Beiträge von Cloakmaster

    Nur noch Azemoto kann Sakai in der Steel Darts Japan Tour überholen. Dafür müsste er die letzten beiden Turniere gewinnen. Grundsätzlich ist die Reihenfolge für die WM Quali folgende.

    Der letzte Satz in dieser Qualification Structur "Players invited in the order listed above" dient als gute Orientierungshilfe für Unklarheiten, falls sich ein Spieler über mehrere Affiliate Routen qualifiziert. Wie z.B. Sakai als wahrscheinlichlicher Sieger der Steel Darts Japan Tour und als Qualifikant über die Asian Tour. Die Japan Tour steht hier im Qualifikationsranking über der Asia Tour, daher qualifiziert sich Sakai über die Japan Tour und Man Lok Leung als Nachrücker über die Asia Toiur.

    War nicht sonst bei den Frauen die Siegerin des Womens Worlds Matchplay auch qualifiziert, und zusätzlich nur die Ränge 1-3 der Women's Series? Macht vermutlich keinen Unterscheid, da die Matchplay-Siegerin wohl praktisch immer einen der ersten vier Plätze der Women's Series einnimmt.

    Jetzt muss die alte Oma des Forums den Dartsspieler, mit dem sie echt am wenigsten am Hut hat, doch tatsächlich mal wieder - teilweise - verteidigen: Leute, es ist sein Leben, es ist seine Work-Life-Balance und wenn er keinen Bock hat, hier irgendwo anzutanzen, weil er es nicht muss, es sich finanziell leisten kann, und es ihm seine Sponsoren/Fans (jedenfalls noch) nicht übel nehmen: Ja, warum soll er es denn anders machen? Der Markt "Darts" und seine Gabe haben ihm in jungen Jahren eine finanzielle Unabhängigkeit beschert, die ihm das erlaubt. Warum soll der überhaupt noch mal irgendwas machen, worauf er keinen Bock hat?

    Weil er eben auch eine gewisse Verpflichtung dazu hat, präsent zu sein, und zu spielen, und das eben nicht nur in der PL und im Ally Pally, sondern auch in Ungarn, Österreich, Deutschland, der Schweiz etc, pp. Denn ohne das funktioniert der Markt, aus dem er sein Einkommen erzielt einfach nicht.

    Wie käme das wohl an, wenn der FC Bayern bereits am 24. Spieltag als Meister feststeht, und dann zu den letzten 10 Spieltagen einfach nicht mehr antritt, weil er keinen Bock dazu hat, dort anzutanzen, und es sich finanziell leisten kann, auf die Eintrittsgelder an der Stadionkasse zu verzichten?

    Und die Dortunder treten zu den letzten Spielen auch nicht mehr an, weil die CL-Teilnahme bereits gesichert ist. Und meinetwegen Werder Bremen geht in den Jahresendurlaub, sobald der Klassenerhalt gesichert ist? Ziel erreicht, nach mir die Sintflut, Fans, Presse und Sponsoren können sich den Mittelfinger ansehen, fertig.

    Der Punkt ist: Dürften sie gar nicht. Man hat sich verpflichtet, am Spielbetrieb der Bundesliga teilzunehmen, und darf nicht einfach wegen "keine Lust" zu Hause bleiben.

    Und ebenso würde ich eben auch die Topspieler der PDC dazu verpflichten, am gesamten Spielbetrieb der PDC teilzunehmen, egal wie viel oder wenig Bock man gerade zu dieser oder jener Veranstaltung hat. Immer nur die Rosinen rauspicken zeugt von wenig Pflichtgefühl.

    Darum wäre ich ja wieder so weit, die eingeladenen Top 16 zur Teilnahme zu verpflichten, eine Absage aus gleich welchen Grund wird mit einer Pönnale belegt. Je kurzfristiger die Absage, desto defitiger die Strafzahlung. Ausnahmen vielleicht bei wirklich nachgewiesenem wichtigem Grund.

    Ja. Ist ja dann kein Qualifer mehr, sondern 2 Vorrunden der ET.

