem dem Erfolg in Dänemark zu verdanken und dabei hat er soweit ich das überblicke gegen keinen Gegner aus den Top-200 gespielt. Das ist schon etwas dünn für eine Prognose, dass er gegen einen Peter Wright mithalten kann, auch wenn der gerade nicht in der Form seines Lebens ist.
Ein träges System hat Nachteile bei Spielern die sich stetig mit jedem Turnier verbessern wie aktuell Gian van Veen oder auch Rhian O'Sullivan, da hängt man dann praktisch immer der richtigen Spielstärke hinterher. Dafür Vorteile bei Spielern, die "nur" mal eine gute (respektive schlechte) Phase haben.Dass das FDI relativ extrem solche Phasen als nachhaltig (v)erklärt ist aber im Grunde völlig logisch, weil das Orakel in der Presse steht und sich verkaufen will und das kann man nur mit Stories. Und die funktionieren nun mal üblicherweise so dass man Ansätze eines Trends als das 'next big thing' verkauft. Ein zu träges System wäre dann auch viel zu nah dran am ganz normalen Ranking (abgesehen davon dass man übergreifend arbeitet) und das will keiner.
Mein aktuelles System ist tatsächlich eine Spur zu träge ausgefallen für meinen Geschmack, eben weil mir die Vorgängerversion zu sprunghaft vorkam und meine Wetten auf die Vorhersagen alle schief gingen. Der Nachfolger ist bereits in Arbeit und eine Ecke weniger träge. Dauert aber noch ein wenig. -
Gehen Averages oder ähnliche Matchstatistiken (außer das reine Ergebnis) auch in die Wertung ein, nicht nur die Erstwertung?
Für mich ist das eine große Schwäche des FDI, dass das dort nicht passiert. Sagen wir MvG verliert 2-6 gegen einen FDI 1500-Spieler, der in dem Spiel aber 105 Average spielt, also eigentlich wie ein FDI 1800+-Spieler. Dann wird MvG im FDI einen sehr großen ELO-Abzug bekommen, weil sich das System nur an der vorherigen Bewertung orientiert, aber eigentlich wäre es doch deutlich sinnvoller, den ELO-Abzug mehr an die tatsächliche Stärke in diesem Match anzupassen, wenn man diese Informationen hat.
Diese Gewichtung vernünftig hinzubekommen ist natürlich eine große Herausforderung (z. B. kann es sein, dass der Gegner alle seine Legs in wenigen Darts gewinnt, aber der Gesamtaverage wegen ein paar miserablen Legs nicht so gut ist, dann war es natürlich trotzdem sehr schwer, ihn zu schlagen) und vielleicht sträubt sich FDI auch dagegen, weil er nicht immer solche Statistiken hat.
Nein, im Prinzip geht nur 1:0 oder 0:1 ein, in seltenen Fällen auch mal 0,5:0,5. Alles andere ist auch problematisch. Die Averages sind aus mehreren Gründen schwierig.
Zum einen dürfte die Bandbreite was ein Spieler aus einem Average x herausholt ziemlich groß sein. Die einen spielen super bis zu den Matchdarts, dann versagen komplett die Nerven, die anderen lullen sich so durch, um dann im richtigen Moment die Pfeile im richtigen Punkt zu versenken. Ich schätze die Unterschiede auf bis zu einer Spielstärke (sagen wir mal auf 150 Punkte im FDI) und das ist schlicht viel zu viel. Ich wollte mal einen Datenabgleich machen, hab ich auch einmal zwangsweise, aber die Ergebnisse nicht konsolidiert. Aber so ungefähr sollte das Gesagte hinkommen.
Zum anderen sind die Averages abhängig vom Spiel des Gegners. Spiele ich gegen einen deutlich überlegenen Gegner und spiele praktisch überhaupt nicht auf die Doppel sollte ich naturgemäss einen wesentlich höheren Average erzielen können, als wenn ich derjenige bin, der sich ständig mit den Doppeln abquälen darf. Nicht umsonst liegt der 9-Dart-Average typischerweise deutlich über den Averages.
