Beiträge von DartN00b
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Meiner Meinung nach sollte man den Wurf nicht beim Aufwärmen suchen oder wiederfinden.
Aufwärmen ist eher zum Gewöhnen an die Umgebung, Licht, Lautstärke, Board, Leute, etc.
Wenn du lange brauchst und das weißt, spiel einfach zu Hause schon mal 1-2 Stunden.
Die zweite Frage verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Du hast einen „natürlichen“ Wurf mit dem du zu 100% die 1 triffst und einen antrainierten Wurf mit dem du regelmäßig die 20 triffst und hin und wieder in die 1 „verziehst“? Und die Frage ist: Was soll ich machen den natürlichen Wurf verfolgen ODER mehr trainieren? Persönlich würde ich dir empfehlen den natürlichen Wurf zu verfolgen UND mehr zu trainieren.
Wie viele Pfeile wirfst du am Tag / in der Woche aufs Board?
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König der Löwen
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Schweinebacke
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Fingerspitzengefühl
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Sicher nicht

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Ja, das nehme ich als nächstes in Angriff

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Wie machen das bloß die Leute die seit Jahren total krüppelig (meine Sicht) werfen und mich trotzdem alt aussehen lassen 🤔
Du musst halt zwischen Theorie und Praxis unterscheiden. Entweder werfen diese Leute aufgrund ihrer Anatomie aus deiner Sicht "krüppelig", aber sind eigentlich dabei ihren Wurf zu perfektionieren oder einfach weil sie werfen ohne sich Gedanken über ihren Wurf machen. Beide und viele Stufen dazwischen sind wahrscheinlich die Praxis.
Wenn du dich aber in der Theorie befindest und gegen eine Maschine spielst, würde diese Maschine bei 501 immer einen 9 Darter werfen. Das strebt ja auch jeder Spieler an. Zumindest theoretisch.
In der Theorie reicht es also, dass du lernst auf T20, T19 und D12 zu werfen. Andere Felder benötigt man nicht.Dem würde ich nicht auf der Spur bleiben. Das mag mit einer Maschine funktionieren, aber nicht mit dem menschlichen Körper. Gehst du auf ein anderen Feld müsstest du dein Katapult ja nochmal neu kalibrieren. Ist einfach alles zu variabel.
Gibt auch welche hier, die immer meinen mit den gleichen Schuhen, Klamotten usw spielen zu müssen um ja keine 2mm Abweichung zu bekommen.
Gerwyn Price letztens in Flip Flops trainiert. Verdammt, muss der sich den Wurf zerstört haben


Dass man grundsätzlich vom Bewegungsablauf dem Prinzip nachgeht ok, aber anfangen zu versuchen jede Bewegung exakt zu wiederholen, wird dir kein Erfolg bringen. Wird dich eher verzweifeln lassen.
Ruhig mal von verschiedenen Positionen aus werfen und den Körper lernen lassen...
Ich stehe da keinesfalls wie ein Wissenschaftler an der Scheibe
und ich verzweifle auch nicht. Ich merke halt, dass sich ständig was ändert, entwickelt, neue Ideen kommen und so weiter. Das macht einfach Spaß. Und ob ich gut oder schlecht bin, so what. Der Weg ist das Ziel.Zum Katapult nochmal. Stell dir vor das Katapult schießt die ganze Zeit Pfeile in die T20. Und nun lässt du alles fix, aber änderst unten am Stativ die Neigung leicht (Position der Hüfte) und schon triffst du immer ins bspw. Bulls Eye. Genauso kannst du rechts oder links rotieren. Diese Bewegung kontrollierst du über den fixierten Blick. Du fixierst in der Ausgangslage mit deinem Auge (sagen wir am Katapult mit einem Laserpointer, der auf T20 zeigt). Dann lässt du den Kopf starr und rotierst so, dass dein Auge / der Laser das gewünschte Ziel fixiert.
Stell dir vor du positionierst dich so, als wolltest du T20 werfen. Fixierst dann aber mit dem Auge auf S19 ohne den Kopf zu bewegen. Dann wirfst du trotzdem T20. D.h. Kopfposition und das "Fixieren" mit dem Auge sind wieder ein weiterer Anker, aber man darf den Kopf halt nur über die Hüfte rotieren
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Keine Ahnung, ob das alles so funktionieren würde, aber das Bild vom Katapult finde ich eigentlich ganz gut. -
Nagellack
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Also mir machts Spaß

