Beiträge von Cubirds_99

    Updates aus Ozeanien :australia::nz:

    - Joe Comito kann sich nach seiner vierten Niederlage im vierten Spiel nicht mehr über die ANZ Premier League für die WM qualifizieren.

    - Klinge, Cuming und Robb sind bereits über die Touren qualifiziert.

    - Raymond Smith steht einen Spieltag vor dem Finale sicher in den Top 4. Ob Pusey, Tata und Whitlock die Finalrunde erreichen entscheidet sich am letzten Spieltag

    Wer bekäme den WM-Startplatz, wenn die bereits qualifizierten Klinge oder Cuming (Australien) oder Robb (Neuseeland) die ANZ Premier League gewinnen?

    Erste Vorbereitungen für meine Preisgeldtabelle 2026 zu allen Turnieren, zu denen es Informationen gibt.

    Datengrundlage:

    - Dartsrankings: PDC Year-To-Date OoM, DT/CT/Women's Series OoM, Asian Tour, Nordic&Baltic, Next Gen

    - Weitere PDC-Rankings: CDC (unvollständig), CDLC, African (unvollständig), ADA (unvollständig) und DPNZ (unvollständig) Touren. Teilweise manuell eingefügt, teilweise von Tom Nankivell und Jetze Jan Isdardi auf Twitter gesehen

    - nicht berücksichtigt: Einladungsturniere (World Cup, Premier League, World Series), ungarische, japanische und chinesische Turniere

    - WDF: manuell entnommen über Informationen der WDF-Website (unvollständig)

    - Modus Super Series: von der Modus Website

    Geschätzte Preisgelder:

    - African Tour, genaue Preisgelder unbekannt, daher Preisgelder aus 2025 x 1,5

    - Modus Super Series: nur das Siegerpreisgeld (5k) ist bekannt, Finale: 2,5k, Halbfinale: 1,25k (wurde einmal in einem Spielerinterview erwähnt), Endrunde: 0,75k, gab auf einem anderen Forum mal einen Beitrag aus 2023 zu den geschätzten Modus-Preisgeldern zu Wochen-Turnieren und Endrunden

    Die Tabelle:

    - Angegeben werden die Preisgelder der PDC OoM, PDC Secondary Tours (CT, DT, Wom), PDC Global Tours und Sonstige (WDF, Modus, ADC)

    - von besonderem Interesse sind die Spieler mit dem meisten Preisgeld jedes Landes, evtl. auch die zwei besten Spieler, um ein Ranking angelehnt an den World Cup of Darts (jetzt aber zu allen Turnieren aus 2026 am Ende des Jahres) anzufertigen


    Gibt es Verbesserungsvorschläge? Welches Datenformat (PDF, jpg, Excel,...) wird hier bevorzugt?

    Im letzten Jahr gab es bei der Frauen-WM auch eine peinlichen Verrechnung, wodurch es eine Prequali-Runde um den letzten Startplatz gab.

    In dieser Woche erwarten uns noch Turniere in der Türkei, Lettland und Kanada.

    - Zum ersten Mal seit 2019 finden die Turkish Masters&Classic-Turniere wieder statt. Die Turniere gehen von Mittwoch bis Freitag und sind nicht auf Dartconnect. Wenn ich mich nicht irre zählen die Turniere in die Osteuropa-Rangliste, über die nach aktuellen Rangliste der Österreicher Franko Giuliani (257 Punkte) qualifiziert ist, da Andras Borbely bereits über die Hauptrangliste qualifiziert ist. Auf Platz 3 ist der Serbe Mladen Radosavljevic (162 Punkte). Weiß jemand, ob er noch nachrücken könnte, falls Giuliani sich in die Hauptrangliste spielt?

    Das Sieger Preisgeld beträgt jeweils 1.800€ und es sind beides Silber-Turniere.


    - In Lettland findet von Freitag bis Sonntag ein Silber-Turnier (Latvian Open, 1.800€ Sieger-Preisgeld) und zwei Bronze-Turniere (Riga Open und Latvian Masters) statt. Die Turniere sind auf Dartconnect. Die provisorischen WM-Qualifikanten Nordeuropas sind der Finne Petri Rasmus (214 Punkte) und der Schwede Dennis Nilsson (174 Punkte). Der Däne Jimmi Nielsen (162 Punkte) könnte sich auch noch qualifizieren. Rasmus könnte sich theoretisch noch für die PDC-WM qualifizieren.

