Wie haltet ihr eure Darts?

  • Sicher alles wahr, nur das ist das erlernen von WISSEN. Und das ist im Grund nix anderes als der Verarbeiten von MUSTERN.

    Dartspielen, Golfen, Tanzen, Karate,..... you name it, ist etwas völlig anderes, als das Verarbeiten (Input Processing Output) von Mustern (Tintenklecksen auf Papier).

    Deine Strategien aus dem Feld der Musterverarbeitung sind m.E. nicht übertragbar. Period.

    Hmmm ... ist Dein Studium schon so lange her? Also in meinem Studium kam man mit Mustern nicht weit, und das ist eigentlich im Abi auch schon so. Es geht schon nicht mehr um Ansammlung von Wissen, sondern um abliefern von Kompetenz, jedenfalls im oberen Notenbereich.

    Aber davon mal abgesehen: Dartspielen ist doch auch so eine Art Muster (im Vergleich zu anderen Sportarten): Niemand hindert mich am Werfen, keiner stört mich dabei, es gibt nur eine sehr begrenzte Anzahl an möglichen Bereichen die ich treffen muss. Das schwierige ist dann eher das Milimetergenaue von der Theorie in die Praxis umzusetzen. Wir sprechen hier aber nicht über sonderlich komplexe Vorgänge (wie z. B. im Kampfsport).

  • Hmmm ... ist Dein Studium schon so lange her? Also in meinem Studium kam man mit Mustern nicht weit, und das ist eigentlich im Abi auch schon so. Es geht schon nicht mehr um Ansammlung von Wissen, sondern um abliefern von Kompetenz, jedenfalls im oberen Notenbereich.

    Nunja, ich glaube, du fasst den Begriff "Muster" zu eng. Alles was Du (und auch ich) in Deinem Studium/Job machst, ist eingehende Muster (Schriftstücke, Töne also Telefonate, Mails,.....) in ausgehende Muster zu verwandeln. Das ist alles (OK, Minus des persönlichen Auftretens in Meetings etc.). Dein Gehirn ist eine super trainierte Musterverarbeitungsmaschine.

    Nur beim Darten (oder Golfen, oder Spielen einer E-Gitarre) hilft Dir das keinen Iota weiter. Es ist völlig wurscht, ob Du alle Varianten für 9-Darter kennst oder aus allgemeinen Überlegungen ableiten kannst oder in 5 Sprachen erklären kannst, das bringt Dich einem echten 9er keinen Schritt weiter.

    Wenn es um Fertigkeiten geht, nützen Musterverarbeitungskapazitäten nur sehr sehr wenig.

  • Diese Überbetonung des individuellen Wurfstils ist in meinen Augen im wesentlichen einfach auf einen Mangel an "korrekten" Vorgaben zurückzuführen und somit eher Ausdruck eines Defizits, denn einer "individuellen Stärke".

    Ich kann´s leider nicht besser ausdrücken, hoffe aber, das der Grundgedanke sich einigermaßen abzeichnet.

    Ich konnte der Argumentation gut folgen, Kai, und es ist in diesem Fall (Wurftechnik) meiner Meinung nach sogar noch viel zwingender wahr als bei der Diskussion um Checkwege: Sorry, aber... Ja, es gibt Richtig und Falsch.

    Es gibt natürlich auch einen gewissen Spielraum, aber ich würde diesen mit dem Grad an Unterschiedlichkeit vergleichen wollen, den die Silhouette zweier Autos mit etwa gleichem CW-Wert unter 0,3 haben kann. Nicht viel. Was macht denn Co Stompe so doll falsch, Kai? Er zappelt und zuckt, aber wenn er damit fertig ist, macht er eine genauso kontrollierte, den gleichen Regeln genügende Bewegung wie die anderen Guten auch. Vielleicht lockert ihn die Gymnastik vorher auf, verhindert Verkrampfungen und ist damit sogar gut? Who knows?

    Aber ich mache ja grundsätzlich mehrere Fässer pro Posting auf, daher hier noch die Zugabe: Der Grund, warum viele Spieler glauben, IHRE Technik sei FÜR SIE die optimale, selbst wenn sie völlig bekloppt ist, ist 1. selektive Wahrnehmung (menschlich, macht jeder wenn er nicht massiv dagegen vorgeht) und 2. mangelnde Bereitschaft zur konsequenten Selbstanalyse. Diese zwei Teufelchen haben aber nicht nur den Darts-Wurfstil auf dem Gewissen, sondern sind eher grundsätzliche Probleme, das ist klar.

