Talent wird überschätzt

  • Also ich denke immer - aber das ist durch nichts bewiesen und nur etwas, was ich mir aus all den Diskussionen zu diesem Thema zusammengereimt habe - dass "Talent" in diesem Bereich vielleicht doch auch wie bei allen anderen Dingen - so etwas wie eine schnelle Auffassungsgabe sein könnte.

    Was dann aber auch bedeutet, dass man zwar überraschende Anfangserfolge erzielen kann - dass diese aber nicht dauerhaft sind. Damit man wirklich gut wird, und zwar dauerhaft gut, ist ziemlich viel persönlicher Einsatz notwendig. Und in dem Punkt wird es schwierig - man muss nämlich herausfinden, was für einen persönlich funktioniert. Das kann für jeden anders sein, es scheint durchaus auch Spieler zu geben, die nie so richtig dahinter kommen. Phil Taylor würde ich meinen, hat wirklich herausgefunden, was er tun muss um sich zu verbessern oder zumindest auf diesem hohen Niveau zu bleiben. Andere, wie zum Beispiel auch Raymond van Barneveld, sind da immer noch am experimentieren. Wobei dazu nicht nur unbedingt das technische Training gehört - da gehört auch die ausgetüftelte Ausstattung dazu oder auch der Bereich "mentales Training". Vielleicht auch die körperliche Fitness und sicherlich auch der Punkt "Glück".

    Und die Motivation spielt sicher auch eine sehr große Rolle - solange man am gewinnen ist, ist es ganz einfach zu motivieren. Aber wenn das einfach nicht so klappt wird es schwierig -da wird es anstregend, diszipliniert weiter zu machen und nicht den Glauben an sich selbst zu verlieren.

    Durchhaltevermögen und Geduld gehören wohl auch zu einem erfolgreichen Dartspieler...

  • Dr. Shirota hat ja geschrieben, das man solche Bewegungen in früher Kindheit einüben muss. Vor einer Woche habe ich jetzt meine Ausholbewegung umgestellt.

    Ich ahbe früher immer den Arm durchgestreckt zum Board gehalten, dann ausgeholt und geworfen. Jetzt "ziele" ich direkt vorm Gesicht und werfe direkt von dort den Pfeil ab.

    Laut Dr. Shirota, müsste mich das dann ja auf Dauer schlechter machen oder? ?(

  • Durchhaltevermögen und Geduld gehören wohl auch zu einem erfolgreichen Dartspieler.

    Ich denke es ist wichtig sich von Anfang an realistische Ziele zu setzen , damit erst kein zu großer Frust aufkommt .

    Zu versuchen aus Niederlagen zu lernen , sie nicht als " persönliche Beleidigung " aufzufassen bringt einen

    sicherlich auch ein Stück voran .

    Das Level auf dem ich spiele ist von sehr guten Dartern noch Meilenweit entfernt , doch den Abstand zu verringern ist das Ziel !

    Spaß am Spiel und Geduld ist mit das wichtigste , denn es ist und bleibt ein Spiel :dart:

  • Denke Taylor ist das beste beispiel, dass nicht nur talent der ausschlaggebende faktor ist. In den letzten 20 jahren hat taylor ständig seinen average erhöht. Bei seinen 1. beiden siegen 1990 und 1992 lag dieser bei je ca. bei 97,5. Ein wenig wird das auch an den alten boards, der nicht so großen konkurrenz liegen aber ich denke, dass eine menge harter arbeit den großteil ausmacht.
    Wenn Taylor heute mal "nur" 97 averaged, dann redet man schon fast von einer krise.

    Das Leben ist ein Scheißspiel, nur die Grafik ist saugeil!

  • Taylor hat Talent. Und zwar das Talent, niemals aufzugeben, immer an sich zu glauben und ständig weiterzuarbeiten. Das haben viele nicht. Auch dartstechnisch gesehen hat er Talent, sonst würde er nicht so gut darten können. Wieviele Leute trainieren täglich 4 Stunden und haben nicht einmal die Hälfte des Schnitts von Taylor. Ohne Talent kann man nicht den grossen Sprung schaffen.

  • In der Tat Echse - ein durchaus interessanter Thread!

