Pro Tour Averages 2014

  • Und noch was anderes...Siegquote des Spielers mit dem jeweils höheren Average, in Abhängigkeit von der Differenz:

    Diff. W-L (%)
    0-1 89-71 (55.6%)
    1-2 88-45 (66.2%)
    2-3 97-47 (67.4%)
    3-4 92-38 (70.8%)
    4-5 85-23 (78.7%)
    5-6 80-12 (87.0%)
    6-7 73-13 (84.9%)
    7-8 77-2 (97.5%)
    8-9 59-4 (93.7%)
    9-10 54-1 (98.2%)
    10-11 58-2 (96.7%)
    11-12 40-3 (93.0%)
    12-13 36-1 (97.3%)
    >13 141-0

    Die 13 Spiele, bei denen der um 7 oder mehr Punkte niedrigere Spieler gewonnen hat:

    -12.10 PC02, R128: (77.73) Ben Ward 6-5 Gino Vos (89.83)
    -11.45 PC18, R128: (86.89) Christian Kist 6-5 Jelle Klaasen (98.34)
    -11.21 PC07, HF: (85.83) Keegan Brown 6-5 Peter Wright (97.04)
    -11.21 PC02, R32: (89.25) Kim Huybrechts 6-4 James Wade (100.46)
    -10.26 PC20, R64: (84.85) Richie Howson 6-5 Terry Jenkins (95.11)
    -10.04 PC12, R128: (84.07) Mark Dudbridge 6-5 Wes Newton (94.11)
    -9.18 UK5, AF: (90.40) Simon Whitlock 6-2 Adrian Lewis (99.58)
    -8.88 PC03, AF: (105.24) Phil Taylor 6-5 Michael van Gerwen (114.12)
    -8.72 PC16, R32: (96.92) Justin Pipe 6-5 Andrew Gilding (105.64)
    -8.30 PC11, R128: (87.15) Brian Woods 6-4 Adrian Lewis (95.45)
    -8.10 PC11, R64: (89.25) Ronny Huybrechts 6-5 Jamie Caven (97.35)
    -7.58 PC02, AF: (88.59) Kim Huybrechts 6-4 Ian White (96.17)
    -7.36 PC18, R64: (85.42) Gino Vos 6-5 Christian Kist (92.78)

    Quote, wie oft bei einem bestimmten Spielergebnis der Spieler mit dem höheren Average auch der Gewinner war:

    6-0: 82-1 (98.8%)
    6-1: 158-3 (98.1%)
    6-2: 224-21 (91.4%)
    6-3: 236-52 (81.9%)
    6-4: 200-78 (71.9%)
    6-5: 169-107 (61.2%)

    Insgesamt hat der Spieler mit dem höheren Average in 80.3% der getickerten Spiele gewonnen. Der durchschnittliche Average-Unterschied (unabhängig von Sieg und Niederlage) zwischen den beiden Kontrahenten betrug 6.21 Punkte, der durchschnittliche Vorsprung des Siegers lag bei 5.12 Punkten.

  • Noch als Nachtrag eine Kreuztabelle aus Average-Differenz und Spielergebnis (aus Sicht des höher scorenden Spielers):

    Diff. Sp. 6-0 6-1 6-2 6-3 6-4 6-5 5-6 4-6 3-6 2-6 1-6 0-6
    0-1 (160) 1% 4% 7% 13% 13% 18% 16% 13% 11% 6% - -
    1-2 (133) - 5% 5% 11% 25% 21% 11% 10% 8% 4% - 1%
    2-3 (144) 1% 5% 9% 20% 16% 17% 15% 9% 5% 1% 2%
    3-4 (130) - 7% 12% 19% 14% 19% 12% 8% 8% 1%
    4-5 (108) 2% 8% 17% 15% 21% 16% 13% 6% 3%
    5-6 (92) 2% 5% 20% 23% 20% 17% 3% 4% 2% 3%
    6-7 (86) 2% 8% 22% 24% 19% 9% 5% 9% 1%
    7-8 (79) - 23% 30% 19% 14% 11% 1x 5-6, 1x 4-6
    8-10 (118) 11% 17% 23% 24% 14% 8% 3x 5-6, 1x 4-6, 1x 2-6
    11-13 (140) 10% 21% 29% 24% 10% 2% 5x 5-6, 1x 4-6
    13+ (141) 33% 29% 23% 9% 5% 1%

    Hat mich überrascht, dass die Zahl der 6-1er (ab Differenz 7) und der 6-0er (ab Differenz 8) so abrupt hochspringt. Auch interessant: Der Gesamtanteil von 6-5 / 5-6 war im gesamten Bereich von 0 bis 5 Punkten Differenz nahezu konstant bei rund 30%.

    (Allerdings sind natürlich die einzelnen Klassen hier durch die zweidimensionale Aufsplittung ziemlich klein und damit nicht unbedingt für tiefschürfende Schlussfolgerungen geeignet.)

  • Super Zeyes, echt Klasse. Anhand der gespielten Turnier Averages könnte man ähnlich wie beim Tischtennis eine Punkteliste aufmachen. Dort einsortiert könnte man dann z.B. in den Liegaspielen
    festlegen wer vorne und wer hinten spielen muss. Dadurch würde dann die 1 gegen die 1 spielen, oder 1 gegen die2 bzw. 5 gegen 5 oder 5 gegen die 6. d.h. die Leistungsfähigkeit würde ähnlicher werden und es gäbe spannendere Spiele als wenn eine Nummer 1 gegen eine Nummer 8 in der Bundesliga spielt.