  • Also, ganz so einfach ist es nun auch wieder nicht! Eines solltest Du schon beachten: Immer mit der Spitze nach vorne in Richtung Board werfen! :duw:


    Nö, nicht immer Spitze nach vorne, geht auch anders herum!!! Musst du mal testen.

    Knieend und die Pfeile verkehrt herum und dann ein schönes Cricket mit Zeitung vor dem Board. Geht alles!!!

    Kann man sogar rischtisch Geld verdienen! :banana:


    Greatings Dr.G.

  • Nunja, ich glaube, du fasst den Begriff "Muster" zu eng. Alles was Du (und auch ich) in Deinem Studium/Job machst, ist eingehende Muster (Schriftstücke, Töne also Telefonate, Mails,.....) in ausgehende Muster zu verwandeln. Das ist alles (OK, Minus des persönlichen Auftretens in Meetings etc.). Dein Gehirn ist eine super trainierte Musterverarbeitungsmaschine.

    Nur beim Darten (oder Golfen, oder Spielen einer E-Gitarre) hilft Dir das keinen Iota weiter. Es ist völlig wurscht, ob Du alle Varianten für 9-Darter kennst oder aus allgemeinen Überlegungen ableiten kannst oder in 5 Sprachen erklären kannst, das bringt Dich einem echten 9er keinen Schritt weiter.

    Wenn es um Fertigkeiten geht, nützen Musterverarbeitungskapazitäten nur sehr sehr wenig.

    Nun gut, so gesehen, ja. Aber jetzt kommt wieder das große Aber ( :!D :( Das Werfen ist doch auch eine Art von Muster, das geht quais im Schlaf wie Autofahren (okay, nicht in die T20, aber es geht). Natürlich ist es keine Theorie mehr, das ist den Hörer in die Hand nehmen aber auch nicht. Es ist ein immer wiederkehrender, gleicher Bewegungsablauf. Als solcher müsste dieser doch genauso erlernbar sein wie alles andere auch, oder ?!?

  • Aber jetzt kommt wieder das große Aber ( :!D :( Das Werfen ist doch auch eine Art von Muster,

    Nö! Ist es ganz und gar nicht.

    Vielleicht wird meine Interpretation klarer, wenn Du statt Muster einfach mal INFORMATION einsetzt. Muster ist lediglich ein Oberbegriff für Information.

    Und das werfen eines Darts in ein Feld hat mit Informationsverarbeitung wenig zu tun. Das kann das Gehirn nur auf Basis von Try and Error, von Schätzungen und vielen tausend Wiederholungen leisten. Das zitieren und verstehen von Gesetzestexten oder auch Merksätzen ("Eine Ente ist keine schlecht gelieferte Gans") ist Informationsverarbeitung.

    Fertigkeiten kann man nicht auswendig lernen. Und auch ein theoretisches Verständnis des Golfschwunges und der Frage offenes oder geschlossenes Schlägerblatt hilft nicht gegen einen Slice.

    Lernen beim Darten heißt Erfahrungen machen. Und um die Richtigen Erfahrungen zu machen, ist ein Meister (ich bleibe mal bei dem Mr. Myagi Terminus) extrem hilfreich oder sogar zwingend erforderlich. By the way, ist das gar nicht wirklich was Neues, denn in jedem Club gibt´s den "Meister" der den Neueinsteigern auf die Sprünge hilft. Meine "Forderung" ist, das endlich mal auf eine solide Basis zu stellen.

    Und das ist zugleich mein Hauptvorwurf an die Schnarchnasen vom DDV. Seit ZWANZIG Jahren kriegen die das nicht auf die Reihe, obwohl sie ALLE Möglichkeiten dazu gehabt hätten. Aber mein Blutdruck geht schon wieder hoch......phewwwwwww
    (oooohhm - ahhhh - hhuuuuummmmmm)

    Einmal editiert, zuletzt von madHouse (25. Juli 2010 um 09:33)

  • Was den letzten Teil Deines Posts betrifft gebe ich Dir absolut recht. Der Dartsport braucht Trainer, und auch eine Ausbildung für solche. Oder sind wir am Ende doch gar kein Sport?

