Wie ticken eigentlich Dartspieler ?
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Rasti -
22. Juni 2010 um 17:21
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von der Barneveld Diät zur Nicholson Diät

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von der Barneveld Diät zur Nicholson Diät

Macht Krawatte schlank???
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Hey, ruhig Brauner, ich bin wie guter Single-Malt, ich reife im Fass!
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Ich weiss ne bessere Kombi: Sobald Du DDV Präsident bist mache ich mich an die Quali für die WM!

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Also die These, dass es einfacher ist vom E-Dart auf Steel umzusteigen entspricht so gar nicht meiner Meinung. Es gibt doch ein paar E-Darter, die so gar nicht auf dem Bristle-Board zurechtkamen aber sehr gute E-Darter waren.(Beispiel Dieter Jooß) Ein guter steeldarter ist zwar auf dem E-Board noch lange keine Rakete, aber der Wurf stimmt schon mal, denn beim steel sieht er wie seine Pfeile stecken und kann seinen Wurf anpassen.
Und dann, ein passabler Steeldarter kann schon rechnen und muss sich nicht erst eingewöhnen. (Soll nicht heißen das E-Darter nicht rechnen können, aber einige tun sich schon schwer mit der Umstellung.)Also ich glaube eher das es zum einen andersrum öfter passiert, und auch wirklch der einfachere Einstieg ist.
Gruß SOB
Ich werf mal Robby Boch dazu!
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N’Abend zusammen,
ich verfolge diesen Thread jetzt schon eine ganze Weile. Das aus dem einzigen Grund, dass ich vor ein paar Jahren nach Oberhausen (Niederhrein) gezogen bin und erstmal keine Steeldart Board irgendwo gefunden haben.
Stattdessen stehen überall diese Klingel-Ling-Automaten.
An der Stelle sei gesagt, dass Oberhausen neben diversen DSAB Mannschaften auch eine eigene E-Dart Stadtliga (EDLO e.V.) mit 1051 betreibt, wobei die Spieler zu 95% aus Oberhausen kommen. Immerhin der dritt größte Sportverein in dieser Stadt.
In dieser Stadtliga geht es nicht ums Geld, sondern nur um Aufstieg und Abstieg. Witziger weise findet man zwei nicht ganz unbekannte Steeldarter auch in dieser Liga (Colin Rice und Karsten Koch).
Das Phänomen E-Dart verstehe ich bis heute nicht wirklich. Klar, es geht um Geld für viele verschiedene Unternehmen. Auch will ein Wirt gerne seinen Anteil vom Aufsteller mitnehmen. Hierzu habe ich diverse Grundsatz Diskussionen einmal mit verschiedenen Wirten angefangen und habe die These aufgestellt, dass wenn ich umsonst darten könnte auch mehr verzehren und trinken würde. Somit wäre der Verlust für den Wirt also nicht so gravierend.
Auch hat sich in NRW gerade mal wieder eine neue E-Dart Liga gebildet, wo es für die ersten vier Plätze wiederum Preisgelder zu gewinnen gibt. Hierzu gab es von diversen Mannschaften wiederum die Aussage, dass sie daran teilnehmen werden, weil man ja auch mal Geld zurück haben will, wenn man schon fleißig durch Steckgeld die Automaten füttert.
Dieses erinnert mich eher an die Leute die in den Kneipen immer wieder Geld in irgendwelche Glücksspielautomaten stecken und hoffen, dass am Ende doch wieder was raus kommt.
Wenn man jetzt beide Ligen betrachtet, wird man feststellen, die einen wollen nur Dart spielen und die anderen wollen auch finanzielle Erfolge sehen.
Hmmm…. Okay, dann gibt es auch fast jedes Wochenende irgendwo in der Nähe E-Dartturniere, wo das Startgeld zu 100% wieder ausgeschüttet wird. Aber das Steckgeld bleibt beim Wirt oder wird zwischen der Turnierleitung und dem Wirt geteilt.
Also geht es wieder um finanzielle Interessen egal auf welcher Seite.
Meine Abschließende These ist, dass E-Darter sich es einfach grundsätzlich einfach machen wollen und sich lieber auf das verlassen was ihnen eine Maschine anzeigt und vorgibt (auch wenn mal nach dem zweiten Dart schon alle drei Darts als geworfen gelten), als mal wieder den Kopf einzuschalten und mitzudenken.
Dieses leite ich aus der generellen Faulheit des Menschen ab. Oder wer benutzt nicht bei der Haushaltsbuchführung irgendwelche Excel-Sheets oder den taschrechner und macht alles noch analog?
Statt Steeldart vs. E-Dart könnte man auch den Titel in umbenennen in „Analog vs. Digital“.
Was mir bei dem Thema auch noch durch den Kopf geht, dass witzigerweise sehr viele E-Darter (mindestens 70%) bei den PDC Europe Events als Zuschauer vertreten sind und sich an der analogen Leistung der Profis erfreuen und begeistert sind. In Gladbeck wurden sogar Wildcards für die PDC Events auf E-Dart Turnieren ausgespielt. Finanziert durch Startgeld und Steckgeld.
Meine letzte Schlussfolgerung daraus ist, dass E-Darter sich entweder die Technik zu nutzen machen, damit Ihnen Aufgaben (wie Rechnen) abgenommen werden oder gucken wollen, wie sie ihr Geld gewinnbringend anlegen können (auch Sachpreise, etc.).
Ich bin Steeldarter und aus der Not heraus spiele ich auch E-Dart. Soweit zu meiner Person.
Beste Grüsse
Oliver
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Ich möchte deinen Beitrag in keinster Weise inhaltlich schmälern, doch das Colin und Karsten Bi-Darter sind ist kein Geheimnis, zumindest Colin ist mehrfach schon in Vegas für den DSAB angetreten! Auch Andi Kröckel, Kevin Münch, Mike Langendorf .... die Liste wird lang! Und zu den Ligen in NRW, Royal seid Jahren, DSAB eh und es werden noch weitere kleinere wie größere folgen, allein durch die Bevölkerungsdichte begründet!
GD Josh
Clarissa: In welchem Lebensbereich geht es heute nicht mehr um den lieben Mammon? Wo ich hineinstecke will ich zumindest für etwas das ich in auch nur geringster Weise leiste zumindest einen passenden Gegenwert, egal ob für mich, die Mannschaft oder auch nur eine Urkunde zum vorzeigen bei meiner Familie! Auch die will bezahlt und gerechtfertigt sein!
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Blues Josh: Das die beiden in der EDLO spielen sollte ja auch nur zeigen, dass es wiederum nicht um das finanzielle Interesse (spricht Preisgelder) geht, sondern um die sportliche Leistung. Auch ist mir bekannt, dass einige Steeldarter in der DSAB spielen.
Auch mein alter Dartkollege Wobo hat damals E-Dart gespielt (war noch zu meinen Hamburger Zeiten).
Wiederum kann man ableiten, dass es Steeldartern nicht in erster Linie um zusätzliche Einnahmequellen geht, sondern primär um die Leistung. Bei den E-Dartern wiederum gibt es dagegen zwei verschiedene Ansichten.
Beste Grüsse
Oliver
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Blues Josh: Das die beiden in der EDLO spielen sollte ja auch nur zeigen, dass es wiederum nicht um das finanzielle Interesse (spricht Preisgelder) geht, sondern um die sportliche Leistung. Auch ist mir bekannt, dass einige Steeldarter in der DSAB spielen.
Oder ums zusätzliche Training in Wettkampfsituation!
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Bei mir in der Kneipe auf der anderen Straßenseite spielen die nur aus dem Grund E-Dart weil sie nix anderes in einer KNEIPE kennengelernt haben und sich alle sooo doll lieb haben nach dem vierten Pils. Die würden auch Halma spielen wenn es dort angeboten worden wäre. Und die haben keinen der nicht bis ins Koma saufen will und dann zu zählen und dann einzugeben/aufzuschreiben. Nichtmal die Wirtin. Tztz
E-Dartn ist oft mehr Party-Club. Natürlich nicht alle. Aber so habe ich viele kennengelernt. Sport als Grund zum feiern!Naja - demnächst nehme ich mal live einen Steeldart-Verein persönlich unter die Lupe. Mal sehen was da wichtiger ist, die Feieraktivitäten oder der SPORT.
Clubreisen, Vereinsgrillen, Clubabennd, Weihnachtsfeier, Silvestertreff, Jahrestag, Wandertag und und und. klar, der Sport steht im Vordergrund. Sicher! Aber niemals unter der obersten Spielklasse.
Nimm das mal nen Darter weg. Egal ob E oder Steel.
Da bleibt nur noch die Flucht ins Forumsleben.

