Doku: Dämmung - die letzte

  • was ein aufwand für so einen bimmelkasten...na gut, madame spielt wenigstens. nach ein paar mal hat meine die piekser vor ein paar jahren gefrustet in die ecke geschmissen und ich darte seither eben alleine. hatte zuerst auch 2 erdart scheiben. einziger genehmigter platz in der bude ist im recht kleinen flur (gerade so 3m), wo ich die scheibe mittels nylonseil und gebogenem kleiderhaken-blech an einer tür aufgehangen habe. als dämmung kam einfach ein großes stück noppenschaumstoff zwiswchen scheibe und tür. klappte ganz gut, die scheibe wackelt nicht und es ist deutlich leiser als ohne dämmstoff.
    bald war mir das geschepper aber zu nervig und ich bin nach ein paar monaten auf sisal umgestiegen, was ebenfalls wieder mit seil und noppenmatte an der tür hängt. so kann meine frau dann wenigstens nebenan pennen, wenn ich mal zu vorgerückter stunde noch ne runde werfen will. mit den plastedingern war das kaum möglich.

    zum thema "schweres rausziehen" der darts: aus eigener erfahrung einfach nach rechts drehen und dabei ziehen. geht bedeutend leichter und die spitzen werden gleich im gewinde wieder festgezogen.

    --- knapp vorbei ist auch daneben! ---

    Winmau Blöd4Noobs - endlich Erfolgserlebnisse auch für Anfänger! - Prototyp siehe links


  • Sicher, dass es am Umbau liegt? Wodurch sollte das denn verursacht werden?

    Habe ja berichtet, dass die Pfeile nach dem Umbau nicht mehr so fest in der Scheibe stecken, deshalb vermute ich mal, dass es ohne Umbau möglicherweise mit den Abprallern nicht so dramatisch wäre.

    Als Laienversuch die Frage warum die Pfeile überhaupt leichter drinstecken zu erklären: Da die Plastikteile nun gedämpf gelagert sind ist der Gegendruck von den Segmenten beim Einschlag nicht mehr so heftig und ungebremst so dass die Darts nicht mehr so tief in die Löchleins rumpeln.

    Zum Thema rausdrehen: Das kann ich mir einfach nicht angewöhnen. An der Sisalscheibe zieht man ja auch einfach nur die Dinger raus und so reiße ich am Plastik genauso herum. Ausserdem kommt mir das Gedrehe etwas mädchenhaft vor [Blockierte Grafik: http://www.smilies.4-user.de/include/Froehlich/smilie_happy_332.gif]

  • hmmm ... dast ist irgendwie schon seltsam ?( Ich kann mir eigentlich auch nicht vorstellen, dass das am Umbau liegt ... muss aber anscheinend doch :huh:

    Nach dem Umbau sieht das ganz anders aus. Interessanterweise sind die Darts nun mühelos und ohne Hornhautbildung aus der Scheibe zu ziehen ... Wenn man das dritte Mal ins selbe Segment getroffen hat, kann es durchaus sein dass der erste Pfeil rausfällt ...

    Normal ist, dass die Segmente mit der Zeit ausnudeln ... aber dazu ist Deine Scheibe ja wohl noch zu neu ?(

    Nachdem dann doch die Heizung angeknipst wurde und wieder normale 20° herrschten konnte man wieder normal spielen.

    Normal wäre, dass sich bei Kälte das Material zusammenzieht und härter wird ... bei Wärme ausdehnt und weicher wird. Aber bei 3 popeligen Grädchen ?( ... und auch noch Plastik ?(


    Sorry ... bin ratlos :S Am besten, Du schickst es samt Cabinet als Garantiefall beim Händler * ein :D :D :D :duw:
    * der würde allerdings Augen machen, was aus seiner 08/15-Scheibe geworden ist ^^

  • Sorry ... bin ratlos :S Am besten, Du schickst es samt Cabinet als Garantiefall beim Händler * ein

    Mit der Bitte um volle Kostenerstattung von Board, Holz, Dämmstoff u. s. w., falls eine zeitnahe Reparatur nicht möglich ist.