    Zum Thema Muster: Da haben wir offenbar ein wenig aneinander vorgesprochen. Ich gebe Dir ja recht, dass der Bewegungsablauf nichts ist, was ich mal in der Theorie lerne und dann kann. Aber es ist eben eine recht monotone (wenig komplexe) Bewegung, die durch viel Übung einschleifbar ist. Der Vergleich zur Theorie passt meines Erachtens dennoch ganz gut, da es hier wie da Techniken gibt, die bei 90% aller Probanden funktionieren. Hier muss es doch möglich sein theoretische Fundamente zu bilden und Trainer auszubilden.
    Übrigens gibt'Äs diesen Meister zwar in jedem Club, aber nicht in jedem Club gibt er seine Erkenntnisse auch weiter. Frei nach dem Motto: "Nicht die eigene Konkurrenz heranzüchten". Und schon hätten wir das nächste Problem an der Backe ...

  • A) Aber es ist eben eine recht monotone (wenig komplexe) Bewegung, die durch viel Übung einschleifbar ist.
    B)Der Vergleich zur Theorie passt meines Erachtens dennoch ganz gut, da es hier wie da Techniken gibt, die bei 90% aller Probanden funktionieren. Hier muss es doch möglich sein theoretische Fundamente zu bilden und Trainer auszubilden.
    C)Übrigens gibt'Äs diesen Meister zwar in jedem Club, aber nicht in jedem Club gibt er seine Erkenntnisse auch weiter. Frei nach dem Motto: "Nicht die eigene Konkurrenz heranzüchten". Und schon hätten wir das nächste Problem an der Backe ...

    Ich denke, wir liegen nicht sehr weit auseinander, aber mal en Detail:
    A) da habe ich den Eindruck, Du widersprichst Dir da etwas selbst. Wenn "viel Übung" erforderlich ist, kann der Gegenstand, der da geübt wird, nicht einfach sein. Und auch wenn der Dart-Schwung nicht so kompliziert wie der Golf-Schwung ist, kompliziert ist der immer noch. Da müssen die Beschleunigungen von Unterarm (in Grenzen auch Oberarm wie bei Taylor z.B.) Handgelenk und Finger so präzise sequentiell getimed werden, dass der Dart eine "gleichmäßige" Beschleunigung erfährt und gleichzeitig im richtigen Punkt losgelassen wird und gleichzeitg dabei die richtige Ausrichtung im Raum innehat.
    Ist Dir das nie passiert oder passiert Dir es nicht mehr, dass Du gelegentlich einen Dart quasi optimal Triffst und der dann plötzlich wie eine Rakete abzischt und dann natürlich i.d.R. gerne zu hoch einschlägt? (Das ist das Pendant zum Effekt beim Golf, dass Anfänger eine mörderische Streuung haben, weil ein sauber getroffenes Pitching Wedge plötzlich bei 110m landet, wo es einen Schlag vorher (nicht so sauber getroffen) 80m waren). Kommt man aber in die Zone, trifft man auf einmal JEDEN Dart sauber, mit nahezu identischen Beschleunigungsvektoren. Und die richtig guten Leute, sind irgendwie immer in der Zone. Lange Rede kurzer Sinn, m.E. ist die saubere Wurfbewegung beim Dart eine sehr komplizierte Angelegenheit.

    Das fatale ist nur, so glaube ich zumindest, dass man auch mit einer unsauberen Technik trotzdem einigermaßen gut spielen kann. Aber das eigene Spiel bleibt limitiert und verharrt in einer Art "lokalem Optimum" aus dem man ohne Hilfe nur schwer oder auch gar nicht wieder herausfindet. Ganz genau so, wie sich beim Golf z.B. einen falschen Griff angewöhnt zu haben. Man glaubt ja gar nicht, zu welchen unbewussten Ausgleichsbewegungen der menschliche Körper fähig ist.

    B) Auf den Punkt! Hier hat nach meiner unmaßgebliche Meinung der DDV komplett versagt. Da es zur Zeit offensichtlich keine brauchbare Fachliteratur mit sportwissenschaftlichem Fundament zu geben scheint, muss man die eben schaffen. Ist doch nicht so schwer, mal eine Diplom oder Doktorarbeit an einer Sporthochschule zu dem Thema zu vergeben/finanzieren. Aber vielleicht ist der Verband ja auch schon an die Sporthochschulen herangetreten und die Sportwissenschaftler haben abgelehnt? (...näää, ist man wohl eher nicht)

    C) Tja, wieder ein Grund mehr, für echte Trainer zu sorgen. Oder wenigstens mal mit der Nationalmannschaft als so eine Art "Leuchtturmprojekt" damit anzufangen. Ich habe den ganz starken Verdacht, die Jungs "lechzen" geradezu danach, dass sie an der Stelle endlich mal fachliche Unterstützung erfahren und sich nicht alles immer wieder selbst erarbeiten und selbst beibringen müssen.