    Hat halt auch den Effekt, daß CT-Spieler ggfs. den schwächeren TC-Holdern etwas an Preisgeld wegnehmen, was es für diese schwieriger macht, ihre Tourkarte zu halten. In meinen Augen wird dadurch das Jojo-System gefödert, daß der überwiegende Teil der TC-Halter ihre TC nach den 2 Jahren nicht verteidigen kann. Naja, immerhin haben sie sie ja zwei Jahre, und nicht nur eines.


    4 Plätze bleiben für die Hostnation. Nord- und Osteuropäische Spieler sind schon auf der Tour etabliert. Sie brauchen diese Extra Qualis bald nicht mehr. Es finden ja auch schon 4 ETs in Osteuropa statt. Hoffentlich auch bald ein paar in Skandinavien. Eher bräuchte Südwesteuropa so einen Qualifier um die Franzosen, Spanier, Portugiesen und Italiener mehr zu fördern.

    So ganz sehe ich dasmit dem Etableirten-Statuns noch nicht. Darum ja mein Ansatzmit drei europäischen Qualifiern. Europa aufgeteilt in vier Regionen. Eine ist der Veranstaltungsort mit Host Nation Qualifier etc, und die anderen drei habenihren regionalen Qualifier.

    Hier mal ganz blöse gefragt: Dürfte zB ein Deutscher, der in Schweden lebt und arbeitet die gleichen Qualifier spielen, wie ein Schwede?


    Ich bin auch der Meinung, dass wir keine Word-Series mehr in Europa brauchen und man diese im Rest der Welt ausbauen sollte. Vielleicht nach dem Vorbild der European Tour mit 16 eingeladenen Spielern und 32 lokalen/regionalen Spielern. Das man das dann mit der ET zu einer Welt-Tour kombiniert, sollte das Endziel sein. Aber dazu braucht es noch ein paar Zwischenstopps. Das die ET immer europäischer wird und nicht mehr aus 80% Deutschland besteht ist eine Entwicklung, die ich begrüße.

    Naja, Europa ist schon noch Teil der Welt. Also gar keine Spiele der World Series in Europa wäre auch nicht der richtige Ansatz. Aber ich verstehe, was du meinst. Gleiches gilt ja für die ET, die noch immer viel zulangesam erkennt, daß Europa größer ist, als nur Deutschland.

    Nachrücker für den Qualifier sind gemeint.

    Also willst du nicht-Tourcarken Inhaber den Tourcard-Inhaber Qualifier spielem lassen?



    Wenn es ab dem 1. Sieg Preisgeld gibt, braucht man ein volles Teilnehmerfeld. Man sollte nicht durch ein Freilos ins Preisgeld kommen.

    Wenn es Preisgeld gibt, dann ist es kein Qualifier mehr, sondern Teil des Turniiers. Ist es nicht so, daß die gesetzten Spieler, die in Runde 2 antreten, und verlieren zwar nichts für die Order of Merit gut geschrieben bekommen, aber sehr wohl die Kohle einsacken?

    128 TC-Holder - 16 Spieler direkt und 112 im Qualifier bei meinem Vorschlag. Nachrücker, wenn nicht alle antreten müssen ja von irgendwo herkommen. 56 gehen leer aus bei Niederlage in der 1. Runde, 28 bekommen ein Preisgeld für die Niederlage in der 2. Runde und 28 sind dann im Hauptturnier dabei und bekommen da ihr Preisgeld.

    16 direkt plus 28 aus dem "TCH plus CT-Reserven"-Qualifier macht nur noch 4 Plätze für die Nordic/Baltic, East European, und Host Nation Qualifier.

    Bei meinem Modell werden 32 TC-Inhaber eingeladen

    - Der Titelverteidiger

    - Ein "local Hero", in der Regel der höchtplatzierte Spieler des Gastgeberlandes in der Oom.

    - 10 Leute World Ranking

    - 10 Leute Pro Tour Ranking

    - 10 Leute European Tour Ranking

    bleiben noch 96 TC-holder übrig, die zwei Runden spielen, um 24 TC Holder ins Hauptfeld zu schicken

    Dazu 4 Leute Host Nation Qualifier

    3* regionaler Qualifier, Zb Nordeuropa, Südeuropa, Osteuropa. Wenn das Event in Nordeuropa statt findet, gibt es statt dem Nordeuropa-Qulaifier eben einen Zentraleuroa-Qualifier.

