Beiträge von peter1225

    Ich kann mich durchaus mit dem anfreunden, was meine Vorredner hier gesagt haben. Ich habe auch (leider zu) viele Dartsets zuhause und ich kann mit vielen (für mich) gut spielen. Aber es gibt für mich doch einen Unterschied, warum ich dann am Ende doch immer wieder zu meinem Mainset komme: mit diesem Set habe ich mehr Kontrolle über den Wurf. Das merke ich aber erst, wenn ich längere Zeit mit anderen Darts gespielt habe. Irgendwie gibt es so einen Effekt (der auch öfter mal beschrieben wird), dass man am Anfang mit fast allen neuen Darts gut wirft. Aber dieser Effekt ebbt oft schnell ab und dann merke ich halt doch, welcher Dart mir mehr Kontrolle gibt. Diese Kontrolle ist das Ergebnis genau der Faktoren, die DanBue03 oben beschrieben hat, innerhalb dieser Kriterien habe ich - denke ich zumindest - mein Optimum gefunden. Allein das ist schon sehr viel wert. Natürlich kann es sein, dass dies sich über die Zeit wieder mal etwas ändert, so denke ich immer mal wieder darüber nach, von einem geraden balanced Barrel zu einem leicht frontlastigen Barrel zu gehen.

    wie ist das Board vom Spielen her wegen Kontrast? Ich kann mir vorstellen, dass es fürs Auge leichter ist auf einem normalen Board zu fokussieren.

    Wenn du auf Doppel oder Triple wirfst, dann sind diese Felder gegenüber allen anderen Feldern deutlich hervorgehoben, das ist fast so, als ob man eine Schablone auflegt. Deshalb habe ich mir das Board hauptsächlich gekauft, um Doppel/Triple zu üben. Das Fokussieren auf diese Felder geht mE deutlich besser. Und das sind ja hauptsächlich die Felder, auf die man wirft, außer man wirft im Übergang auf die Singlefelder. Aber auch hier ist es für mich ok. Als einziges Board würde ich es nicht machen, aber ich hab noch ein zweites normales hängen, es wäre mir auch zu gefährlich, mich an das dunkle Board zu gewöhnen und dann im Ligabetrieb auf normale Boards werfen zu müssen. Dass sich diese schwarzen Boards im Vereins/Ligabetrieb durchsetzen glaube ich auch nicht, es ist für mich wie gesagt ein Trainingsboard.

    Rotalock keine keile nötig

    Ich glaube, das war nicht die Frage von Dominik... Das Precise hat ebenfalls ein Schraubensystem zum Fixieren der Scheibe, auch auf unebenen Flächen. Es nennt sich aber nicht Rotalock, sonder Spin Control System. Es sind also keine Keile nötig :) (wär auch echt strange bei so einem High Tech Board).

    Kann man aber auch ganz leicht und schnell im Internet recherchieren.....😉

    Ich kann den Vorrednern nur beipflichten. Es liegt nicht am Dart (sofern man mit seinen Darts ganz gut zurecht kommt). Es ist aber eine ständige mentale Ablenkung. Wie so viele habe ich diesen Prozeß auch durchgemacht (mit dem Ergebnis, dass ich viel zu viele Darts habe), was es für mich relativ klar gemacht hat ist, dass ich am Ende dann doch immer wieder auf Darts gekommen bin, die ich früher schon einmal gespielt habe :-). Also liegt es nicht an den Darts, sondern an mir.....

    Was ich allerdings schon für sinnvoll erachte ist, wenn man seine Wurftechnik in der Entwicklungsphase deutlich geändert hat, mal zu probieren, ob eine andere Art Darts (Barrelform) für die neue Wurftechnik nicht geeigneter wäre. Also z.B. einen kopflastigen Dart vs. einen ausbalancierten Dart. Dazu muss ich aber keinen Dart kaufen, das kann ich auch mit Darts von Freunden probieren oder man geht mal in einen Laden und probiert es einfach aus. Hat also nichts mit einem ständigen Wechseln zu tun.