    Ich denke in Kai's und Dr.Shirotas Worten steckt je ein Teil der Wahrheit.
    Auch ich denke, dass sich in der Jugend die Spreu vom Weizen trennt. Dort entwickeln sich die grob und feinmotorischen Fähigkeiten, findet sich hier ein Bewegungsablauf (wie zum Beispiel der des Basketballers) kann das nur förderlich für das spätere "Darttalent" sein. Des Weiteren sind auch dort Grundlagen zu bilden und suchen, die den mentalen Part ursächlich beeinflussen können. Hier ist ein Stichwort soziale Kompetenz. Dazu fällt mir ein Spruch ein, welchen ich vor etwa 20 Jahren in einem Zubehörkoffer in einer anderen Sportart gelesen habe: Nicht die grossen Erfolge sind es die uns prägen, sondern die Niederlagen.

    Ist die Basis gelegt und gefunden, geht es ans Continous Improvement wer ein grosser/guter werden will. Hier ist es sehr wichtig das die gesteckten Ziele mit dem vorhandenen Ehrgeiz zu erreichen sind. Nicht nur der Ehrgeiz ist hier ausschlaggebend, keine Frage - auch müssen Rahmenbedingungen geschaffen sein. Das heisst zum einen man muss selber genügend Zeit und Mittel haben, den Zielen nachzueifern, will sagen sich der Herausforderung zu stellen, zum anderen muss aber auch das erforderliche Umfeld vorhanden sein. Ich erinnere da an die Geschichte des P.Evison. Das z.B. könnte ein Weg sein. Dies wird unterstrichen durch die allseits bekannte Regel: Besser wird nur der, der mit besseren trainiert.

    Am End ist sicher ein Gesamtpaket das was ausschlaggebend ist. Man könnte einige Namen nennen, die die eine oder andere Argumentation unterstützen. Auffällig ist aber, bleibt man im Lande, das viele derer die seit Jahren die deutsche Spitze mitbestimmen sehr früh schon ziemlich gut waren. Um nur ein paar Namen zu nennen:
    Andree W., Shorty S., Karsten K., Kevin M.; Kai in seiner Zeit, diese Liste lässt sich sicher noch ein wenig fortführen.

    VG,

    Ingo

  • Taylor hat Talent. Und zwar das Talent, niemals aufzugeben, immer an sich zu glauben und ständig weiterzuarbeiten. Das haben viele nicht. Auch dartstechnisch gesehen hat er Talent, sonst würde er nicht so gut darten können.

    Klar hat Taylor ne menge talent, sonst würde er sicher nicht so extrem gut sein. Aber zusätzlich hat er sicher auch das talent sich zu quälen oder wie du es sagst, niemals aufzugeben und an sich zu glauben, bzw. ständig weiter das beste versuchen.
    Was ich damit sagen wollte, es gibt sicher spieler mit ähnlichem oder sogar mit mehr talent, die aber nicht so viel arbeiten und daher wesentlich weniger rausholen.

    Das Leben ist ein Scheißspiel, nur die Grafik ist saugeil!


  • Klar hat Taylor ne menge talent, sonst würde er sicher nicht so extrem gut sein. Aber zusätzlich hat er sicher auch das talent sich zu quälen oder wie du es sagst, niemals aufzugeben und an sich zu glauben, bzw. ständig weiter das beste versuchen.


    "Quälen" wird sich ein Taylor,Barney oder Wade nie,

    beim Dart gehts um Feinmotorik und nicht um Laktatwerte wie beim Ausdauersport...

    "Don´t call it a Comeback, I´ve been here for years!"

  • "Quälen" wird sich ein Taylor,Barney oder Wade nie,

    Zumindest quält Taylor seine gegner oftmals am board.

    Quälen kann doch durchaus im zusammenhang mit "zum training quälen" stehen. Wenn andere sich nach 3 stunden lieber auf die chouch legen, "quält" er evtl. am board weiter oder auch nicht.

    Das Leben ist ein Scheißspiel, nur die Grafik ist saugeil!