Prinzipiell muss man sich bei solchen Systemen davon verabschieden, dass mehr Informationen das Ergebnis verbessern. Kann ich die Informationen nicht völlig wasserfest einbauen sind sie praktisch nicht mehr nutzbar. Im Prinzip geht es darum, dass sich über die Anzahl der Spiele Zufallseffekte soweit reduzieren, dass das Ergebnis so stabil ist, dass man Tagesformschwankungen als einen deutlich höheren Unsicherheitsfaktor ansehen muss. -
Ja, ist angelehnt an ELO respektive DWZ aus dem Schach kommend. Ich kenn die Details des FDIs nicht so genau. Hab irgendwann angefangen zu basteln und irgendwie immer mehr rumgebastelt. Wie an einem 5000 Teile Puzzle. Vielleicht auch, weil mir der andere Kram, den man sonst so macht auf den Keks ging.

Es sind ein paar witzige Details verbaut wie Restpartien und vorläufige Wertungen und die Betrachtung der Averages bei der Erstwertung. Bei sehr wenigen Partien ist eine Übersetzung des Averages in eine Spielstärke oft hilfreicher als die Partieergebnisse, die wenn man Pech respektive Glück hat auch mal schnell zu Extremresultaten tendieren. Zudem erdet die Betrachtung der Averages im Anfangsstadium das System etwas, ansonsten kann es passieren dass Wertungen in Turnier-Inseln (d.h. die Spieler haben kaum Partien mit der Außenwelt, z.B. chinesische Premier League) einem nach oben oder auch nach unten abhauen. und die Vergleichbarkeit hops geht (das gilt auch für die Turnierinsel "Frauendarts", siehe unten)
In der Spitze (sagen wir mal Top200) sind solche Systeme eher Selbstläufer und ich nehme an, dass sich die Ergebnisse verschiedener Systeme nicht sonderlich unterscheiden, auch wenn ich bei einigen Fragen doch recht detailverliebt zu Werke ging (zum Beispiel ist die Anzahl der Legs ein relevanter Faktor, ein Best of 19 wird sowohl mathematisch ganz anders betrachtet als ein Best of 9 [da der schwächere Spieler in einem kurzen Game natürlich bessere Siegchancen hat als in einem Langgame], als auch gewichtet.
Eine Kernfrage ist immer wie sensibel das System auf die letzten Resultate reagiert und da scheint das FDI schon ziemlich sensibel zu sein. Dass sie laut den Top 32 auf Twitter aktuell Andy Baetens vor Peter Wright auf Platz 25 führen finde ich schon bemerkenswert. Möglicherweise ist aber mein System auch doch etwas träge in der Hinsicht, allerdings habe ich oft genug gesehen dass derartige "Leistungsexplosionen" auch wieder ihren Tribut erfordern und es geht wieder rückwärts. Auch bei anderen Spielern (Smith, van Peer, Gian van Veen) sieht man dass sie die aktuelle Tendenz sehr hoch gewichten.
Insgesamt wundern mich einige Namen in den Top 32 schon etwas, Dobey fehlt zum Beispiel, dafür ein de Sousa drin, der in letzter Zeit eigentlich ziemlich wenig gerissen hat, sprich 20 durchwachsene Resultate aber halt 2 gute zuletzt (Finale in CMP 10 und 4/4 im Qualifier). Beau Greaves auch extrem hoch dafür dass sie nur ganz selten Partien gegen Gegner aus den Top-200 spielt (Greaves steht bei mir auf 136, Sherrock auf 212, Ashton auf 374, die letzten beiden eigentlich schon ganz gut normiert durch die Q-School/Modus-Teilnahmen). Wirkt insgesamt etwas effekthascherisch, das FDI-System, aber gut, das liegt wohl auch in der Natur der Sache. Wessel Nijman führen sie aber überraschend weit hinten (ok, vielleicht ist da mein System bei Neulingen auch sehr wohlwollend, da sie keine "Altlasten" haben)
Zurück zu meinem Salat. Ist natürlich viel (halb)automatisiert, ansonsten wäre der Aufwand gar nicht mehr realistisch. Grösstes Problem sind meistens die Namen, speziell wenn man in die Breite geht. In Amerika kürzen sie gerne ab, in Asien findet man den einen Namen, dann mit Strichen und dann mit irgendeinem Ruf-/Kampfnamen. Und natürlich die vielen Sonderzeichen im Osten und vor allem im Norden.
