Sport Wissenschaftler und Dartspieler arbeiten zusammen

  • Möglicherweise erinnern sich manche hier an einen Thread von "inthemadhouse" Anfang des Jahres. Ich habe damals einen Blick auf die Seite geworfen und mit Paul Gillings Kontakt aufgenommen, dem die Internetseite gehört. Es ging um eine Studie über "Leistungssteigernde Drogen im Dartsport".

    Das Ergebnis der Studie kenne ich immer noch nicht, weil Paul Gillings inzwischen mit etwas ganz anderem beschäftigt ist, was mir so interessant erschien, dass ich es hier in der deutschen Dartszene auch einmal vorstellen wollte.

    Paul Gilling, studierter Sportwissenschaftler, arbeitet jetzt mit einem jungen Dartspieler auf dem PDC Pro Circuit zusammen. Es ist noch vollkommen unklar, wie das Projekt verlaufen wird und welche Auswirkungen es haben wird, aber ich habe die beiden kürzlich interviewt, weil ich mehr darüber erfahren wollte.

    Das Interview findet Ihr hier:

    http://www.globaldarts.de/globalDartsDE/…andAnthony.html

  • Erst habe ich mich ja über zwei so schwachsinnige Kommentare nur geärgert...

    Aber dann hab ich gedacht, dass vielleicht das Ganze nicht so verständlich ist, wenn man sich mit diesem Thema nicht wirklich auseinander gesetzt hat. deswegen erklär ich, hoffentlich verständlich, warum ich persönlich es so interessant finde.

    Im Prinzip geht es einfach darum, wie ich von einem ganz normalen Fun-Darter vielleicht doch zu einem echten Profi werden könnte bzw. wie ich mich unter anderen Profis behaupten könnte. Wenn man sich so die ganzen PDC Top Spieler anssieht, fällt einem immer wieder auf, dass es doch ziemlich schwierig zu sein scheint. jahrelang konstant seine Leistung halten zu können. Da sich wahrscheinlich weder das Talent noch das Training dieser Spieler grundsätzlich ändert, muss es ja doch irgend einen Grund dafür geben.

    Taylor ist eine große Ausnahme - wahrscheinlich ist er ohnehin etwas Besonderes und darüber hinaus hat er wohl durch seine wirklich intensive Auseinandersetzung mit dem Thema herausgefunden, was er tun muß.

    Oder schaut Euch doch bei uns in Deutschland oder auch in anderen Ländern außerhalb Großbritanniens um - warum können denn unsere Top Darter einfach nicht so richtig mithalten? Am Talent kann es ja nicht liegen, irgendwie scheint alles mit dem Training und mit Wettkampferfahrung, vielleicht auch mit der Einstellung zusammen zu hängen.

    Paul Gillings Ansatzpunkt ist jetzt der, dass er sagt, vielleicht fehlt so etwas wie ein professionelles Training.

    Wenn Ihr Euch die deutsche Fußball Nationalmannschaft anschaut und ihre Vorbereitung auf ein Turnier, stellt man fest, dass da auf jeden Fall ein Trainer dabei ist, der eine entsprechende Ausbildung hat. Aber das ist nicht nur ein Trainer dabei, da gibt es Physiotherapeuten, einen Koch, Ernährungsberater, diverse Psychologen.... Es wird nach den neuesten Methoden und Erkenntnissen der Sportwissenschaft gearbeitet und das dürfte bei allen anderen Nationalmannschaften ähnlich sein.

    Paul Gillings ist nun ein solcher Sportwissenschaftler - er hat ja gerade den Bereich Fussball studiert und könnte auch als Trainer arbeiten, die Zulassung dafür hat er. Fußballfachleute gibt es aber schon relativ viele, während bisher noch kaum ein Sportwissenschaftler sich jemals mit Darts auseinandergesetzt hat.

    Paul meint nun, warum sollte man nicht auch im Dartsport mit sportwissenschaftlichen Methoden Erfolge erzielen können. Anthony hat sich selbst schon mit solchen Themen auseinandergesetzt und so haben die beiden beschlossen, dass man das doch einfach einmal ausprobieren könnte.