  • Da keinem der Wurf eines Gegenstandes im Mutterleib antrainiert wird gehe ich davon aus das es in den Genen doch so etwas wie Talent geben muß!Kein Elternteil bringt seinen Kindern bei auf Laternen oder auf Scheiben in leerstehenden Fabrikhallen zu schmeißen! Ich gestehe wegen Verjährung das meine Generation das getan hat.Und schon damals gab es in der Gruppe Kinder die mit jedem Wurf einen Treffer erzielt haben und andere die deutlich mehr Würfe benötigt haben um die gleichen Ziele zu erreichen.In England sagt man ja lernt man mit dem laufen das Darten d.h es gibt trotz kleinerer Einwohnerzahl deutich mehr Masse an Leute die Darten,damit werden natürlich auch mehr Talente entdeckt.Ich bin mir sicher wenn der Boom in Deutschland weitergeht und unsere Kinder schon mit 5 oder 6 Jahren anfangen zu Darten,werden wir auch mal einen Weltmeister haben!!!Man muß dann natürlich das Talent erkennen und fördern,weil ohne eine gezielte Förderung und das zusammenschließen sogenannter Elite-Spieler mit einer außergewöhnlichen Begabung(Talent)geht es denn doch nicht.Die Fußballschulen sind hier für mich ein gutes Beispiel!Aber wer soll das alles finanzieren?
    Aber nochmal zum Talent ich kenne Leute die stundenlang trainieren(meistens ja falsch)und trotzdem nicht besser werden.Da fehlt es doch am Talent oder?Warum gibt es Kinder die in diesen schneereichen Tagen ihre Mitschüler sofort treffen und Andere gar nicht?In meiner Region kann denen das kaum einer beigebracht haben, da die meisten erst so alt sind ,wie der letzte hohe Schneefall her ist.
    Übrigens hier ein interessanter Artikel zu dem Thema Talente im Sport!

    http://www.tennisakademie-rhein-neckar.de/fileadmin/tenn…_ein_Talent.pdf

  • Talent was heisst das Wirklich:

    Meiner Meinung nach ist es doch nicht nur die Wurftechnik,es zählen doch noch mehr Dinge die unser Dartspiel beeinflussen.Das Konzentrieren auf den Punkt genau und die Ruhe zu behalten auch in engen Spielen.Ich glaube auch nicht das nur das Talent einen Taylor zu dem gemacht was er Heutzutage leistet,seine eigene Aussage ist doch er arbeitet an seinen Ave.Siehe Lewis der bestimmt auch viel Talent mitbringt aber der Kopf lässt ihn bei manchen Spielen im Stich.Ein Deutscher Weltmeister wird nicht so schnell da sein,weil wir sind nicht das Dartvolk schlechthin.Es ist auch nicht nur das fehlende Geld was hier in Deutschland fehlt um diesen zu schaffen,sondern fehlt manchen auch der sog. Letzte Biss.Einen Vergleich mit den PDC-Profis zu ziehen ist halt nicht möglich,weil die meisten von ihnen Leben davon.Nehmen wir doch mal einen Jhyan weil gerade Aktuell:

    Spielen kann er wie ein grosser,ohne Frage.Aber was ist jetzt wen er sich versucht in diesem PDC-Circus zu etablieren.Er hat ja jetzt ein gutes Startkapital von 10.000 Pfund und auch einen Sponsor.Dagegen hat er auch Familie die versorgt werden muss.Was wen in diesem Jahr nichts dabei rauskommt außer Kosten ( ich hoffe es nicht) und der Druck auf Grund der Lage größer wird in den vorderen Plätzen zu landen.Das Talent es zu packen hat er,doch diese alleine hilft nicht(Bristow-Taylor).

    Also mein Fazit:

    Talent+Konzentration+Rückendeckung+Das Glück den richtigen Moment zu erwischen ist für mich das was dazugehört.

    Eisi

  • Mal kurz was zu den Trainingszeitden der Profis. David Fatum hat vor einiger Zeit mal folgendes geschrieben:

    "Phil never practices 8 hrs a day. He spends 2-3 hrs a day and a few hrs before a event in the am. Does a bunch of exhibitions."

    "Adrian? He will practice but again it is more in the 2-3 hrs a day and not everyday."

    "James Wade? Does not practice most days and only does a couple hrs if he has gotten beaten."