  • Kai, jetzt sind wir, so denke ich, fast beieinander. In den Punkten 2.+3. stimmen wir ohnehin ja schon länger überein.

    Was Punkt 1 betrifft: Natürlich ist die Bewegung nicht einfach, das meinte ich mit monoton auch nicht. Denn es einfach wäre würde ich auch nen 100er Schnitt spielen. Aber im Vergleich zu anderen Sporarten an denen mich Gegner auch noch an dem hindern was ich machen möchte ist Dart relativ mager an Komplexität. Dass trotzdem viel Übung notwendig ist um das eigene Spiel zu verbessern steht außer Frage.

    Was mich an der Förderungsdikussion bzw. Nicht-Diskussion zusätzlich nervt (gilt sowohl für DDV als auch BDO): Sobald ein Spieler groß raus kommt heisst es dann, der hat ja wie alle andere auch bei BDO bzw. DDV bzw. sonstwas angefangen, ohne uns wären die ganzen PDC Pros ja gar nicht existent. Soll ich mal laut lachen? Natürlich fangen die dort an, weil das Niveau auf den Turnieren niedriger ist, weils um die Ecke ist, was weiss ich was es noch für Gründe gibt. Aber: Gefördert wurden sie Null komma Null.
    Alleine schon das Format der Bundesliga ist des Namens gar nicht würdig. Viel zu wenige Spieltage viel zu wenig finanzielle Förderung. Aber jetzt höre ich auf, sonst rege ich mich nur noch auf und trifte vom Thema ab. Hier gehts ja um Darttechnik. :)

  • Aber im Vergleich zu anderen Sporarten an denen mich Gegner auch noch an dem hindern was ich machen möchte ist Dart relativ mager an Komplexität.

    Yepp, da kann ich nur voll zustimmen. Verglichen mit dem erforderlichen Schlagrepertoire beim Tennis, Tischtennis, Golf,.... hat es der Dartspieler super einfach. Bei nochmaligem darüber Nachdenken, eigentlich kann es doch gar nicht so schwer sein, diese eine einzige Bewegung gut hinzubekommen (zäfix noamol)
    (obwohl :rolleyes: eigentlich sind es ja zwei, äähhh oder drei Bewegungen, die man können muss, Dart werfen, Getränk an die Lippen ansetzen und Pokal hochstemmen :banana: )

    re Förderer/Verursacher
    Auf mich macht unser Verband im wesentlichen den Eindruck eines Trittbrettfahrers der PDC-Fernsehübertragungen. Ist schon absurd oder, dass diese Medienevents des KONKURRENZ-Verbandes, also derjenigen Leute, die man am liebsten loswerden würde und die man gerne auch mal mehr oder weniger offen bekämpft, das also ausgerechnet DIESE Veranstaltungen immer die Sternstunden der DDV-Öffentlichkeitsarbeit sind?! :lollol:
    Trittbrettfahrer eben.

  • Nochmal zur Erinnerung:

    Klar, ich will Dart auch nicht unbedingt mit Golf oder Basketball vergleichen, aber es gibt dort eben Wege, die meiner Meinung nach unbestritten die besten sind. Früher habe ich auf der Tastatur auch immer mit zwei Fingern geschrieben und erreichte eine Geschwindigkeit, die locker dafür ausreichte, um Sekretär oder sonst etwas zu werden und ich dachte mir, dass ich nichts anderes brauchen würde und das eh schon so passt und es nicht besser geht. Individualität schätzte ich also höher als den gelehrten, also den 10-Finger-Weg ein, aber aufgrund der Schule und weil es mich schon immer irgendwo reizte, fing ich damit an, doch das 10-Finger-Maschinenschreiben zu erlernen. Zuerst war es natürlich ein hartes Brot, weil ich jahrelang falsch gelerntes wieder loswerden musste und neues zu lernen hatte, aber da ich mich pfiffig anstellte und die Sache konzentriert anging, war es schon bald geschehen, ich hatte die ganze Sache drauf und war noch schneller als jemals zuvor, was mir auch den vierten Platz beim Bundesjugendschreiben aus Deutschland einbrachte.