    Ob das nur wirklich etwas bringen wird, wissen die beiden ja selbst noch nicht. Warum sollte es aber ausgerechnet im Dartsport nicht funktionieren, wenn es doch in vielen anderen Sportarten funktioniert? Sicher ist Dart eine Individualsportart, aber deshalb sollte es doch trotzdem so etwas wie ein effektives Training geben - beim Fußball dürfte es ja wohl auch so sein, dass auf die Fähigkeiten der einzelnen Spieler eingegangen wird und man versucht aus jedem das beste herauszuholen.

    Inwiefern das letztlich für den normalen Durchschnittsdarter hilfreich sein wird, kann man auch noch nicht abschätzen. Es gibt ja ohnehin genügend, die einfach nur ihren Spaß haben wollen und kein Interesse daran haben, so gut zu werden, wie sie nur werden könnten. Für die ist es ja auch vollkommen uninteressant.

    Aber es gibt eben auch genügend Dartspieler, die gerne besser würden, aber nicht so recht wissen wie. Wenn man bloß stundenlang seine Darts aufs Board wirft, ist das noch lange kein wirkungsvolles Training. Für solche Spieler fällt vielleicht bei so einem Projekt auch die ein oder andere Erkenntnis ab, vielleicht entwickelt sich ja tatsächlich ein Trainingskurs für Jedermann daraus. Oder die beiden halten so wie es manchmal Fußball Camps gibt eben Dart Camps ab. Oder man kann Trainerstunden bei ihnen buchen. Da gibt es sicherlich genügend Möglichkeiten.

    Vielleicht versteht Ihr jetzt, warum ich es für ein interessantes Projekt halte, dass ich gerne vorstellen wollte - es geht weder darum die Darts zu verkaufen, wovon Anthony ja momentan ohnehin nichts hätte noch um leistungssteigernde Drogen - lediglich um erfolgsversprechendes Training.. ... :dart:

  • auch mit deinem Beitrag immer noch 08/15,

    Ich bin der letzte der etwas ggen professionalität hat, im Gegenteil.

    Aber dieses Interview sit doch total nichtssagend.

    Interessant wäre z.B.l:
    Unsportlicher Darter X t trainiert Y Stunden in der Woche und hat einen Ave von Z
    Darter treibt 3 Monate sport und hat nun bei gleichbleibender Traininglsistung einen Ave von ZZ

    Aber was in dem Interview steht sind nunmal keine Fakten die interessant wären sondern nur bla bla - sorry.

  • auch mit deinem Beitrag immer noch 08/15,

    Ich bin der letzte der etwas ggen professionalität hat, im Gegenteil.

    Aber dieses Interview sit doch total nichtssagend.

    Interessant wäre z.B.l:
    Unsportlicher Darter X t trainiert Y Stunden in der Woche und hat einen Ave von Z
    Darter treibt 3 Monate sport und hat nun bei gleichbleibender Traininglsistung einen Ave von ZZ

    Aber was in dem Interview steht sind nunmal keine Fakten die interessant wären sondern nur bla bla - sorry.

    Ich verstehe Dich nicht. Da ist jemand, der am Dartsport genausoviel Interesse hat, wie wir alle hier im Forum. Aber im Gegensatz zu der großen Masse der Forumuser wird das Interesse auch Aktiv befriedigt. Indem nämlich ein Interview mit einem Professional gemacht wird, der sich mit dem Thema Sportpsychologie und Trainer im Dartsport auseinandersetzt und nicht wie viele andere Dartspieler darum herumredet.

    Nun wird das Interview allen zur Verfügung gestellt, mit der Idee, dass der "Deutsche Dartsport" vielleicht den einen oder anderen Denkanstoß bekommt. Ich finde das toll.

    Ob ich dann zu den selben Schlußfolgerungen wie die Akteure komme, ist eine andere Sache. Darüber kann man diskutieren. Sachlich.