    Und einen Last entry Quailifier am Vorabend des Turnierbeginn, jeder, der vor Ort ist darf für zB 50€ Startgeld mitmachen. (max. 128, first come, first serve)

    Wann soll denn der FC Bayern den DFB-Pokal boykottiert haben? Und bei der Super League waren die Bayern strikt dagegen und auch ein Grund warum das Projekt nicht umgesetzt wurde.

    Das war vor allem in den 90ern. Man trat bestenfalls mit einer C-Mannschaft an, und war nicht böse, ggfs. gleich in Runde 1 rauszufliegen. Der FCB ware auch die treibene Kraft hinter der - dann nur ein Jahr bestehenden - Neuregelung, daß die Top-Mannschaften erst in Runde 3 in den Wettbewerb einstiegen, weil man eben keine Lust (bzw. "keine Zeit") hatte, neben den lukrativen Europapokal-Spielen auch noch in Deutschland rumzugurken, um gegen irgend eine "Hobbymannschaft" (O-Ton Franz Beckenbauer) anzutreten. Selbst eine deutsche Meisterschaft der Bayern wurde in diesen Zeiten nicht groß gefeiert, einmal kurz auf den Balkon, kurz winkewinke zu den Fans, und dann nichts wie ab durch die Mitte. Das kam auch nicht ganz so dolle beim gemeinen Fußvolk an.

    Nur der Europapoakl, der war wirklich wichtig - alles darunter lästige Pflichtübung. In der Zeit bastelten acht Vereine, darunter der FCB überwiegend im Hintergrund an den Plänen einer europäischen Superliga, notfalls auch an der UEFA vorbei, um mehr Geld in die eigenen Kassen zu leiten. Im Laufe der Jahre wurde daraus dann die "G-14", auch hier mit dem FCB als Gründungsmitglied. Heute nennt sich das ganze die "ECA"

    Ja, inzwishcen hat da ein Umdenken an der Säbener Straße eingesetzt, und man besinnt sich wieder darauf, daß die Bundesliga, und auch der DFB-Pokal die Basis allen Erfolgs ist, und man erst den heimischen Garten bestellt haben sollte,ehe man auszieht in die große Glitzerwelt - weshalb man nun auch die urspünglich ureigensten Pläne ablehnt.

    Einspruch, euer Ehren: Der Vorschlag mit den 2 Bühnen gerade auf der ET stammt nicht von mir.

    Der Welpenschutz für PL-spieler ist auch kein rein logistisches Problem. Vielmehr will man den Superstars den Bauch kraulen, damit sie sich gnädiger Weise auch mit den Niederungen der PDC-Welt, und deren popeligen ET abgeben, und ihr nicht noch öfter fern bleiben. Um es mit dem Fußball zu vergleichen: Der FC Bayern hatte mal eine ganze Zeit lang den DFB-Pokal regelrecht boykottiert, und bekanntlich geistert auch immer wieder eine europäische "Super League" durch die Medien, so daß der große FCB dann eben richtig viel Geld mit noch mehr Spielen gegen Barca, Paris, Madrid & Co verdienen kann, und sich nicht mehr mit den Hoffenheims, Elversbergs oder Augsburgs dieser Welt herum schlagen muss. Ähnliche sehe ich es im Darts mit PL und ET. Würde man LL die Wahl lassen, spielt der vermutlich lieber noch 16 zusätzliche Spieltage PL, und lässt dafür die ET ganz sausen.

    Das "logistische Problem" könnte man beispielsweise auch mit einer zeitlichen Neuordnung der PL, die in ihrer jetztigen Form auch nicht ohne Kritiker daher kommt, organisieren, bzw. generell mit einer Neuordnung des PDC-Kalenders. In Grenzen auch mit einer Anhebung der Preisgelder, so daß es eben auch für die Großverdiener des Darts irgendwann spürbar wird, die ET so stiefmütterlich zu behandeln. Hier könnte man auch wieder das Thema (erhöhte) Strafzahlungen für No-Shows aufgreifen, gerade für die Top 16. Wenn das Geld lockt, werden gewisse "Strapazen" oder "logistische Probleme" dann plötzlich doch wieder eigentlich gar nicht so schlimm....