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Außerdem, bis wir 'nen Weltmeister im Steeldart stellen...das dauert bis zur nächsten Steinzeit und zurück.
Man muss ja auch nicht gleich PDC-Weltmeister werden. Man kann doch auch den Weg über die "achsoverdammteinfache" BDO gehen, und dort mal Weltmeister werden, oder zumindest mal in die Nähe des Halbfinales kommen. Die Holländer mussten auch einen Weltmeister stellen, damit der Dart-Boom dort Fahrt nimmt. Die Jugend wird sehr gut in Deutschland gefördert, allerdings hört diese Arbeit auf, sobald die 18 werden, was meines Erachtens eine grosse Schande ist...
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Die Jugend wird sehr gut in Deutschland gefördert, allerdings hört diese Arbeit auf, sobald die 18 werden, was meines Erachtens eine grosse Schande ist...
Amen Bruder!
Nach meiner Ansicht, legst Du da den Finger aber genau in DIE grosse Wunde des Systems. Ab 18 ist jeder Spieler schlagartig auf sich alleine gestellt, erhält keinerlei "Führung" mehr, Führung im Sinne einer Feedback-Schleife durch einen Trainer/Mentor oder was auch immer. Der Verband macht nur das Allernötigste und schickt die Jungs 3x im Jahr auf einen Nationenvergleich, wo übrigens auch nicht trainiert oder gelehrt wird, obwohl es sich gerade da anbieten würde.Folge, jeder talentierte Spieler muss "das Rad immer wieder neu erfinden", es gibt praktisch keine - schon gar keine koordinierte - Weitergabe von Erfahrungen oder Erkenntnissen im DDV. Von den Positiven nicht und den Negativen auch nicht. Und so fängt jede Generation wieder und wieder bei Null an. Das kenne ich von keiner anderen Sportart.
PS: By the way, schon mal über das Trittbrettfahren des DDVs bei den PDC TV-Übertragungen nachgedacht?
PPS: Disturbed hat natürlich Recht, es muss nicht ein PDC Weltmeister sein, im Embassy mal ein Halbfinale wäre schon ein gewaltiger Schritt und bei der BDO ist´s dann doch relativ einfacher als bei der PDC.
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Madhouse
Was würdest du von einer Unterteilung der Jugend in U18 und U21 halten?
Ich kann natürlich verstehen, dass es nicht einfach ist, die jungen Spieler, die sowohl aus Berlin als auch aus Bayern, NRW etc kommen an Nationalmannschafts-Trainingseinheiten oder anderem teilnehmen zu lassen. Das wäre aber eine Arbeit, die die Landesverbände mit den nötigen Fördergelder problemlos machen könnten.
Für eine Unterteilung U21 und U18 fällt mir spontan Dominik Gaspar aus Berlin ein. Der Junge fährt mit 17 zu DDV-Turnieren und diversen WDF-Turnieren, gewinnt ein WDF-Turnier und die German Masters, und kaum ist er 18 wirft man ihn in einen Becken voller Haifische (indem er sich auch noch verdammt gut schlägt). Jetzt darf er an keinem Jugendturnier mehr teilnehmen, hatte keinen Jugendnationaleinsatz. Mir erschliesst sich nicht wieso man jetzt mit Punkt 18 Jahren einen Reifeprozess vollzogen haben soll. Der DDV denkt vermutlich, dass es sinnvoll ist die Jugend so schnell wie möglich gegen die Grossen spielen zu lassen, doch diese spielen sws meistens sowohl das Herreneinzel als auch das Jugendturnier. -
Man muss ja auch nicht gleich PDC-Weltmeister werden. Man kann doch auch den Weg über die "achsoverdammteinfache" BDO gehen...
Ob PDC oder BDO, bis der Messias kommt und den Steeldart-Boom in Deutschland in Gang setzt, wirds wohl noch etwas dauern.
Was machen wir bis dahin...außer warten? -
Was machen wir bis dahin...außer warten?
Das System ändern?
"Seamos realistos y hagamos lo imposible"
(Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche)
Che Guevara -
Was machen wir bis dahin...außer warten?
Ich trainiere jetzt jeden Tag 9 Stunden mal sehen ob es dann was wird mit der PDC.