    Aber einen Beitrag pauschal als 08/15 abzutun und den Inhalt als Blabla zu bezeichnen, empfinde ich einfach nur unfair dem Autor gegenüber.

    „Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein!“

  • Also ich finde das Projekt an sich schon sehr interessant! Man braucht sich ja nur einmal die Diskussionen um einen vernünftigen Trainigsplan alleine in diesem Forum ansehen! Da wird schnell klar, dass das ein ganz großes Thema ist, das sehr viele Leute interessiert. Vom Anfänger, der schnell nach vorne komme will, um in den höherklassigen Mannschaften zu spielen, oder nicht gleich auf jedem Turnier Haue zu beziehen, über den ambitionierten Amateur, der den Sprung an die Spitze schaffen möchte, bis hin zum Semi-/Pro.
    Und nachdem das ganze ja noch "in den Kinderschuhen steckt", kann man auch noch nicht allzu konkrete Ergebnisse erwarten. Die beiden sagen ja selbst aus, dass sie noch gar nicht wissen, wohin das Ganze fürhren wird. Und selbst wenn schon einige konkrete Zahlen vorliegen (wovon ich ausgehe, ihnen allerdings nach so kurzer Zeit noch nicht allzu viel Bedeutung beimesse), dann haben sie ihre kompletten Unterlagen darüber wohl kaum auf der Players Championship dabei, um bei einem möglichen Interview mal eben schnell alles vorlegen zu können.

    Insofern ist das Interview für mich schon lesenswert und ich bin gespannt, ob bei der Studie mehr herauskommt. Denn bis zu einem gewissen Punkt in der Leistungskurve kann man meiner Meinung nach Darttraining schon verallgemeinern und so ein universelles Programm aufstellen. Mit sich steigernder Leistung muss das Training natürlich individualisiert werden. Wenn die beiden es jetzt tatsächlich schaffen, ein möglichst fundiertes Programm abzustecken, dann ist das doch eine prima Sache! Ich würde es der Dart(anfänger)welt wünschen!

    Und Mike hatte da wohl den Zusammenhang bei seinem Scherzchen (was es ja eindeutig war) einfach etwas falsch verstanden:

    Zitat

    Es ging um eine Studie über "Leistungssteigernde Drogen im Dartsport".

    hatte Charis geschrieben um darzulegen, warum sie erstmalig mit Paul Gillings Kontakt aufgenommen hatte. Dies hatt jedoch nichts mit der aktuellen Studie zu tun.


    Gruß

    Andi

  • Ich verstehe Dich nicht. Da ist jemand, der am Dartsport genausoviel Interesse hat, wie wir alle hier im Forum. Aber im Gegensatz zu der großen Masse der Forumuser wird das Interesse auch Aktiv befriedigt. Indem nämlich ein Interview mit einem Professional gemacht wird, der sich mit dem Thema Sportpsychologie und Trainer im Dartsport auseinandersetzt und nicht wie viele andere Dartspieler darum herumredet.

    Nun wird das Interview allen zur Verfügung gestellt, mit der Idee, dass der "Deutsche Dartsport" vielleicht den einen oder anderen Denkanstoß bekommt. Ich finde das toll.

    Ob ich dann zu den selben Schlußfolgerungen wie die Akteure komme, ist eine andere Sache. Darüber kann man diskutieren. Sachlich.

    Aber einen Beitrag pauschal als 08/15 abzutun und den Inhalt als Blabla zu bezeichnen, empfinde ich einfach nur unfair dem Autor gegenüber.

    Ich erkläre es dir gerne nochmal aus meiner Sicht:

    Ich finde die professionelle Einstestellung OK. Interessiere mich auch dafür.
    Weiss dass Sport dazugehört, normale, gesunde Ernährung halte ich für ausreichend, mentales Training.
    Und wenn jemand was über diese Themen konkret aussagt wo mich weiterbringt halte ich es für interessant.

    Aber hier werden div. Themen einfach nur angerissen, ohne dass als Interessierter auch nur 1 AHA-Effekt zustande kommt.
    (Nebenbei werden noch die neuen Darts Promoted, die ja gar nichts mit dem Thema zu tun haben.)