    Beim Resrt sind wir gar nicht soweit voneinander entfernt: In meinem Modell sind es 96TC-Inhaber die ebenfalls zwei Siege benötigen, um einen der 24 TC-Plätze zu ergatten.

    Was ich allgemein nicht so ganz verstehe, ist das Auffüllen aus der CT: Es gibt genügend "höherwertige" TC-Inhaber, auf die man als "Reserve" zum Auffüllen zurück greifen könnte. Sollte man diese nicht priorisieren?

    Beides fusst auch auf der vielfach geäusserten Kritik, daß Spieler unterhalb der Top 32 es wesentlich schwerer haben. Preisgeld zu verteidigen oder zu erspielen, als die oberen 32. Um dem gegen zu steuern braucht es eben Methoden, mehr TC-Inhabern die Möglichkeit, Preisgeld zu verdienen zu geben.

    Selber Ort eher nicht. Die Premier League gehört für mich (zumindest überwiegend) nach England, die European Tour nach ganz Europa. Aber so lange es an beiden Orten einen ordentlichen Flughafen in der Nähe gibt, sollte das zu handeln sein. Die Zugeständnisse an die PL Spieler kommen vor allem da her, weil man Angst hat, daß diese sonst ganz weg bleiben könnten. Schließlich lässt sich für die an einem PL Abend mehr Geld verdienen, als an einem ganzen ET Wochenende. Das aber ist ein hausgemachtes Problem der PDC.

    Der Haken daran ist, so lange die PDC selbst daran auch genug mitverdient, besteht für die keinerlei Anlaß, etwas daran zu ändern.

    Also soll ein Einladungsturnier direkten Einfluss auf die wichtigste Ranking-Serie des Kalenders haben? Klingt nicht sehr durchdacht

    Nur auf die Reihenfolge der Bpard Calls Wir haben im 64 er Feld 32 Spiele R1 und 16 Spiele R2. Und davvon werden 8 Spiele R1 vom Freitag Abend auf den Samstag miorgen verlegt, zeitgleich 8 Spiele R2 vom Samstag Morgen als "Highlight Spiele" auf den Freitag Abend vorgezogen, damit die armen reichen Lukes et al eine zusätzliche Nacht im eigenen Bettchen verbringen können, sofern sie überhaupt ihre Bereitschaft, mal auf dem Festland vorbeizukommen, signalisiert haben. Ich pefrsönlich würde ja auch ggfs den Spielplan der PL anpassen, wo die PL doch nur so ein kleines, unbedeutendes Einladungsturnier, deren Einladung kein Dartspieler, der etwas auf sich hält, folgen würde, ist.

    Irgendwo hatte man doch schon einmal so etwas ähnliches? In einer Session drei Spiele R1,und zum Abschluß ein Spiel R2. Die nächste Sessipn begann dann wieder mit 3 Spielen R1, gekrönt von einem weiteren Spiel R2, und das sogar über mehrere Sessions/Tage hinweg. Voll schräg die Sache, bestimmt tierisch langweilig und uninteressant...

    Wenn es die wichtigste Ranking Serie ist, warum fehlen dann doch auffallend oft so viele Spieler auf den Spitzenpositionen des wichtigsten Ranking?

    Ich finde schon, dass es einen Unterschied macht ob ich vier Spiele mit dem gebotenen Brimborium (Ansage und Walk-On, Spielpausen, etc..) ansehe oder ob ich 20 Spiele im Standardmodus durchgepeitscht bekomme. Klar weiß ich voher nicht genau, welche Spieler an welchen Abenden da sind, aber aktuell bekomm ich zumindest bei vier Spielen pro Session min 2 mal einen archivierten Spieler und ein oder zwei interessante Exoten sind auch meistens dabei.

    Natürlich ist es ein gewisser Unterschied. Aber nicht zu wenige Zuschauer sind mehr wegen dem Brimborium, als wegen der eigentlichen Spiele da. Show, Party etc bringt schon auch einiges. Als zusätzliches Schmankerl die Option auf 60k Pfund für einen 9-Darter, der ja durchaus auch schon in einer sehr frühen Runde fallen kann.