    - In Kanada gibt es zudem noch ein Bronze-Turnier, die Thunder Bay Open.

    Na serwas, mit dem Interview reitet sich Mensur noch viel tiefer in die Scheisse, geht gar nicht solche Aussagen, wie schon vorher erwähnt, hab ihn früher öfter verteidigt, aber es ist mittlerweile too much von ihm

    Geht mir ähnlich, die Dynamik mit den Rodriguez-Brüdern war sehr sympathisch und er war der erste wirklich erfolgreiche Spieler aus dem deutschsprachigen Raum. Das Spiel gegen Joe Cullen war schon eine Grauzone für mich, weil ich Joe Cullen nicht sonderlich mag und daher zugegeben auch etwas schadenfroh war. Gestern hat sich Mensur den ganzen Tag lang wie ein Wappler verhalten.

    Wäre schade, wenn Bunting nicht dabei wäre. Ich mag ihn irgendwie.
    Gibt es eigentlich in den Dartregeln einen Passus, ein Limit, wie weit rechts oder links man am Oche stehen darf?

    Auf der anderen Seite sind die Top 16 für jedes Turnier automatisch qualifiziert und bekommen schon für einen Sieg 5000£. Mit sieben Siegen im ersten Spiel könnte man sich bereits qualifizieren (also mit 7:15 W-L). Wenn man es trotz dieses Vorteils nicht in die Top 32 der ET OoM schafft, hat man es einfach nicht verdient.

    Nach dem letzten Wochenende wird Carsten Hoffmann im WM-Race von Harry Lane überholt. Da dieser schon über die UK & Irland Ranking Tabelle qualifiziert ist, bleibt Hoffmann gerade so im provisorischen Teilnehmerfeld. Seine Verfolger Ben Townley (255 -> 280) und Aaron Turner (246 -> 261) können aufholen, während Hoffmann bei 282 Punkten bleibt.

    Die Turniersieger Chas Barstow (227 Punkte), Jayden Walker (141 Punkte) und Archie Self (125) sind noch nicht im WM-Teilnehmerfeld, auch in Kanada und Asien kommt es zu keinen Veränderungen im WM-Race. In der Jugend holt Addison Hefferon (542 -> 653) auf Mika Donnevert (752) auf, der weiterhin im Teilnehmerfeld der Jugend-WM bleibt. Kaya Baysal kann sich durch seinen Halbfinaleinzug beim England Classic in die Top 10 spielen.

    Sedlacek ist bei ET15 doch gar nicht dabei


    Sedlacek ist nachgerückt: https://de.wikipedia.org/wiki/Dutch_Darts_Championship_2026 .


    Zwei der Ereignisse müssten eintreten, damit Schindler die Quali noch verpasst (Rückstand zu Schindler in der ET OoM):

    - Bunting (- 1,5k) gewinnt sein erstes Spiel

    - Sedlacek (-3,5k) gewinnt sein erstes Spiel

    - Cullen (- 5k) erreicht das Achtelfinale

    - Michael Smith (-7,5k) erreicht das Viertelfinale

    - Bialecki (-8,5k) erreicht das Halbfinale

    - Jemand außerhalb der Top 36 kommt noch weiter

    - Nachtrag: Suljovic gewinnt das Turnier in der Schweiz

    Wenn Schindler sein erstes Spiel gewinnt, ist er dabei, sonst könnte es nochmal eng werden.

    Der letzte WM-Platz der Frauen geht an Vicky Prium ~Schweden:, Glückwunsch!

    Die Verfolgerinnen können heute nicht genug Preisgeld holen, zwischendurch war es aber sogar recht knapp. Jade Gofford kommt bei Turnier 23 bis ins Finale, verliert aber 3-5 gegen Beau Greaves (Turnier-Average 98,75!), ein 120er Finish hätte Gofford in einen Decider gebracht, ein Turniersieg hätte das Rennen nochmal spannend gemacht.

    Carsten Hoffmann hat bisher an diesem Wochende noch keine weiteren Punkte fürs WM-Rennen sammeln können, da dort nur die besten 10 Ergebnisse des Jahres zählen und seine 10. Beste Wertung derzeit 13 Punkte sind. Um weitere Punkte im WM-Race zu erzielen braucht er mindestens ein VF bei einem Silber-Turnier (das gibt 21 Punkte) oder mindestens ein HF bei einem Bronze-Turnier (das gibt 17 Punkte)!