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Ich trainiere jetzt jeden Tag 9 Stunden mal sehen ob es dann was wird mit der PDC.

Hmm, dann geh lieber erst mal viele Turniere spielen (auch ganz kleine) um Matchpraxis zu sammeln und die eigenen Nervenbahnen ausreichend zu kauterisieren. (Achtung KEINE Ironie
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Brennen (Kauterisieren = Gewebsreizung/-zerstörung durch Hitze) war eine ebenso geläufige wie schmerzhafte Behandlungstechnik der ma. Medizin. ...
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Um auf den Umstieg der Jugen zurückzukommen.
Ich finde Disturbeds Idee ziemlich gut!Denn das müsste doch finanziell nicht so schwer wiegen, könnte aber noch viele Auffangen, die mit 18 erst mal was anderes im Kopf haben als sich um ihre Dart Karriere zu kümmern (Schulabschluss, Studienbeginn, Ausbildungsende/Weiterbeschäftigung/Arbeitslos?).
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Ich trainiere jetzt jeden Tag 9 Stunden mal sehen ob es dann was wird mit der PDC.
WOW - aber das ist immernoch eine Stunde weniger als Phil!!!Nee, zu klein!!! Such dir n Mädel und dann slowly!!!

Im ernst, 9 Stunden??? JEDEN Tag???
DF, Du hast all meinen
!!!Wenn Du das durchhälst, ohne dem Alkohol oder dem weiblichem Geschlecht zu verfallen, wirst Du ganz sicher die nächste deutsche Dart-Hoffnung!!!
(Ich bin bei beidem hängen geblieben deshalb schaffe ich es nur auf 1,5 Std,/Tag)
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