Ich hoffe für heute langt der Überblick erstmal
In die Technik gehen kann man irgendwann immer noch. -
13 Deutsche Spieler - Moritz Richter hatte ich vorher noch nicht "gehört"...
Hat aber schon die Erstrunden der Challenge Tour 6-9 gespielt, Q-School ja sowieso. Erfolgserlebnisse waren ihm bisher nicht vergönnt, wobei der Average mit 73,5 so schlecht nun auch wieder nicht ist. Für ganz vorne dürfte es aber nicht reichen

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Hi,
nachdem letzte Woche ein wenig Interesse an dem Zahlensalat aufkam, dachte ich mir ich bau mein Progrämmle ein wenig um, so dass man (z.b: wöchentlich) Updates fahren kann. Das unten ist also die aktuelle Liste, in Klammern der Vergleich mit der Vorwoche. Also zum Beispiel hat sich Dave Chisnall um 3 Plätze nach vorne (von 9 auf 6) gespielt mit seinem ET-Sieg.
Die eckige Klammer gibt an wieviele Wochen der Spieler keine gewertete Partie gespielt hat. [-] heißt schlicht, dass der Spieler am Wochenende nicht im Einsatz war. Längere Einsatzpausen habe ich jetzt für die erste Version manuell prüfen müssen, m.W. betrifft das nur den zurückgetretenen Adrian Lewis sowie die beiden Australier Corey Cadby und Raymond Smith. Über kürzere Ausfallzeiten habe ich jetzt mal hinweginterpoliert und möglicherweise die ein oder andere unterschlagen. Ich muss mir noch eine Strategie überlegen, ab wann die Spieler aus dem Ranking herausgenommen werden.
Relevant diese Woche waren das ET mitsamt dem Host Nation Qualifier sowie die Development Tour. Bedingt relevant (also für die Plätze dahinter, die es in die Top-60 hätten schaffen können) die Asia Tour und Denmark Open/Masters sowie die Modus Series.
Aufsteiger der Woche sind Berry van Peer (+21 auf 54) und Andy Baetens (+24 auf 89), der die beiden dänischen Turniere gewann; Absteiger der Woche ist Adam Gawlas (-21 auf 111) und auch Rusty-Jake, der aus den Top-150 rausgefallen ist.
1 Michael van Gerwen
2 Gerwyn Price [-]
3 Dirk van Duijvenbode
4 Michael Smith
5 Luke Humphries
6 Dave Chisnall (+3)
7 Josh Rock (-1)
8 Nathan Aspinall
9 Jonny Clayton (-2)
10 Danny Noppert (+1)
11 Dimitri Van den Bergh (-1)
12 Damon Heta
13 Peter Wright (+1)
14 Ross Smith (+1)
15 Chris Dobey (+1) [-]
16 Andrew Gilding (+1)
17 Gary Anderson (-4)
18 Martin Schindler
19 Stephen Bunting (+5)
20 Joe Cullen (-1)
21 Ryan Searle
22 Rob Cross (-2)
23 Krzysztof Ratajski (-1)
24 Jose de Sousa (+1) [-]
25 Raymond van Barneveld (-2)
26 James Wade [-]
27 Wessel Nijman (+2)
28 Corey Cadby (-1) [16]
29 Daryl Gurney (-1)
30 Callan Rydz [-]
31 Jim Williams
32 Gian van Veen (+5)
33 Gabriel Clemens
34 Ian White (-2)
35 Brendan Dolan [-]
36 Simon Whitlock [-]
37 Kim Huybrechts (-3)
38 Keane Barry (+6)
39 Mike De Decker [-]
40 Luke Woodhouse [-]
41 Matt Campbell [-]
42 Alan Soutar (-4)
43 Adrian Lewis (-1) [8]
44 Steve Beaton (+1)
45 William O’Connor (+1) [-]
46 Ricardo Pietreczko (-3)
47 Richard Veenstra (+1) [-]
48 Jermaine Wattimena (-1)
49 Ryan Joyce [-]
50 Cameron Menzies [-]
51 Ryan Meikle (+1) [-]
52 Raymond Smith (+1) [14]
53 Luke Littler (-2)
54 Berry van Peer (+21)
55 Dylan Slevin (-1)
56 Martin Lukeman
57 Mensur Suljovic (-2) [-]
58 Nathan Rafferty (-1)
59 Madars Razma (+1)
60 Mickey Mansell (-2) [-]
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Naja, für mich ist Zong schon der Konkurrenz in der chinesischen Premier League klar überlegen, mindestens eine Klasse besser. Allerdings hat man ein ähnliches Problem wie bei Beau Greaves, man weiß nicht recht wie man die Spielstärke auf andere Konkurrenz übertragen kann. Man vermutet dass man Abstriche machen muss, aber wie viel ist schwer zu beurteilen.