    Worauf ich hinaus will: Vielleicht gibt es beim Dart auch so etwas. Ich möchte einfach nichts falsches lernen, und meine Möglichkeiten limitieren. Denn ich weiß, dass das sehr viel ausmachen kann, selbst wenn du dich nur von 85 Prozent auf eben 100 steigerst, völlig egal, der richtige Weg, sofern vorhanden, ist meistens auch der beste, finde ich.

  • Der Dartsport braucht Trainer, und auch eine Ausbildung für solche.

    Sag mal ehrlich - Du hast das nicht wirklich verstanden mit dem Meister, was der MadHouse gesagt hat? Das ist jemand der sich auch ohne Examen mit etwas auskennt, FYI.

    Ich habe den ganz starken Verdacht, die Jungs "lechzen" geradezu danach, dass sie an der Stelle endlich mal fachliche Unterstützung erfahren und sich nicht alles immer wieder selbst erarbeiten und selbst beibringen müssen.

    Ja. Alle. Sehr.

    eigentlich kann es doch gar nicht so schwer sein

    Das ist es, diese verdammte Reduktion auf Tiebreaks und Breakbälle, die einen fertigmacht. Lastenheft: Entwickeln Sie eine Sportart, die nahe Null körperliche Voraussetzungen hat und dafür alles an Psychoterror aus allen anderen Sportarten (Elfmeterschießen, Tennis, Putten, 4-Fach-Axel etc.) wie Kinderteller aussehen lässt. Ergebnis: Darts.

  • Sag mal ehrlich - Du hast das nicht wirklich verstanden mit dem Meister, was der MadHouse gesagt hat? Das ist jemand der sich auch ohne Examen mit etwas auskennt, FYI.

    Oh doch! aber auch wenn es Dich jetzt wirklich, wirklich fertig machen wird. Karate Kid ist nur ein Film, den gibt es nicht wirklich, und der Weihnachtsmann ist auch nicht real!
    Hast Du ne Prüfungsphobie oder warum reagierst so allergisch auf das Thema?

    Trainer in jedem Sport werden ausgebildet und das nicht ohne Grund. Das ist auch ne Art Beruf, sowas wird erlernt. Es hat sicher noch niemandem geschadet weitergebildet zu werden, auch wenn Du es nicht gerne hörst.

  • Das ist es, diese verdammte Reduktion auf Tiebreaks und Breakbälle, die einen fertigmacht. Lastenheft: Entwickeln Sie eine Sportart, die nahe Null körperliche Voraussetzungen hat und dafür alles an Psychoterror aus allen anderen Sportarten (Elfmeterschießen, Tennis, Putten, 4-Fach-Axel etc.) wie Kinderteller aussehen lässt. Ergebnis: Darts.


    :award: Right on the spot!

  • Ja, genau. Das war ein Kommunikations-Beender von mir. Aber Du weißt auch genau, dass Du ihn Dir redlich verdient hast. Solltest Du einen weiteren GEDANKEN-Austausch anstreben, wirst Du bestimmt eine Gelegenheit finden. Ansonsten bleib mir bitte von der Pelle mit beleidigendem Gewäsch.

  • Hier zwei Bilder, um das ganze einfach mal wesentlich besser veranschaulichen zu können. Auf dem ersten Bild seht ihr meine ursprüngliche Haltung, welche ich hatte, als ich anfing. Gewiss: So schreibe ich natürlich nicht :D Aber weshalb auch immer fühlte sich diese Haltung bei mir für einen Pfeil am besten und wohlsten an. Mein Handgelenk hat bei dieser Haltung eine andere Drehung und es sieht in der Tat ein wenig komisch aus.

    Die zweite Haltung ist die, welche ich mir vor kurzen angewöhnte, als ich damit anfing, den Pfeil so zu halten, wie einen Stift oder, wie man ja sieht, zumindestens so ähnlich. Bei dieser Haltung habe ich die Finger und mein Handgelenk so gedreht, dass sie direkt auf die Scheibe zeigen, was mir eigentlich ganz gut gefällt, weil man so der Illusion des Zielens besser näher kommt, was zu besseren Ergebnissen bei mir führt.

