DSAB Pro und Contra

  • Die Herausforderung kommt aber schon nach dem ersten Aufstieg. Der Schwierigkeits-Unterschied zwischen B- und A-Liga hat sich mir bisher noch nicht erschlossen. Entweder Straight Out oder nicht, aber Master Out und Double Out gibt sich doch nicht wirklich was...

    naja also zwichen M.O und D.O ist der unterschied doch riesig....egal was man trifft bei M.O mann hat immer einen check stehen....z.b 60,57,54,51,48,45,42,39,33,27,21,15,9,3 ...jetzt rechne mal diese zahlen alle ab unter 60 was dann noch für D.O bleibt......das sind 14 Chancen mehr das Spiel zu beenden....vieleicht nicht vom Treffen der Felder aber von den Möglichkeiten die man hat...

    Gruß

    Thomas

  • Von den Möglichkeiten ist's mir durchaus klar (ein bißchen Grundrechnen hatte ich vorausgesetzt...), aber vom Treffen nimmt sich's nix in meinen Augen.

    Alle Unklarheiten beseitigt, also Good Darts :prost:

    Darts: Harrows Graflite 22g
    Board: Unicorn Eclipse Pro
    Highscore: 180 (6x)
    Checkout: 127 (S20, T19, Bulls Eye) | 119 (S19, T20, D20) | 116 (T20, S16, D20) | 106 (T20, S6, D20) | 98 (T20, D19)


  • 1. Der DSAB gibt vor ein Verein zu sein, ist er nach meiner Meinung aber nicht, sondern dient dem Zweck Geld zu verdienen, und Vereine dürfen keine Gewinne machen und sind gemeinnützig
    2. Das Steckgeld ist deutlich überteuert, es kann mir keiner erzählen das sich damit nicht gut Geld verdienen lässt (Kneiper, DSAB u.v.a.)
    3. Im E-Dart ist noch viel mehr das schlechte Kneipenimage zu finden als im Steeldart.
    4. Der Automat hat immer recht? Der größte Mist, wenn ein Pfeil im Automat im Single 20 Feld steckt, der Automat zählt aber Doppel Zwanzig und der Spieler hat damit gewonnen, dann ist
    das schon äußerst lächerlich, ich mag solche Kisten nicht gerne, spiele aber hin und wieder nur für mich selbst auf so ein Ding (wenn ich warte bis der pizzabäcker fertig ist.


    1.) Der DSAB ist laut Eintragung unter VR 20859/VRG Mainz ein Verein mit Namen DSAB e.V. seit 1989 !. Ob nach Satzung gehandelt wird ist die Verantwortung/Haftung des Vorstandes und kann überprüft werden.

    2.) DSAB e.V. erhebt Mitgliedsbeiträge / Steckgeld ist Aufstellersache / Aufsteller und Kneiper teilen sich in der Regel den Steckgeldumsatz 50/50 % und verdienen daran. (Siehe Thema "Kosten des Dartsports .........")

    3.) E-Dart wird vorwiegend in Kneipen gespielt. Vereine die in eigenen Räumlichkeiten E-Dart spielen gibt es wenige oder selten.

    4.) Diese technischen Probleme sind im E-Dart bekannt, aber die DSAB Ligaregeln haben dazu eine klare Regelung. Pflege/Handling/Einstellung der Geräte können manchmal diese Probleme reduzieren.


    mfg bernhard

    LG just4fun!

  • Hallo,
    was bei den Diskussionen ein wenig untergeht, ist der Umstand, dass der DSAB nicht nur zur Förderung des E-Dart-Sports existiert, sondern auch Billard, Tischfußball und Snooker sowie artverwandte Sportarten umfasst. Erscheint auf den ersten Blick völlig egal. Es kommt aber nicht nur darauf an, wie viel Geld bei den Edartern eingenommen wird, sondern auch, wie viel Geld bei den anderen ausgegeben wird. Es besteht keine Verpflichtung der Edartabteilung des DSAB, keinen "Gewinn" zu erwirtschaften. Der Verein darf nicht gewinnorientiert sein. Die Einnahmen aus dem Edart-Bereich werden wahrscheinlich auch eingesetzt, um die übrigen Bereiche zu finanzieren. Nur auf die möglichen Einnahmen aus dem Edartbereich zu schauen, stellt also eine verkürzte Sichtweise dar.

    Meine persönliche Meinung ist, dass der DSAB eine Interessenvertretung der Automatenindustrie ist. Selbst wenn die Mehrheit der einfachen Mitglieder im Rahmen einer Mitgliederversammlung versuchen würden, die Einführung von steckgeldfreien Spielautomaten durchzuführen, wird es das nicht geben. Ich hasse aber auch Edart aus tiefstem Herzen. Da ich aber nicht Bundeskanzler oder ähnliches bin, spielt meine Meinung kene Rolle.