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Ich glaube Du bist auf dem besten Weg Deinen Wurf völlig zu zerdenken. Problematisch finde ich, dass die Beschreibungen des Bewegungsablaufs in prosa niemals auch nur ansatzweise die Komplexität des Ablaufs widerspiegeln…ergo viel Raum für Missverständnisse bleibt.
Ohne Deinen Wurf gesehen zu haben, wären alle Tipps hier bestenfalls sowas wie Kaffeesatzleserei und gehen schlimmstenfalls total nach hinten los.
Bsp.
Dein Dart geht nach links
- vorschnelles Greifen zum nächsten Dart?
- unsauberer Release?
- Bewegung in der Schulter?
-…
Hi,
danke, aber genau sowas meinte ich doch. Du hast jetzt drei Punkte genannt, wo ich mal drüber nachdenken kann. Ist doch perfekt. Gerne mehr davon.
Hier werden doch etliche Spieler sein, die X Jahre Dart spielen, da muss doch nicht ständig auf die Individualität verwiesen werden.
Das Argument kann man ja immer, überall und bei jeder Sportart bringen.Persönlich sehe ich es nicht so, dass ich mir den Wurf zerdenke, denn dass was mir am meisten Spaß bringt, ist die Motivation besser zu werden. Das ist nicht nur beim Dart so.
Was mir zu dem Punkt Bewegung in der Schulter zum Beispiel aufgefallen ist. Ich habe da vorher nicht drüber nachgedacht, aber welche Arten von Gelenken sind beim Wurf ausschlaggebend, um einen konstanten, reproduzierbaren Wurf hinzubekommen? Für die meisten ist das vielleicht sonnenklar, für mich ist das absolutes Neuland. Aktuell bin ich auf dem Stand, dass der Schlüssel irgendwo in der Schulter liegen muss.
Das Ellbogen Gelenk ist ein Scharniergelenk und kann nur eine Richtung. Ebenso das Handgelenk / der Unterarm. Streng genommen kann das Handgelenk natürlich mehr, aber der Einfachheit wegen, lasse ich das gerade mal so stehen. Was ich hier meine ist: Ich schaue auf meine offene Handfläche und drehe diese dann bis zum Anschlag, dass also der Handrücken oben ist. Aus dieser Position klappe ich das Handgelenk maximal nach hinten.
Und schon hat man eine "Stellung", die man immer wiederholen kann. Alles steht auf Anschlag und der Ellbogen kann nur eine Sache.
Was tun also mit der Schulter? Hier habe ich noch nicht herausgefunden wie man immer wieder die gleiche Position findet, aber das ist wahrscheinlich der Grund warum ich aktuell mit Pfeil im Sichtbereich viel besser werfe, da ich so einen Ankerpunkt habe und die Schulter in einer immer sehr ähnlichen Position steht.
Den Release versuche ich aktuell dahingehend zu verbessern, dass ich beim Follow-through bewusst die Finger komplett abspreize.auf keinen Fall über Spitze oder Flight oder sonst was zielen. Natürlich hat man den Dart im Sichtfenster, aber du hast beim Autofahren ja auch das Lenkrad im Sichtfenster und trotzdem schaust du auf die Straße beim Lenken.
Wichtige ist den Fokus zu finden.
Meiner Meinung nach stellst du dir das viel zu einfach vor. Wenn es so einfach wäre, würde keiner die 20 mehr verfehlen.