    ---------------------------------

    @ Kardoffe

    Ich hatte gestern überlesen, dass die Darts seit dem Umbau unabhängig von der Raumtemperatur lockerer im Board sitzen. Wie der Dartagone schon sagte, ist es unwahrscheinlich, dass der Temperaturunterschied von um die 5° ausreicht, um eine Änderung des Volumens der Kunststoffteile zu bewirken, die stark genug ist, um als Ursache für die herausfallenden Darts in Frage zu kommen. Deswegen vermute ich, dass sich hier zwei Effekte gegenseitig verstärken: Der eine wird durch den Umbau verursacht -- den nenne ich mal Federeffekt. Und der andere wird durch die niedrige Temperatur verursacht, aber nicht innerhalb des Boards, sondern innerhalb deines Körpers und dem deiner Gattin -- s. mein letzter Beitrag.

    Um das auszutesten, könntest du ein paar Kühlakkus in das geschlossene Cabinet packen (mit einem gewissen Abstand zum Board), zwanzig Minuten warten, und dann bei einer wohligen Raumtemperatur testen, ob die Darts herausfallen oder nicht.

    Das Problem ist aber wahrscheinlich lösbar. Dazu müsstest du das Gehäuse des Boards nochmal aufschrauben und weiter experimentieren. Die Trittschalldämmung / "Fernseher-Verpackung" ist z. B. gewellt. Die lässt sich eventuell zwischen zwei Stofflagen bei mittlerer Temperatur glatt bügeln. Vermutlich klappt das aber nicht. Deswegen direkt die Alternative: Ein Dämmstoff mit geringerem Federeffekt. Ich denke da z. B. an Filz mit einer Stärke von einem Millimeter.

    Ich habe meine letzten beiden Computer gedämmt. Es gibt da im Wesentlichen drei "Ansatzpunkte". Der erste betrifft die Auswahl leiser Komponenten. Fällt in Bezug auf das Edart-Board weg. Der zweite betrifft den Luftschall. Den dämmt man durch Isolation mit Material, in dem sich der Schall verlaufen kann. Und der dritte betrifft die Entkopplung, also z. B. eine leicht mitschwingende Lagerung der klasischen, also rotierenden Festplatte, Silikon zwischen Gehäuselüftern und Gehäuse u. s.w.

    Bei dem Edart-Board dürfte vor allem Ansatzpunkt Nr. 3 relevant sein, also die Entkopplung bzw. die Überbrückung von Plastikkontakten mit einem flexiblen Material. Falls das mit dem großflächig auf der Matrix verlegten Filz nicht klappt, schlage ich vor, dass du dir genau anschaust, wo Plastikteile aufeinandertreffen. Und dann entkoppelst du nur diese Stellen. Auf diese Weise sorgst du z. B. für einen gewissen Raum, in den sich das überschüssige Material ausdehnen kann.

    Eventuell kannst du auch bestimmte kritische Stellen mit Silikon überziehen bzw. Kontakstellen von Plastikteilen, die bei einer Reparatur o. ä. nicht gelöst werden müssen, damit ausspritzen.

  • Ist doch klar, das die Darts nach der Dämmung hinter den Segmenten nicht mehr so fest im Board sitzen.
    Dafür braucht man kein Einstein sein.
    Vorher trafen die Darts auf die lockeren Segmente, die zur Matrix hin Spiel hatten und wenn das Segment durch den Aufprall des Darts auf die Matrix knallte, hat der Dart sich weiter in das Segment gebohrt.
    Jetzt nach der Dämmung macht sich die Massenträgheit nicht mehr so bemerkbar, da nach dem Einschlag des Darts, das Segment durch die Dämmung langsam abgebremst wird.

    Einmal editiert, zuletzt von Mitleser (5. April 2015 um 13:17)

  • Jetzt nach der Dämmung macht sich die Massenträgheit bemerkbar.

    Inhaltlich hast du recht. Nimm das bitte nur als Ergänzung: Masseträgheit ist in dem Zusammenhang nicht der entscheidende Begriff, denke ich. Masseträgheit bedeutet, dass Energie erforderlich ist, um Masse zu be- oder entschleunigen. (Ist also relevant, wie du schon sagtest.) Mit dem Dämmstoff auf der Matrix verläuft sich ein Teil der Bewegungsenergie des Darts. Die Energie wird nicht nur unmittelbar unter der Spitze bzw. dem Segment freigesetzt, sondern verteilt sich auf einer größeren Fläche. Ohne die Dämmung wird der Dart bzw. das durch den Dart in Bewegung versetzte Segment schlagartig entschleunigt. Und wie mit einem Hammer wird das in Bewegung versetzte Segment beim Aufprall auf die Matrix auf den Dart gehauen (wie du selbst schon sagtest).