    Für mich hat Winmau den Wettbewerb gegen Precise 180 heute schon verloren. 85€ für ein besseres Board (Aufdruck nicht so aufdringlich, drehbar, sehr gute Qualität, Zahlenringe in großer Auswahl und Farben), wenn man den Zahlenring weiter verwendet sogar nur 70€. Natürlich werden die Winmaus auf den offiziellen PDC-Turnieren gespielt, wer dafür diesen Aufpreis bei (nach meiner Meinung, aber das ist natürlich subjektiv) schlechterem Design zahlen will kann das ja gerne tun. Ich nicht, in meinem Dartverein und einigen anderen auch ist man bereits auf Precise umgestiegen.

    Das sind die typischen Auf- und Abs in den ersten Jahren (wie die Vorredner ja auch schon gesagt haben). Man kann es negativ sehen, ich würde es aber eher positiv sehen: jedes Tal führt dazu, dass ich mich intensiv mit meiner Wurftechnik befasse und Änderungen verankere, die meinen Wurf hinterher noch besser und konstanter machen. Man muss dazu natürlich intensiv auch an seiner Technik arbeiten und potentielle Verbesserungen ausprobieren/verwerfen/ausprobieren/beibehalten :)

    Das kann an sehr vielen Faktoren liegen, je nach deinem Wurf, wie du die Darts hältst, wie du stehst, Handhaltung vor und bei Release, dein Rückzug vor dem Wurf, etc. etc. Vermutlich kannst nur du es selbst herausfinden, indem du immer wieder kleine Veränderungen machst und dann schaust, was deine Wurfkonstanz fördert.

    Danke für deinen Bericht und Gratulation.

    Ein sehr wichtiger Erfolgsfaktor bei mir ist, dass ich mir vor jedem Wurf relativ viel Zeit lasse und eine immer wiederkehrende Routine einhalte:

    Vor dem ersten Wurf mich richtig ans Oche stellen, das Zielfeld anvisieren (und von da an nie mehr aus den Augen lasse) und fokussieren (ca. 3 Sek).

    Den Dart hochnehmen und nochmal ca. 3 Sek. konzentrieren (dies dient hauptsächlich dazu, den Arm und Dart ruhig zu halten und nicht zu wackeln).

    Dann werfen. Für den nächsten Wurf nicht sofort wieder den Arm hochnehmen, sondern wieder ca. 2 Sek. mit Blick auf Zielfeld fokussieren, danach wiederholen wie oben.

    Das ist keine sehr schnelle Abfolge, klar, ich habe bei Hobbyspielern aber noch nie erlebt, dass man genervt ist, dass es zu langsam ginge (bei Profis kommt das wohl öfter vor).

    Wenn ich schneller werfe, merke ich sofort, wie meine Darts mehr streuen.

    Haben Anderson/RvB sich eigentlich zu dem fehlenden Handshake geäußert bzw. wurde da nachgehakt?

    Im Interview nach dem Spiel wurde Anderson darauf angesprochen. Er hat das aber mit einem Augenzwinkern runtergespielt und gesagt, dass er halt so im Tunnel ist nach dem Spiel.... ich vermute das ist eine alte Rivalität zwischen den beiden.

    ich möchte gerne die caliburn in meine Shot Rippah einbauen. Woher weiß ich denn vorher genau welchen der Spigots ich brauche ohne es zu messen?

    Am einfachsten ist es, wenn du den Durchmesser des Schafts, der jetzt im Barrel steckt mißt. Wenn du es ohne Messen machen willst, dann würde ich mit einer mittleren Größe anfangen, z.B. 2,34 oder 2,35 mm und sie mit dem Stift in das Barrel einbringen. Wenn sie fest sitzt, ist es ok. Wenn die Caliburn Spitze sich nicht fest anziehen läßt, dann ist das Spigot zu klein und muss wieder rausgezogen und durch ein größeres ersetzt werden. Du kannst auch das Spigot mit wenig (!) Sekundenkleber festkleben, dann läßt es sich später trotzdem noch rausziehen.

    Schindler hat - wie ja fast alle anderen auch - seine Phasen, in denen er richtig gut spielt und dann wieder Phasen, in denen er nicht gut spielt. Damit meine ich nicht Phasen innerhalb eines Spiels sondern längere Zeiträume. Leider ist er im Moment mE wieder in einer schlechten Phase. Wenn er sich dauerhaft in den Top 16 oder sogar Top 10 etablieren will, muss er konstanter werden.