Danke, das Beispiel mit dem Auto meint, fixiere dein Ziel und bleib drauf auch wenn der Pfeil im Sichtbereich ist. Das Ziel = die Straße sollte nur nicht verdeckt werden, also aus dem Fokus geraten. Das sieht man ja auch bei den Profis, dass die ununterbrochen dahin starren wo der Pfeil hin soll.
Das mit dem Fokus finden, ist halt so eine Sache. Konzentrieren und "Ziel fixieren" führt auch nicht alleine zum gewünschten Ergebnis. Aber es ist natürlich auch klar, dass man keine 180 wirft, wenn man in den Himmel schaut.
Einfach stelle ich mir Dart nur in der Theorie vor. In der Praxis ist es scheinbar (sehr) schwierig. Stell dir doch mal vor du baust ein Katapult und stellst es so ein, dass du immer die T20 triffst. Was braucht man dazu? Es muss an einer Stelle fixiert sein (Schulter) und der Pfeil muss stets genau die gleiche Beschleunigung im Releasepunkt erfahren. Was tun, wenn du auf T3 umstellen willst? Dem bleibe ich auf der Spur!
Wo ich gerade diese Textwall hier verfasst habe, fällt mir ein, ob es nicht sein kann, dass die Schulterposition durch den Punkt fixiert werden kann, bis wo man den Pfeil zurückzieht. Manche Spieler gehen ja zum rechten, manche zum linken Auge, manche neben die Wange, manche auf die Stirn usw... Aber es ist dann immer gleich.
Die Individualität des Punktes, wohin man zurückzieht, ist wahrscheinlich auf den Körperbau zurückzuführen und hat unter Umständen gar nicht mal so viel mit der "Sichtlinie" zu tun. Aber, und das ist das Entscheidende, es scheint die Schulter zu fixieren. -
Hallo,
ich muss leider doch nochmal auf das Thema Zielen zurückkommen. Ja, ich weiß man zielt nicht über Kimme und Korn.
Ich habe mir das auch jetzt so angewöhnt, dass ich absolut freies Sichtfeld habe, aber es scheint mir (noch) unmöglich konstant zu werfen.
Jetzt habe ich beim Training (ja, es ist kein professionelles Training, sondern werfen auf Ringe ohne Trainer) doch nochmal angefangen den Dart in meinem Sichtbereich zu positionieren. Ich finde das zwar extrem störend, aber die Würfe sind um Welten besser… Dennoch möchte ich so nicht werfen.
Ich habe auch schon in einigen älteren Beiträgen gelesen, dass über die Spitze, den Flight, den Finger “gezielt” wird, was ja letztlich dazu dient stets die gleiche Wurfhaltung einzunehmen. Zumindest habe ich das so aus den Antworten raus interpretiert.
Aber wie findet man so einen Anker, wenn der Dart nicht im Sichtbereich oder zumindest weit am Rand des Sichtbereichs ist?
Macht es Sinn zu notieren wo man vorbeiwirft? Und wenn ja, gibt es irgendwo die Info wie man korrigiert?
Theoretisches Bsp. 99 Würfe auf S20, 33 Treffer in die S5, 9 x S1, 57 x S20.
Was leitet man daraus ab, gibt es da grundsätzliche Dinge, die man aufzählen könnte?
Wahrscheinlich muss jemand mal auf den Wurf gucken, aber gibt es nichts Generelles, zB. Links vorbei, dann Ellbogen mehr nach rechts, etc. Die Liste von Korrekturmöglichkeiten muss doch endlich sein.
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Na, das ist dann trotzdem zielen.
Mir ist gerade nochmals klar geworden, dass Dart wie Fußball ist. Man visiert sein Ziel an und schiesst / wirft.
Dann wird mir auch einiges klarer!
Danke für die ganzen tollen Antworten!