    Zusätzlich habe ich Barnefeld in einem Interview sagen hören (nicht geschrieben, gesprochen), dass er ca. 10-12 Std. pro Woche (!!) trainiert.

    Natürlich sollte man bedenken, dass die Jungs einen Haufen Excebitions und Turniere spielen, aber so richtig viel Trainingsarbeit scheint das nicht zu sein.

    Und noch was von Fatum: "It is not about the hrs of practice it is about the quality of practice." --> Ich denke, genau das ist der entscheidende Punkt.

    • Offizieller Beitrag

    Naja, ich frage mich wie der gute David das alles so genau wissen möchte, so selten wie er die anderen PDC Spieler im Jahr sieht.

    Die Frage ist ja auch immer wann die Spieler trainieren. Sicherlich hat Barney vor der WM wesentlich mehr als 10-12 Stunden pro Woche trainiert, viele der anderen Profis auch.

    Es ist natürlich auch klar daß keiner so viel trainiert wie Taylor, und diese "8 Stunden pro Tag vorm Board" sind wie ich denke auch für die meisten der Profis ein Märchen, keine Frage...

    Ich frage mich nur was du damit sagen wolltest -> Das es doch sowas wie Talent gibt?

  • Zumindest quält Taylor seine gegner oftmals am board.

    Quälen kann doch durchaus im zusammenhang mit "zum training quälen" stehen. Wenn andere sich nach 3 stunden lieber auf die chouch legen, "quält" er evtl. am board weiter oder auch nicht.


    quälen bleibt aber "quälen",

    beim dart geht es um "qualitatives", nicht um "quantitaves" training.

    ich denke,das bei jeglichem "quälen" die qualität des trainings leidet,

    umso mehr geht natürlich weiter,wenn man so richtig "in the zone" ist :dart:

    diese sensible phase sollte man ausnützen bis man müde wird.

    "Don´t call it a Comeback, I´ve been here for years!"

  • Naja, quälen heisst ja zunächst einmal, das man sich überwindet und sich zum Training hinstellt.

    Eine Bermerkung noch zum Talent:

    Ich glaube, das Talent sich auch stark darin zeigt, dass ein Spieler sehr sensibel und aufmerksam nachjustieren kann. Er spürt den Variationen im Wurfstil nach und adaptiert schnell Kleinigkeiten im Bewegungsablauf.

    Kurz, er ist einfach aufmerksamer oder von mir aus auch achtsamer als andere. Wieder etwas, was nichts mit in die Wiege gelegtem Vermögen zu tun hat, sondern nur die Bereitschaft erfrodert, sich darum zu kümmern.

    :huepf:

  • "quälen" hat etwas mit schmerz zu tun: :wand:


    "sich überwinden" nicht::dart:

    Sorry, aber das halte ich für Sophisterei.

    Anyway, kleine Ergänzung zum Thema Achtsamkeit/Bereitschaft.

    Tiger Woods gilt ja als DAS mega, hyper Ausnahmetalent überhaupt. Schauen wir doch mal, was er selbst so schreibt:
    (Tiger Woods, "So spiele ich", S.99, Kap. 4 Perfekt Schwingen. Eine Bewegung auf die Verlass ist)

    Nachdem ich 1997 mein erstes Masters mit 16 Schlägen Vorsprung und 18 unter Par gewonnen hatte, ging es ans Feiern.......
    Nach einer Woche, als das Hochgefühl nachzulassen begann, sah ich mir eines Abends ein Video vom Masters an. Ich war allein und konnte mich darauf konzentrieren, meinen vollen Schwung kritisch auf Fehler hin zu analysieren. Würde es welche geben, wollte ich sie ausmerzen.
    Ich sah nicht einen Fehler, ich sah ungefähr zehn.
    Ich hatte die ganze Woche in Augusta die Bälle sehr gut getroffen und fragte mich jetzt, wie ich das möglich gewesen war, wo doch so vieles nicht gestimmt hatte. ..... Mir gefiel das gar nicht was ich da sah, .....
    Noch vor dem Ende des Videos beschloss ich, einschneidende Veränderungen in meinem Schwung vorzunehmen.