    Entschuldigung für die Gegenrede, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wer für diesen Qualifier Ally-Pally-Preise bezahlen sollte

    Kein Ding, dafür ist ein Forum ja da, um Meinungen auszutauschen. Ich habe die Nummer auch nicht bis ins allerletzte Detail durchgeplant, aber ich meine eben, es könnte funktionieren. Wenn 20 Spiele hinternander weg an einem Tag durchpeitschen nicht so gut funktioniert, dann wird der TCH eben auf 2 Tage, und nur noch 10 Spiele pro Tag aufgespalten.

    Wenn es dafür eine wahnsinnige Nachfrage geben würde, warum hat die PDC das nicht schon vor der ERhöhung auf 128 Spieler gemacht?

    Es gab schon seit Jahre eine wahnsinnige Nachfrage nach Tickets. Trotzdem hat man sich ziemlich lange Zeit gelassen, mit der Erweiterung auf 128 Spieler, und auch mit dem Umzug in die Great Hall. Da wurde viele, viele Jahre nur darüber gespochen, bis man es nun schließlich auch gemacht hat.

    Die ganze Idee ist auch nicht zwingend schon für die WM 28 gedacht, sondern vielleicht für die WM 2030, wenn eben auch die Great Hall Jahr für Jahr restlos ausgebucht ist, und wieder nach neuen Wegen für Ticketverkäufe gesucht wird. Und bevor man die Teilnehmerzahl noch weiter erhöht, und eine T256 einfügt, wäre ich eben eher für die Option mit der Vorrunde innerhalb des bisherigen Schema, nur daß man eben einige Spiele vom Floor weg, und auf die grosse Bühne holt.

    Ob der TCH nun am 30. November oder am 10. Dezember statt findet - wo ist da der große Unterschied? Eher ist es für die Spieler, die am 11,/12,/13. dran sind ein Vorteil, daß sie eben gerade nicht zwei Mal binnen kurzer Zeit nach London müssen. Prinzipiell denke ich immer, es ist für den Spieler (und zB auch seine Sponsoren) besser, sich vor einem großen Publikum auf einer Bühne, mit Live-Übertragung im Fernsehen präsentieren zu können, als ohne. Ggfs. könnte man den Turnierbaum auch schon vor dem TCH auslosen, und veröffentlichen, so daß man zumindest ein paar Eventualitäten besser im Voraus planen kann. Meinetwegen legt man sogar den Spielplan gezielt so, daß die TCH-Gewinner ihr Erstrundenmatch gleich am 11. oder 12. Dezember, also einen Tag, maximal zhwei Tage später haben. Ich frage mich eh, wie die Spieler das allgemein anstellen, Anfang Dezember noch ein Hotelzimmer in London für die WM-Zeit finden zu wollen. - Gerade auch die Nichteuropäer. Denn die PDC stellt soweit ich weiß keine Unterkünfte zur Verfügung - oder? Gaga Clemens hatte in einem Interview mal erwähnt, daß er ziemliche Schwierigkeiten hatte, kurzfristig noch etwas für die Tage nach Weihnachten zu finden, da er ja nicht wirklich davon ausging, überhaupt so weit zu kommen.

    Maerketing-mäßig könnte man auch diese Vorrunde, eben auch als Teil der WM vermarkten, meinetwegen auch schon mit etwas Preisgeld garniert. Und das lockt dann auch wieder Sposoren, wenn der Spieler sagen kann, ich bin WM-Teilnehmer.

    Die Zuschauer - sorry, aber die haben doch im Prinzip eh keine Wahl, wen sie auf der Bühne sehen, und es hat eben auch seinen Reiz, ggf mehr, als nur max. 8 Spieler in Action zu sehen. Die Ticket hat man großteils ja jetzt schon erworben, meinetwegen 20.12. Abendsession. Aber wer da spielen wird, steht noch in den Sternen.

    Das Problem mit 64 Teilnehmern sind die PL Spieler. Die werden nicht immer freitags schon einsteigen können.