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DanielSch81 : Danke für deine ausführliche Erklärung. D.h. du hast ja im Endeffekt ein ganz ähnliches “Problem” wie ich

Horst Girtew : Für Around the Clock brauche ich im Schnitt 67 Pfeile inklusive Bull/Eye. Irgendwie treffe ich die ja doch hin und wieder. Aber ich habe halt nicht das Gefühl: “so, jetzt werfe ich auf die S3” —> und Zack S3, sondern es ist während der Ausrichtung / des Wurfs eher ein meist optimistisches Hoffen, dass ich die S3 treffe, bevor ich dann z.B. T19, S17, miss werfe. Und genau dieses Hoffen möchte ich durch ein “ich weiß wie ich ziele” wegbekommen.
biopio26 : Es war Bobby George.
Externer Inhalt m.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Klar kann man jemandem einen Ball zu schmeißen und man zielt auch vielleicht nicht über den Ball. Manche machen das vielleicht schon. Aber versuch doch mal mit einem Tennisball aus drei Meter Entfernung den kleinen Finger der rechten Hand zu treffen.
Mein Gehirn hat definitiv noch nicht begriffen, was zu tun ist, um diese kleinen hübschen Pfeilspitzen in die gewünschten Bereiche zu katapultieren.

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Hallo,
Naja, die Mutmaßung, dass ich nicht ansatzweise verstehe, welche Erleichterung ein Trainer bringt, finde ich nicht zutreffend. Natürlich bringt ein Trainer in der Regel sehr viel, aber ich bin Online mit Trainern bereits zwei mal auf die Nase gefallen. War zwar ein anderer Bereich, aber dennoch habe ich Geld bezahlt und war im Anschluss auch nicht schlauer. Nur Ärmer.

Aber das ist ein anderes Thema, ich bin da halt etwas vorsichtig. Dein Trainingsangebot kommt mir auf jeden Fall nicht übertrieben teuer vor und ich überlege, ob ich nicht einfach teilnehme, sofern noch ein Platz frei ist. Ist das denn auch was für absolute Anfänger, die auch manchmal neben die Scheibe werfen?

@alle:
Nochmal bitte zum Thema Dart - Wurf,
insbesondere Fokussierung / Zielen.
Habe auch schon die SuFu genutzt, aber ich finde nichts was meine Frage so beantwortet, dass ich es verstehe und auch anwenden kann.
Ich lese in Artikeln oder sehe in Videos, dass man über die Spitze zielt, oder über den Fingerknöchel das Ziel anpeilt, oder den Dart am Kopf vorbei zieht… Jeder sagt etwas anderes. Wenn ich mir z.B. mal den Wurf von RvB oder MvG angucke, dann peilen die da gar nichts an, oder? Man sieht, dass ihre Augen genau aufs Ziel gucken (absolut fokussiert), aber wie steuern diese Spieler, dass die haargenau treffen.
Oder ist das Geheimnis, dass die Profis absolut identisch ihre eigene z.B. “T20 Bewegung” imitieren können?
Das würde ja bedeuten, dass man versucht eine Bewegungsabfolge zu finden, die beispielsweise von Oche Position X genau die T20 trifft, diese in sich manifestiert und es im Prinzip gar nichts mit Zielen zu tun hat. Oder haben diese Spieler “einfach” so lange trainiert, dass sie auf Grund dessen genau dahin werfen können wo sie hingucken. Was ich echt krass fände, wenn das tatsächlich so funktioniert und das alles wäre.
Ich persönlich verdecke mir absolut die Sicht, wenn ich den Arm / die Hand / den Pfeil irgendwo vor mir positioniere.
Aber… und jetzt kommt die Frage: Wie zielt man dann?
Durch konzentriertes Angucken trifft man ja auch nicht gleich sein Ziel.
Würde mich echt freuen, wenn jemand nochmal sehr ausführlich auf das Thema Zielen eingehen könnte.
