Ich würde sogar soweit gehen zu sagen eigentlich sind die doppel in den ersten Monaten sogar komplett egal und es wäre für die Entwicklung sogar sinnvoller erst mal single out zu spielen.
Macht natürlich niemand
Doch, tatsächlich mache ich das inzwischen. 
Ich spiele z.Zt. nur Single-Out. Ich versuche dabei dann zwar auch zunächst über Doppel auszumachen, aber falls es nicht klappt. switche ich einfach auf die Single-Zahl. Erzeugt viel weniger Stress.
RTC-Doppeltraining, wie oben beschrieben, mache ich aber trotzdem noch, schlicht weil ich festgestellt habe, dass dadurch auch meine Treffergenauigkeit auf die Singles steigt.
Anfangs habe ich das auch anders gemacht, aber dann habe ich gemerkt, dass die ganzen Averages, Doppelquoten und Checkout-Wege mir ein wenig den Spaß an der Sache zerstören. Dann habe ich das irgendwo gelesen:
Zitat
"Im Darts gibt es diesen gefährlichen Drang, sich an Profi-Standards (Double-Out) zu messen, obwohl man eigentlich nur die Freude am Werfen und dem Treffermoment sucht"
Das hat mir klar gemacht, dass das gar nicht mein Weg ist.
Ich spiele nun Darts nicht mehr um irgendwas zu erreichen, sondern nur noch um Spaß an der Sache zu haben.
Als ich vor drei Monaten angefangen habe, dachte ich mir: "Ja, irgendwann mal in ferner Zukunft eine 180 wäre schön"
OK, die ist nun da. Ziel erreicht. Nun kann ich frei aufspielen. (Prozessorientiert, statt ergebnisfixiert)
Aber jeder ist da natürlich anders gestrickt.
Wer sich bestimmte Averages, Doppelquoten oder Ligen als Ziel gesetzt hat, der muss da natürlich anders rangehen als ich.