• Was man auch oder vor allem bedenken sollte:

    Wie sicher bin ich auf den Single Segment?

    Gerade unter etwas Druck?

    Sagen wir mal Rest 25 mit noch zwei Darts. Da sagt jeder 9+D8.

    Aber treff ich die 9 ???

    Wenn ich drüber oder drunter lande, kann ich nicht mehr checken...

    Alternativ kann man in den Süden werfen, da hat es drei ungerade Zahlen, die mich vielleicht nicht zum Liebling der Doppel bringen, aber immerhin ein Doppel. Und die Chance, vor dem Gegner zu checken, oder diesen damit nervös zu machen.

    Streuung versus Treffsicherheit, fiese Falle!

    Target Nathan Aspinall K95 24g, 1. 180 am 16.03.2026, Höchstes Highfinish: 115, Shortgame: 17 Darts

  • Das ist auch nen guter Tipp, danke!

  • Ist auch ne wichtige Überlegung...Vor allem für mich als Anfänger, der auch gern mal am großen Single vorbei wirft 8)

  • Wobei halt realistisch gesehen ein 40er spieler noch mindestens 8-9 darts braucht um 104 zu checken, sprich am Ende ist es relativ egal ob man statt der 18 die 4 oder statt der 20 die 1 trifft, in der ersten Aufnahme wird er eh fast nie checken. Realistisch ist da bei einem anfänger eher so bei 104:

    Über 20:

    1. Aufnahme

    45

    2. Aufnahme

    19-tops

    über 18

    1. Aufnahme

    40 (18 18 4)

    2. Aufnahme

    16 16 d16 (sogar ein dart weniger auf doppel als über die 20)

    Sprich was die reine Performance angeht könnte ein anfänger auch einfach sagen ich spiele bis etwa 60 auf der 20 runter und stelle mir dann ein finish.

    Allerdings würde das natürlich bedeuten das man es hinterher neu lernen muss.

    Insofern ist es eigentlich gut das man die zeit wo man eigentlich motorisch nicht in der lage ist es zu nutzen trotzdem nutzt um diese kognitiven Möglichkeiten zu nutzen damit man sofort "durchstarten" kann wenn die Motorik den Rückstand zur Taktik aufholt.

    Ich spiele das auch per "lehrbuch", auch weil es sich einfach geil anfühlt wenn es doch mal klappt und einfach runterspielen bis zufällig ein doppel steht eher "billig" ist, aber ich bin mir nicht sicher ob es mir für meine momentane Performance wirklich was bringt.

    Klar habe ich auch schon mal 104 rausbekommen und das gefühl ist geil, aber realistisch gesehen brauche ich zu 90% dafür irgendwas zwischen 6 und 12 darts).

    Ein guter Tipp der auch Anfängern hilft ist es allerdings nebeneinanderliegende Felder zu nutzen um zu stellen wenn möglich.

    Also zum beispiel bei 46 über 6 eher leicht richtung 10 gehen statt über 14 oder bei 48 die 16 eher richtung 8 anspielen. Dann hat man auf jeden fall ein finish stehen.

  • Was man auch oder vor allem bedenken sollte: Wie sicher bin ich auf den Single Segment?

    Sprich was die reine Performance angeht könnte ein anfänger auch einfach sagen ich spiele bis etwa 60 auf der 20 runter und stelle mir dann ein finish.

    Ja, und genau das mache ich inzwischen (weitgehend)

    Ich treffe die benötigten Triple nämlich viel zu selten.

    Allerdings würde das natürlich bedeuten das man es hinterher neu lernen muss.

    Ja, aber bis dahin ist es für mich noch ein langer Weg (wenn ich überhaupt dahin komme)

    Und ich bleibe so einfach besser im Flow. Außerdem ist das Scoring dadurch sogar besser.

    Allerdings streue ich dann doch immer mal wieder den einen oder anderen Checkoutweg ein, den ich mir merken konnte.

    ...weil es sich einfach geil anfühlt wenn es doch mal klappt ...

    Da werden dann nach und nach immer mal weitere Wege hinzukommen.

    Damit es interessanter wird, werfe ich zwischendrin auch immer mal auf Zahlen, deren Triple die gleiche Endziffer haben, wie der momentane Punktestand.

    z.B. bei 217: Werfen auf die 19. Treffe ich T19 habe ich wieder eine glatte Zehnerzahl (160) und werfe weiter auf die 20, ansonsten (Bei S19) noch zweimal auf die 19 aus dem gleichen Grund. Das macht es nicht effektiver, aber interessanter und ich übe dabei auch das Wechseln auf andere große Zahlen.