    Nun ja, sowas wird sich erst durchsetzen wenn grundlegenede Reformen in der Bundesliga gemach werden müssen. Aber das ist ja auch ein ganz anderes Thema.

    Danke nochmal Zeyes.

  • Das dürfte wohl das legendäre 6:0 von Webster über Taylor sein, oder?


    Treffer. Die wenigen 6-0er im Ticker mit einer Differenz unter 8:

    (106.09) Darren Webster 6-0 Phil Taylor (107.37) | -1.28
    (95.43) Kim Huybrechts 6-0 Dennis Priestley (95.19) | +0.24
    (79.81) Andy Hamilton 6-0 Barry Lynn (77.19) | +2.62
    (84.28) James Wade 6-0 Mick Todd (80.12) | +4.16
    (92.97) Stephen Bunting 6-0 Arron Monk (88.4) | +4.57
    (95.94) James Wade 6-0 Terry Jenkins (90.48) | +5.46
    (91.09) Gary Anderson 6-0 Matt Clark (85.35) | +5.74
    (79.81) Nigel Heydon 6-0 Ryan de Vreede (73.72) | +6.09
    (91.09) Kyle Anderson 6-0 Michael Mansell (84.34) | +6.75

    Einmal editiert, zuletzt von Zeyes (5. Januar 2015 um 14:51)

  • Da war doch noch was...Averages sortiert nach den auf der Pro Tour eingespielten Preisgeldern:

    Preisg. Sp Gm Ave
    50000+ 12 623 95.76
    20000+ 16 642 93.65
    10000+ 21 471 91.11
    6000+ 23 287 88.51
    4000+ 25 225 88.10
    2500+ 26 158 85.44
    1250+ 31 126 84.84
    750+ 26 58 82.89
    250+ 16 35 83.29
    0 28 37 75.42

    Sp = getickerte Spieler in dieser Sektion (sind bis runter zur 750er Gruppe praktisch alle Spieler von der Rangliste, bei den 250ern und Nullern nur einzelne)
    Gm = getickerte Spiele

    Das ist jetzt eine Liste nach den tatsächlich in der Saison gebrachten Leistungen, anders als zuvor, wo es ja nach den Rängen zum Saisonstart ging - unterhalb der 10.000er Gruppe (also nach den WM-Qualifikanten über die Pro Tour) klafft hier jetzt doch eine ziemlich deutliche Lücke von 91 zu 88 Punkten, aber gleichzeitig zeigt sich, dass es dort im "Tour-Mittelfeld" ziemlich ausgeglichen hergegangen ist und ein Spieler auf Platz 90 womöglich kaum schlechter war als einer auf Platz 60...da hängt vermutlich sehr viel vom Losglück ab bzw. davon, wie ein Spieler genau sein Preisgeld gewonnen hat (viele kleinere Beträge oder in wenigen, dicken Batzen, insbesonders durch ET-Qualifikationen).

    Unter 4000 Pfund kommen dann die Spieler, die vergleichsweise erfolglos waren und/oder nur eingeschränkt die Tour mitgespielt haben, wiederum mit einem Abstand von etwa 3 Punkten.


    Zum Vergleich auch noch mal gruppiert nach dem Prozentsatz der auf der Tour gewonnenen Spiele (alle, nicht nur getickerte) - da Anteilswerte bei kleinen Gesamtzahlen unzuverlässig werden, habe ich es auf die Spieler beschränkt, die im letzten Jahr mindestens 20 Spiele absolviert haben. (Die Spieler mit 10-19 Spielen bzw. 1-9 Spielen habe ich dann separat zusammengefasst, unabhängig von ihren Siegquoten.)

    Sieg% Sp Gm Ave
    71%+ 10 570 96.06
    64%+ 13 513 94.37
    57%+ 20 485 91.81
    50%+ 19 278 89.78
    43%+ 33 319 88.10
    36%+ 25 186 86.24
    29%+ 17 109 84.31
    <29% 14 68 82.77

    10-19 36 84 84.60
    1-9 37 50 78.70

    Etwas differenzierter im Mittelfeld, was vielleicht die Vermutung stützt, dass das aus diesen Siegen resultierende Preisgeld ziemlich stark davon abhängt, wann und wo man gewonnen hat.

    Einmal editiert, zuletzt von Zeyes (15. Mai 2015 um 21:31)

    • Offizieller Beitrag

    Hey Zeyes, super geile Infos...

    Wenn ich das richtig lese würde ich sagen die Frage nach den elendigen Averages können wir dank DER Statistik jetzt einigermaßen beantworten, oder? Also wenn ich das richtig interpretiere kann man sagen daß ein Spieler KONSTANT einen Average von mindestens 90 Punkten spielen sollte wenn er auf der Pro Tour etwas "reissen" will...

    Das deckt sich erstaunlicherweise mit dem was ich so aus dem Bauch heraus auch gesagt hätte ... na da bin ich aber zufrieden!!!

    "Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben" - Otto von Bismark


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