    MfG

    Hi ulitier,

    Der Automatensport hat noch andere Sportarten und der DSAB erhebt auch hier Mitgliedsbeiträge. Über Gewinne/Zweckvermögen müsste
    die DSAB Satzung etwas aussagen (Siehe §2 Zweck) Das Geschäftsjahr 2008 wurde, laut mündlichem Kassenbericht vom 10.07.2009, mit einem Plus von rund 530.000,- € abgeschlossen und ins Geschäftsjahr 2009 übernommen.

    Leiste dir den Luxus eine eigene Meinung zu haben, für mich spielt deine Meinung eine Rolle

    mfg bernhard

    LG just4fun!

  • 2. Das Steckgeld ist deutlich überteuert, es kann mir keiner erzählen das sich damit nicht gut Geld verdienen lässt (Kneiper, DSAB u.v.a.)
    3. Im E-Dart ist noch viel mehr das schlechte Kneipenimage zu finden als im Steeldart.

    Das Steckgeld ist bei Euro Einführung sogar billiger geworden + 0,50 € finde ich nicht zuviel, wenn ich mir überlege was n Stunde Billiard, Squash, Tennis, etc. kostet, kannst du dafür aber lange Dart spielen.
    Keine Ahnung was n neuer Dartautomat in der Anschaffung kostet, tippe mal 5000-10.000 Euro. Bis du das drin hast, brauchst du aber n bischen.
    Der Kneiper + Aufsteller teilen sich das Startgeld für ein Team, wenn du das dann mal von dem Stopfgeld bei den Ligaspielen abziehst, abzgl. Steuer, bleibt für beide nicht mehr so ganz viel über, wohlgemerkt im halben Jahr .....

    zu Punkt 3 muß ich dir leider absolut recht geben ...

    Reggi

    Chef zum Mitarbeiter: "So früh waren Sie ja noch nie zu spät" :daumen:

  • Die Herausforderung kommt aber schon nach dem ersten Aufstieg. Der Schwierigkeits-Unterschied zwischen B- und A-Liga hat sich mir bisher noch nicht erschlossen. Entweder Straight Out oder nicht, aber Master Out und Double Out gibt sich doch nicht wirklich was...


    @ in der DSAB B-Liga wird nicht nur M.O. gespielt sondern auch 301,während in der A-liga 501 D.O. gespielt wird.Die 200 Punkte mehr runter spielen ist schon ein riesen Unterschied!
    Erfahrungsgemäß setzt sich der konstantere Darter bei 501 durch.Bei 301 ist jeder mit ein zwei Luckys unten!

  • Also, ich versuch hier mal den Anfang zu machen! Wenn ich mir die Teilnehmerzahlen bei den verschiedenen DSAB-Veranstaltungen anschau und mir dann die Preisgeldausschüttung anschaue, find ich das schon relativ unverschämt! Natürlich muss man schauen, wie, wo und in welcher Klasse man spielt, allerdings denke ich, das dass hier schon alles sehr Kommerzionell betrieben wird! Wenn ich auf ein normales DDV- oder NWDV-Ranglistenturnier fahre, kann ich mich vorher zudem "warmspielen", ohne das ich dafür Geld bezahlen muss! Gut, jetzt kommen wahrscheinlich die Leute, die sagen das ich ja nicht unbedingt Kohle in den Automaten werfen muss um mich einzuspielen, denen geb ich recht, allerdings beobachtet mal Euch selbst und auch die meisten anderen, wer macht das schon, auf ne Dunkle Scheibe schmeissen! Geld wird über das gesammte Turnierwochenende genug in die "Kisten" gesteckt, da könnte man meiner Meinung nach auch ne höhere Ausschüttung verlangen!


    Dazu kann ich nur meine Absolute zustimmung geben!Habe das im letzten Jahr auf nem Kneipenturnier erlebt! Beim Stand von 1-0 für mich, hatte mein Gegner 52 Rest und nur noch zwei Darts, wollte 20 spielen, traf aber den schwarzen rand! Der Automat zählte 40 Punkte und mein Gegner checkte Doppel 6! Ich schon leicht angefressen, aber es kam noch schlimmer! Im letzten Satz verpasste ich, keine Ahnung welches Doppel es war und mein Gegner hatte 80 Rest! erster Dart 20,zweiter Dart 20, dritter Dart "hoch angesetzt" in den schwarzen Rand! Automat "Dunkel", hatte wieder die Doppel 20 gezählt! Dart steckte noch, ich zur Turnierleitung, antwort: Der Automat hat recht! Und das obwohl ich der Person von der Turnierleitung auf den noch steckenden dart aufmerksam machte! Mein Gegner war allerdings so fair und hat uns den letzten Satz auf einem anderen Automaten wiederholen lassen!