    Nochmal langsam zum Mitlesen. Der talentierteste Golfer der Welt, beschliesst direkt nach einem der triumphalsten Siege, im wichtigsten Turnier der Welt, seinen wichtigsten Bewegungsablauf radikal zu optimieren.

    DAS und im wesentlichen DAS, ist die Quelle seiner - und auch Taylors - Stärke und Dominanz.

    Und eigentlich, ist das doch nur eine Frage der Einstellung, oder?

  • Nochmal langsam zum Mitlesen. Der talentierteste Golfer der Welt, beschliesst direkt nach einem der triumphalsten Siege, im wichtigsten Turnier der Welt, seinen wichtigsten Bewegungsablauf radikal zu optimieren.

    DAS und im wesentlichen DAS, ist die Quelle seiner - und auch Taylors - Stärke und Dominanz.

    Und eigentlich, ist das doch nur eine Frage der Einstellung, oder?

    Da triffst du glaube ich sehr gut, was die Entwicklungsfähigkeit eines Spielers/Menschen aus macht.
    Wer bereit ist sich Fehler einzugestehen und die auch sucht um sie zu verbessern, der wird fündig und kann sich dadurch verbessern. Wer sich nicht selbst-kritisch sieht, der wird sich bestimmt nicht so gut und schnell verbessern.

    Aber diese Fähigkeit schreibe ich nicht in die Kategorie Talent. Für mich ist das eine Fähigkeit, die nicht wo dazu gehört, sonder einzeln zu betrachten ist.

    "Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen."
    (Antoine de Saint-Exupéry)

  • Naja, ich frage mich wie der gute David das alles so genau wissen möchte, so selten wie er die anderen PDC Spieler im Jahr sieht.

    Die Frage ist ja auch immer wann die Spieler trainieren. Sicherlich hat Barney vor der WM wesentlich mehr als 10-12 Stunden pro Woche trainiert, viele der anderen Profis auch.

    Es ist natürlich auch klar daß keiner so viel trainiert wie Taylor, und diese "8 Stunden pro Tag vorm Board" sind wie ich denke auch für die meisten der Profis ein Märchen, keine Frage...

    Ich frage mich nur was du damit sagen wolltest -> Das es doch sowas wie Talent gibt?

    Nun ja, der gute David hat wohl zumindest mehr mit den Jungs zu tun als jeder von uns hier.

    Zumindestens in Bezug auf Taylor hat er mal erwähnt, dass er schon mit ihm trainiert hat.
    Taylor selbst sprach mal in einem Interview von 4 Stunden. David nun von 2-3, im Zweifel glaube ich aber eher David, da gerade Taylor Aussagen tätigt um eine gewisse Wirkung zu erzielen. Da nimmt er es mit der Wahrheit manchmal eher nicht ganz so genau. Vllt. ist 4 Stunden auch ein Mittel. David schreibt ja, dass es vor großen Events mehr ist.

    Dazu noch zwei Anmerkungen:
    1. Ist es ja nicht unbedingt interessant was 4 Wochen vor der WM gespielt wird, sondern im Jahresmittel.
    2. Wird in allen Sporarten direkt vopr dem Wettkampf reduziert trainiert (man nennt es tapering). Die Vorzüge dieser Methode werden auch den Dartprofis nicht verborgen geblieben sein.

    Eine Frage noch: Warum bitte ist es denn klar, dass keiner so viel trainiert wie Taylor? Bei dieser Wette würde ich glatt dagegen halten. Mir fallen auf Anhieb drei Spieler ein, die zumindestens behaupten sie würden mehr trainieren.
    Ist doch für Taylor auch gar nicht notwendig, denn bekanntlich braucht es nicht so viel Zeit das Niveau zu halten, wie es Zeit braucht das Niveau zu verbessern.

    Ach, ja, damit ist natürlich einhergehend, dass es 1. so etwas wie Talent gibt, vor allem aber (und viel wichtiger), dass man qualitativ gut trainiert, also herausfindet was gut funktioniert und was nicht so gut funktioniert. Vielleicht macht Taylor ja auch genau deswegen ein Geheimnis daraus, was genau er in seinen 2-4 Std. trainiert.

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