Ich habe ja inzwischen mit den verschiedensten Barrelformen und Gewichten experimentiert und festgestellt, dass ich, was das Gewicht angeht, zwei "sweet spots habe", einen bei etwa 22g (+/-1g) und interessanterweise einen bei ca. 17g (+/-1g). Der Bereich dazwischen liegt mir eher weniger.
Man sagt ja immer, dass schwerere Darts für Anfänger (zu denen ich mich noch zähle) besser geeignet sind, weil sie mehr Fehler verzeihen. Ich kann das für mich nicht bestätigen. Wenn es gut läuft, sind Scoring und Checkout bei beiden Gewichten in etwa gleich gut, und wenn es nicht läuft gleich schlecht. Insofern ist diesbezüglich für mich kein Vorteil der schwereren Darts zu erkennen. Ich habe sogar eher den Eindruck, dass ich inzwischen mit den leichten besser und genauer werfe. (Und meine zweite 180 ist mit den leichten Darts ja auch gefallen)
Das Werfen mit den leichteren macht mir aber mehr Spaß. Ich habe den Eindruck, ich muss bei diesen Gewichten am wenigsten eingreifen. Ich strecke den Arm nur aus, öffne die Hand und der Dart macht sich wie von alleine auf den Weg.
Ich glaube, ich werde deshalb generell bei 16g-18g Darts bleiben, auch beim Steeldart. Ich kann bei mir keinen Vorteil der schwereren Darts feststellen.
Im E-Dart sind ja solche Gewichte sowieso üblich. Nur weil fast alle Profis im Bereich 21g-23g werfen, muss das ja noch nicht heißen, dass das auch für jeden das Beste ist. Und Stephen Bunting hält sich seit 10 Jahren mit leichten Darts in der absoluten Weltspitze. (Und Dennis Priestley oder Ted Hankey waren ja auch nicht schlecht)
Ich habe mich da leider immer von Aussagen beeinflussen lassen, wie "Es hat schon einen Grund, warum alle Profis in diesem Gewichtsbereich werfen"
Wie ist das bei euch?
"MaInstream" >20g wie die meisten? Oder eher leicht? Oder beides?