    Das ist so ähnlich wie bei meinem Dartteppich. Der besteht aus Nadelfilz und ist relativ starr. Fällt ein Dart auf den Teppich, dringt er darin ein. Mit einer Gymnastikmatte unter dem Teppich verteilt sich hingegen die Energie beim Aufschlag und darüber hinaus (!) federt die Gymastikmatte zurück. D. h. der Dart dringt nicht mehr in den Teppich ein, sondern prallt ab. Wie bei einem Fakir auf einem Nadelbrett. Die Nägel dringen nicht in den Körper ein, wenn die Haut nicht unter Spannung steht.

    Filz federt deutlich weniger als die aufgeschäumte Folie.

  • Erst mal danke für die vielen Tips.

    talb: Werde heute Abend mal die sicherlich hochqualitativen mitgelieferten Spitzen mal ausprobieren. Auf die Idee bin ich bis dato tatsächlich noch gar nicht gekommen, da ich mir nicht gerade die billigsten Spitzen gekauft habe. Zumindest halten die richtig gut, uns sind bis jetzt vielleicht 20 Spitzen abgebrochen.

    @D-O-S: Die Trittschalldämmung ist gewellt, die Verpackung vom Monitor ist allerdings glatt wie ein Babypopo. Habe ja aus beiden Materialien einen Kreis zugeschnitten und eigentlich die Trittschalldämmung nur deswegen genommen weil sich der Baumarktverkäufer da so große Mühe gegeben hat :huh:
    Werde, wenn mich das doch irgendwann richtig nerven sollte, die Monitormatte ausprobieren. Momentan ist das eigentlich schon ein Gejammere auf ziemlich hohen Niveau, erstens weil man nicht dauernd 17° in der Bude hat und zweitens weil man wirklich bei solchen Temperaturen anders wirft (merke ich im Keller auf der Sisalscheibe ja im Winter auch - bis der Heizlüfter greift wirft man schon recht, ähm, eigenartig). Bei der gestrigen 4 stündigen Dartrunde mit der Frau ist es ja auch ganz gut gelaufen. Es gab keinerlei Gequengele und Gemaule seitens der Gemahlin und somit kann ich doch eigentlich hochzufrieden sein.
    Bei einer Silikondämmung hätte ich jetzt schon etwas Bauchweh, allerdings nicht von der Idee her sondern von der Umsetzung. Ich mag das Silikon nicht besonders weil das immer so eine Batzelei ist und damit will ich eigentlich nicht auf der Matrix herumfuhrwerken. Ich habe sogar noch so kleine Aquariumsilikontuben mit richtig dünner Spitze herumliegen, aber trotzdem wäre mir das zu heikel. Gut, ich könnte es ja mal probieren und wenn ich es total verschissen habe könnte ich ja noch mal die Idee mit dem Garantieanspruch aufgreifen...

  • So, jetzt bin ich, ehrlich gesagt, ratlos. Habe diese mitgelieferten Hochpreisspitzen getestet - es steckt wirklich jeder Pfeil und bleibt auch drin wenn man 3x das selbe Segment trifft. Sensationell diese Dinger. Leider sind mir dann kurz hintereinander ein paar Spitzen abgebrochen und zwar genau kantig mit dem Loch (machen die anderen nicht, die kann man immer bequem mit einer Zange rausziehen). Die Dinger kann man nur noch durchdrücken. Bevor ich mir damit die ganze Scheibe zulöte habe ich die alten Spitzen wieder draufgeschraubt - jeder Pfeil bleibt stecken. Habe wohl beim Eiersuchen irgendwie meinen Wurfstil für diese Scheibe perfektioniert.

  • Bezieht sich auf #30.