    Wenn ich also sowas lese denke ich mir: "Schei..... schon wieder 5-10 Minuten mit solche einem Nichtssagendem Schrott verplempert"

    Nochmal, die Grundidee ist OK, aber dann bitte nicht so eine Streuung im Interview und Ergebnisse/Fakten, die dem Darter auch etwas bringen.

    Z.B. kann mit Schnelligkeitstraining die länge der Wurfbewegung damit die Streuung gemindert werden? (Also höchstmögliche Geschwindigkeit auf kürzester Distanz bzogen auf die Unterarmbewegung)........

  • 8-Darter - ich denke mal, dass es auf solche Fragen momentan überhaupt keine Antworten geben kann . Und wenn, dann wäre es wieder nur etwas ganz allgemeines und trifft möglicherweise in Deinem ganz konkreten Einzelfall überhaupt nicht zu...Zumindest ist das im Augenblick so, möglicherweise ist es aber genau so ein Ansatz wie der von Paul Gillings, der es irgendwann einmal möglich macht, solche Fragen tatsächlich zu beantworten. Im Augenblick ist er der aller erste, der sport wissenschaftlich ausgebildet an den Dartsport herangeht und er arbeitet auch nur mit einem einzigen Dartspieler zusammen, da gibt es einfach noch keine Antworten auf solche Fragen.

    Und höre mal auf auf diesen Darts herumzuhacken, in diesem Fall hat Anthony erstens nur eine Frage beantwortet, die ich ihm Interesse halber gestellt habe (ich wollte nämlich wissen, wie sich die Sache entwickelt hatte, weil er mir beim ersten Mal erzählt hatte, dass er mit verschiedenen Dartherstellern Kontakt aufgenommen hatte, auch mit Unicorn und mit Bulls) und zweitens finde ich, dass die Sache zum mindest am Rand doch auch mit der ganzen Frage Professionalisierung, besseres Training etc zu tun hat.

    Taylor und Barneveld machen ja auch immer mit ihren Darts herum - in wie weit hilft einem also vielleicht doch ein ganz individuell hergestellter Dart besser zu werden?

    Für Anthony ist das ganz eindeutig - mit diesem Dart ist er viel besser als mit einem 08/15 (um Deinen Ausdruck auch einmal zu gebrauchen) Dart. Vielleicht könnten da die Dartspieler auch noch mehr dran arbeiten. Gab es hier nicht ein Thema "Warum haben so viele ihre Problem mit dem Sigma Dart?" oder so ähnlich. Der Sigma ist wahrscheinlich wirklich rein wissenschaftlich gesehen der am besten durchdachte Dart - aber das heißt noch lange nicht, dass die Dartspieler damit zurechtkommen...

    Wenn Dich solche Fragen so brennend interessieren müßtest Du eigentlich froh und dankbar sein, dass sich endlich einmal jemand wirklich auf den Weg macht, um Antworten zu finden und nicht darauf die ganze Zeit darüber schimpfen, dass es die Antworten nach drei Monaten noch nicht gibt.

    Es wird seit über 100 Jahren Dart gespielt und in England ist der Sport ungemein populär - aber Paul hat keine einzige wissenschaftliche Untersuchung gefunden, die sich mit dem Thema Dartsport aus sportwissenschaftlicher Sicht beschäftigt hat und Du regst Dich darüber auf, dass er nach drei Monaten noch keine konkreten Fragen beantworten kann...

  • Charis, ich finde den Ansatz ja wirklich interessant, aber 8-Darter hat insofern recht, dass es überhaupt keine Infos zu dem wie gibt. Das Interessante wäre doch, was genau macht er mit seinem Schützling? Wie viel trainiert er wovon? Wi sehen die Übungen aus? Was bringt das Ganze unter dem Strich?

  • @ 8-Darter

    Das hört sich doch schon nicht mehr ganz so graß an. Aber muß man immer alles was man denkt wie z.B. "Schei..... schon wieder 5-10 Minuten mit solche einem Nichtssagendem Schrott verplempert" auch mitteilen?