    Ja, es würden eben sowohl Freitags, als auch Samstags Spiele der Runden 1 und 2 statt finden, wobei die PL Spieler eben erst am Samstag einsteigen,

    Also müssten 32 nicht gesetzte Spieler am Freitag Mittag gegeneinander spielen.

    Nkicht zwingend. 16 Spieler sind gesetzt, aber nur 8 spielen PL. Und nicht immer finden ET und PL in der selben Woche statt. Der eine oder andere Stammgast in der PL meidet doch eh nur zu gerne die ET Events. Insofern ist das Problem kleiner, als es scheint.

    Dann gegen 17-32 am Abend und die Top 16 steigt Samstags ein. Ich weiß nicht, ob ich ein Fan von dem Format wäre. Und das dann Freitags auf 2 Bühnen verteilt noch.

    Wie gesagt, es reicht, wenn nur die 8 PL Spieler erst am Samstag einsteigen.

    Ich fände es besser, wenn es bei 48 bleibt, wieder nur 16 sich direkt qualifizieren, dafür aber in der Quali schon auf gestreamten Boards gespielt wird und man Preisgeld erhält für jeden Sieg.

    Dein Hauptargument gegen ein 64er Feld ist Welpenschutz für die armen PL-Spieler?

    Für mich ist es ehrlich gesagt überfällig, dass Skandinavien mindestens ein ET-Event bekommt und dafür lieber das WSoD-Event abgibt.

    Ich bin schon lange dafür, daß die ET-Events weit stärker über Europa verteilt werden. Wobei ein Event, das im Norden/Baltikum statt findet, dann ebenauch keinen Nordic/Baltic Qualifier haben sollte, sondern statt dessen zB einen D/A/CH Qualifier.

    Das mit der German Open, wenn sie denn wirklich kommt, ist für mich ein wichtiger nächster Schritt, da wäre dann der übernächste Schritt ein ebensolches Turnier auch für die Niederlande und dort dann auch das WSoD-Event streichen.

    Ich wünsche mir dann eben Ranking WSoD-Events für alle TCHolder offen und natürlich weiterhin mit Local-Spielern mit größeren Starterfeldern (mindestens 64, eher 96 oder 128) in USA/ Kanada; AUS/ NZL; und Asien (Philippinen; Japan und China oder Singapur) und wenn es unbedingt sein muss eins in den Golfstaaten.

    Auch die ET gehört für mich auf 64 aufgeweitet. Die "Overseeas-Turniere" dann gerne mit noch mehr (128?) Teilnehmern, meinetwegen dann auch in einem Format, wo man nach der ersten Niederlage noch nicht direkt raus ist. Beim Rest absolute Zustimmung.

    Bis auf die DACH-Spieler haben auch Spieler anderer Nationen die Möglichkeit eines "zweiten" Qualifiers, nicht nur die UK/Irland-Spieler, dass habe ich doch ausdrücklich schon geschrieben! Z.B. die Polen; die Tschechen; die Niederländer und Belgier, die N&B-Spieler über die PRoTour usw,.!

    Na dolle Wirst. Es kann sich auch jeder über die Order of Merit qualifizieren, nicht nur über die Pro Tour. Es kann sich auch jeder unter 23 über die Development Tour Qualifizieren.

    Ist denn der Qualifier Niederlande/Belgien ausschließlich für niederländsische/belgische Besitzer einer Tourcard? Dann wäre er mit dem UK/Irland TCH vergleichbar, ansonsten hinkt es etwas. Davon abgesehen, daß die Vertrer aus UK sich wohl kaum darüber aufregen können, bei der WM unterrepräsentiert zu sein.

    Als Respekt vor den Spielern sehe ich auch, dass man deren Namen richtig schreibt und nicht 3 von 10 Namen falsch schreibt!

    Ich halte einer derartigee Korinthenkackerei für respektlos innerhalb der Forumsgemeinde. Ein Forumsbeitrag ist kein Deutsch-Aufsatz, bei dem der Herr Oberlehrer erstmal mit dem Rotstift auf die Suche nach Kommafehlern geht, ehe er überhaupt nur mit dem Lesen anfängt.