    Vergiss das -- kann nicht funktionieren: Aber ich habe eine Idee (die etwas frickelig ist und wahrscheinlich nicht funktioniert): Du könntest eine Nähnadel kurz vor dem Nadelöhr erhitzen (damit die Nadel nicht abbricht) und dann zu einem runden (!) Haken biegen. Das Öhr hat eine gewisse Auflagefläche. Wenn du die Nadel durch das Nachbarloch einführst und mit dem Öhr das Ende der Spitze ertasten kannst, könntest du sie da eventuell greifen und nach oben ziehen. Andererseits schadet es vermutlich auch nichts, wenn sich im Gehäuse des Boards ein paar abgebrochene Spitzen ansammeln -- solange es nicht zu viele werden.

    4 Mal editiert, zuletzt von D-O-S (6. April 2015 um 22:50)

  • D-O-S...nur mal so zur Aufklärung wie fest die Spitzen meistens sitzen.......
    Wenn bei meinem Automaten eine Spitze im Segment abbricht, sitzt die meist so fest, das ich einen kleinen Dorn und einen Hammer benötige, um die wieder von hinten nach vorne aus dem Segment zu bekommen.

  • Die abgebrochenen Tips stecken teilweise fest wie die Sau in der Scheibe.
    Weißt Du, wie das hier [Blockierte Grafik: http://fs2.directupload.net/images/150406/j78d8vik.jpg] funktioniert?
    Du baust das Segment aus ... legst es auf einen festen Untergrund ... setzt den Austreiber auf den abgebrochenen Tip ... kloppst wie wild hinten drauf und treibst so die Spitze durch's Segment. Fäddisch ... Tiprest ist draußen. Aber mit 'ner umgebogenen Nähnadel nach vorne rausziehen ?( ?( ?(

    Zitat

    Andererseits schadet es vermutlich auch nichts, wenn sich im Gehäuse des Boards ein paar abgebrochene Spitzen ansammeln

    An der falschen Stelle rumlümmelnd ... haben die schon für komplette Spielabbrüche gesorgt. Schon mal auf einen Automaten geschmissen, der kompletten Müll zusammenzählt? Lass Dir sagen ... das ist fei voll :cursing: :cursing: :cursing:

    Einmal editiert, zuletzt von DerDartagone (6. April 2015 um 13:33)

  • Okay. Leuchtet ein, dass das mit einer Nadel nicht geht. Dann würde ich mir was überlegen, wie man die Front des Edart-Boards möglichst schnell und bequem demontieren kann. Falls die Schrauben des Gehäuses hinten angebracht sind, müsste man das Board erst mal abnehmen. Außerdem sind da möglicherweise nur Plastikgewinde drin, die nicht allzu viele Demontagen aushalten. Die könnte man durch Metallgewinde ersetzen bzw. dafür sorgen, dass man die Schrauben von vorne herausdrehen kann. Die Front mit Keilen zu fixieren, die seitlich durch das Cabinet eingeführt werden, wäre eine Alternative.

    Einmal editiert, zuletzt von D-O-S (6. April 2015 um 13:44)

  • ach Moggele ... heute machste mich wieder fertig :D Ständig erfindest Du das Rad auf die abenteuerlichsten Weisen neu. Und wenn man dann meint: "Ähhh ... so hat man das schon immer gemacht. Und ... unglaublich ... it works!" ... dann kommen schon die Nächsten ums Eck und kanzeln einen als ewig gestrigen, arrogant unbelehrbaren, sturköpfigen Betonschädel ab :duw:

  • Hallo Mitleser

    Lass Dich nicht beirren. Schau in meine Ignor-Liste und vergleiche sie mit den Provokateuren des Schreckens hier im Thread. Das sind die selben, die auf dem Köder gelandet sind, obgleich dort die Mitläufer ein wenig zaghaft zurückschrecken im Erkennen der bebildert anschaulichen Falle.

    Die Lochmasken der E-Dartscheiben sind ohne Zweifel genau so, wie die Spitzen der E-Darts einem schnellen Verschleiß ausgeliefert. Leider lassen sich die Scheiben nicht drehen wie Sisal-Boards.
    Austausch der Segmente ist also vom Gebrauch und dem daraus resultierenden Verschleiß abhängig.