    Denn wie ich sehe, hast Du an so ein Interview eine bestimmte Erwartungshaltung, was die Themen betrifft. Wenn keine neuen Erkenntnisse auf den Ersten Blick für Dich zu erkennen sind, könnte man ja auch direkt mal nachhaken. Gerade weil die Autorin des Interviews auch die Posterin hier ist.

    Oftmals können in einer Veröffentlichung eines Interviews nur die grundlegenden Statements der interviewten Person veröffentlicht werden. Das Interviewgespräch selber dauert ja wesentlich länger. Es ist also durchaus möglich, das auf Nachfrage bei der Autorin der eine oder andere Punkt noch vertieft werden könnte.

    Zu Deinem Wissensdurst:

    Das sind spannende Fragen. Würde mich auch interessieren. Vorschlag: Sammle doch selber mal aktiv Erkenntnisse über diese Themen und teile Sie uns allen hier mit. Meinen Respekt als Autor wirst Du bekommen.

    Mike

    „Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein!“

  • Wenn hier etwas 08/15 ist, sind es die Aussagen von 8-Darter. Einfach traurig!

    Der Thread ist m.M. im Gegensatz zu vielen anderen hier sehr interessant.

    Ich spiel' BI und das ist gut so!

    Einmal editiert, zuletzt von Maik_L. (2. Juli 2010 um 16:31)

  • Das Interessante wäre doch, was genau macht er mit seinem Schützling? Wie viel trainiert er wovon? Wi sehen die Übungen aus? Was bringt das Ganze unter dem Strich?

    Da der Gute die Betreuung professionell machen will, wird er solche Details eher nicht auspacken.

    Für mich ist das Interessante, dass überhaupt mal so eine Zusammenarbeit zustande gekommen ist. Was sie effektiv bringt, wird wohl erst die Zukunft zeigen, und am Erfolg des Spielers gemessen werden können.

    „Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein!“

  • Es ist natürlich schon so, dass er sich nicht allzuviele Details entlocken lassen will - eventuell will er es ja wirklich einmal vermarkten.

    Aber auf der anderen Seite haben die beiden auch noch wenig konkretes zu sagen - momentan sammelt Paul wirklich auch erst einmal Daten, schaut sich an, wie Anthony so reagiert und was es möglicherweise für Problem von dieser Seite her gibt. Er wertet dann auch solche Dinge aus wie wieviele Anläufe hat Anthony gebraucht, bis er die Doppel getroffen hat? Hatte er sich dabei im Griff oder war es reine Nervosität? Muß er also im Training mehr Doppel trainieren?

    Paul hat auch bei einem Players Championship schon einmal mit Rosi gesprochen - da ging es mehr um die Einstellung. Ich habe aber nicht zugehört, weiß also nicht, worüber sie sich genau unterhalten haben.

    Ein Problem mit dem beide noch zu kämpfen haben ist schon, dass es eigentlich überhaupt gar nichts gibt, worauf sie zurückgreifen können. Paul muss sich im Dartsport auch erst zurecht finden und erwähnte auch, dass sie schon in machen Dingen am Anfang falsch gelegen wären - da muss sich alles erst entwickeln.

    Ein Beispiel, für die Probleme ist sicher Pauls Aussage(die in der deutschen Fassung nicht so ganz deutlich rüber kommt) dass es auch sehr wichtig wäre, wenn man seine Trainingsleistungen aufschreibt, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Man muss wirklich erst dahinter kommen, wie man das korrekt auswertet - noch nicht einmal für so etwas gibt es bisher irgend etwas, worauf man zurück greifen kann...

  • Da der Gute die Betreuung professionell machen will, wird er solche Details eher nicht auspacken.

    Genua das ist der Denkfehler. Wer professionelle Betreuung betreibt hat überhaupt kein Problem damit. Siehe die besten Fußballtrainer der Welt, die geben gerne Auskunft. Ist ja auch vollkommen logisch: Der professionelle Trainer und der professionelle Athlet leben von der 1:1 Betreuung und nicht vom Trainingsplan.