    Dieses ist also meine Darstellung und Einstellung zum DSAB und zum E-Dart allgemein, was aber wiederum nicht heißt, das ich den E-Dartsport total verpöne, spiele eigentlich recht gern mal gelegentlich E-Dart!

    Mfg Michael D.

    Hallo Michael D.,

    Ich bin der Ansicht die Startgelder sollten zu 100% als Preisgelder an möglichst viele Platzierungen ausbezahlt werden. Kosten der Veranstaltung sollten die Veranstalter tragen und über den Verzehrumsatz erwirtschaften. Die Ehrungen durch Pokale sollten Sponsoren tragen. Das Steckgeld/Verzehr der Dartler obliegt Deren Verantwortung aber es sollte in einem finanzierbarem Verhältnis stehen.

    Bei technischen Problemen, die der Spieler nicht zu verantworten hat, sollte das Leg auf Kosten des Veranstalters wiederholt werden oder bei mehrmaligen Problemen das Gerät nicht mehr bespielt werden. Und großes Lob zur Fairness deines Gegners.

    mfg bernhard

    LG just4fun!

  • Hallo Rasti,

    Mit Passgebühr meinst du bestimmt DSAB - Mitgliedsbeitrag oder ???

    Eure Handhabung find ich gut.

    mfg bernhard

    LG just4fun!

  • @ Just4fun

    Rischtisch die 6€
    Es besteht auch die Möglichkeit die Meldegebühr selbst zu tragen,dann bekommt das Team auch das evtl Fördergeld zurück.
    Damit meine ich die ,bitte nicht auf den € festnageln,ca 100€ für C 140 € für B und 160 für A-Liga.

  • Hi Mixery,

    erstmal möchte ich mich dem Lob anschließen. Manche Ligastrukturen entsprechen wirklich nicht den Ligaregeln und es fehlt an einer gesunden Pyramide. Ein Vorstandsmitglied äußerte nach Beendigung der Mitgliederversammlung im Gespräch, dass die Ligaleitungen als selbständige Unternehmer tätig seien. Genau dieses Unternehmertum ist manchmal in Bezug auf die Einhaltung der DSAB-Ligaregeln etwas fragwürdig.

    mfg bernhard

    LG just4fun!

  • Ich denke mal hier sollte auch der Hebel angesetzt werden.
    Ein Bsp aus eigener Erfahrung.Es taten sich vier Steeldarter zusammen welche weder Titel noch Listungen hatten.Im Steeldart aber schon etliche Jahre auf dem Buckel.
    Unsre damaliger Ligakoordinator lies diese Mannschaft einfach nicht von unten starten.Zitat" ich kann euch nicht C-Liga spielen lassen,B-Liga ist minimum und das weiß ich noch nicht, ich denke ihr spielt A-Liga. Das war`s."Er könne dies nicht verantworten gegenüber den anderen Teams. Hier wird nicht mit gleichem Maß gemessen.Wie schon öfter beschrieben gibt es regionalbedingt Teams ,welche schon zig Jahre C-Liga spielen,weil es keine höhere Klasse gibt.( National aber A-Format oder besser spielen.)
    Hier eine einheitliche Regelung zu treffen ist schwer aber verbesserungswürdig.Was können die Spieler dafür,daß es keine B-oder gar A-Liga gibt.
    Aber was können reine Anfänger dafür,sollten sie gegen diese "C-Mannschaft" antreten "müssen".
    LG Rasti

  • @ Just4fun

    Rischtisch die 6€
    Es besteht auch die Möglichkeit die Meldegebühr selbst zu tragen,dann bekommt das Team auch das evtl Fördergeld zurück.
    Damit meine ich die ,bitte nicht auf den € festnageln,ca 100€ für C 140 € für B und 160 für A-Liga.

    @ also die Sportfördergelder(das ist der Beitrag der vom Aufsteller/Wirt zu entrichten ist) wird zu 100% an die siegreichen Teams ausgeschüttet.In einer 8Gruppe bekommt sogar glaube ich der 6 Platz noch Geld!!!!Die Sportfördergelder dürfen unter gar keinen Umständen dem Team auferlegt werden!Da einzige was die einzelnen Teammitglieder zu zahlen haben ist vor jeder Saison die z.Zt. 6€ Anmeldegebühr!Und das Steckgeld während dem Ligaspiel.Fifty-Fifty mit dem Gegner
    In vielen DSAB Ligen gibt es mittlerweile keinen Spielerpässe mehr!Lichtbildausweis und die Teamkarte reichen völlig aus.

  • Hi Ralph,

    1.) Alternativen kann man schaffen und Zahlungsprobleme lösen. Der leichtere Weg ist einfach in den Zug einsteigen.