    Jede neue Idee ist immer eine Bereicherung. Basteln bedeutet Spaß an der Freud und lässt sich bisweilen bis zur Perfektion weiter entwickeln. Bremser können es nie besser. Ignorieren statt darauf antworten hilft, daß andere nicht den Mut verlieren, der durch eine Clique hier all zu gerne als Spaßbremse gehemmt wird.

    Das Werkzeug von Dartagone ist für Stahlspitzen geeignet. Es wundert mich ein wenig, daß Dartagone die Handhabung von Werkzeug jenseits des Faustkeils kennt. Die Stahlspitzen zieht man damit zum Zwecke des Erneuerns nach vorne aus dem Barrel. Eher selten aus einem Board. Aber keinesfalls zieht man damit Nylonspitzen nach innen aus dem E-Dartsegment. Wenn die noch von vorne zu packen sind, genügt eine Spitzzange. Wenn nicht, dann Segment ausbauen und von der Rückseite her noch vorne herausdrücken. Aber das weist Du sicher schon. Hilft aber, anderen zu sagen, daß jenes Werkzeug von Dartagone dabei eben nicht Wegweisend ist.
    Lass dir von Dartagone Tipps geben und mach genau das Gegenteil. Dann machst Du alles richtig.

    9 Mal editiert, zuletzt von Robert W. (6. April 2015 um 15:12)

  • Es wundert mich ein wenig, daß Dartagone die Handhabung von Werkzeug jenseits des Faustkeils kennt.


    :nene: :nene: :nene: ... du fällst mir heute glaub zum ersten Mal auf. Macht abba nix ^^

    Okay ... hab' ich halt nicht 'nen Standard-DartDoc erwischt. Bild gesehen ... und verwendet. Mea Culpa. Allerdings solltest Du die von EmpireDarts auch noch aufschlauen. Die verwenden ihr Gerät nämlich auch falsch :unsch:

    Wer denn?

    Mach Dir keinen Kopp. Das meinte ich eher "allgemein" ... nix passiert ^^

    Einmal editiert, zuletzt von DerDartagone (6. April 2015 um 15:48)

  • Muß nochmal nachhaken wegen der Temperatur und der Steckfreudigkeit der Darts.

    Man möchte es kaum glauben aber es macht tatsächlich bei den Plastikscheiben einen Unterschied ob man bei 21° oder bei 18,5° spielt.

    Wir haben heute mal wieder unsere Freitagssession gespielt und nach einer Stunde ungetrübten Spielspaß wurde es uns in der Bude etwas zu warm. Der Blick aufs Thermometer hat uns mollige 21° gezeigt worauf wir sofort die Balkontüre aufgerissen haben. Eine halbe Stunde später wunderten wir uns sehr, dass wir nur noch auf dem Boden herumgekrochen sind um die Darts aufzuheben. Zur unserer absoluten Überraschung hatten wir laut Thermometer nur noch 18,5° in der Bude. Haben wir überhaupt nicht gemerkt, wir waren ja gut warmgespielt. Ergo können die ganzen Abpraller nicht am veränderten "Frostwurfstil" liegen. Balkontüre wieder zugemacht, halbe Stunde später wieder gut 20° im Zimmer und die Pfeile blieben alle wieder stecken.

  • Man möchte es kaum glauben aber es macht tatsächlich bei den Plastikscheiben einen Unterschied ob man bei 21° oder bei 18,5° spielt.

    Bei deiner (modifizierten) Scheibe. Verallgemeinern lässt sich das nicht. Über die Ursache lässt sich nur spekulieren. Vielleicht verformt sich in der Scheibe irgend etwas sprunghaft an der Temperaturschwelle von 20 °. D. h. irgend etwas steht mechanisch unter einer Spannung, die sich zufällig genau an dieser Temperaturschwelle löst. Oder die Luftfeuchtigkeit kondensiert bei geöffneter Balkontür auf der Scheibe. Und in der Kombination mit der mechanischen Wirkung der Dämmung führt das dazu, dass die Darts herausfallen. Dass sich die Lochweite bei +/- 2,5° stark genug ändert, glaube ich jedenfalls nicht.

    Es gibt schon merkwürdige Verkettungen von "Zufällen".

    Lesetipp: Der Schnupfen von Stanislav Lem.

    2 Mal editiert, zuletzt von D-O-S (18. April 2015 um 09:13)

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!