Wie kann man schnellstmöglich besser werden?


  • Meine allgemeine Theorie ist, dass es beim Darts gar nicht in erster Linie auf ausgeklügelte Trainingsmethoden oder detaillierte Trainingspläne geht, sondern vor allem darum, in den Flow zu kommen, also den vielzitierten "Tunnel", in dem sich Bewegungen, Scoringwege und Checkoutversuche mehr oder weniger automatisiert und intuitiv abspielen. Bei mir selbst merke ich diesen Zustand (neben dem besseren Gefühl für die Darts und natürlich auch höheren Scores und wahrscheinlicheren Checkouts) insbesondere daran, dass ich dann keinerlei Blick mehr für den Score und sonstige Angelegenheiten des Gegners habe. Ich bin dann komplett bei mir, aber gleichzeitig locker und gelöst.

    Aber genau das ist doch das Ziel, dieser "ausgeklügelte Trainingsmethoden oder detaillierte Trainingspläne".
    Aufbau der wichtigen Ressourcen, um in den Flow zu kommen.

    Vertrauen in die Leistung und den Wurf, mentale Strategien, usw, sind die Grundlagen und die erreichen viele nicht, ohne strukturiertes Training und die richtigen Übungen.

  • Aber genau das ist doch das Ziel, dieser "ausgeklügelte Trainingsmethoden oder detaillierte Trainingspläne".
    Aufbau der wichtigen Ressourcen, um in den Flow zu kommen.

    Vertrauen in die Leistung und den Wurf, mentale Strategien, usw, sind die Grundlagen und die erreichen viele nicht, ohne strukturiertes Training und die richtigen Übungen.

    Ich will diese Aspekte ja auch nicht ausschließen, im Gegenteil. Variabilität am Board, Sicherheit auf alle Segmente, mentale Flexibilität etc. sind wichtige Elemente des Dartsports.

    Ich formuliere es mal anders: In einem Match, das ich nicht unbedingt umfänglich durch Around-the-clock, 121 oder was auch immer vorbereitet habe, in dem ich aber schnell in den "Tunnel" komme, werde ich wahrscheinlich bessere Leistungen bringen als in einem Match, bei dem ich mich schon zwei Stunden vorher durch verschiedenste Trainingsmethoden manövriert habe, aber einfach nicht in den Rhythmus komme. Ich weiß auch, dass man beides nicht unbedingt voneinander trennen kann und dass jeder Spieler es anders hält, aber so ist mein Eindruck aus meiner bisherigen "Karriere".

  • Ich will diese Aspekte ja auch nicht ausschließen, im Gegenteil. Variabilität am Board, Sicherheit auf alle Segmente, mentale Flexibilität etc. sind wichtige Elemente des Dartsports.

    Ich formuliere es mal anders: In einem Match, das ich nicht unbedingt umfänglich durch Around-the-clock, 121 oder was auch immer vorbereitet habe, in dem ich aber schnell in den "Tunnel" komme, werde ich wahrscheinlich bessere Leistungen bringen als in einem Match, bei dem ich mich schon zwei Stunden vorher durch verschiedenste Trainingsmethoden manövriert habe, aber einfach nicht in den Rhythmus komme. Ich weiß auch, dass man beides nicht unbedingt voneinander trennen kann und dass jeder Spieler es anders hält, aber so ist mein Eindruck aus meiner bisherigen "Karriere".

    Also meiner Erfahrung nach ist es nicht extrem schwer darein zu kommen zumindest wenn man alleine spielt. Du musst dir nur vornehmen wie ein Psycho ein winzigen Punkt im Segment anzustarren und an nichts anderes denken. Wenn man gegen jemand anderes spielt wird es schwieriger weil man auch dazu geneigt ist auf den Score des Gegners zuschauen (mache ich öfters) und dann funktioniert dieser starre Blick nicht mehr so gut weil dein Kopf nicht frei ist.

    Ganz simple aber schwer umzusetzen (erfordert halt Übung), einfach anstarren als wenn dein Leben davon abhängig und an nichts anderes denken. Probier es mal aus du wirst sehen es ist garnicht so schwer wenn du alleine bist.

  • Ich will diese Aspekte ja auch nicht ausschließen, im Gegenteil. Variabilität am Board, Sicherheit auf alle Segmente, mentale Flexibilität etc. sind wichtige Elemente des Dartsports.

    Ich formuliere es mal anders: In einem Match, das ich nicht unbedingt umfänglich durch Around-the-clock, 121 oder was auch immer vorbereitet habe, in dem ich aber schnell in den "Tunnel" komme, werde ich wahrscheinlich bessere Leistungen bringen als in einem Match, bei dem ich mich schon zwei Stunden vorher durch verschiedenste Trainingsmethoden manövriert habe, aber einfach nicht in den Rhythmus komme. Ich weiß auch, dass man beides nicht unbedingt voneinander trennen kann und dass jeder Spieler es anders hält, aber so ist mein Eindruck aus meiner bisherigen "Karriere".

    Training ist Training, Spiel ist Spiel. Ich trainiere, um im Spiel zu funktionieren und langfristig besser Leistung zu erzielen.

    Wenn ich trainiere, tritt das Spiel in den Hintergrund und bildet oft einen Abschluss. Wenn ich ein Match spiele, dann trainiere ich nicht, sondern nehme eine Aufwärmroutine, um in den Fokus zu kommen und für das Match bestens aktiviert zu sein. Ebenso nehme ich für mein Training unterschiedliche Maßnahmen auf, um voll für das Training fokussiert zu sein.

    Kann auch sein, dass ich deinen Beitrag nicht verstehe.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!