    Wie soll ich sagen: Mittlerweile sind beide Haltungen recht angenehm, aber da die zweite irgendwie effektiver ist, was jedoch auch andere Gründe haben könnte, frage ich mich, ob hier die Experten sagen: Mach so, wie du es für richtig hältst oder aber: Deine zweite Pfeilhaltung ist besser, weil du dort die Finger und das Handgelenk richtig gedreht hast, es der Kugelschreiberhaltung ähnlich ist usw.

    Über Antworten wäre ich echt sehr dankbar. Ich will wissen, auf was ich mich konzentrieren kann und dann wär das schon wunderbar, weil zur Zeit läuft es wirklich gut.


    PS: Achja, gerade wegen erster Haltung dachte ich: Jo, Mervyn King Darts müssen ja haargenau das richtige für mich sein. Aber auch wenn die zweite vielleicht sowieso besser ist, sagt einfach mal zu all diesen Dingen etwas. Vielen Dank.

  • weil zur Zeit läuft es wirklich gut.


    Na dann: "Never change a winning Team!!!"

    Na, da hat doch eh JEDER eine exklusive Meinung! Klar kann Dir jeder sagen wie ER wirft, und DU kannst das dann mal nachmachen. Aber am Ende wirst Du doch wieder zu Deinem Anfangspunkt zurückkehren. Da in der Regel der Mensch intuitiv zu der Variante greift die zu IHM passt. Und da will er unbewusst dann immerwiedr zurück. Warum gegen sich selbst kämpfen? Das streßt doch nur die Birne.

    Besser seinen Körper unterstützen und weiterentwickeln. Hab auch einiges probiert und so fast den Spaß verloren! Artete nur in Streß aus und nach kurzer AVE-Anhebung kam wieder der große "Frust-Fall"! Wieder zurück "to the roots" und ich weiß wo ich wirklich stehe.

    Bei mir ist es halt die 3-Finger Kuli-Haltung!

  • Aua. Get a life.

    Ja, genau. Das war ein Kommunikations-Beender von mir. Aber Du weißt auch genau, dass Du ihn Dir redlich verdient hast. Solltest Du einen weiteren GEDANKEN-Austausch anstreben, wirst Du bestimmt eine Gelegenheit finden. Ansonsten bleib mir bitte von der Pelle mit beleidigendem Gewäsch.

    Sorry, für nochmaliges Off-Topic an alle anderen, soll das letzte hier(von mir) sein:

    Habe ich zwischen diesen beiden Postings irgendwas verpasst? Manchmal macht es Sinn erst nachzudenken und dann zu schreiben. :respekt: für zwei absolut sinnlose Postings. Übrigens: Du hast mich zuerst von der Seite angemacht, nicht umgekehrt. Lass mich in Ruhe, dann lass ich Dich in Ruhe.

  • Da in der Regel der Mensch intuitiv zu der Variante greift die zu IHM passt. Und da will er unbewusst dann immerwiedr zurück. Warum gegen sich selbst kämpfen? Das streßt doch nur die Birne.

    Das beschreibt exakt den - weitverbreiteten - Gedanken, den ich nach >20 Jahren Dart mittlerweile für entschieden falsch halte. Nach meiner Einschätzung führt das genau in ein lokales Optimum, weil man sich eine ungünstige Technik angewöhnt.

    Aus dem eigenen Erleben: Ich habe z.B. nach den ersten ca. 1,5 Jahren, wo es recht gut lief, in den Penholder-Griff gewechselt und danach lief es deutlich besser, viele auch größere Turniere u.a 2 DDV Turniere hintereinander gewonnen, bin im DDV auf 1. geklettert und habe dann, weil ich dass Gefühl hatte, der Penholder gestattet es mir nicht, "Druck" auf den Dart zu bekommen, den Griff wieder in Standard-3Finger zurück gewechselt und es wurde noch besser (German Open gewonnen). Eine solche Entwicklung dürfte es ja nach Deiner Theorie eigentlich gar nicht geben? Dann hätte ich ja 2 gleichermaßen natürliche aber gleichzeit völlig verschiedene Wurf-Varianten?

    Es war eine bewußte, analytische Entscheidung, trotz ziemlicher Erfolge (viel höher als 1. geht nicht) den Griff wieder zu wechseln und ich bin anfangs auch wieder schlechter geworden. Was sich dann aber mittelfristig wieder komplett geändert hat. Penholder war eben mein lokales Optimum.

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