    2.) Die "Geldmaschine" sind wir Dartler / Aufsteller und Wirte schaffen die Möglichkeit zum Dartspiel / DSAB und VFS übernehmen die Organisation.

    3.) Ist von der DSAB bestimmt nicht so erdacht worden, aber es gibt TC / Ligaleitung die einschreiten könnten.

    4.) Verantwortung obliegt dem DLMM - Veranstalter würde ich meinen. Natürlich könnte man einheitliche Regeln schaffen und manchen Ligaleitungen mal auf die Finger schauen. Dem DSAB obliegt eine gewisse Aufsichtpflicht laut Satzung. Die Antwort auf deine Frage kannst du in den DSAB Ligaregeln finden.

    Und das mit der Gaststättenkonzession ist für mich was neues. Info ??????? bitte.

    mfg bernhard

    LG just4fun!

  • Nochmal.
    @ coach
    Bezahlt der Wirt und der Aufsteller alles,also Anmeldung und Verwaltungsgebühren,dann stecken diese auch die Sportfördergelder ein.Dies ist glaube ich Platz 1-4.
    Sollten wir im Vorfeld abklären,daß wir die Anmeldung ohne Verwaltung selbst ,freiwillig tragen,stecken wir als Team auch das mögliche Sportfördergeld ein.

  • Nochmal.
    @ coach
    Bezahlt der Wirt und der Aufsteller alles,also Anmeldung und Verwaltungsgebühren,dann stecken diese auch die Sportfördergelder ein.Dies ist glaube ich Platz 1-4.
    Sollten wir im Vorfeld abklären,daß wir die Anmeldung ohne Verwaltung selbst ,freiwillig tragen,stecken wir als Team auch das mögliche Sportfördergeld ein.

    Für mich noch mal zum Verständnis bitte, also euer Wirt/Aufsteller zahlt die Anmeldegebühren und sackt dafür die Sportförderpreise ein?? Ist das so richitg?

    Um zweierlei beneide ich die Tiere: sie wissen nicht, was an Bösem droht, und sie wissen nicht, was über sie geredet wird. Voltaire

  • Bezahlt der Wirt und der Aufsteller alles,also Anmeldung und Verwaltungsgebühren,dann stecken diese auch die Sportfördergelder ein.Dies ist glaube ich Platz 1-4.

    Ne ja is klar !!!

    Wenn dann noch der Wirt gleichzeitig bei Dir im Team spielt dann "Herzlichen Glückwunsch"

    Alles richtig gemacht

    :buhuuu:

  • Hi mixery,


    formal korrekt gelten die Gewinne beim Dartspiel (z.B. Sportförderpreise, Turnierpreis-Reisen/geldwerte Vorteile, usw.) als zu versteuernde Einnahmen (Selbstständigkeit) übrigens auch für die Spieler!!! Wenn der Wirt also die Gelder zahlt und die evtl. Gewinne einstreicht und dem Team dafür aber den Ausgleich in "anderer gewünschter Form" (Getränke/Essen/Freimünzung ...) zukommen lässt ist dies sogar für alle der sauberste Weg.


    Ansonsten müsste jeder Darter, welcher "Einnahmen/Einkünfte" (z.B. Sportförderpreise, Turniergelder, geldwerte Vorteile, ...) aus dem Dartspielen erzielt diese in seiner Steuererklärung angeben (natürlich sollte er vorher seine "Aufwendungen" (z.B. Münzung, Startgelder, Fahrtkosten, usw.) in Abzug bringen, dann bleibt beim E-Dart wohl eh nicht mehr soviel übrig ...)


    Die Finanzämter wussten/wissen zum Teil nicht wie es in der Praxis bei der E-Dartunternehmung abläuft bzw. hatten kein Interesse wegen der Geringfügigkeit. Zwischenzeitlich berichten einige Darter, dass sich Finanzämter, wegen Offenlegung der "erwirtschafteten Einnahmen" aus dem Dartspiel, bei Ihnen melden bzw. "Pokale" zählen. Die steigende Popularität durch GDC/PDC Europe scheint wenigstens in einem Bereich voran zu schreiten ;) .


    VG M.

    Wer zuletzt wirft hat gewonnen! (Markus Scheck)

    Was heißt/ist DSAB(?) = Deutscher SportAkrobatik Bund oder doch DartSpielerAbzockBande oder vielleicht DartSpielenAufBezahlbasis oder da wo Die Spieler Alles Bezahlen ...

  • Kein Witz: Wurde schon bei der Beratung fürs BaFög gefragt ob ich Gewinne aus Sport erwirtschafte!
    Ich vermute mal der Typ spielt Dart oder sonst was, fand ich schon heftig!
    Naja, hilft so oder so nicht, denn ich bekomm keins!

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

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