    Bei Kai Gotthardt und Maximilian Czerwinski liegst Du vermutlich richtig, jedoch zumindest Kai Gotthardt traue ich noch eine WM-Quali beim TCH-Qualifier zu, dort braucht er im Zweifelsfall nur ein Topmatch und zwei,- drei ordentliche Spiele, gegen ebenfalls nicht gerade bessere TC-Holder! Und dann kann alles passieren, obwohl er dann wohl trotzdem noch 4 Siege bei der WM braucht um die TC zu halten, was zwar möglich, aber doch recht unwahrscheinlich ist.

    Die Frage ist halt auch, wie viel genau so ein Jojo-Dasein wert ist. Kann man davon seinen Lebensunterhalt bestreiten? 100k Preisgeld hören sich ja erst einmal viel an, aber wie viel bleibt davon am Ende des Jahres im Geldbeutel wirklich hängen? Allein die Reise- und Unterkunftskosten läppern sich ja ganz gut zusammen, Steuern gehen auch runter, pi pa po. Das teure ist ja nicht der Kauf der Darts, mit denen man auf die Scheibe wirft.

    Wie viel länger soll die WM denn noch gehen? Man ist ja genau von dieser "Vorrunde" jetzt mit der letzten WM auch weggegangen.

    Und zur "Benachteiligung" der deutschen TCH: Genau die hatten über Jahre hinweg über die Super League eine Extra-Chance, die alle anderen nicht hatten. Über den gestrichenen West Europe Qualifier kann man sicher diskutieren, aber das wurde hier ja auch schon getan. Wer es bei den Qualikriterien als TCH nicht zur WM schafft, war sportlich dann eben auch in dem Jahr schlichtweg nicht gut genug.

    Nein, ist man nicht. Eine echte Vorrunde hat es zuletzt 2018 oder so gegeben. Ich rede von dem finalen TCH, der am 30. November statt findet, mit anschließender Auslosung der Hauptrunde. Das wäre also genau ein zusätzlicher Tag im Ally Pally, weil hier natürlich weiter das Legformat gilt, und nicht der Setmodus.

    Wie viel lämger die WM noch gehen soll? So lange jeder Tag vor ausverkaufter Halle statt findet, dauert sie wohl noch nicht lange genug. Generell denke ich aber, daß mit dem 128er-Feld eine gewisse Grenze erreicht ist. Genau darum eben die Idee, den finalen TCH als Vorrunde zu gestalten, um mehr Eintrittkarten verkaufen zu können, ohne das eigentliche Format noch weiter aufzublähen.

    Die TCHolder der ersten beiden TC-Jahre waren letztes Jahr auch schon dabei! Ja, es gibt da leider keine einheitliche Regelung für TCHolder (siehe, dass deutsche Neu-TCHolder eben keine "dritte" Chance (Erste über PRoTourRangliste; zweite über TCHolderQualifier und dritte bei den Briten eben über diesen PDC UK & IR Tour Card Holder & Associate Member Qualifier) bekommen zur WM zu kommen), was besonders bei den britischen TCHolder ich nicht gerade fair finde!

    Deine Idee mit zwei den Q-Schools entsprechenden WM-Qualifiern unter den Spielern der 2. Stage der Q-School finde ich sehr interessant.:)

    Jetzt einfach mal in plattem Deutsch, Wer darf bei diesem "PDC UK & IR Tour Card Holder & Associate Member Qualifier" am 28. September nun genau antreten? Für mich liest es sich danach, daß jene nicht ohnenhin schon qualifizierte Besitzer einer Tourcard, die britsche, Irische, oder "assoziierte" Staatsangehörige sind, teilnehmen dürfen. Und am 30. November dürcfen absolut alle noch nicht qualifizierten Besitzer einer Tourcard antreten, also auch jene, die am 28. September dabei, aber nicht erfolgreich waren. Ergo hätten diese eben zwei Chancen, die sich allein auf den Besitz der Tourcard, und eben nicht auf irgendwelche Rankings stützen, wogegen alle nicht britisch/&irisch/assozierten TC-Inhaber nur eine bekommen - was ich dann so so nicht nachvollziehen kann.