    Danke für die Richtigstellung, bei diesem WDF-Punktesystem kommt man manchmal nur schwer hinterher.

    Carsten Hoffmann fliegt 2x in der L32-Runde, sammelt damit nur wenig Punkte im WM-Rennen.

    Im Achtelfinale des England Classics stehen unter Anderem noch der 14-jährige Jayden Walker, der heute auch das Finale der England International Open spielt, im WDF-WM-Rennen vor Beginn des Turniers aber nur auf Platz 137 stand, der 18-jährige Mason Teese (Halbfinalist der letzten WDF-Youth-WM), der 16-jährige Archie Self (Nr 5 der Challenge Tour und Nr 9 der Development Tour OoM 2026) und die Ex-Tour Card Holder Chas Barstow (Edit: Pro Tour Teilnehmer, aber kein TCH) und Ron Meulenkamp, auch Kaya Baysal und Lee Evans sind noch im Turnier in der L32-Runde.

    Gerade wird der letzte WM-Startplatz der Frauen ausgespielt. Beau Greaves ist über die Pro Tour bereits qualifiziert, durch ihren Sieg beim Women's World Matchplay geht ein weiterer Startplatz an die Women's Series Order of Merit. Ashton, Sherrock und Hayter sind bereits sicher dabei.


    Favoritin auf den letzten Startplatz ist die Schwedin Vicky Prium (8.450£), drei weitere Spielerinnen stehen bei 6.000-6.100£ und sind damit theoretisch noch im Rennen, müssten aber mindestens ein Turnier gewinnen, was mit Beau Greaves äußerst schwierig wird.

    Die Teams für die Modus Pairs Week 4 im Überblick:

    :england: Phil Taylor & Adrian Lewis

    :germany: Daniel Klose & Liam Maendl-Lawrance

    ~swiss: Ansh Sood & Marcel Walpen


    :australia: Simon & Mason Whitlock

    :UnitedStates: Fred Krueger & Doug Boehm

    ~scottland: John Henderson & Robert Thornton

    ~Schweden: Andreas Harrysson & Anton Östlund (Halbfinalisten der zweiten Pairs Week)

    :Denmark: Ivan Springborg Poulsen & Andreas Toft Jørgensen

    :holland: Danny van Trijp (Sieger der ersten Pairs Week mit Jimmy van Schie) & Ron Meulenkamp

    :nz: Haupai Puha & Jonny Tata

    :wales: Derek Coulson & Alex Williams

    :belgium: Andy Baetens & Brian Raman (aktuelle Titelverteidiger)

    Baysal ist sehr gut, aber Topfavorit denke ich nicht. Er hat immer noch Spiele dabei wo der Average zu niedrig ist. Da sind einige gute Spieler im Qualifier dabei.

    Ich finde es jedenfalls super dass er sich entscheiden hat unter türkischer Flagge zu starten - so kann er die Entwicklung in diesem Land fördern, bei den Frauen hat sich ja bereits etwas getan. Außerdem kann er dann die europäische Q-School spielen.

    Wer wäre deiner Meinung nach Favorit des Osteuropa Qualifiers?

    Neben der PDC, der WDF und der ADC gibt es noch die Junior Darts Corporation für Spieler unter 18.

    Ab dem 23. November finden in Gibraltar zunächst die Winmau Junior Open und die Luke Littler Lecacy Open mit je £1000 Sieger-Preisgeld statt, die JDC-WM startet am 25. November, in Gibraltar werden die zwei Finalisten ausgespielt, die dann im Alexandra Pallace statt (vermutlich am 23.12., weil Spieler bis zu diesem Tag unter 18 sein müssen, um teilzunehmen). Das Preisgeld beträgt £4000 für den Sieger und £2000 für den Finalisten.

    In den Vorjahren konnten Mitchell Lawrie, Lex Paeshuyse, Luke Littler (2x), Bradly Roes, Keane Barry, Jurjen van der Velde und Rusty-Jake Rodriguez gewinnen. Deutsche Teilnehmer waren bisher eher selten dabei und kamen noch nie über das Achtelfinale hinaus (zuletzt Adrian Schüler und Moritz Linn 2023).

    Gerade kommt man bei all den Wunderkindern kaum hinterher, einige wird man auch bei den WDF, ADC und vielleicht sogar PDC-WMs sehen.