    Es geht ja auch nicht um einzelne, individuelle Einheiten, die sind im Normalfall auch zu speziell, aber um die Struktur, um den Plan, um die Ideen dahinter. Da er von professionellem Sport spricht wird sicherlich mit Periodisierung gearbeitet. Hier gibt es verschiedene Ansätze, welche werden verfolgt, in wie weit wird sie verfeinert (geringere körperliche Belastung) etc pp

  • Wäre gerade für den Anfang nicht eine Trainingsgruppe mit mehreren Spielern sinnvoller?

    Ich habe die Befürchtung, dass die Schlußfolgerungen bei nur einer Person ohne Vergleichsperson oder -gruppe eventuell in die falsche Richtung gehen können. Vielleicht ist eine Maßnahme ja richtig, schlägt bloß bei diesem Spieler aus irgendwelchen Gründen nicht wie gewünscht an. Bei einer Vergleichsgruppe ist dieselbe Maßnahme aber vielleicht durchaus erfolgreich.

    @ The Force

    Zitat

    Genua das ist der Denkfehler. Wer professionelle Betreuung betreibt hat überhaupt kein Problem damit. Siehe die besten Fußballtrainer der Welt, die geben gerne Auskunft. Ist ja auch vollkommen logisch: Der professionelle Trainer und der professionelle Athlet leben von der 1:1 Betreuung und nicht vom Trainingsplan.

    Es geht ja auch nicht um einzelne, individuelle Einheiten, die sind im Normalfall auch zu speziell, aber um die Struktur, um den Plan, um die Ideen dahinter. Da er von professionellem Sport spricht wird sicherlich mit Periodisierung gearbeitet. Hier gibt es verschiedene Ansätze, welche werden verfolgt, in wie weit wird sie verfeinert (geringere körperliche Belastung) etc pp

    Wenn Du es so siehst, kann ich Dir sogar folgen. Aber da die Beiden anscheinend ganz am Anfang stehen, werden wir auf konkretere Antworten wohl noch ein Weilchen warten müssen.

    „Wer aufhört, besser werden zu wollen, hört auf, gut zu sein!“

  • Wenn ich also sowas lese denke ich mir: "Schei..... schon wieder 5-10 Minuten mit solche einem Nichtssagendem Schrott verplempert"

    Aus Höflichkeit kann man sowas ja mal zurückhalten. Denn dieses Gefühl beschleicht mich bei 95 % Deiner Beiträge, wollte es bislang nur nicht so offen schreiben.

    Es grüßt
    Hamski

  • Denn wie ich sehe, hast Du an so ein Interview eine bestimmte Erwartungshaltung, was die Themen betrifft. Wenn keine neuen Erkenntnisse auf den Ersten Blick für Dich zu erkennen sind, könnte man ja auch direkt mal nachhaken. Gerade weil die Autorin des Interviews auch die Posterin hier ist.

    Nein, die "Erwartungshaltung" auf ein paar sinnvolle Infos zu erhalten kam vom Threadtitel. Das lange, nichtssagende Interview war dann nur noch die Animation dass ich meinen "Senf" abgebe.

    Ich schreibe im Forum nunmal "wie mir der SChnabel gewachsen ist" und habe keine Lust alle Wörter auf die abzuwägen - auch wenn ich es anders könnte.

    Bei Fakts zu diesem Thema teile ich gerne ein Lob aus, aber die kann ich beim besten Willen nicht finden.

  • Aus Höflichkeit kann man sowas ja mal zurückhalten. Denn dieses Gefühl beschleicht mich bei 95 % Deiner Beiträge, wollte es bislang nur nicht so offen schreiben.

    Nö, in einem Forum - niemals. Sind doch nur meine Gedanken und ich bin sicher bin nicht der einzigste der so gedacht hat.

    Ich schätze die Kompetenten Beiträge von Charis durchaus, aber diesmal kam halt nichts rüber.

    Betrachte es als konstruktive Kritik wobei dieses Beispiel von mir nur Exemplarisch steht.

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