Soweit ich das überblicke ist die Premier League eine online League, das heißt die Spieler spielen im geschützten Zuhause (kann man sich das nicht sogar live anschauen?) . wäre vermutlich auch kaum anders organisierbar. Aber der Schritt zu normalen Turnieren wo einem alles erwarten kann, kann dann doch groß sein.
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Also ich habe es mir die 5 Turniere in Gesamtheit gerade angeschaut, das was van Veen und Niejman gespielt haben, ist schon in einer eigenen Liga. Van Veen mit Top-10 Niveau, Niejman ca. Top-20. Rafferty, Littler, Girvan, van der Velde, Bialecki und Brooks mit Respektabstand. Ciaran Teehan, Thomas Banks und auch Bradley Roes haben sich etwas nach vorne gespielt.
Aus deutscher Sicht Kevin Fraulob sehr stark verbessert, natürlich auch Dominik Gruellich sowie auch Marvin Koch. Toonders ebenfalls recht deutlich besser gespielt. Ticken verbessert haben sich weiterhin David Schlichting und Kevin Troppmann, Marvin Kraft konnte das Niveau der letzten Runde dagegen nicht ganz halten. Pascal Rupprecht blieb eher blass/glücklos.
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Also am Ende war es dann eine philippinische Machtdemonstration. 3 Turniersiege und eine ziemliche Dominanz in den Endrunden, Chapeau.
Es zeigt, dass sie auch außerhalb des Heimatlandes viel erreichen können, wenn sie denn antreten.
Über alle 3 Turniere haben Ilagan vor Perez und Nebrida die beste Leistung erbracht - also die 3 Turniersieger. Vor Reynaldo Rivera, der bestätigt hat, dass er einer der kommenden Spieler der Region ist. Dahinter hat sich Joel Hizon ins Rampenlicht gespielt. Erst danach folgen bekannte Namen aus anderen Ländern: Nitin Kumar (mit deutlich schlechteren Average), ein gut aufgelegter Seigo Asada und Haruki Muramatsu. Dann folgen mit Lubaton und Malicdem wieder 2 Spieler von den Philippinen, die allerdings nicht so recht ins Turnier fanden. Entäuscht haben daneben vor allem Xiaochen Zong, auch was den Average angeht, Dimaculangan (mit allerdings gutem Average), Tomoya Goto und Man Lok Leung und weiter hinten auch Wilmer Ong. Die restlichen bekannten Namen wie Paul Lim, Suzuki(s), Royden Lam haben für mich im Rahmen ihrer Möglichkeiten gespielt.
Den besten Average über die beiden Tage hat klar Christian Perez erspielt (92) [der nach seinem Turniersieg relativ früh gegen starke Spieler gelost wurde und den kürzeren zog], gefolgt von Muramatsu (89,7) , Ilagan (89,3) und Rivera (88,7). Dahinter konnten Tagarao (87,6) und Malicdem (87,5) ihre Averages nur bedingt in Erfolge ummünzen.Jetzt kann man gespannt sein, ob sich bei dem Turnier in 4 Wochen in Ulaanbaatar ebenfalls eine größere Delegation von den Philippinen einfindet. Ulaanbaatar