    Würde Baysal auch als Top-Favoriten zählen, gefolgt von Boris Krcmar, auch wenn man von ihm dieses Jahr eher wenig gesehen hat. Ein guter Run auf der European Tour zu Beginn des Jahres und ein Finaleinzug bei der Modus Super Series waren dabei, auch für die ADC-WM konnte er sich qualifizieren.

    Weitere interessante Namen wären Martin Homola (Slowakei, 1x Euro Tour gespielt), Benjamin Pratnemer (Slowenien, Tour Card Holder), Pero Ljubic (Kroatien, Tour Card Holder), Tomislav Rosandic (Kroatien), Romeo Grbavac (Kroatien), John Michael (Griechenland), Laszlo Kadar (Rumänien, ist auf der Euro Tour aber auch für Ungarn aufgetreten) und Daniel Racoveanu (Rumänien). Am 28. November startet der Qualifier.

    In den letzten Tagen habe ich mir die Frage gestellt, wie man am besten die Averages aus Double-In-Double-Out (DI-DO) mit Averages aus Single-In-Double-Out (SI-DO) vergleichen kann und habe einen auf Quantilen basierenden Ansatz gewählt.

    Der Datensatz: Als Datengrundlage verwende ich alle Averages des World Matchplays und World Grand Prix 2022-2026. Das Grundniveau dieser Turniere ist recht ähnlich, da auch die Teilnehmerfelder im selben Jahr recht ähnlich sind. Ich würde die Ergebnisse nicht auf andere Spielergruppen übertragen, da dort die Unterschiede zwischen DI-DO und SI-DO nochmal anders sind.

    Die Methode: Ich habe beide Turniere zunächst gesondert betrachtet und die Quantile gebildet. Diese wurden dann miteinander verglichen. Das 0,5-Quantil ist dann zum Beispiel die Performance, mit der man zu den besten 50% gehört. Für den Datensatz habe ich dann auch ein lineares Regressionsmodell in R berechnet, wobei ich wegen des Spielabbruchs von Menzies beim World Matchplay 2026 zweimal den Mittelwertwert aller World Matchplay Averages hinzunehmen musste, damit beide Datensätze gleich groß sind.

    Die Ergebnisse: Zunächst einmal die Quantile

    Quantil0,100,250,500,750,90
    World Matchplay (SI-DO)90,8893,8696,4799,79102,41
    World Grand Prix (DI-DO)80,7783,5886,5791,2894,55

    Tatsächlich ist die Faustformel "SI-DO-Average = DI-DO-Average + 10)" gar nicht mal so schlecht. Bei hohen DI-DO-Averages beträgt die Differenz zwischen den Quantilen jedoch weitaus weniger als 10. Den 105er-Average von Aspinall beim letzten World Matchplay würde ich also nicht mit einem 115er-Average im SI-DO-Average vergleichen.

    Aus dem linearen Regressionsmodell ergibt sich die Formel:

    SI-DO-Average = 19,35 + DI-DO-Average * 0,886.

    Demnach entspricht zB ein 100er Average im Modus SI-DO einen 91,1er Average im Modus DI-DO. Die selbe Analyse habe ich schon vor 2 Jahren erstell mit Daten von 2022-24, nach dem alten Modell war es noch der Wert 91,5. Aspinalls High-Average von 105,15 entspricht nach diesem Modell 112,51 im Modus SI-DO.

    Auch interessant sind die Unterschiede bei der Varianz beider Datensätze (WMP: 25,96, WGP: 32,31). Bei DI-DO macht sich ein schlechtes Spiel stärker im Average bemerkbar. Wer im SI-DO-Modus schlecht spielt, wirft kaum auf Doppel, weil der Gegner das Leg meistens vorher schon zu macht, dadurch wird das schlechte Spiel etwas beschönigt. Jeder, der schon mal gegen einen deutlich stärkeren Gegner gespielt hat, kennt dieses Phänomen zu gut. Bei DI-DO scorest du an einem schlechten Tag zunächst einmal gar keine Punkte, wodurch es früher oft starke Ausreißer nach unten mit Averages unter 70 gab, während es beim World Matchplay in letzter Zeit nur selten Averages unter 80 gab.

    Das war mein erster Statistik-Beitrag. Wenn die PDC Touren vorbei sind, kommen die ersten Länderrankings :vic: