Denmark Open + Masters 2015

  • So sieht's aus, es ist gängige Praxis bei der WDF und dem DDV. Es gibt einen Passus der besagt, dass nur EINMAL gebullt wird. Da das üblicherweise vor einem entscheidenden Leg/Set gebraucht wird (Ted Hankey sagt dazu: I want to let my skills decide, don't want to let a coin decide who will have the advantage) (Man kann über ihn denken wie man will, aber damit hat er Recht), wird VOR einer Partie die Münze geworfen. Das dass nicht unbedingt Bestandteil einer Liveübertragung sein muss, darüber kann man sicherlich diskutieren. Aber nun mal ehrlich wieviel Zeit nahm das in Anspruch? Und den Einwand mit dem amateurhaften nun ja, nur weil die PDC das für gewöhnlich nicht praktiziert (vor einem entscheidenden Leg) muss man das nicht als gesetzgebend annehmen.

    Die BDO regelt das marginal anders (sie werfen bevorzugt auch vorher auf Bull), aber die BDO'ler klären das vor einem Spiel und arranigieren sich danach auch sehr gut mit dem oben beschriebenen Ablauf.

    Gruß In-Go

  • Das Turnier war auch organisatorisch sehr gut durchgeführt.

    Ich fand es sehr positiv das es nicht die Schreiberprobleme gab wie bei den German open. Wenn mal jemand nicht zum schreiben angetreten ist wurde er namentlich ausgerufen, das dürfte so manchen doch noch motiviert haben am Board stehen zu bleiben.

    Gruss

    Christian

    - Imster DC - E-Dart Tiroler Liga

    - Team Oberland - Steeldart Tiroler Liga

  • So sieht's aus, es ist gängige Praxis bei der WDF und dem DDV. Es gibt einen Passus der besagt, dass nur EINMAL gebullt wird. Da das üblicherweise vor einem entscheidenden Leg/Set gebraucht wird (Ted Hankey sagt dazu: I want to let my skills decide, don't want to let a coin decide who will have the advantage) (Man kann über ihn denken wie man will, aber damit hat er Recht), wird VOR einer Partie die Münze geworfen. Das dass nicht unbedingt Bestandteil einer Liveübertragung sein muss, darüber kann man sicherlich diskutieren. Aber nun mal ehrlich wieviel Zeit nahm das in Anspruch? Und den Einwand mit dem amateurhaften nun ja, nur weil die PDC das für gewöhnlich nicht praktiziert (vor einem entscheidenden Leg) muss man das nicht als gesetzgebend annehmen.


    "Amateurhaft" bezog sich nur auf den Münzwurf (inklusive Master of Ceremonies, der vor laufender Kamera auf dem Boden rumkraucht, um die Münze wieder aufzuheben), nicht auf das späte Ausbullen - das läuft bei mir unter "schlechtes Fernsehen", ähnlich wie ein unpassend platzierter Werbeblock.

    Was du mit dem Hankey-Zitat ausdrücken willst, erschließt sich mir nicht ganz - keiner hat gefordert, komplett aufs Ausbullen zu verzichten.


    Edit: Am anderen Ende des Spektrums - in den USA gibt es offenbar ein paar Spezialisten, die lassen die Spieler in ihren Turnieren zweimal ausbullen, sowohl vor dem ersten als auch vor dem letzten Leg. Das Format ist Best of 3 Legs.

    Einmal editiert, zuletzt von Zeyes (4. Mai 2015 um 18:45)

  • Der letzte Satz, falls es 3:3 stand, wurde ausgebullt. Der Münzwurf diente nur dafür wer die anderen Legs beginnt. Das Bull vorm entscheidenen Leg find ich persönlich besser als zum Spielbeginn "kalt" aufs Bull zu werfen.
    Man hätte auch statt Münzwurf einfach die Losreihenfolge entscheiden lassen können wer das erste Leg beginnt.

    Gruss

    Christian

    - Imster DC - E-Dart Tiroler Liga

    - Team Oberland - Steeldart Tiroler Liga

  • Nabend Helmi,entweder du verstehst das mit dem Munzwurf und ausbullen nicht.Oder ich verstehe nicht was du uns mitteilen willst. Vor dem Spiel wird eine Münze geworfen. Vor dem Decider beim Stand von 3-3 wird auf Bull geworfen.Also ganz normale Praxis. Gruss Andy

  • Ach Mann(was schreib ich den denn da für ein Mist),ich meinte eigentlich nur generell den Münzwurf an sich das der überhaupt zum Einsatz kommt.

    Einmal editiert, zuletzt von Helmi (4. Mai 2015 um 19:42)

  • Der Münzwurf war auch bei den Hamburger Meisterschaften und beim Decide wurde ausgebullt (komisches Wort).

    :verb: Peter Wright , Paul Nicholsen , Robert Thornton, Stephen Bunting

    Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie gerne behalten :thumbup:

    Best Leg: 13 DO

  • Was du mit dem Hankey-Zitat ausdrücken willst, erschließt sich mir nicht ganz - keiner hat gefordert, komplett aufs Ausbullen zu verzichten.


    Manch einer meint es mache Sinn zweimal zu bullen, einmal vor dem Match und dann noch einmal vor dem entscheidenden Leg/Set. Ted argumentierte in diese Richtung, ich habe ihn dann auf die Ausschreibung hingewiesen und im nahe gelegt, seine Skills doch vor dem letzten Leg auszupacken. War okay für ihn. Er vergewisserte sich in der nächsten Runde noch einmal vor dem Spiel explizit bei mir und alles war gut.
    Wieder andere meinen mit einem Münzwurf sei alles entschieden, ich habe es auch schon selbst erleben dürfen, dass zwei britische Doppel (seinerzeit ausnahmslos Top 16 Spieler) mich als Schreiber überstimmten. Ich wollte die Herrschaften vor dem letzten Set auf Bull werfen sehen, sie "einigten" sich recht zügig darauf, dies vor dem allerletzten Leg zu machen. Da sie sich einstimmig dafür aussprachen, liess ich sie gewähren und sprach dies erst nach der Partie an.

    Die Prozedur des Münzwurfs kann man natürlich im Vorfeld gemacht haben, wobei ich gestehe, dass mir persönlich ein Münzwurf lieber ist, als die Walk ons zu betrachten. In entsprechenden Lokalitäten geht das u.U. noch, aber in manchen Hallen kann man sich auch gut sparen (Beleuchtung/Umgebung).

    Gruß In-Go

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