    "Ein einziger bewusster Gedanke, der durch den Kopf schwirrt, lenkt den Pfeil in der Richtung auf sein Ziel ab"
    (Zen und die Kunst des Bogenschießens)

  • Am Ende ist ja eh alles relativ

    Ob man 40er oder 65er spieler ist: mit beidem verdient man kein geld, hauptsache es macht spaß.

    Ich finde es aber trotzdem irgendwie befriedigender zumindest ab und zu mal 86 über t18 d16 auszumachen oder es zumindest zu versuchen selbst wenn man Ende madhouse häufiger ist als ein 2 dart finish über triple:).

  • Ob man 40er oder 65er spieler ist: mit beidem verdient man kein geld, hauptsache es macht spaß.

    Ja, und wie man den erlangt, muss dann jeder individuell für sich selbst herausfinden.

    Manchmal habe ich den Eindruck, dass der Spaßfaktor bei vielen viel zu oft auf der Strecke bleibt, bei dem Frust über ausbleibende/absinkende Leistungen, den man hier manchmal liest. ;)

    "Ein einziger bewusster Gedanke, der durch den Kopf schwirrt, lenkt den Pfeil in der Richtung auf sein Ziel ab"
    (Zen und die Kunst des Bogenschießens)

  • Manchmal habe ich den Eindruck, dass der Spaßfaktor bei vielen viel zu oft auf der Strecke bleibt, bei dem Frust über ausbleibende/absinkende Leistungen, den man hier manchmal liest. ;)

    Ja und nein...

    Ja, wenn man sich nur am Misserfolg orientiert

    Nein, denn wie schon jemand geschrieben hat, ist es einfach unschlagbar genial, wenn man es schafft!

    Hatte das neulich in einem Ligaspiel, Gegner stand auf Rest 40, ich 102.

    Mein Gedanke sagte, nimm T20, 10, D16.

    Und ich habe es einfach getan, die Darts flogen wie in meiner Vorstellung genau in die Felder.

    Es war ein unglaublich schöner Moment!

    Target Nathan Aspinall K95 24g, 1. 180 am 16.03.2026, Höchstes Highfinish: 115, Shortgame: 17 Darts

  • Ja, wenn man sich nur am Misserfolg orientiert

    Nein, denn wie schon jemand geschrieben hat, ist es einfach unschlagbar genial, wenn man es schafft!

    Ja, man sollte sich an den guten Phasen erfreuen und sich an die auch in den schlechten Zeiten erinnern.

    Also nicht "Scheixxe. Warum läuft es nicht mehr? Ich konnte das doch mal. Ich hör auf mit Darts", sondern "Läuft grad nicht, ist aber nicht schlimm. Scheixx drauf. Kommt wieder, denn ich weiß ja, dass ich es kann"

    Das ist schon ein Unterschied.

    "Ein einziger bewusster Gedanke, der durch den Kopf schwirrt, lenkt den Pfeil in der Richtung auf sein Ziel ab"
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  • Ich weiß nicht, ob das hier schon vorgeschlagen wurde, aber ich habe meine Checkout-Wege über die „Dartzone“ App gelernt, funktioniert ähnlich wie Vokabelabfragen, man bekommt ein Checkout gestellt und muss die Zahl über ein interaktives Dartboard in der App checken, danach werden weitere Checkout-Wege zu der Zahl sowie sonstige Tipps angezeigt.

    Auch nützlich, man kann für den 1. und 2. Dart eine Fehlerquote/Zufalls-Streuung einstellen, was beim Rechnen hilft und einem in der Spiel-Situation nicht aus dem Rhythmus bringt.

    Außerdem habe ich viele Checkouts und Rechenwege über das Spiel Catch-40 gelernt, das ich ne Zeitlang vor jedem Training/Spieltag in meiner Warmup-Routine hatte, jetzt bin ich auf 121 umgestiegen.

    Hier geht's zur App:

    Google Play Store

    App Store

  • Danke. Die schau ich mir mal an...

  • Vier, 7 für D9, 19 für D3 direkt nebenan :), 3 für D11, und 17 für D4

    Stimmt, hatte an die 3 gedacht und die beiden Nachbar Felder nur mitgezählt....💁

    Danke für die Korrektur 😉

    Target Nathan Aspinall K95 24g, 1. 180 am 16.03.2026, Höchstes Highfinish: 115, Shortgame: 17 Darts

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